Eine bekannte Scheideanstalt schreibt zu den aktuellen Fälschungen des Krügerrand nachstehendes. Die aus meiner Sicht wichtigsten Passagen unterstreiche ich.
"...Optisch bestehen die Münzen, sowohl mit bloßem Auge, als auch beim in der Hand wiegen jedem ersten Eindruck, so daß man um die Fälschungen entlarven zu können jetzt beim Ankauf jeden Krügerrand einzeln exakt überprüfen muss.
Beim Klangtest kommen die Wolfram Fälschungen sehr dicht an den Originalton heran. Farblich entsprechen die Betrugsmünzen dem Rotgoldton älterer Umlaufjahrgänge. Unter der Lupe lassen sich kleine Unterschiede im Prägebild erkennen. So ist z.B. die Lippe von Paul Kruger bei den Fälschungen etwas ausgeprägter (Gebotoxt), dem Backenbart fehlen bei den Fälschungen etwas die Konturen, und unter dem Springbock stimmt die Darstellung der Steppe nicht im Detail mit dem Original überein. Es ist aber zu befürchten, daß die Künstler, welche hier als Fälscher zu gange sind, diese optischen Details zukünftig noch verbessern werden. Die Randriffelung der Fälschungen ist bereits so perfekt, daß sie fast besser aussehen als die der Originalmünzen.
Beim RFA Test zeicht die Beschaffenheit der Fälschungsoberfläche einen etwas zu hohen Goldanteil, bzw. zu wenig zulegiertes Kupfer, und spätestens durch die Messung der elektrischen Leitfähigkeit läßt sich der Wolframkern der Münze dann eindeutig belegen..."