ZitatOriginal von traditional3
. Die meisten dieser Unglücklichen wären besser dran, wenn sie einfach ihre Schlüssel in die Post stecken und weglaufen.
Das müssen sich die Amis nicht erst von einem Intellektuellen wie Kunstler raten lassen. Sie laufen bereits in Scharen davon und hinterlassen die Schlüssel - das ist schon eine regelrechte Bewegung unter den vermeintlichen Schuldsklaven: Walking away.
Wurde hier auch schon mehrfach erwähnt, daß praktisch überall in USA nicht ins Vermögen bzw. in die Löhne hinein vollstreckt werden kann, sondern die Hypothekenschuld nur die Immobilie selbst und die zukünftige Kreditwürdigkeit umfasst. In sehr vielen Fällen wurde ja überhaupt keine Anzahlung geleistet und auch noch keine Rate bezahlt, sondern es wurden lediglich erste, zarte Zinszahlungen geleistet. So hat man am Ende sogar noch fast 2 Jahre gratis gewohnt und nur die laufenden Kosten bezahlt. Temporäres Harz IV auf amerikanisch.
Wer die Hypothek kündigt, auszieht und dann zur Miete wohnt oder eben eine neue Hypothek auf ein nun deutlich billigeres Haus aufnimmt (also genau die Gegenbewegung von zuvor), ist praktisch aus dem Schneider. Hierzulande bliebe man ein Leben lang auf diesen Schulden sitzen, dort bleiben sie bei den Kreditgebern bzw. den Aufkäufern dieser Schulden hängen, wie etwa den kompetenten deutschen Staats- und Landesbanken, also den Steuerzahlern.
The Business of Walking Away:
http://globaleconomicanalysis.…ness-of-walking-away.html
grüsse
auratico