Gold und Silber... Informationen und Vermutungen I

  • Ich hab' heut morgen übrigens u.a. ein Zerti auf Allianz gekauft :P Zum ersten Mal ein Titel aus der Papierbranche 8o
    Im Irrenhaus muß man halt mitunter mit den Wölfen heulen.


    An der Börse geht's nicht um "Fundamentales", sondern darum denken, was die anderen denken, was die anderen denken, was die anderen denken ?)


    "Der Markt" wird ein paar Wochen brauchen, bis er merkt, daß das grad die größte Währungs-Dilution der Weltgeschichte war. Bis diese Story "der US-Staat garantiert ..." vorbei ist ...


    Bis da na heißt's noch ein bisserl - mit den Wölfen heulen.


    PS: 571 Euronen-Ocker, soviel waren's doch schon lange nicht

    Einmal editiert, zuletzt von Milly ()

  • Schablonski


    Mir reicht der erste Satz schon...


    Eine alte Weisheit: Die größten Verbrechen werden meist auf höchster Ebene begangen – und so gut wie nie bestraft. :boese:


    http://www.sueddeutsche.de/thema/David_Rockefeller


    SZ: Manche halten Bilderberg für eine Weltverschwörung. Was machen Sie eigentlich dabei?


    Rockefeller: Das mit der Verschwörung ist kompletter Unsinn. :D
    Wir sitzen zusammen und diskutieren. :tired: :D ....(die NWO ?)
    Bilderberg ist eine Gruppe von Leuten, die sich um die Welt Gedanken machen und glauben, dass der Privatsektor eine wichtige Rolle dabei spielen kann, die "Zeitläufte" besser zu verstehen. Wir haben niemals versucht, Regierungen zu beeinflussen. :D


    SZ: Was bedeutet diese Regel heute, zum Beispiel für all die jungen Leute, die an der Wall Street reich geworden sind?


    Rockefeller: Am wichtigsten ist es, sein Geschäft auf eine ethische, verantwortungsbewusste Weise zu führen. :D
    Man darf sich nicht nur darauf konzentrieren, so viel Geld wie möglich zu machen. :D
    Und man darf sein Leben nicht so führen, dass andere Menschen dies als anstößig empfinden.
    Man sollte nicht nur seinen Spaß haben, sondern das, was man verdient, zum Nutzen der Gesellschaft einsetzen. :D


    David Rockefellers Erinnerungen I Vom Fünf-Dollar-Lehrling zum Milliardär - 02.04.2008
    Größter Krimineller seiner Zeit oder Wohltäter der Menschheit? :hae: - der Öltycoon John D. Rockefeller war eine umstrittene Persönlichkeit.
    Sein Enkel David Rockefeller verteidigt :boese: in seinen Memoiren seinen Großvater.


    ...Viele der Unternehmen, die nach der Zerschlagung entstanden, gibt es noch heute: Exxon Mobil, Chevron, Amoco und noch etwa 30 weitere.


    Standard Oil machte Großvater reich, möglicherweise zum reichsten Mann in den USA. Er war aber auch den größten Teil seines Lebens einer der verhasstesten. Die Boulevardpresse griff die Unternehmenspraktiken von Standard Oil immer wieder an und bezichtigte den Konzern krimineller Machenschaften - inklusive Mord - in dem unermüdlichen Bestreben, die gesamte Konkurrenz auszuschalten und die Monopolstellung in der Ölindustrie auszubauen. Robert La Follette, der mächtige Gouverneur von Wisconsin, bezeichnete ihn als den "größten Kriminellen seiner Zeit". Die amerikanische Journalistin Ida Tarbell, die durch ihre Pamphlete vielleicht mehr als alle anderen dazu beigetragen hat, Großvaters Image als habgieriger und skrupelloser Räuberbaron zu manifestieren...>>>>
    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/50/166572/


  • Tja Eldo, man kein sein Hirn ausschalten :thumbsup:


    Hat nichts mehr mit Logik zu tun :sleeping:


  • Gelesen habe ich den, nicht gesehen. :P


    Wer oberflächlich liest, aus dem kann nichts werden.
    Und wer an Indizes glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann, gell. :D


  • EUR/USD war heute schon bei 1,4169
    Nicht Freddy gibt dem USD die Stärke, NEIN !
    Das Vertrauen in die USA und in die FED gibt dem USD die Stärke zurück - dort wird gehandelt, während bei der EZB nur gelabert wird ...
    Die Nachfrage nach US Treasurys und US Aktien gibt dem USD die Stärke (zurück)
    Bei "nur" 200 Punkten beim DOW heute, wäre ich leicht enttäuscht, obwohl der DOW war ja schon Donnerstag und Freitag im Plus,
    hat also weniger Nachholbedarf als DAX und Co.
    Auf jeden Fall stehen die Futures auf grün und Hongkong hat schon mal mit + 860 Punkten heute früh vorgelegt ...
    Obwohl ich auch in Rohstoffen investiert bin, Öl (Aktien) und Gold, auch Goldmünzen, sehe ich kurzfristig für Gold schwarz,
    und werde Gold weiter gegen USD und Shares verkaufen


  • JA natürlich kaufen die Chinesen USD sowohl US Treasurys und auch US Shares, oder was sollen die Chinesen sonst machen mit über 1.000 MRD USD Währungsreserven,
    die sind nicht so dumm und kaufen dafür Gold und bunkern es im Keller der FED und Fort Knox, nein, ALLE Chinesen sind Zocker, da muss Rendite bei.
    Daimler hat übrigens einigen Staatsfonds angeboten Aktien zu übernehmen um der Gefahr der Heuschrecken zu entgehen, Daimler ist momentan so billig, dass die Gefahr einer Übernahme besteht,
    was widerrum den Spruch von André Kostolany bestätigt: Aktien, fallen können sie, steigen müssen sie.
    Da muss sich ein Unternehmen wie Daimler schon an chinesische Staatsfonds u. a. wenden weil die "Deuschen" zu Dumm sind ihre eigenen Aktien zu kaufen. Wie immer machen wieder die Ausländer die Kohle und Deutschlands liebstes Kind freut sich (Sparbuch und Lebensversicherung).
    Auch Araber kaufen natürlich stark US Anleihen und US Aktien, sind ja die sichersten Anleihen in der Welt mit Triple-A (AAA) !


    Macht Euch doch keine Sorgen um die USA.
    USA KANN DOCH GAR NICHT PLEITE GEHEN !
    Die USA verschulden sich in der eigenen Währung, die sie auch noch selbst drucken (dürfen),
    also Pleite gehen, können doch nur die anderen.
    So wie 1998 Russland, das sich natürlich nicht in Rubel verschuldet hatte sondern in USD es mussten also USD zurückgezahlt werden,
    oder wie Argentinien das USD zurückzahlen musste aber nicht konnte und keine USD hatte, Pesos hat leider keiner genommen.
    Also ein Dollar ist immer noch ein Dollar ! Und das seit über 100 Jahren.
    Schlimm wäre es für die Amis wenn sich die USA in EURO oder YEN oder YUAN verschulden würden,
    aber das machen sie ja nicht.
    Wer die Währung druckt in der er sich verschuldet, der kann nicht pleite gehen,
    Sorgen machen müssen sich die anderen, nicht die USA.

    3 Mal editiert, zuletzt von romario ()

  • Hallo,


    wer hat nun heute ein Shortzerti gekauft, wem haben wir den Anstieg zu verdanken? :love:


    Romario? Schablonski? Dau?


    Milly, wenn du mich mit Romario auf eine Stufe stellst, bekommst du die rote Karte X(

    Wenn man die Zipfelmütze über die Augen zieht- sieht man nichts mehr

  • Romario, sondere bitte Deinen Brainwash woanders ab. Z.B. im "We-love-America"-Forum oder so. Danke!


    Ich stell' Dich jetzt mal stumm.


    Ich denke dass meine Beiträge, auch wenn sie nicht so stark PRO-GOLD sind wie Eure, auch hier her gehören.
    Hab aber schon bemerkt, dass wenn man nicht mindestens 99% in phys. Gold anlegen will hier nicht willkommen ist und als Fremd eingestuft wird.
    Gedanken mache ich mich nur um einige andere Beiträge von anderen Foren-Mitgliedern hier,
    deren Beiträge gehören da eher schon in Foren wie:
    "Weltuntergang"
    "ANTI-AMERIKA"
    "Blöde Ami-Auswanderer, Heil denen die hier geblieben sind"
    "Nur Gold ist gut - alles andere ist Sch...."
    ... obwohl Gold die schlechteste Performance aller Anlageklassen in den letzten 30, 50 und 100 Jahren hatte !!!
    träumt weiter

  • Romario hat völlig Recht. Am Ende liegt das Problem primär bei denen, die Dollars halten, für die es dann nichts oder kaum mehr etwas zu kaufen geben wird.


    Das genau sehen unsere unfähigen Politiker nicht ein bzw. das genau ist der Punkt, an dem sich unsere Politiker korrumperen lassen und faktisch Hochverrat begehen.


    Das Problem der USA ist deren De-Industrialisierung.


    Dafür aber haben sie jahrzehnte lang prächtig auf Kosten Anderer gelebt.


    Und wer nicht arbeitet, braucht auch keine Fabriken. Recht so.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

    3 Mal editiert, zuletzt von mesodor39 ()

  • ... obwohl Gold die schlechteste Performance aller Anlageklassen in den letzten 30, 50 und 100 Jahren hatte !!!
    träumt weiter

    und wer hatte die Krisen in diesen Jahren überlebt oder konnte als erstes eine neue Existenz gründen ???
    die, die rechtzeitig in Werterhalt (z.B. GOLD) investiert waren.
    und so wird es auch die nächsten 5, 30,50, und 100 Jahre sein.
    Gold wird eventl. dann nichts mehr wert sein wenn wir den sogenannten Weltfrieden auf Erden haben.
    Und leider Gottes sind wir von dem mehr entfernt als die letzten 50 Jahre (leider)

    Einmal editiert, zuletzt von preowned ()


  • Dafür aber haben sie jahrzehnte lang prächtig auf Kosten Anderer gelebt.


    Und wer nicht arbeitet, braucht auch keine Fabriken. Recht so.


    Natürlich brauchen sie Fabriken, wie sollen sie sonnst ihr Aktien verkaufen ?

    Wenn man die Zipfelmütze über die Augen zieht- sieht man nichts mehr


  • Natürlich brauchen sie Fabriken, wie sollen sie sonnst ihr Aktien verkaufen ?


    Mann!


    Die brauchen nur ein Messingschild mit einem neuen Firmennamen, das sie an einem Bürohaus anmontieren, vier Schrauben, vier Dübel eine Bohrmaschine, eine Kabeltrommel und einen Ersatzbohrer......


    Dann klappt es auch mit dem Börsengang.


    Spätestens seit Flowtex weis das doch jedes Kind....

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Und das Schild lassen sie in Belgien herstellen, in England gravieren, in der Schweiz galvanisieren von einem Mexikaner montieren, die Kabeltrommel kommt aus China und die Schrauben und die Dübel aus Deutschland und das Öl fü rden Strom, aus dem Irak....


    noch Fragen?

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Romario, sondere bitte Deinen Brainwash woanders ab. Z.B. im "We-love-America"-Forum oder so. Danke!


    Ich stell' Dich jetzt mal stumm.


    ja, so oder so ähnlich müssten wir eigentlich denken !
    Statt zu schimpfen, dass USA mehr importiert als exportiert sollen wir DANKBAR sein, dass USA IMPORT-WELTMEISTER ist,
    d. h. USA ist der größte EINKÄUFER der Welt.
    Jedes Ladengeschäft und jeder Einzel- und Großhändler freut sich über potentielle Käufer.
    Gerade wir Deutsche sollten als EXPORT-Weltmeister neben China heilfroh sein, dass USA so viel kauft.
    Der Kunde ist normalerweise König, hier nicht ?
    Wollen wir nicht dass USA so viel von uns kauft? Natürlich wollen wir das, das ist überlebensnotwendig für uns Deutsche!
    Es wäre nicht auszudenken wenn es anders herum wäre und USA auf einmal viel weniger importieren würde,
    und nur noch verkaufen wollte wie China oder wie Deutschland.
    Wem sollten wir dann unsere Maschinen und Autos etc ... verkaufen?
    Wo gingen unsere Arbeitsplätze hin?
    Wir sollten USA danken dass sie so stark konsumieren und so viel bei uns einkaufen! und in der Welt.
    Nicht auszudenken wenn USA mehr exportieren würde als importieren.
    Nicht auszudenken wenn USA einen ausgeglichenen Haushalt hätte, eine positive Handelbilanz, einen starken Handelbilanzüberschuß,
    das wäre unser Untergang ...
    Das wäre dann ein sau starker Dollar, ein sehr schwacher Euro, billiges Gold, etc ...
    Darüber sollten die Ami-hasser hier mal nachdenken anstatt nur dumme Sprüche loszulassen.
    Der Kunde ist König,
    das gilt nicht nur im Einzelhandel,
    das gilt ganz besonders auch im Welthandel ! Davon hängen nämlich Existenzen ab und Wohlstand !
    Der Kunde ist König - und nicht der Verkäufer


    2007:
    USA Handelsbilanzdefizit mit Deutschland: 44,7 MRD US-DOLLAR !!!!!
    Importe aus Deutschland 94,4 MRD US-Dollar !!!


    Bei den Warenimporten in die USA liegt die Bundesrepublik Deutschland ebenfalls unverändert auf Rang 5. Die USA hatten 2007 mit Deutschland das fünfthöchste Handelsbilanzdefizit; es erreichte einen Umfang von 44,7 Mrd. US-Dollar. Höhere Defizite verzeichneten die USA lediglich mit China (256,3 Mrd.USD), Japan (82,8 Mrd. USD), Mexico (74,3 Mrd. US-Dollar) und Kanada (64,2 Mrd. USD).


    Nicht auszudenken wenn uns diese 94,4 MRD USD an Verkäufen in die USA fehlen würden ...........
    ---
    hier nochmals der komplette Text:


    Grundlagen
    Der Status der USA als stärkste Wirtschaftsmacht, die rund ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens erwirtschaftet, gründet sich auf ein großes, rohstoffreiches und gut erschlossenes Territorium (mit ca. 3,5 Mio. Quadratmeilen etwa 25-fache Größe von Deutschland; die Fläche Deutschlands entspricht etwa der Größe des US-Bundesstaates Montana), auf einen großen Binnenmarkt (2007: 300 Mio. Einwohner, Bruttoinlandsprodukt 2007: 13.843 Mrd. USD, zum Vergleich Bruttoinlandsprodukt Deutschland 2007: 2.423 Mrd. Euro) sowie auf ein durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnetes Wirtschafts- und Finanzsystem. Der US-Dienstleistungssektor erwirtschaftet ca. 79% des Bruttoinlandsproduktes (BIP), der Industriesektor ca. 20% und die Landwirtschaft trägt 1% bei.
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    Aktuelle wirtschaftliche Lage
    2007 war ein turbulentes Jahr für die US-Wirtschaft. Die Immobilienkrise intensivierte sich und weitete sich im August zu einer Finanzmarkt- und Vertrauenskrise aus. Belastet wird die Wirtschaft aber nicht nur durch den Immobiliensektor und die gestiegenen Finanzierungskonditionen. Auch Unternehmensinvestitionen und staatliche Ausgaben konnten nur relativ wenig zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum 2007 beitragen. Der Wachstumsmotor "privater Konsum" schwächte sich zwar im Jahresverlauf etwas ab, wuchs aber insgesamt noch um 2,9%. Nach ersten Schätzungen ist die US-Wirtschaft im Gesamtjahr 2007 mit 2,2% gewachsen (2006: +2,9%, 2005: + 3,1%).
    Herausragender Lichtblick war 2007 der kräftige Exportzuwachs dank günstiger weltwirtschaftlicher Entwicklungen und schwächeren US-Dollars. Sowohl Handels- als auch Leistungsbilanzdefizit der USA waren 2007 rückläufig und dürften in Prozent des BIP deutlich niedriger ausfallen als in den beiden Vorjahren. Zusammen mit dem Rückgang des Haushaltsdefizits des Bundes auf 1,2 Prozent des BIP im Haushaltsjahr 2007 konnten die USA damit erstmals seit Jahren einen nennenswerten Beitrag zum Abbau der globalen makroökonomischen Ungleichgewichte leisten.
    Die Wirtschaftsentwicklung im laufenden Jahr dürfte deutlich schwächer ausfallen. Die Finanz- und Immobilienkrise wird die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt weiter belasten. Unternehmensinvestitionen, vor allem in Maschinen und Ausrüstungen, dürften wie im Vorjahr verhalten ausfallen, und auch die Exportdynamik dürfte angesichts der sich abschwächenden Weltkonjunktur rückläufig sein. Entscheidend wird daher sein, wie sich der private Konsum entwickelt, der 70% des US-BIP ausmacht. Der private Verbrauch wird jedoch 2008 von drei Faktoren beeinträchtigt: sinkende Vermögen wegen sinkender Hauspreise und teilweise auch sinkender Aktienkurse; gedämpfte Einkommenszuwächse aufgrund steigender Arbeitslosigkeit; Realeinkommensverluste aufgrund steigender Energiepreise. Angesichts der schlechten Konjunkturindikatoren steigt die Zahl der Analysten, die eine Rezession prognostizieren, stetig an. Sowohl Regierung als auch Notenbank gehen davon aus, dass sich zwar das Wachstum im ersten Halbjahr 2008 abschwächen wird, aber eine Rezession vermieden werden kann. Zahlreiche Institutionen, darunter der IWF, haben jüngst ihre Wachstumsprognosen für 2008 auf rd. 1,5% zurück genommen. Die Notenbank hat seit Beginn der Finanzkrise im August 2007 ihren Leitzins um insgesamt 2,25 Prozentpunkte auf 3% gesenkt. Regierung und Kongress haben sich darüber hinaus Anfang Februar 2008 auf ein umfangreiches Konjunkturprogramm in Höhe von mehr als 150 Mrd. USD (>1% des BIP) geeinigt. Diese expansiven geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen dürften in der zweiten Jahreshälfte deutlich positive Auswirkungen auf die Konjunktur haben.
    Der Energieverbrauch in den USA beträgt knapp ein Viertel des weltweiten Konsums. Den höchsten Anteil am US-Verbrauch hat Erdöl (40%) gefolgt von Erdgas und Kohle (jeweils 22%), Kernkraft (8%) sowie erneuerbaren Energien (6%). Insgesamt wird ungefähr ein Drittel der Energieressourcen importiert. Mit 66% liegt der Importanteil bei Erdöl, das vor allem aus Kanada, Saudi-Arabien, Mexiko, Venezuela und Nigeria bezogen wird, besonders hoch. In der politischen Diskussion haben daher Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Ausbau erneuerbarer Energien Hochkonjunktur.
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    Außenhandel
    Die USA sind weltgrößter Absatzmarkt für Importgüter und standen als Exporteur 2007 (nur Waren) hinter Deutschland und China an dritter Stelle. Die Handelsbilanz schloss 2007 mit einem Defizit in Höhe von 711,6 Mrd. USD ab (5,1% des BIP, 2006: 5,7 %, 2005: 5,8%). Sowohl das Export- (1621,6 Mrd. US-Dollar) als auch das Importvolumen (2333,4 Mrd. US-Dollar) erreichten 2007 jeweils Rekordwerte. Da aber der Wert der US-Exporte im Jahr 2007 gut doppelt so schnell gewachsen ist wie der Wert der Importe (insbesondere aufgrund günstiger Entwicklung des Dollar-Wechselkurses) ging das Handelsbilanzdefizit zum ersten Mal seit 5 Jahren im Vergleich zum Vorjahr zurück (um 6,2 %). Trotz Rückgang des Gesamtdefizits im Jahresvergleich nahm das Defizit im bilateralen Warenhandel mit China jedoch erneut zu. Es hat 2007 einen Rekordumfang von 256,3 Mrd. US-Dollar erreicht (zum Vergleich 2006: 232,6 Mrd. US-Dollar) und macht mithin inzwischen deutlich mehr als ein Viertel des Gesamtdefizits aus.
    Hauptabnehmerländer für US-Warenexporte 2007 waren: Kanada, Mexiko, China, Japan, Großbritannien und Deutschland (Deutschland hat US-Waren im Wert von 49,7 Mrd. US-Dollar eingeführt und lag damit 2007 unverändert auf Rang 6 der US-Absätzmärkte). Bei den Warenimporten in die USA liegt die Bundesrepublik Deutschland ebenfalls unverändert auf Rang 5. Die USA hatten 2007 mit Deutschland das fünfthöchste Handelsbilanzdefizit; es erreichte einen Umfang von 44,7 Mrd. US-Dollar. Höhere Defizite verzeichneten die USA lediglich mit China (256,3 Mrd.USD), Japan (82,8 Mrd. USD), Mexico (74,3 Mrd. US-Dollar) und Kanada (64,2 Mrd. USD).
    Die USA haben bilaterale Freihandelsabkommen mit 15 Staaten abgeschlossen (Kanada, Mexiko, Singapur, Israel, Australien, Chile, Dominikanische Republik, Honduras, Guatemala, El Salvador, Nicaragua, Jordanien, Marokko, Bahrain und Peru). Die US-Administration verweist zum Beleg des Erfolgs ihrer Freihandels-Strategie darauf, dass die US-Exporte in die mit den USA durch Freihandelsabkommen verbundenen Staaten im Jahr 2006 42%der gesamten US-Exporte ausmachten - obwohl diese Staaten nur 7,3% des weltweiten BIP (außerhalb der USA) erwirtschaften. Weitere Abkommen mit Kolumbien, Panama und Südkorea sind bereits fertig ausgehandelt und liegen nunmehr dem US-Kongress zur parlamentarischen Zustimmung vor.
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    US-Wirtschaftsstatistik*
    2007
    2006
    2005
    BIP nominal (Mrd. USD)
    13.843
    13.195
    12.434
    BIP-Wachstum real
    2,2%
    +2,9
    +3,1%
    Arbeitslosenquote
    4,6%
    4,6%
    5,1%
    Verbraucherpreise
    4,1%
    +2,5
    +3,4%
    Importe aus Deutschland (Mrd. USD)
    94,4
    89,1
    84,8
    Handelsbilanzsaldo mit D (Mrd. USD)
    -44,7
    -47,8
    -50,7
    Handelsbilanzsaldo mit der EU (Mrd. USD)
    -107,4
    -116,6
    -122,4
    *) Quellen: Department of Commerce (Bureau of Economic Analysis), Department of Labor (Bureau of Labor Statistics), Delegation of the European Commission.

    4 Mal editiert, zuletzt von romario ()

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