Warum der sinnlose link zu auto-motorsport?
Sorry. Woanders steht das als Text drin:
Eine Umfrage zur Elektromobilität kommt zu einem überraschenden Ergebnis. Viele Fahrer von Elektroautos sind mit ihrer Entscheidung unzufrieden. Der Grund ist wenig überraschend.
Berlin - Fahrer von Elektroautos wollen oft einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Doch beim Kauf oder Leasing haben viele offenbar nicht auf die Betriebskosten geachtet. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Monta, einem Anbieter von Softwarelösungen für Ladestationen.
Laut dem Portal ecomento.de bereuen 53 Prozent der Deutschen den Kauf oder das Leasing ihres Elektroautos. Hauptgrund für die Unzufriedenheit sind die gestiegenen Strompreise. Diese sind offenbar auch für diejenigen ein Problem, die über den Kauf oder das Leasing eines Elektroautos nachdenken. Jeder vierte Befragte will wegen der Energiekrise zunächst darauf verzichten.
Monta-COO Max Scherer sagt, dass das Laden von Elektroautos in den vergangenen Jahren teurer geworden ist. „Untersuchungen belegen aber auch, dass die Deutschen einen Ladevorgang tendenziell kostenintensiver einschätzen, als er tatsächlich ist.“ Ein allgemeines Problem ist für Scherer eine geringe Kostentransparenz.
Jeder zweite Deutsche bereut Umstieg auf Elektroauto: Laden daheim ist günstiger
Wer zu Hause lädt, erfährt erst einige Monate später mit der Stromrechnung, wie hoch die Kosten tatsächlich sind. An öffentlichen Ladestationen erschwerten dagegen unterschiedliche Abrechnungsmodelle der Anbieter die Kostentransparenz. So koste das Laden an einer öffentlichen Ladesäule zwischen 40 und 80 Cent pro kWh, während es zu Hause rund 30 Cent seien, so Scherer.
Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 41 Prozent der Deutschen, die ein Elektroauto fahren oder über dessen Kauf oder Leasing nachdenken, verfügen über eine eigene regenerative Stromerzeugungsanlage. Rund 25 Prozent haben eine Photovoltaikanlage. Für Scherer eine ideale Lösung. „Wer beispielsweise seine Solaranlage mit seiner Ladesäule verbindet und mit Sonnenstrom tankt, kommt deutlich günstiger weg.”
Insgesamt hält Scherer die Ergebnisse der Umfrage für besorgniserregend. „Es ist ein alarmierendes Signal, dass die Hälfte der Deutschen ihren Autokauf bereut. Damit die Mobilitätswende gelingen kann, muss sich ein Elektroauto ökologisch und ökonomisch rentieren.“ Dafür brauche es unkomplizierte, transparente Lösungen für das Laden. „Dazu gehört einerseits die Förderung und Möglichkeit des Ausbaus privater Ladeinfrastruktur, sodass mehr Menschen zu Hause laden können. Aber noch wichtiger ist es: Das Laden, mit allem was dazugehört, muss so einfach wie tanken werden.“
Laut leadersnet.de befragte YouGov 6747 Bürger ab 18 Jahren. Die Umfrage nach der CAWI-Methode (Computer Assisted Web Interview) wurde vom 6. bis 17. März 2023 durchgeführt. Seitdem sind die Strompreise jedoch gefallen.
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Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass letzten Sonntag in der VOX-Autosendung ein Vergleich gemacht wurde, eine Fahrt von Frankfurt nach München:
Zwei gleich große VW, der eine mit herkömmlichem Motor, der andere mit E-Motor.
Für beide kalkulierte man "Sprit/Stromauflade-Kosten von 63 Euro.
Zwischendrin gab es einen Fahrerwechsel, ansonsten fuhren beide Autos hintereinander.
Am Ende hatte der E-Wagen noch Saft für 14 km,
der Benziner hatte noch Sprit übrig für 70 km.
Der Benziner hatte eine Kostenersparnis von 6,73€.
Und es war Sommer. Wäre jetzt interessant zu wissen wie ein solcher Vergleich im Winter aussehen würde. Ansonsten wird sich zeigen wie der Wiederverkaufswert aussieht, wenn solche E-Autos mal 15 Jahre alt sind.
