kein widerspruch zu mir.
1929 war aber keine stagflation.
12. Juli 2026, 15:02
kein widerspruch zu mir.
1929 war aber keine stagflation.
Zitat:
Nein, ein entrinnen wird es für "Normalbürger" nicht geben.... wobei die Löhne irgendwann steigen MÜSSEN bei einer realen Inflation, da sonst ja Massen von Menschen verhungern u/o obdachlos werden würden. Ebenso "müssten" Transferleistungen Renten+Hartz steigen da diese dasselbe Schicksal erwarten würde (ausser man hat viel inflationsgeschützte Güter angehäuft). An dem Punkt sind wir noch lange nicht, aber ich vermute, dass sich die Lage im Laufe dieses Jahre o. spätestens nächstes Jahr klären wird.
..................................
Leider sind deine Erwartungen unzutreffend.
Weder die Löhne, noch die Transferleistungen MÜSSEN steigen.
Selbst in den letzten 10 Jahren, sind die Löhne in der BRD stagniert.
Ein Inflationsgleich ist nicht erfolgt.
Auch bei den Renten ist immer öfter Altersarmut vorprogrammiert durch das "Rente mit 67" Programm, weil eine Vielzahl jenseits 55 kaum noch angemessene Beschäftigung findet.
Alles anzeigenZitat:
Nein, ein entrinnen wird es für "Normalbürger" nicht geben.... wobei die Löhne irgendwann steigen MÜSSEN bei einer realen Inflation, da sonst ja Massen von Menschen verhungern u/o obdachlos werden würden. Ebenso "müssten" Transferleistungen Renten+Hartz steigen da diese dasselbe Schicksal erwarten würde (ausser man hat viel inflationsgeschützte Güter angehäuft). An dem Punkt sind wir noch lange nicht, aber ich vermute, dass sich die Lage im Laufe dieses Jahre o. spätestens nächstes Jahr klären wird.
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Leider sind deine Erwartungen unzutreffend.
Weder die Löhne, noch die Transferleistungen MÜSSEN steigen.
Selbst in den letzten 10 Jahren, sind die Löhne in der BRD stagniert.
Ein Inflationsgleich ist nicht erfolgt.
Auch bei den Renten ist immer öfter Altersarmut vorprogrammiert durch das "Rente mit 67" Programm, weil eine Vielzahl jenseits 55 kaum noch angemessene Beschäftigung findet.
In der Tat, das ist mir bekannt und hat auch mich selber betroffen (realer Einkommensverlsut verglichen mit 2004 zB).
Aber das SteigenMÜSSEN der LÖHNE ist ein Teil von realer Inflation ! Das ist allgemein anerkannt. Die Folgerung daraus ist, solange das nicht der Fall haben wir bisher lediglich eine TEUERUNG, aber noch keine reale Inflation gesehen. Deswegen auch meine Prognose bzgl. Stagflation.... und ich meinte mit "Weimar" nicht die Wirtschaftkrise von 29 (=DELFATION!) , sondern die Hyperinflation von 22/23. Dann kam ja die Währungsreform !
Also nochmal:
- Preisanstieg aller oder bestimmter Güter: Lediglich "normale" Teuerung
- Preisanstiege (bzw. Geldmengenausweitung) mit verspäteten Lohnangleichungen: Inflation Das Übel hierbei ist, um es nochmal zu erwähnen, die Preise steigen immer schneller als die Löhne.
Das wär mit der DM auch irgendwann gekommen, nur nicht so extrem und so schnell wie mit dem Euro......weil man zu DM Zeiten keine PIIGS stützen musste und die DM in einem homogeneren Wirtschaftraum galt - d.h. bis zur Wiedervereinigung! - was die Entwicklung natürlich beschleunigt! Schon die Wiedervereinigung wie sie durchgezogen wurde, hat Auswirkungen auf die DM (bzw. Verschuldung)gehabt. Der 2. Todesstoß dann der Euro. Aber das ist Geschichte.....
Iss halt so, wenn man Politiker wählt, die den (schwachen) Euro wollen.
Andererseits - den wollen ja alle anständigen
Politiker.
"Der Euro ist eine Frage von Krieg und Frieden."
Ist deutlich genug.
ZitatZur Zeit wird in den Medien so viel über eine mögliche Inflation geschrieben, dass ich ab dem 2HJ 2011 mit einer Deflation rechne, die 1/2 - 2 Jahre danach in eine starke Inflation umschlagen wird.
Die Wirtschaft wird nicht so anziehen, wie gerade Stimmung dafür gemacht wird.
Hat jemand ähnliche Gedanken oder sieht es ganz anders?
Jup... Mainstream-Thema #1 - neben Bundeswehr...
Inflation, Inflation, Inflation...
Dabei ist das Risiko einer Deflation 10x größer...
Aber in 2 Jahren wieder starke Inflation... hm... denke eher nicht... ab 2016-2018 vllt...
ZitatEine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit müsste die Inflation regelrecht gallopieren lassen wenn kein Geld dann "verbrannt" wird !
Die Umlaufgeschwindigkeit wurde über die Jahre "komprimiert"
Irgendwann wird es zu einer Entladung kommen.
Euro-Krise 2010 war ein Anfang - jedoch war es noch viel zu schwach.
Zitatweiß vielleicht jemand wo man Zeitreihen, zB.:aus der EU ab Einführung des Euro,bekommen kann.
Hier ist ein Artikel - nur leider nicht aktuell
http://www.institutional-money…nte/?no_cache=1&tx_ttnews[backPid]=88
"Der Euro ist eine Frage von Krieg und Frieden."
Ist deutlich genug.
Sie wollen ihren Krieg. Sie werden ihn ganz sicher kriegen.
Aber hoffentlich anders, als sie sich das vorstellen.
...traurig wie weit heutzutage der geistige Horizont liegt...denkt nochmal über alles nach ! ![]()
@Grünblau
Warum Deflation 10x stärker in Wahrscheinlichkeit treten soll, musst du mir mal erklären !?!?!
http://www.welt.de/wirtschaft/…t-der-Inflationsrate.html
nachdem die welt gestern edelmetall madig machte reiten sie heute die inflationswelle
Und @ Klaus:
Die meisten Spekulanten verlieren doch
Daß viele kleine Fische von Haien gefressen werden,ist unbestritten. Aber es sammelt sich trotzdem immer mehr Geld in rein spekulativ tätigen Institutionen an, und da Geld unsere Welt regiert, hat das Folgen.
ZitatVergessen wird allerdings gerne einmal, daß eine reine Assetpreis-Inflation (z.B. Diamanten, Oldtimer oder das warum wir hier sind
) von niemanden bezahlt wird. Und wenn alle ihre "Gewinne realisieren" wollen, dann fällt der Preis sofort wieder.
Wir sind hier, weil wir wie alle Investoren erwarten, daß unser Investment (Gold) gegenüber anderen 'Werten' performen wird. Würden alle Preise incl. der Löhne und Gehälter proportional zu Gold steigen, hätte keiner einen 'Gewinn' (genauer: jeder hätte einen kleinen Verlust, nämlich die Bankprovision!)
Genauso ist es beim Ein- und Ausstieg. Alle können nie profitieren, sondern immer nur ein Teil, weil jeder Handel für sich allein ein Nullsummenspiel zwischen zwei Parteien ist. Theoretisch könnte es vorkommen, daß 50% der Teilnehmer 5% verlieren und die anderen 50% jeweils 5% gewinnen und es wäre sogar möglich, daß im MIttel alle mit +/- operieren. In der Praxis ist es so, daß wenige profitieren und viele verlieren, und daß große Gewinne/Verluste häufiger und kleine seltener auftreten als bei rein zufälliger Verteilung zu erwarten wären. Aber das ist nicht mathematisch, sondern psychologisch zu erklären.
Gruß
Klaus_H.
@ Niederbayer: Die Welt soll erstmal lernen was Inflation überhaupt ist. Und wenn wir wirklich eine echte Inflation bekommen (was imo unausweichlich ist, nur wann?), dann wird die Welt wahrscheinlich Aktien und Certifikate empfehlen um sich davor zu schützen. ![]()
ZitatWarum Deflation 10x stärker in Wahrscheinlichkeit treten soll, musst du mir mal erklären !?!?!
z.B. in 30ern sank das BIP um 1% pro Monat - aktuell pumpen USA ca. 1% BIP an Krediten ins System - pro Monat!
Das Risko der Deflation ist nach wie vor da...
Der Effekt wurde bisher nur "maskiert"
Ein Funke genügt...
Die an den Rohstoffmärkten veranlagten Gelder kommen direkt aus den Notenpressen der USA und Europas. In beiden Währungsräumen wächst die Geldmenge seit Jahren deutlich schneller als die Wirtschaftsleistung der dahinter stehenden Staaten.
Ok ich sehe das ganz halt so : Die Geldmenge steigt seit fast 40 Jahren relativ stark, dies hat sich bisher noch nicht so inflationär (in einigen Jahren gab es da schon Ausnahmen) ausgewirkt. Dies liegt meiner Meinung nach daran, daß die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. meiner Meinung nach könnten die reichen für einen höheren Umlauf sorgen tun dies aber nicht weil sie eher mehr sparen. Der Ärmere Teil der Bevölkerung würde für Umlaufgeschwindigkeit sorgen kann aber mangels Mittel nicht. Die Entwicklung könnte sich allerdings ändern, wenn der reiche Teil der Bevölkerung der Industriestaaten das Vertrauen in das Geldsystem verliert ?!
Die Änderung der Entwicklung ist die Hyperinflation, ein Währungsereignis, ihr Tod.
Genaugenommen sind die Forderungen und Verbindlichkeiten, sprich die gesamtwirtschaftliche Verschuldung, immer weiter angewachsen, die Menge des gesetzlichen Zahlungsmittels gar nicht mal so sehr. Aber da die Notenbanken problemlos die platzenden Forderungen aufkaufen (bis Mai vorigen Jahres hätte ich vorsichtshalber noch eingefügt: können), machts kaum einen Unterschied.
Schuldner, die Zinsen und Tilgung nur durch Aufschuldung begleichen können, nennt man Wechselreiter, Kreditbetrüger oder einfach Politiker.
P.S. Aus einem aktuellen Interview im FOCUS mit Barclays-Chefvolkswirt T. Polleit:
ZitatDie entwickelten Volkswirtschaften haben sich in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter vom Modell einer freien Marktwirtschaft entfernt. Man schaue nur einmal auf den Staatsanteil im Wirtschaftsgeschehen, der vielfach bei 50 Prozent liegt. Kaum ein Wirtschafts- und Gesellschaftsbereich, in dem der Staat nicht präsent ist: ob nun Gesundheit, Bildung, Verkehr oder eben auch im Geldwesen. Hier hält er sogar das Geldproduktionsmonopol. Die Krise hat primär mit staatlichem Interventionismus zu tun, nicht mit einem Versagen der freien Märkte.
Inflation im Euroraum auf einem Höchststand
Energie und Nahrungsmittel heizen die Teuerung an
Die Teuerung im Euro-Raum zieht weiter an. Wie das EU-Statistikamt Eurostat mitteilte, lag die Inflationsrate in den 17 Euro-Staaten nach erster Schätzung im Januar bei 2,4 Prozent.
Es wird mir schon seit Anfang Januar, viel zu viel von Inflation gesprochen in den Medien. Obwohl ich selbst damit rechne, habe ich irgendwie so ein Gefühl, als wenn es ganz anders kommt und wir einen deflationären Schock erleben werden. ![]()
wer glaubt er hätte das system verstanden is a depp ihr müßt mehr propaganda lesen die haben es drauf......
sozialismus is trumpf sparer schröpfen is angesagt wir brauchen mehr das i wort
http://www.spiegel.de/wirtscha…18,742231,00.html#ref=top
Wie könnte sich ein etwaiger kommender Ölpreisschock auswirken? Inflationär oder deflationär?
Robertino!
steigende rohstoffpreise wirken in beide richtungen. kurzfristig inflationär, längerfristig deflationär.
einerseits wirken sie inflationär, andererseits fehlt das geld beim konsumenten und führt damit zum wirtschaftseinbruch. das ganze führt dann zur stagflation. also wirtschaftliche stagnation bei inflation. die wirtschaftliche stagnation trägt aber schon den keim kommender deflation in sich. insbesondere wird der rohstoffhunger dadurch auch abgemildert. in der heutigen situation ist ein solches szenario die letzte möglichkeit, die deflation noch zu umgehen, wenn der wirtschaftseinbruch als rechtfertigung fürs "echte" gelddrucken herhalten muss.
ZitatWie könnte sich ein etwaiger kommender Ölpreisschock auswirken? Inflationär oder deflationär?
Zitatsteigende rohstoffpreise wirken in beide richtungen. kurzfristig inflationär, längerfristig deflationär.
Das ist nicht genau genug...!
Solange Rohstoffe steigen -> INFLATIONÄR
werden Rohstoffe billiger -> DEFLATIONÄR
man könnte hier streiten was die Ursache ist: Rohstoffpreise oder Infla/Defla.
Rein von Marktlogik ist die Ursache die Geldmenge - nicht die Rohstoffpreise.
In diesem Fall ist es aber genau andersrum!!!
Damit das auch funktioniert, benötigt man natürlich viel Liquidität
Diese ist gegeben: siehe QE
Der Effekt wird jedoch komplett in sich zusammenbrechen - wie eine Luftblase!