Die Geschichte mit dem Urin trinken geht wohl auf die Kelten zurück, bei denen ein ritueller Verzehr von Fliegenpilzen bekannt war. Der Urin der ersten, die F.pilze verzehrt hatten, wurde von weiteren Personen getrunken (bis zu vier "Generationen"...nach dem ersten....)
DIe ersten hatten meist ziemlich Übelkeit, die folgenden viel weniger. Das erste Abbauprodukt der Ibotensärue, das Muscimol, ist 5-10x so wirksam wie die Ibotensäure.
Der Gehalt an Ibotensäure einer Aufsammlung von F. kann je nach Wachstumsbedingungen stark schwanken. Es sind Fälle bekant, wo Leute Fliegenpilz gegessen hatten und kaum Vergiftungserscheinungen beklagten.
Quelle: R. Flammer , "Differentialdiagnose der Pilzvergiftungen" (dürfte vergriffen sein), Gustav Fischer Verlag, Stuttgart & New York
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