Die Hedge Fonds steigen gerade wieder vehement in Rohstoffe und Edelmetalle ein und treiben die Preise hoch - Fundamentaldaten hin oder her. Dafür basteln sie eiligst an neuen Rohstoff-Kreditvehikeln, die als Ersatz für die notleidenden Schuldpapiere aus den Hypotheken-Verbriefungen herhalten sollen. Der neueste Schrei nennt sich "Trigger Swap Agreement". Die schaffen es bestimmt, auch diesen Markt in ungeahnte Höhen aufzublasen. Also nicht vergessen, irgendwann auch wieder einmal zu verkaufen, wenn diese Blase dick genug sein wird:
"Eine Armee von Experten für strukturierte Kredite studiert derartige Produkte wie Collateralized Commodity Obligations, CCOs, die an die Performance eines Portfolios gebunden sind, das auf Rohstoffen wie Edelmetallen oder auch Energiepreisen aufbaut, berichtet Reuters. Bei einem CCO wird eine Absicherung auf ein zugrundeliegendes Rohstoffportfolio an eine andere Partei verkauft: das nennt sich dann Trigger Swap Agreement. Um die dabei involvierten Schulden des Swaps zu finanzieren, verkauft der Emittent Papiere in der Größenordnung der verkauften Absicherung, so Fitch Ratings. Gewinne aus den Papieren dienen dann als Sicherheit für den Emittenten des Swaps, bis er ausläuft. Wenn das dann soweit ist, liquidiert der Emittent die verbleibenden Anlagen und gibt die Gewinne an die Besitzer der Papiere."
mfg Goldcore