Hallo,
Über die Hälfte des Tantalangebotes im Westen stammt aus Zinnsteinschlacken, vor allem aus Thailand (Thaisarco), dann Australien, Zaire und Malaysia.
Zinnschlacken sind in den 30-er Jahren in Mailaysia und Thailand im Strassenbau verwendet worden (wie noch früher im Pölstal, Österreich, die Silberschlacken); heute werden solche Strassen wegen des Tantalgehaltes (bis 17% !!) auch wieder aufgerissen und die Kofferung ersetzt...
50% des weltweit verwendeten Tantals gehen durch die Werke Goslar und Laufenburg der H.C.Starck GmbH (zum Bayer-Konzern gehörend). Sie extrahieren die Zinnschlacken aus Südostasien.
Geringere Mengen aus Westaustralien (Greenbushes), Kanada (Bernic Lake, Manitoba), Brasilien (Sao Jao del Rei), überdies noch aus Mosambik, Zaire, Nigeria.
Verwendung: die Hälfte für Kondensatoren (extrem hohe Dielektrizitätskonstante des hochreinen Tantaloxids), etwa 30 % in der Hartmetallindustrie (Tantalcarbid). Für Edelstähle sei es heute zu teuer. Dann noch Turbinenschaufeln in Jet-triebwerken sowie Dental- und Knochenimplantate, weil sehr inert im menschlichen Körper.
PS. Selbstentzündlich ist es gar nicht; Schmelzpunkt 3017 und siedepunkt 5458 Grad Celsius.
(Zitate aus dem für 'Metaller' grandiosen Buch von Lucien Trüeb 'Die Chemischen Elemente, ein Streifzug durch das Periodensystem' , ISBN 3-7776-0674-X)
Es scheint also nicht viele Möglichkeiten zu geben, da direkt zu partizipieren 
Gruss,
Lucky