Beiträge von Goldhut

    Schwachköpfe hoch 3.Meine alte Immobilie ist dort auf der Grundlage von Baujahr 1930 bewertet.
    Zu der Zeit war das ein Acker. [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Moin,


    wie geil ist denn die Seite [smilie_happy] :thumbsup: Habe mal ein duzend Objekte von mir angesehen. Ich kann nicht mehr [smilie_happy] Ein Haus von mir soll 112m² Wohnfläche haben (tatsächlich sind es 225m²) und preislich passt da überhaupt nichts zusammen. Ein schönes EFH, welches ich Ende letzten Jahres verkauft habe, wird mit 212 TEUR bewertet - ich habe es für 390 TEUR locker verkauft :D Uralte Karten werden da verwendet, da einige meiner Neubauten gar nicht angezeigt werden usw. Insgesamt ist das für meine Zwecke jedoch eine richtig geile Seite, da ich potentiellen Verkäufern immer diese Preise zeigen kann :thumbup: Liegen im Schnitt 60% unter den tatsächlichen Marktpreisen. Wird also bei der Schnäppchensuche helfen (Utopie). Fazit: Absolute Schrottinformation :!: :wall:


    Grüße
    Goldhut

    Mit keinem von beiden wirst Du ein Brot bezahlen können.

    Moin,


    man wird mit beiden schlicht von Habenichtsen erschlagen werden ;) Mit einer Silbermark klappt das eventuell besser. In so einer Zeit kann es sinnvoll sein, sich auch in die Warteschlange mit seiner Lebensmittelkarte vor der örtlichen Essenausgabe einzureihen. Die "Nahrungsergänzung" wird dann unter der Hand auf dem dunklen Markt mit harter Währung erworben.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    die Objekte, die es aktuell bis zur "Zwangsversteigerung" schaffen, sind der absolute Schrott / der Bodensatz am Immobilienmarkt. Jede Minute, die man sich damit beschäftigt, ist sinnlos verlorene Lebenszeit ;)


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    man kann nichts pauschalisieren. Bei uns wird es trotz Krise immer schwieriger, überhaupt noch eine Immobilie zu bekommen. Das gesamte Hamburger Umfeld tummelt sich mittlerweile in unserer Gegend und empfindet Kaufpreise von 350 TEUR für ein renovierungsbedürftiges 50/60er Jahre-Haus auf kleinem 900m² Eigentumsgrundstück als spottbillig ;( Auch meine Erfahrung ist es, dass sehr viele Käufer unterwegs sind, die das Geld auf dem Konto liegen haben. Selten muss da eine Finanzierung gerechnet werden. Die wollen einfach nur ihre Kohle unterbringen. Ich habe im letzten Jahr gerade einmal 2 Objekte hinzukaufen können und das auch nur, weil ich in der ersten Besichtigung (1x Makler, 1x beim Eigentümer) zugesagt habe und ebenfalls keine Finanzierung brauchte. Das geht nur, wenn man Erfahrung hat und etwaige Mängel / Schwachstellen erkennt, sowie den Aufwand für notwendige Instandsetzungen / Renovierungen abschätzen kann. Übrigens halte ich eine Regel eisern ein: Ich kaufe keine Immobilie aus dem Baujahr1965 - ca. 1992. Meistens sind sehr schlechte Leitungssysteme vorhanden und es wurde viel Asbest verbaut usw. Letzteres wurde übrigens bis Ende 1992 massenhaft verwendet.
    Die meisten Objekte habe ich nicht vom Makler erworben, sondern direkt vom Eigentümer. Direkte Ansprache, unkonventionelle Kaufabwicklungen (z. B. den Eigentümer noch ein Jahr mietfrei wohnen lassen, damit er sich in Ruhe etwas neues suchen kann usw.) und vor allem die Immobilie wertschätzen. Die Verkäufer veräußern meistens ihr Lebenswerk bzw. das einer Familie. Da muss man schon mal sensibel sein. Selbst die Umbettung einer "Katzengrabstelle" habe ich schon durchgeführt (war keine "Wildkatze" [smilie_happy] ) :D



    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ohne Unterlagen kein Finanzierungsgespräch, die Bank könnte nicht ansatzweise die gesetzlichen Vorgaben gem. WKR einhalten. Der Makler, der so arbeitet, möchte ausschließlich an Barzahler (100 % EK) verkaufen.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    vielleicht hast Du einen Glücksritter als Vermieter oder aber, Du verkennst den Wert der Immobilie ;) Sag doch mal Deiner Vermieterin, sie möge Dir ein paar Unterlagen zum Haus zusammenzustellen (Wohnflächenberechnung, m3-umbauter Raum, Grundrisse, Querschnitte, Grundbuchauszug und eine Auflistung durchgeführter Sanierungen der letzten 20 Jahre. Mit den Unterlagen ab zu Deiner Hausbank und Finanzierungsgespräch führen und sagen, dass der Kaufpreis von der Beleihungswertermittlung der Bank abhängt. Dann hast Du einen vorsichtigen Marktwert, auf den Du ca. 25-30% aufschlagen kannst. Dann liegst Du richtig. Ansonsten bei jeder Besichtigung im Beisein des potentiellen Käufers und gleichzeitiger Abwesenheit der Verkäuferin die ganzen Mängel benennen und z.b. die Frage stellen, ob dann endlich die zugigen Fenster, die mördermäßig verbrauchende Heizung usw. erneuert wird. Gerne Schallschutzfenster, weil die Nachbarn immer so laut sind [smilie_happy] :D Dann klappt das nach einiger Zeit erfolgloser Käufersuche mit Dir und der Verkäuferin!


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    kleiner Tipp von mir: Die Verkäuferin ist rechtlich verpflichtet, eine Immobilie ohne versteckte Mängel zu übergeben. Grundlage ist der Paragraf 433 Absatz 1 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Sie hat dem Käufer die Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln zu verschaffen. Da hier eine Bestandsimmobilie verkauft wird, liegt ein Kaufvertrag vor. Die Mängelansprüche des Käufers sind hier in den Paragrafen 434 ff. BGB geregelt und verjähren grundsätzlich innerhalb von fünf Jahren nach Übergabe des Vertragsobjekts.
    Bei einem windigen Makler, der nur seine Courtage im Blick hat, kann das schon einmal für den Verkäufer unangenehm werden. Nicht jeder Verkäufer findet das gut. Courtage muss zudem auch vom Verkäufer hälftig getragen werden.
    Biete ggfs. der Eigentümerin an, ein "richtiges" Wertgutachten von offizieller Stelle ( Bei uns macht das auch das Katasteramt) erstellen zu lassen. Kostet um die 800 EUR, aber es kommen definitiv keine Mondpreise raus.


    Wenn jemand für ein Einfamilienhaus älteren Baujahrs 500 TEUR auf den Tisch blättert, kann es sich nur :!: um Eigennutzung handeln. Vermietungsabsichten kannst Du aufgrund völlig fehlender Rentabilität vergessen.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    die einen sagen so, die anderen so. Ich bin ja schon ein wenig im Immobilienbereich unterwegs, große Probleme gab es eigentlich in den mir bekannten Fällen nie. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Übrigens habe ich in meinem Leben bisher selbst noch keine Eigenbedarfskündigung durchführen müssen. Einmal habe ich eine betriebswirtschaftliche Lösung gefunden und den Umzug bezahlt und die vorhandene Einbauküche mitgegeben, damit ich das Haus von Grund auf sanieren konnte.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    lange Kündigungsfristen ist relativ: max. 9 Monate (siehe BGB § 573c). Ansonsten möchte er ja in dem Haus wohnen bleiben, da bleibt ihm wohl nichts anderes übrig, als einzusteigen.


    Grüße
    Goldhut

    Moin @Maus,


    wenn es ein anderer kauft, dann bist Du bei einem Einfamilienhaus in der Regel raus wg. Anmeldung von Eigenbedarf. Sieh zu, dass Du das Haus bewerten lässt und einige Dich mit dem Eigentümer! Ohne Makler und lästige Konkurrenten.


    Grüße
    Goldhut

    ...Bekommt der Erbe mit dem Haus, der die Verbindlichkeit des Wohnrechts des anderen Erbes auferlegt bekommt, keine Entschädigung? Der Ertragswert des Hauses ist ja um den Kapitalwert des Wohnrechts gemindert.
    So wie ich es sehe wird ihm lediglich für die Erbschaftssteuer der Kapitalwert abgezogen.

    Moin,


    es wird keine Ausgleichszahlung / Entschädigung fällig, es sei denn, der verbleibende Erbanteil liegt unter dem Pflichtteil. Die Reduzierung der Bemessungsgrundlage bei der Erbschaftssteuer ist der einzige "Ausgleich", sofern der Wert des Erbteils bei Kindern die 400 TEUR übersteigt. Zusätzlich gibt es noch eine Reihe von Ausnahmen. So sind Erben in Steuerklasse I (Kinder) für vererbten Hausrat im Wert von bis zu 42.000 Euro und andere bewegliche Gegenstände bis zu einem Wert von 12.000 Euro von der Steuer befreit. Diese sachlichen Steuerbefreiungen schmälern auch nicht den persönlichen Freibetrag! Es kann also sein, dass Du ein wenig übervorteilt wirst. Dein Miterbe braucht sich zeitlebens nicht um die Wohnkosten inkl. der Instandhaltung der Immobilie kümmern - das ist irre viel. Ich sag es mal frei heraus: Auf solch einen "Mieter" hätte ich persönlich absolut keinen Bock! Selbst eine spätere Veräußerung gestaltet sich in so einer Konstellation sehr schwierig.


    Grüße
    Goldhut

    auf jeden Fall! Nur das hier ein Erbe von dieser "Beschwerung" profitiert, bzw. einen zusätzlichen Erbteil außerhalb des Nachlasses zugesprochen bekommt
    Aber Verbindlichkeit ist gut, ein Erbe bekommt das Haus mit dieser Verbindlichkeit.

    Moin,


    das Vermächtnis unterliegt beim Vermächtnisnehmer als Erwerb von Todes wegen der Erbschaftsteuer. Die Erbschaftsteuer für den Vermächtnisanfall entsteht nicht erst mit der Erfüllung durch die beschwerte Person, sondern schon mit dem Tod des Erblassers. Erbschaftssteuertechnisch macht es aber schon einen Unterschied, ob der Erblasser die Aufteilung seines Nachlasses testamentarisch geregelt hat. Die Erbengemeinschaft verfügt immer gemeinsam ( BGB §2033 ). Der Erbfall tritt mit dem Tod des Erblassers ein (egal, ob eine Regelung des Erbes zu Lebzeiten erfolgt ist, dann greift die gesetzliche Erbfolge). Auch durch "Einigkeit" der Erben untereinander kann man die Höhe des Erbanteils nicht verändern, geerbt ist geerbt. Die einzige Möglichkeit wäre eine Erbausschlagung.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    Punkt 4 stimmt so definitiv nicht. Ein Vermächtnis ist eine „Beschwerung“ des Erbes und mindert den Nachlasswert! Ist quasi eine Verbindlichkeit, auch wenn der Vermächtnisnehmer kein Erbe ist.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ist das Wohnrecht im Grundbuch Abteilung 2 bereits eingetragen, oder steht das lediglich als Vermächtnis des Erblassers im Testament? Das Wohnrecht ist auf jeden Fall eine deutliche Minderung des Immobilienwertes und kann ggfs. wichtig für die Ausnutzung des Freibetrages oder die Höhe der Erbschaftsteuer sein! Die Kapitalisierung eines Wohnrechts kann je nach Alter des Berechtigten den Wert des Hauses übersteigen ;(


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    bei dem umfangreichen Angebot zur Geldbeschaffung bist Du bestimmt ein kettenrauchender Alkoholiker, der sich seinen Stoff mit einem F150 besorgt [smilie_happy]


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    habe ein bisschen gestöbert, ohne jedoch die geringste Kaufabsicht zu haben. Trotzdem schön anzusehen. Das geht ja bis in den siebenstelligen Bereich, nicht schlecht =O


    Grüße
    Goldhut