Beiträge von LuckyFriday

    Hallo mesodor,


    du sagst es richtig: illiquid kann man jahrzehntelang sein, aber beim ersten Cent, der nicht mehr bezahlt wird, ist man insolvent. Dann Ende der Show eigentlich im Bruchteil einer Sekunde....Es dauert dann vielleicht noch einen Tag, bis der gröbste Stupor vorbei ist (bei den gröbsten Holzköpfen vielleicht eine Woche :D ) und die Tatsachen unverhüllt daliegen....


    Ein paar kleine Hoffnungsschimmer hat es z.B. bei deutschen Städten gegeben (vergessen, welche), die eine geordnetes Insolvenzverfahren sozusagen gegen sich selber aufgezogen haben.


    Ich meine: die Möglichkeit zu einem geordneten Staatsbankrott zu schaffen, wäre schon sehr, sehr viel Holz gespalten und aufgeschichtet!!


    Gruss!
    Lucky
    (abwesend vom internet bis Montag)

    ...gutso hat es angestossen mit der kleinern Grafik: die grosse Frage ist, was Geld sei. Geld komme von 'gelten', also was gilt?


    Seit es Aufzeichnungen gibt, hat im Grunde genommen das Faustrecht gegolten, im Laufe der Jahrhunderte durch sogenannte 'Zivilisation' modifiziert. Heute nimmt der lokale Warlord nicht mehr dein Land mit Hilfe seiner Söldner weg, heute wird per Gerichtsverfahren enteignet, wenn es einer geplanten Strasse im Weg liegt und man es nicht 'freiwillig' abgibt. Im Prinzip das Gleiche, nur eben 'zivilisiert'.


    Ich darf auf das sehr aufschlussreiche Archiv des Elliott-Forums bei parsimony.net verweisen, dort die Schriften von dottore, dessen Klarname bekannt ist, überhaupt nichts mit unserem Graf Bierkutscher (DL) zu tun hat, und Dr.Paul C. Martin heisst.


    Die Mächtigen im Lande können (wie sie es immer taten) festlegen, was als Abgabengut 'gilt'. Das erste Edelmetall, welches 'galt', war Silber, mit welchem Söldner viel einfacher bezahlt werden konnten als mit Weizen oder anderen Cerealien. Deshalb mussten dann die Untertanen Silber als Abgabengut auf Märkten beschaffen. Es 'galt', war 'Geld', und blieb dies bis Ende 19. Jahrhundert in grossem Umfang, bis ca 1963 in beschränktem und bis heute in minimalem (Sammler- und Gedenkmünzen, teilweise mit theoretischem Kurswert).


    Im Vergleich zu 1923 sind heute einige Prämissen geändert: Notenbankgesetze sind geändert (Staat kann nicht mehr direkt auf die Notenbank ziehen). Weder Gold noch Silber sind 'Geld' im Sinne der 'Gesetzgebung' der Machthalter. Überragende Bedeutung von Giralgeld mit Abnahme seiner Bedeutung und Kriminalisierung (!) des Bargeldes ( es soll mal jemand, der das nicht glauben sollte, den Kauf eines teureren Neuwagens oder die Anzahlung für einen Hauskauf mit Bargeld leisten :D )


    All dies macht die Gedankenspiele von Hr.Eichelburg noch theoretischer. Allerdings gilt für mich als sicher, dass der gegenwärtige Aufschuldungszyklus vor allem der Machthaber auf der Welt ('Staaten) ein natürliches Ende finden wird, wenn sie, diese Machthaber, sich einmal nicht mehr werden finanzieren können. Davon sind wir noch einiges entfernt: noch reissen die Institutionellen den staatlichen 'Geldbeschaffern' (BundesTRESORERIE in CH z.B.) die Bundespapiere (Obligationen) aus der Hand. Am Dienstag Morgen offeriert, am Dienstag Nachmittag 'verkauft'.


    Gruss,
    Lucky

    Zitat

    Original von mesodor39


    ...
    So gehts ab, wenn ein Staat zahlungsunfähig und die Regierung skrupellos genug ist!. Stehlen & morden ist dann angesagt Mugabe machts allen vor. Und die Weltöffentlichkeit schaut weg.


    Und gegen zwei von den drei Verbrechen (Enteignung und Geldbetrug) schützt GOLD. Die, die Gold gekauft haben und nicht ermordet werden, verlieren zumindest ihr Vermögen nicht.


    Mugabe ist an einer von Jesuiten geführten Schule erzogen werden :rolleyes:


    Überlebende Goldbesitzer: das Gold kann ihnen natürlich gestohlen werden (möchte aber keine Überlebens- und Goldvergrabungsdiskussion hier lostreten; gibt's genug auf dieser Festplatte :D )


    Gruss,
    Lucky

    Zitat

    Original von Edel Man
    Wasser auf die Mühlen der Schwarzseher. :]


    Reine Chartdeuterei ohne Fundamentaldaten ist auf dem Goldmarkt reiner Nonsens mE. ;)


    Grüsse
    Edel Man


    Hallo Edel Man,


    ebenso wenig taugt es, sich nur auf die Fundamentaldaten zu verlassen. Denn danach müsste Gold bei mindestens 2000 oder 3000 USD pro Unze und Silber vielleicht bei einem Zehntel davon stehen.


    Charts sind ein mächtiger Einflussfaktor, weil heute viele Leute Zugang zu Charts haben und auf Charts gucken und Computer mit automatischer Transaktionsauslösung existieren, die bestimmte Werte als Trigger verwenden.


    Psychologie (in EW angewendet) ist ein Einflussfaktor, weil Menschen an Märkten handeln und es auch Menschen sind, welche die oben genannten Computer programmieren.


    Weitere Einflussfaktoren, welche den Marktpreis beeinflussen, gibt es wahrscheinlich auch noch, wie die unsägliche und oft bestrittene Manipulation von Marktpreisen durch sehr finanzkräftige Leute (die ihrerseits wieder der Psychologie unterworfen sind) oder unvorhergesehene Ereignisse (Streiks, Naturkatastrophen, Kriege). (Siehe unten :rolleyes: )


    Ich neige aufgrund jahrelanger Marktbeobachtung (hobbymässig natürlich, nicht professionell) dazu, die Fundamentaldaten grosszügig und ziemlich weitgehend zu ignorieren.


    Gruss,
    Lucky

    Hallo gutso,



    deMotte: was 'man' noch so weiss....unverheirateter Mittvierziger, gut aussehend, leicht übergewichtig, Massanzüge, fesche Freundin (die hatte ich aber nicht kennen gelernt), schnelles Auto (Cabrio)......ist mir ja alles egal, solange er gut managed und kluge, durchschaubare Transaktionen macht.


    Immerhin zeigt SLRM seit wenigen Tagen nicht mehr 'pink' , sondern ist zu 'BB' aufgestiegen.


    Hundert mal unsymphatischer als deMotte ist mir ja ein Klaus Eckhoff, der von Sexbusiness und Gambling zum Minenmanager aufgestiegen ist und mit deBeira eine wahre Schweinerei abgezogen hat.


    gute Nacht,
    Lucky

    Hallo gutso,


    Mit etwas Schulgeologie im Hinterkopf und den historischen Produktionszahlen des Valleys vor der Nase ist klar, dass die gewaltigen Bruchzonen im Silvervalley eigentlich darauf warten, gesamthaft untersucht, analysiert und zur Produktion gebracht zu werden. Es sind sehr viele Untertage-Einrichtungen und Millionen Tonnen reiches Erz, das zur Tiefe hin noch reicher wird, vorhanden., wie man sicher weiss, wenn auch nicht für Kanada 'börsengültig' nachgewiesen.


    Einer der ersten, der das erkannt hat, ist meiner Meinung nach Ray de Motte. Und er handelt danach, in sehr kluger Weise mit Optionsverträgen (nicht das Ideale für die leidgeprüften Vorbesitzer, aber in der Verzweiflung, die im Valley herrscht, hat diese Strategie Chancen! Die Besitzer der Dutzenden von kleinen und kleinsten Claims werden nicht jünger.)


    Ich habe zwar meine SRLM teuer gekauft ( noch im Verlust), werde sie aber halten. Vielleicht sollte ich zukaufen...


    Im Nachhinein bin ich froh darüber, dass deMotte soviel bewilligtes Kapital zur Verfügung hat, obwohl ich dagegen gestimmt hatte, weil er nicht offengelegt hatte, wofür es verwendet werden soll. Das ist aber eine etwas andere Geschichte und eigentlich immer noch leicht anrüchig. Ob man ihm zu tausend Prozent vertrauen kann, weiss ich immer noch nicht...


    Und im Valley hat er noch keine Unze produziert. (Heute kam die Dividendenabrechnung von Polska Miedz... nicht schlecht... nach Verkauf der Hälfte der Aktien immer noch drei mal mehr als letztes Jahr. Dank breiter Streuung der Aktien unter Mitarbeitern hohe Auszahlungquote. Produzenten haben eben auch ihre Reize; cashflow...)


    Gruss,
    Lucky

    Der Kanton mit den (Erz-)Mühlen, nicht der 'schlechte' Kanton...


    Diese Region im Tessin (Nähe Lugano) enthält viele sehr kleine, alte Goldminchen, die hohe Goldgehalte hatten und haben. Systematisch ist das Gebiet nie mit modernen Methoden untersucht worden.


    Allerdings ist der Boden dort durch die darauf gebauten Millionärsvillen bereits jetzt schon ein 'goldener Boden', und könnte an Wert wohl nur verlieren, würden dort abbauwürdige Mengen Gold gefunden.


    Gruss,
    Lucky

    Hallo Misanthrop,


    ich schrieb hier als Praktiker, der manche Jahre nicht immer sicheres Trinkwasser zur Verfügung hatte.


    Lamblien machen einfach Blähungen, die sehr spezifisch und übel riechen, wenn sie losgelassen, aber ein Typhus oder andere Salmonellen / Shigellen konnten den Thronfolger leicht in zartem Alter in 48 Std. dahinraffen...


    Gruss,
    Lucky

    Hallo Mark,


    Silbergeräte geben in Flüssigkeiten minimale Mengen Silberionen ab, die antimikrobiell wirken. Das wussten die Altvorderen zwar nicht, aber sie hatten die Erfahrung, dass man weniger krank wird, wenn man Ess- und Trinkgeschirr aus Silber benützte.


    Dies wäre in Krisenzeiten (Wasserversorgung defekt oder zweifelhaft, Versorgung mit elektr.Energie mangelhaft) wichtig zu wissen. Ich benütze auch in 'normalen Zeiten' wegen der antimikrobiellen Wirkung gerne Silberbesteck, um vorgekochtes Essen in Tupperware zu geben.


    Im Handel gibt es Wasser-Desinfektionstabletten, die auf Silberbasis funktionieren: fügt dem Wasser keinen Fremdgeschmack zu (anders als Lugol-Lösung, welche dem Wasser einen nussartigen 'Jodgeschmack' zufügt)


    Wegen der Schönheit (Silberglanz) benütze ich es selten, da nicht spülmaschinenfest.


    Gruss,
    Lucky

    ...gemäss einer Agenturmeldung in der Neuen Zürcher Zeitung in der aktuellen WE-Ausgabe.
    Letzte Woche wurden von einem Werksgelände der Schweiz.Bundesbahnen 10 Tonnen Kupfer gestohlen. Die Diebe zerschnitten Rollen dicken Drahtes in Stücke, die sie mit einem schweren Fahrzeug abführten.


    Lucky
    (ich wars nicht...)

    Hallo Misanthrop,


    Als Praktiker: wer Goldplomben im Mund hat, könnt u.U. keine Geschmackssensation wahrnehmen.
    Mit Amalgamplomben im Mund ergibt sich ein schwaches galvanisches Element, womit man elektrischen Strom 'schmeckt'.


    Also der Praktiker kommt nicht ganz ohne Theorie aus :D


    @ dijenigen mit rückwärtigen Öffnung:


    Unabhängig von der sexuellen Orientierung geht das geht iin die Hose! Spez.Gewicht viel zu schwer!


    Gruss,
    Lucky


    PS: Habe nichts gegen Goldgranulat; "ein Kilo gold bleibt ein Kilo Gold", während ein Goldfisch verrottet.

    Hallo,


    1 kg Gold bleibt 1 kg Gold,egal in welcher Form. Bei Goldfischen, Graf Goldfisch, ist das, entgegen deiner Behauptung, anders :D . Kann man nicht eine Woche an die Sonne legen oder für 1000 Jahre vergraben.


    Granulat könnte sich besser als andere Formen dazu eignen, Gold sehr unauffällig ohne Tresor zu verwahren. Darin sähe ich einen gewissen Vorteil in besonderen Situationen. Metallsuchgeräte spüren es jedoch in vielen Verstecken natürlich auf. Diebe wiederum könnten sehr frustriert werden, wenn es grob dispers aufbewahrt wird (Zeitaufwand zum Einsammeln zu gross). Oder holen sie es aus dem Öltank oder dem Asphaltfass?


    Der Aufwand für den Aufbewahrer bei 'exotischen' Verstecken könnte aber durchaus grösser sein als einen sicheren Tresor zu kaufen und Barren oder Münzen einzuschliessen.


    Und Verkauf wohl nur an Affineure möglich, mit Abschlag.


    Gruss,
    Lucky

    Halloo Herr Graf,


    auch wieder mal hinter dem Ofen hervorgekrochen...


    Ich meine, das mit den Kiesgruben sei nur für Pfadiesli und Pföstli *) (weibliches und männliches Gefolge von Sörr BP :D in Basler Lokalidiom) und ich suche bestimmt keine Investoren für die Goldgewinnung aus Kiesgruben :D


    Gruss!
    Lucky


    *) es ist doch niemand schwer von Begriff: Pfadfinderinnen und Pfadfinder

    also keine Sorge, gutso.....


    Schwermetalle, Pestizide.


    Als Hinweis: es gibt natürlich eine Anzahl Foren für Mineralieninteressierte und für historische Bergwerke. Aber eine kleine Ecke auch noch hier bei Goldseiten werden wohl die Admin nachsehen :D .


    Ich habe tatsächlich ein paar Handstücke aus Idaho mitgenommen; vor allem Bleiglanz (Galena), der gelegentlich silberhaltig ist. Werde mal ein Foto hier einstellen. Ein kleiner Goldwaschkanal, der in einen Rucksack passt, steht auch in einer Ecke im Keller....Und 10 Meter von meinem Haus entfernt fliesst ein goldhaltiger Fluss vorbei (Gold aus Nagelfluh). Ich sollte wirklich mal runtergehen und schaufeln....oder ein Schafsfell versenken. Manche Kiesgrube auf der Welt enthält nicht wenig Gold, aber wenn es nicht mindestens 100,000 Unzen auf einem Haufen sind, interessiert das kaum jemanden.


    Gruss,
    Lucky

    Tschonko und gutso,


    Danke für die Komplimente....weiss nicht, ob ich sie wirklich verdiene. Auf jeden Fall geht es mir selber auch so, dass alte Sachen hier im Forum oft nachträglich immer noch oder plötzlich wieder sehr nützlich erscheinen. Die Stärken des Internets: Demokratisierung des Wissens und Vernetzung :] .


    Danke gutso, für deine wertvollen Aktivitäten, und dafür, dass du in deiner freien Zeit etwas 'soziales' tust :D . Ich neige zur Ansicht, dass die 'Kapitalisten', ohne rote Brille betrachtet, die sozialsten Menschen sind, die es gibt :D . Sie können es sich leisten, während der 'Sozialstaat' das eben nicht kann. Nur Umverteilung bis zum geht nicht mehr, dann Betrug durch Inflationierung, dann Pleite.


    Gruss,
    Lucky

    finde ich ebenfalls eine gute Idee, u.U. wäre Papierform, die versandt wird, besser (falls das Internet mal partiell oder ganz dicht wäre, auch nur temporär...)


    Meine Einschätzung von Meier deckt sich wohl mit der deinen...Spricht aber nicht gegen seine profunden Sachkentnisse über den Edelmetallhandel, die er hoffentlich weiterhin in Portionen hier weitergibt...Bei einer echten Knappheit wäre er wohl eine Adresse, die zuletzt vom Dampfer geht (er könne als einziger Detaillist direkt bei der Affinerie in CH einkaufen, stand im entfernten Artikel auch noch drin).


    Gruss,
    Lucky