ZitatAlles anzeigenOriginal von gold_loewe
Meine Kurz-Zusammenfassung aus dem Gedächtnis:
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....Diese Grundannahme ist schlicht falsch, vielmehr muss von
einer Cauchy-Verteilung ausgegeangen werden, die nicht um einen bestimmten Mittelwert
oszilliert. (Genaueres dazu im Buch).
Er zeigt, dass die tatsächlichen Risiken, also die Volatilität, viel grösser ist,
als von den klassischen Theorien vorhergesagt.
Er folgert auch, dass Kurse sich durch die fraktale Geometrie gut beschreiben lassen,
aber nicht vorhersagbar sind, sondern (im mathematischen Sinn) chaotisch sind !
==> dadurch erübrigen sich auch die ganzen krampfhaften Versuche, irgendwelche
Muster in vergangene Kursverläufe zu legen um damit zukünftige vorherzusagen.
Goldlöwe
Ja, deshalb ist der LTCM pleite gegangen.
Mandelbrot wr nicht Psychologe, sondern Mathematiker.
Elliott war Psychologe, auch Prechter jun. wie es scheint. Die Börsen sind eben gerade nicht ein vollchaotisches System. Die Psychologie der Handelnden bringt Regeln hinein, Beispiel: Unterstützungslinien, u.a.m.
Es gibt ja auch Wettervorhersagen, die eine höhere Eintreffenswahrscheinlichkeit haben als nur den Zufall. Die Atmossphäre ist auch ein chaotisches System, in welches ein paar Regeln eingreifen.
Gruss,
LF