Gold und Silber... Informationen und Vermutungen I

  • Hallo


    wäre es vorstellbar, daß im Fall einer globalen Finanz- Umwelt- oder sonstigen Krise der Handel mit Aktien eingrschränkt wird? Wäre es vorstellbar, daß wir einen hohen Aktienkurs haben, der allerdings nur auf dem Papier steht weil er nicht in Sachwerte umsetzbar wäre? Ganz wie beim Gold, wo es niedrige Kurse geben könnte (z.B. durch Manipulation), zu denen physisches Gold allerdings nicht zu bekommen sein würde? Weiterhin könnte ich mir ein Einschränkung des Bargeldverkehrs vorstellen. Z.B. Begrenzung der Auszahlungen bei den Banken - Begrenzung der Schalteröffungszeiten und Meldepflicht von Geldbewegungen über 5000 Euro.


    Wäre das vorstellbar???

  • Die Meldepflicht von Geldbewegungen aller Art und Größe gibt es in D reell durch die jederzeit mögliche elektronische Einsichtnahme in Konten durch diverse Institutionen bereits JETZT.


    Börsen sind öffentlich rechtlich regulierte Marktplätze diese kann man auch temporär oder ganz per Order Mufti schließen.


    Physische Aktien hat kein Mensch mehr im 21 Jahrhundert. :rolleyes:

    Ende gut alles gut.

  • Zitat

    Original von privileg
    Was spricht gegen eine verstärkte Inflation bzw Hyperinflation mitte/ende 2009 ?


    Vielleicht sollte diese Thema auch lieber hier http://www.goldseiten-forum.de…?postid=260850#post260850 diskutiert werden !


    Es wird ab Mitte/Ende 2009 eine verstärkte inflationäre Tendenz geben, allerdings keinesfalls eine Hyperinflation. Einfach deshalb nicht, weil die derzeitigen Turbulenzen zwar kurzfristig einen deflationären Effekt auslösen werden, jedoch die Kettenreaktion durch Zentralbankaktionen und Regierungen gebremst wird.


    Die Zinssenkungen werden dann wieder zu einem sehr kurzfristigen Wachstum führen, das dann allerdings in der wirklichen Deflation mündet. Was diese genau auslöst, bin ich mir noch nicht schlüssig. Am Wahrscheinlichsten ist ein Wiederaufflackern der jetzigen Bankenkrise durch plötzlichen Kollaps einer großen Bank oder auch Versicherung bzw. ein Einbruch in China nach der Olympiade. Die Börsen nehmen dies heute schon vorweg.


    Klarer ist das Bild der Hyperinflation: diese wird durch den Zusammenbruch der Staatsanleihen ausgelöst. Diese werden anfänglich in der Deflation durch die Niedrigzinsen sehr hoch steigen, erst wenn dann offensichtlich wird, dass die Schuldnerstaaten diese nie und nimmer zurückzahlen können, gehen diese unter. Zuerst Wertverlust durch steigende Zinsen (die Staaten versuchen die Währungen zu stabilisieren), anschließend Lohn-Preisspirale und Hyperinflation mit Vernichtung der gesamten Forderungen an die Staaten (v. a. Schulden, Pensionen).

  • Zitat

    Original von Osterhase
    Die Meldepflicht von Geldbewegungen aller Art und Größe gibt es in D reell durch die jederzeit mögliche elektronische Einsichtnahme in Konten durch diverse Institutionen bereits JETZT.


    Börsen sind öffentlich rechtlich regulierte Marktplätze diese kann man auch temporär oder ganz per Order Mufti schließen.


    Physische Aktien hat kein Mensch mehr im 21 Jahrhundert. :rolleyes:


    Dies wird auch sicher so kommen, dass man damit rechnen muss, das Börsen längere Zeit geschlossen sind, bzw. Depots gesperrt sind. Aktien selber werden jedoch im Eigentum verbleiben.


    Klarerweise wird, wenn es ernst wird, die Umsetzung von Aktienwert genauso wie Gold in Cash unmöglich werden. Was jedoch jederzeit gehen wird, ist die Wandlung, z. B. die Übernahme einer Firma oder Immobilie in Verwertung der Bank. Gerade in der Deflation wird dies eines der Hauptinteressen der Banken sein, nämlich Forderungen zu verwerten. Dies wird ausschließlich auf der Buchgeldebene passieren. Und natürlich durch EM-Ankauf, vorzüglich Goldbarren.

  • Zitat

    Original von MicHallo


    wäre es vorstellbar, daß im Fall einer globalen Finanz- Umwelt- oder sonstigen Krise der Handel mit Aktien eingrschränkt wird?


    Wie war es denn in den bisherigen "Krisen", z.B. 2001/"Neuer Markt? Nicht wenige wollten während des Absturzes noch schnell verkaufen, aber seltsamerweise war:
    -Onlinebanking völlig überlastet (Seite kann nicht angezeigt werden)
    -Telefon und Faxnummern ständig besetzt
    -einige Aktien aus dem Handel genommen
    -kein Käufer, der die Aktien auch kaufte


    Als ich das vor ein paar Jahren alles mitbekam (weitläufige Verwandschaft), war mir klar, Aktien und der Handel damit sind auch nur in "normalen Verhältnissen" einigermaßen planbar. Oder was zum zocken, mit max. 10% des Vermögens. Als Ersatz fürs Lotto oder das Speilcasino.


    Zitat


    Wäre es vorstellbar, daß wir einen hohen Aktienkurs haben, der allerdings nur auf dem Papier steht weil er nicht in Sachwerte umsetzbar wäre?


    Auch das. Habe sogar so einen "Fall" wieder in der weitläufigen Verwandschaft. Da wurden 150000 irgendwelcher 1 Cent Aktien gekauft. Jetzt steht diese bei 2 Cent (also 100% Gewinn!), aber laut Bank ist ein Verkauf nicht möglich, da kein Käufer.


    Zitat

    Weiterhin könnte ich mir ein Einschränkung des Bargeldverkehrs vorstellen. Z.B. Begrenzung der Auszahlungen bei den Banken - Begrenzung der Schalteröffungszeiten und Meldepflicht von Geldbewegungen über 5000 Euro.


    In Argentinien 1992 kam es zu all diesen Einschränkungen.

  • [quote]Original von Allesklar


    Es wird ab Mitte/Ende 2009 eine verstärkte inflationäre Tendenz geben, allerdings keinesfalls eine Hyperinflation. Einfach deshalb nicht, weil die derzeitigen Turbulenzen zwar kurzfristig einen deflationären Effekt auslösen werden, jedoch die Kettenreaktion durch Zentralbankaktionen und Regierungen gebremst wird.


    Hi, die Logik erschließt sich mir nicht - wenn noch mehr Banken über die Wupper gehen und die Zentralbanken weitere hunderte von Milliarden in den Markt schießen dann sehe ich da keinen Brems-Effekt durch Zentralbanken und Regierungen, sondern stattdessen eine massive (weitere) Geldentwertung , bevor dann klar wird, dass alle Geldspritzen sowieso nichts nützen - undd ann bricht das Kartenhaus doch zusammen (so ist meine Vermutung).


    Kannst du deinen Gedankengang erklären?


    Grüße


    Terekest

    Einmal editiert, zuletzt von terekest ()

  • Zitat

    Original von X1D1


    Auch das. Habe sogar so einen "Fall" wieder in der weitläufigen Verwandschaft. Da wurden 150000 irgendwelcher 1 Cent Aktien gekauft. Jetzt steht diese bei 2 Cent (also 100% Gewinn!), aber laut Bank ist ein Verkauf nicht möglich, da kein Käufer.


    Hallo


    Es sollte klar sein, wenn man in Aktien investiert, dass man beim Verkauf den Preis bekommt, der jemand anderes dafür zu zahlen bereit ist. Ausser natürlich jemand verkauft die Dinger billiger, oder jemand hat den (riesigen) Verkaufsauftrag zum gleichen Preis wie du, aber schon früher, eingestellt.


    Ist ja mit jedem anderen Produkt so. Wenn du z.Bsp. einen Golf 1 mit 20'000 € anschreibst um ihn zu verkaufen, hat er auf dem Papier soviel wert, obwohl du vielleicht Jahr(zehnt)e auf einen Käufer wartest.


    Bei 1 Cent Aktien ist der 2 Cent im Ask oft schon extrem zugeklastert. Man muss vielleicht ewig warten bis man mal an die Reihe kommt. Das sollte vorher überdacht werden. Möglicherweise klappts aber mit 1.5 Cent. ?(


    Schlimmer finde ich wenn z.Bsp. ein Wertpapier durch einen Default umgetauscht werden musste und man sich plötzlich in uneinsehbaren Börsenplätzen (ICM) befindet, wo kein(?) Handel stattfindet und Preise nur indikativ gestellt werden, obwohl in anderen Handelsplätzen (selten) gehandelt wird.
    Da habe ich seit längerem auch so ein ***eiss Papier "Belize 2029 step-up" aus Umtausch.
    Ich bringe das Teil einfach nicht zum angeschriebenen indikativen Preis weg bei dem Handelsplatz ICM (London?) In Deutschland wäre das Teil schon lange weg.
    Nicht, dass ich Angst habe das (wenige) Geld zu verlieren... Belize ist ein Junior-Ölproduzent mit wenig Einwohnern und hat immer gezahlt (aber mit Umtausch).. aber der Coupon ist mir zu niedrig und ich will das Geld anders einsetzen!
    Da fühle ich mich verarscht durch die Händler. :(


    Kann da jemand von euch in diesen ICM reinschauen? Orderbook? ?( :( X(


    Dieses Ding ist sogar in einem Bond-Index aufgenommen worden, sollte also einigermassen Liquide sein, aber das bringt mir bei diesem Sch*$£ ICM nix. :evil:

    9 Mal editiert, zuletzt von teeri ()

  • Zitat

    Original von linusstefan


    Die Chinesen haben aber auch sehr sehr viele Dollars, die immer wertloser werden.


    Das ist ziemliche Spekulation. Angeblich lagert in Ford Nox gar kein Gold mehr. Und die Leite, die es wissen, sind verpfichtet zu schweigen. Gerüchten zufolge lagern die Barren nun unter NYC oder wurden verkauft, wohin, das sind leider auch wieder nur Ahnungen.

  • Weil hier immer wieder von einer goldgedeckten Währung mit gleichzeitigem Goldverbot geschrieben würd ich gern wissen was mir ein Blatt Papier bringt auf dem ich was versprochen bekomme was ich nicht besitzen darf???

  • Naja, den ganzen Tod vielleicht?


    Ich erwarte weder das eine noch das andere.
    Ich erwarte die Abzocke über die Derivate, und Papiergeld sehe ich immer mehr als Derivat, nicht mehr als als Substitut, an.
    Es ist einfach eine - zugegebenermaßen - geniale - Verarsche.


    Leuts tauschen Zettel auf denen was draufsteht und himmeln das infizierte Zeug auch noch an...


    Fiat ist der perfekte Träger einer wichtigen Nachricht...z.B. Virus.


    Passt bloß auf...


    Diese Initiatoren sind schon fast genial...und als Abhilfe gibts eine landesweite Impfung mit Microchips...


    Gute alte Zeit...war gestern...Tafelgeschäft mal anders!

    Fehler sind klasse wenn sie benutzt werden.


    Sie sind das einzig wahre Grundmotiv des Lernens.


    oder etwas anders formuliert:


    Nichts ist wirklich so schlecht, als daß es nicht wenigstens als schlechtes Beispiel dienen kann!


    J.M.

    2 Mal editiert, zuletzt von Prophet ()


  • Und der Nachteil dieser Substanzwerte ist, daß die Substanz jederzeit weggenommen werden kann und man als Privatanleger völlig machtlos dagegen ist.


    Schaut euch Boss an:


    Bei dem Aktrienkurs können die noch nich tmal 7 EUR ausschütten, ohne dafür Kredite aufzunehmen.


    Lachhaft.


    Ich vertraue Aktien nicht. Viel zu undurchsichtig / intransparent.


    Die sich dauernd ändernden Bilanzierungsvorschriften, gerade bei Banken und Versicherungen, laden geradezu zum Kapitalanlagebetrug ein (meine Meinung).

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • mesodor39 und andere


    Über Gold als ultimativen Wertspeicher ist alles gesagt. In der heutigen Zeit wegen seiner Mobilität und seiner weitgehend eingeschränkten Registrierbarkeit allen anderen überlegen!
    Dennoch sollte man analysieren, wie reiche Familien bzw. Dynastien über die Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte ihre Vermögen erhalten haben. Geld spielte dabei meist keine Rolle, Aktien - und Grundbesitz aber allemal.
    Nun ist das Einfamilienhaus mit Garten und einem Mittelschichtler als Besitzer etwas anderes als der Grund und Boden der Weltiner oder der Turn und Taxis.
    Und auch ein 5%, 10% oder 50% Aktienanteil eines Unternehmens macht weniger antastbar, als ein paar Streupapiere des Kleinanlegers.
    Trotzdem haben sich auch diese Vermögenswerte über die Zeit als Wertspeicher bewährt; Ausnahmen bestätigen wie immer diese Regel. Wer also nicht alles in EM stecken will, kommt daran nicht vorbei.


    Im übrigen sollte bei allen Vermögenswerten die Frage der Liquidierbarkeit nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt werden. Für außergewöhnliche Umstände sollte vorgesorgt werden, aber Vermögen in Gold, Grund, Aktien wird in der Regel nicht verkauft sondern vererbt.

    "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. … "
    Ernst Thälmann, Arbeiterführer, 1944 im KZ ermordet. Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, DietzVerlag Berlin 1961, S. 73

  • Zitat

    Original von Kellermeister
    Für außergewöhnliche Umstände sollte vorgesorgt werden, aber Vermögen in Gold, Grund, Aktien wird in der Regel nicht verkauft sondern vererbt.


    ...........und für Vererbung von Grund und Boden benötigt man zur Fortführung in erster Linie genuin-fähige Nachkommen, welche schon heute bei der "Elite" und erst recht im Bevölkerungsdurchschnitt kaum noch zu finden sind.



    Gruß
    Eulenspiegel

  • @ Eulenspiegel


    Nicht so pessimistisch.
    :)


    Dann müssen wir eben nochmal nachlegen. :]


    Aber zur Not nehmen meine Erben auch Deinen Nachlass entgegen, sofern im Saldo ein Plus.=)

    "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. … "
    Ernst Thälmann, Arbeiterführer, 1944 im KZ ermordet. Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, DietzVerlag Berlin 1961, S. 73



  • ..............ich schrieb von "..........kaum noch zu finden.....".


    Es grüßt Dich freundlichst
    Eulenspiegel

  • Zitat

    Original von X1D1
    Nicht wenige wollten während des Absturzes noch schnell verkaufen, aber seltsamerweise war:
    -Onlinebanking völlig überlastet (Seite kann nicht angezeigt werden)
    -Telefon und Faxnummern ständig besetzt


    Man bekommt stets nur das, wofür man bezahlt hat.


    Zitat

    Original von X1D1
    -kein Käufer, der die Aktien auch kaufte


    ...


    Habe sogar so einen "Fall" wieder in der weitläufigen Verwandschaft. Da wurden 150000 irgendwelcher 1 Cent Aktien gekauft. Jetzt steht diese bei 2 Cent (also 100% Gewinn!), aber laut Bank ist ein Verkauf nicht möglich, da kein Käufer.


    Aktien sind vereinfacht gesagt auch nur Waren. Angebot und Nachfrage sind hier ausschließlich maßgebend. Somit haben die Aktien in deinem Bsp. nur einen Buchwert von 2 Cent. Wenn es dann um das tatsächliche Verkaufen von Aktien/Waren geht, sieht die Sache ganz anders aus. Das geht allen so. Sei es der Gemüsegroßhändler, der private Edelmetallkäufer oder ein Milliarden schwerer Aktienfonds.


    Zitat

    Original von Max Power
    Gerüchten zufolge lagern die Barren nun unter NYC oder wurden verkauft, wohin, das sind leider auch wieder nur Ahnungen.


    Wo hast du das her? Aus "Die Hard 3"?

    Einmal editiert, zuletzt von Peter7 ()

  • Zitat

    Original von Peter7




    Wo hast du das her? Aus "Die Hard 3"?


    Habe mir fast gedacht, dass jemand den Film nennt.
    Aber nein, weißt du, das habe ich mir aus Goldfinger und den letzten verdächtigen Erdbewegungen in Nevada zusammengereimt. :P
    Wo hast du denn her, dass da tatsächlich noch Gold in Fort Knox liegt?
    Meine Vermutungen beruhen auf verschiedenen Dokumentationen und Berichte, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Kaum einer hat das Gold dort je gesehen und diejenigen, die es gesehen haben wollen, werden für das, was sie sagen sollen, gut bezahlt. Nebenbei offenbahren sich viele angebliche Tatsachen dieser Anlage als Märchen. Von wegen Sprengfallen und aus dem Boden herausfahrende Panzer etc.. Und du weißt doch sicherlich, da du ja "Stirb langsam 3" gesehen hast, dass in der Federal Reserve Bank(natürlich in NYC) die angeblich größte Goldmenge der USA lagert, viel besser geschützt als in Knox. Kann ja sein, dass es u.a. eben jenes Gold aus Knox ist. Selbst Berichte, dass je riesige Goldmengen in jenes Fort geliefert wurden, werden heute bezweifelt. Informier dich vorher einfach, statt mit Hollywood-Filmen zu kommen. :D

  • ... die alte Leier. Wo nun soll denn das Geld für die Milliardenpleiten der Landesbanken und IKB herkommen?
    Richtig geraten, wieder einmal gellen die Forderungen nach einem Verkauf der Goldreserven durch die Reihen unserer ökonomisch hochkompetenten Politkaste. Nur zu, solche Meldungen haben dem Goldpreis noch immer gutgetan:


    Verbotener Schatz


    Es gehört zu den festen Konstanten der Finanzpolitik, dass Politiker in unregelmäßigen Abständen versuchen, die Goldreserven der Bundesbank anzuzapfen. Sobald es Probleme im Haushalt gibt, und die gibt es eigentlich immer, erinnern sich die jeweils Regierenden an den großen Schatz, den die Frankfurter in ihren weltweit verstreuten Tresoren hüten.


    Ein Kommentar von Guido Bohsem

    So auch dieses Mal. Weil der Weg zum ausgeglichenen Bundeshaushalt im Jahr 2011 durch die Folgen der weltweiten Finanzkrise und die Ausgabenpläne der großen Koalition immer schwieriger wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Debatte über das Frankfurter Gold erneut aufkam.


    Derzeit sind die Begehrlichkeiten vor allem aus zwei Gründen enorm. Zum einen treibt der hohe Goldpreis den Wert der Reserven auf immer neue Rekordstände. Etwa 65 Milliarden Euro sind sie nach dem derzeitigen Kurs wert. Zum anderen drängt die Zeit. Denn 2009 läuft das Abkommen aus, nach dem die Bundesbank pro Jahr 120 Tonnen des Edelmetalls verkaufen darf. Will man also den Frankfurter Goldschatz für den Haushalt nutzen, muss man sich bald dafür entscheiden.


    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/570/166095/


    mfG


    Goldcore

    Einmal editiert, zuletzt von goldcore ()

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