Global Economic Collapse

  • ...solange es noch genuegend Cheap Money gibt, besteht keinerlei Gefahr fuer ein Platzen der nachsten, grossen Blase.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Das war abzusehen: Die anfänglich als Einzel- und Notaktionen deklarierten Zentralbankredite werden Routine und schlechterdings einfach nicht zurückgezahlt, sondern schnurstracks verlängert. Die Banken hingegen denken nicht im Traum daran, dieses Geld für den eigentlichen Zweck, der Wiederherstellung eines funktionierenden Interbankenmarktes, einzusetzen. Es ist viel lohnender, mit diesem Geld auf den Rohstoff- und Währungsmärkten zu spekulieren und die dortige hohe Volatilität auszunützen. Und im kommenden Monat holt man sich dann das nächste Geldmethadon ab:

    Das hatten wir ja schon vor Wochen vermutet. Wir sehen einer Daueralimentierung der Banken entgegen. So wird die EZB die Dollars los und tut noch "Gutes" dabei. ;)


    Jim Sinclair's Kommentar:
    The cute wrinkle of the ECB's own Begging Bowl Loan Window is that they are handing out dollars for crap which means they, by performance, are defining the dollar as crap. It is a somewhat sloppy way of getting rid of dollars.




    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

  • Das hatten wir ja schon vor Wochen vermutet. Wir sehen einer Daueralimentierung der Banken entgegen. So wird die EZB die Dollars los und tut noch "Gutes" dabei. ;)


    Jim Sinclair's Kommentar:
    The cute wrinkle of the ECB's own Begging Bowl Loan Window is that they are handing out dollars for crap which means they, by performance, are defining the dollar as crap. It is a somewhat sloppy way of getting rid of dollars.




    Ich denke, dass dieser Kommentar des ansonsten sehr geschätzten Jim Sinclair nicht zutrifft. Es sind die Banken im Euroraum selbst (inkl. der britischen, die ja auch bei der EZB Schlange stehen), die Kredite in US$ von der EZB wollen/brauchen. Dito in der Schweiz, wo die Nationalbank nun auch Dollar anbietet - für wen wohl, wenn nicht für die UBS.


    Die Verbindlichkeiten der Euro-Banken aus fast allen Derivatgeschäften mit Immobilienhypotheken oder anderen notleidenden Vehikeln sind dollarnotiert. Für diesen Cash Flow brauchen sie US$ zu günstigen Zinsen. Ein solches Dollarfenster hatte die EZB schon einmal im Herbst 2007 aufgemacht. Nun wird´s eben mehr oder weniger zur Dauereinrichtung.


    Mit Sinclair halte ich es in etwa so wie Tom Szabo von silveraxis.com: "I don't take everything Mr. Sinclair says as gospel but 95% of his stuff is pure gold, which is about 94.9% more than everybody else."


    grüsse
    auratico

    2 Mal editiert, zuletzt von auratico ()

  • Mit Sinclair halte ich es in etwa so wie Tom Szabo von silberaxis.com: "I don't take everything Mr. Sinclair says as gospel but 95% of his stuff is pure gold, which is about 94.9% more than everybody else."

    Nettes Zitat. In der Tat sollte man nicht jedes Wort von Sinclair für "bar" nehmen. Wir wissen doch, dass er den Dollar lieber heute als morgen in der Hölle schmoren sehen will. Unsympathisch macht ihn das jedenfalls nicht... :rolleyes:

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Königswasser ()

  • Also Zeit für eine umfassende Korrektur? Meinst Du das?

    Nein, ich denke die Commodity-Bubble wird weiter gehen, solange Geld in die Maerkte gepumpt wird, was aber nicht linear passiert. Zu Deiner Frage alternativer Energien: Das Energieproblem (hier hat man meiner Meinung ein reales Angebots-Nachfrage-Problem, kein Spekulationsproblem) wird man nur loesen konnen, wenn man ueberall von a) Kohle ueber b) Nuclear bis f) Solar investiert (eben "all of the above") - natuerlich wird es immer politisch motivierte Gewichtungen fuer die einzelnen Moeglichkeiten geben.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

    Einmal editiert, zuletzt von Tollar ()

  • Nein, ich denke die Commodity-Bubble wird weiter gehen, solange Geld in die Maerkte gepumpt wird, was aber nicht linear passiert. Zu Deiner Frage alternativer Energien: Das Energieproblem (hier hat man meiner Meinung ein reales Angebots-Nachfrage-Problem, kein Spekulationsproblem) wird man nur loesen konnen, wenn man ueberall von a) Kohle ueber b) Nuclear bis f) Solar investiert (eben "all of the above") - natuerlich wird es immer politisch motivierte Gewichtungen fuer die einzelnen Moeglichkeiten geben.

    Hier in D läuft so ziemlich alles über die Lobbyisten, die bekommen vom Staat sogar noch Gehalt als "Berater", und das nicht zu knapp! Ist eigentlich auch hinreichend bekannt, aber keiner stört sich daran... wie sieht es denn in den USA aus? (Hier in D gibt es u.a. Subventionen für Raps!)

    Es bestand zu keiner Zeit keinerlei Gefahr...

    2 Mal editiert, zuletzt von LongDongSilver ()

  • Nachtrag zur Diskussion (Nostradamus) am Wochenende.

    Am Wochenende hier erläutert:


    Hallo,


    sagen Sie mal Herr Baron, waren Sie auf dem FEMA Meeting 2001 dabei oder sind Sie zu den Chassidim konvertiert??! 8o


    http://articles.latimes.com/2005/sep/08/local/me-quake8



    In der FEMA sind eben Propheten oder sie "realisieren" alles selbst. ;)
    Wo ist eigentlich die A-B*mbe des B52-Fluges der quer über die USA irrte hingekommen vielleicht in den St. Andreas-Graben??! Naja die beteiligten Piloten sind ja bereits alle eliminiert, die können wir nicht mehr fragen...


    http://www.mmnews.de/index.php…atastrophe-im-August.html


    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    7 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Kann man nicht oft genug lesen! :)

    Es bestand zu keiner Zeit keinerlei Gefahr...

  • Mhmmm. Der Michael Mross greift jetzt also auch schon in die Nostradamus-Kiste, um seine Positionen zu pushen. Sehr merkwürdig das alles. Was steigt aus dem Grab? Ein Krieg oder gar der Dollar? Herr, lass Verstand regnen, auf dass die Verblendeten klar sehen!

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

  • Noch ein Nachtrag, wenn auch etwas spaet, zu dem Erdbeben hier in CA. Denn ich habe erst einen Tag spaeter davon erfahren, zuerst aus deutschen Medien, die Schlagzeilen waren da dicker als hier. Die zerstoererische Wirkungen eines schweren Erdbebens sind immer lokal begrenzt. Katastrophale Wirkung haette es nur, wenn das Epizentrum in der Naehe der SF Bay Area oder im Grossraum Los Angeles/SanDiego liegt. Der Rest des Staates ist mehr oder weniger duenn besiedelt. Ein starkes Erdbeben in Kalifornien muss also nicht unbedingt viele Zerstoerungen anrichten. Die Erdbebensicherheit von Gebaeuden und Infrastruktur kann man nicht mit Entwicklungslaendern vergleichen. Kalifornien hat sehr viel Geld in das Highway-System gesteckt um es erdbebensicher zu machen. Gebaeude unterliegen strengen Auflagen zur Erdbebensicherheit. Einfamilienhaeuser sind meist eingeschossig, vollstaendig aus Holz, meist juenger als 30 Jahre, daher relativ erdbebensicher. Die meisten Industrie- und Buerogebaeude sind erst in den letzten 30 Jahren entstanden - unter Beruecksichtigung entsprechender Standards. Ziegelbauten sind nur noch seltene Restbestaende, die die letzten Beben ueberlebt haben. Ihre Nutzung unterliegt aber Auflagen, um Personenschaeden zu vermeiden. Stadtwerke schalten im Falle eines Erdbebens die Gas- und Stromzufuhr automatisch ab, um Feuer oder Explosionen zu vermeiden. Die Tsumani-Gefahr ist wegen der Geographie in Kalifornien relativ gering. In Oregon und Washington ist sie groesser, aber dort gibt es ein Warnsystem. Das groessere Problem ist eigentlich die Infrastruktur nach einem Erdbeben schnell zu reparieren - sprich Strom-, Telefon- und Wasserversorgung herzustellen. Ein Grossteil der Angestellten in den Denkfarbriken des Silicon Valleys arbeitet sowieso regelmaessig von zu Hause aus und koennte das fuer eine laengere Zeit so tun, falls Strassen nicht passierbar oder Bueros zerstoert sind. Sicher wuerde ein Big Bang in einem der Ballungszentren die regionale Wirtschaft fuer einige Zeit weitgehend lahmlegen, aber Wall-St oder Washington sind weit weg wuerden davon wenig in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

    Einmal editiert, zuletzt von Tollar ()

  • Mhmmm. Der Michael Mross greift jetzt also auch schon in die Nostradamus-Kiste, um seine Positionen zu pushen. Sehr merkwürdig das alles. Was steigt aus dem Grab? Ein Krieg oder gar der Dollar? Herr, lass Verstand regnen, auf dass die Verblendeten klar sehen!


    Der Mann ist mir persönlich absolut nicht geheuer. Vorsicht!

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Mojen,



    ihr wisst ja manchmal steckt im Kern ein Fünkchen Wahrheit : Wer oder was steckt nun hinter dem Dollar-Kartell,diesem TOTAL-Wahnsinnigen


    manipulativem Handeln,dem Gold-Cartell ???



    Schau euch mal das Video an(aber nachher bitte mal tiefgründig nachdenken...) = oder 3 Damen vom Grill ! ;)


    http://de.youtube.com/watch?v=XKLeCjySMi8



    Ganz so brutal geht es wie hier gezeigt natürlich nicht zu ;( ...aber wie machen es unsere 3 ''Perlen'' -> Die 1.lügt...die 2.spricht die Wahrheit und die 3.? Denksportaufgabe ,please :whistling:


    Wer siegt denn zum Schluss gegen diese magischen 3 ? Die Uma Thurman (ebenfalls bitte hinschauen UND NACHDENKEN...)))




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    *Wenn die Welt erfährt wer hinter der Cabal steht,ist es um den Dollar sofort geschehen* Benjamin Rothschild *1963 - 2007 seine Aussage

  • Mhmmm. Der Michael Mross greift jetzt also auch schon in die Nostradamus-Kiste, um seine Positionen zu pushen. Sehr merkwürdig das alles. Was steigt aus dem Grab? Ein Krieg oder gar der Dollar? Herr, lass Verstand regnen, auf dass die Verblendeten klar sehen!


    Hallo,


    es geht auch um die FEMA und den B52 Flug von dem mittlerweile alle Beteiligten eleminiert wurden. Fragst Du Dich da nicht, warum und wieso die FEMA im August 2001 schon alles prophezeit, was kommt??! Nostradamus interessiert hier nur am Rande :boese:


    Alle guten Dinge sind 3 nicht wahr??!


    http://articles.latimes.com/2005/sep/08/local/me-quake8




    best regrads
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

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  • Noch ein Nachtrag, wenn auch etwas spaet, zu dem Erdbeben hier in CA. Denn ich habe erst einen Tag spaeter davon erfahren, zuerst aus deutschen Medien, die Schlagzeilen waren da dicker als hier. Die zerstoererische Wirkungen eines schweren Erdbebens sind immer lokal begrenzt. Katastrophale Wirkung haette es nur, wenn das Epizentrum in der Naehe der SF Bay Area oder im Grossraum Los Angeles/SanDiego liegt. Der Rest des Staates ist mehr oder weniger duenn besiedelt. Ein starkes Erdbeben in Kalifornien muss also nicht unbedingt viele Zerstoerungen anrichten. Die Erdbebensicherheit von Gebaeuden und Infrastruktur kann man nicht mit Entwicklungslaendern vergleichen. Kalifornien hat sehr viel Geld in das Highway-System gesteckt um es erdbebensicher zu machen. Gebaeude unterliegen strengen Auflagen zur Erdbebensicherheit. Einfamilienhaeuser sind meist eingeschossig, vollstaendig aus Holz, meist juenger als 30 Jahre, daher relativ erdbebensicher. Die meisten Industrie- und Buerogebaeude sind erst in den letzten 30 Jahren entstanden - unter Beruecksichtigung entsprechender Standards. Ziegelbauten sind nur noch seltene Restbestaende, die die letzten Beben ueberlebt haben. Ihre Nutzung unterliegt aber Auflagen, um Personenschaeden zu vermeiden. Stadtwerke schalten im Falle eines Erdbebens die Gas- und Stromzufuhr automatisch ab, um Feuer oder Explosionen zu vermeiden. Die Tsumani-Gefahr ist wegen der Geographie in Kalifornien relativ gering. In Oregon und Washington ist sie groesser, aber dort gibt es ein Warnsystem. Das groessere Problem ist eigentlich die Infrastruktur nach einem Erdbeben schnell zu reparieren - sprich Strom-, Telefon- und Wasserversorgung herzustellen. Ein Grossteil der Angestellten in den Denkfarbriken des Silicon Valleys arbeitet sowieso regelmaessig von zu Hause aus und koennte das fuer eine laengere Zeit so tun, falls Strassen nicht passierbar oder Bueros zerstoert sind. Sicher wuerde ein Big Bang in einem der Ballungszentren die regionale Wirtschaft fuer einige Zeit weitgehend lahmlegen, aber Wall-St oder Washington sind weit weg wuerden davon wenig in Mitleidenschaft gezogen werden.


    Endlich mal eine realistische Einschätzung des Szenarios.
    Ein Beben wie (1906 -glaube ich) in der Bay-Area SF würde heute weniger dramatisch Enden, da sorgen auch die Versicherer dafür, dass nur ein wahrlicher Big-Bang verhehrende Schäden anrichtet. Wenn 100Mrd$ an Kosten entstehen sollten, ist das leicht zu verschmerzen, bei meherern 10k Toten sieht das anders aus.

    Denken - hat noch Keinem geschadet

  • es geht auch um die FEMA und den B52 Flug von dem mittlerweile alle Beteiligten eleminiert wurden. Fragst Du Dich da nicht, warum und wieso die FEMA im August 2001 schon alles prophezeit, was kommt??! Nostradamus interessiert hier nur am Rande


    Gegen die FEMA ist Nostradamos ein Stümper. Aber gut, letzterer kann heute auch nicht mehr selbst Hand anlegen, um seine Prophezeihungen zu verwirklichen. 8)


    Self-fullfilling prophets, sozusagen. :thumbsup:

  • Gegen die FEMA ist Nostradamos ein Stümper. Aber gut, letzterer kann heute auch nicht mehr selbst Hand anlegen, um seine Prophezeihungen zu verwirklichen. 8)


    Self-fullfilling prophets, sozusagen. :thumbsup:


    Hallo,


    oder Leute, die Biblisches in die Tat umsetzen wollen. Chassidim, Freimaurer, Sufis etc. pp ;)


    best regards
    BAAL


    P.S Der letzte Satz ist für Leute, die wissen was ich hier andeute ...

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    2 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()

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