Ich werde mich kommende Woche mal um einen sogenannten Holz-Sammelschein bemühen.
Kurzes update:
Hab mit dem Revierförster persönlich gesprochen, was in dem Fall sehr hilfreich war weil man mich am Telefon wahrscheinlich abgewimmelt hätte.
So gesehen hatte Beowulf absolut recht ![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
Der Holz-Sammelschein oder Leseschein ist eigentlich völlig veraltet und der recht junge Förster musste grinsen, als ich mit dem Begriff kam.
Wieder ein Beispiel dafür, dass Behörden irgendwelche Uraltkamellen in ihrem Vorschriftenbestand halten und nie ausmisten.
Was ich meine, ist ein Flächenlos. Auf einer zuvor ausgemachten Fläche kann (am besten frisch nach einem Holzeinschlag) alles, was dort liegt (Baumkronen, dicke Äste, krumme und schiefe Stämme) aufgearbeitet werden.
Dabei dürfen auch Kettensägen verwendet werden. Beim Holzsammelschein in der Tat nur Handsägen etc.
Flächenlose werden nicht mehr an Hinz und Kuntz ausgegeben, weil in der Vergangenheit "zu viele Osteuropäer rotzebesoffen mit Kettensägen im Wald unterwegs waren und sich an keinerlei Regeln hielten".
Als Nachweis für meine Motorsägenbefähigung hatte ich noch die Lehrgangsbescheinigung aus meiner Feuerwehrzeit. Ich glaube, das war der Türöffner.
Holzpreise bei Flächenlosen je nach Gelände und Holzqualität zwischen 5 und 25 € je Raummeter.
Nicht unterschlagen darf man dabei natürlich die Arbeit und den doch enormen Zeitaufwand.
Los gehen darf es aber erst ab Mitte Juni, wenn die Brut- und Setzzeit vorbei ist.