Mit ständiger finanzieller Rettung der Banken wird das Zombie-System nur noch ein paar Monate/Jährchen am Leben erhalten, auf Kosten der zukünftigen Staatsverschuldung inkl Geldentwertung und Ausverkauf der Landesschätze.
Ein Jahr später genauso wahr wie damals.
In einem gestrigen Kommentar zu einem WiWo-Interview kommt das ähnlich zum Ausdruck:
'eichenbach am 24.03.2010 22:30 Uhr
wußte doch der Grünspan schon vor einigen Jahren "Der Euro wird kommen, aber er wird keinen Bestand haben!"
Woher er das wußte?
Der Mann hat einfach in die Bilanzen der Banken gesehen und die enorme Konzentration von Kapital festgestellt. Und diese ausufernde Menge an Kapital schreit nach Verzinsung. Also schnell ein paar von Kühen strukturierte, gehebelte Finanzprodukte like CDO oder MBS nach Europa verhökert. Die Euro-Vollpfosten kauften dann dieses verbriefte Nichts mit dem Argument die Zinsen in den Staaten seien ja so niedrig, die können nur noch steigen. Die Risikoabschätzung überließ man Fitch, Moody´s und Co. Das ganze dann noch mit einem CDS abgesichert und die Gewinne fließen in Strömen. Die Sachsen_LB verzehnfachte ihren Gewinn im Jahr 2006.
2007 gab es sie nicht mehr. Der sächsische Steuerzahler haftete gleich doppelt. Einmal mit seinen Spareinlagen bei den Sparkassen (die räumten der Sachsen_LB noch schnell eine Kreditlinie in Höhe von 17 Mrd. ein), zum anderen mit einer Landesbürgschaft über knapp 3 Mrd. Teuro!
An die Miseren der IKB, HSH, West-LB, Nord_LB, Bayern_LB, RBS, NotherRock, ING, CoBa, Dresdner, HRE, UBS, CS, ... und wie sie alle heißen, sei nur kurz erinnert.
Der Zusammenbruch unseres Finanzsystems war im Herbst 2008 real (Lehmann, HRE). Überdeckt wurde dieser durch die Versprechen der reGIERungen, mit neuen Schulden die alten Schulden der Pleitebanken zu garantieren.
Diese Spiel könnte man ja unendlich fortführen. Versprechen gegen Versprechen. Oder nicht?'