Hallo Wayne,
eine schöne Zusammenstellung. Wenn man sie durchgeht, dann stellt man fest, dass einige Punkte bereits einander ausschließen und so die Entscheidung verdichten.
Zu b)
Geld „machen“ kann man meiner Meinung nach überall, wenn man den Focus darauf setzt und/oder wenig Skrupel hat. Für mich hatte und hat Geld nie die erste Priorität. Trotzdem sollte die „Umgebung“ Möglichkeiten bieten, den Lebensunterhalt zu verdienen. Es gibt nichts Schlimmeres als Ecken wo die Leute nicht arbeiten, völlig gleichgültig ob arm oder reich.
Zu a)
und damit kommen wir auch gleich zu Punkt a. Schöne Landschaften und ein sonniges Klima sind eine herrliche Bereicherung. Wenn es sonst nichts auf der Tagesordnung steht, greifen die Leute zum Alkohol. Das Gehirn bildet sich eh bereits nach 4 Wochen Untätigkeit zurück.
Zu c)
In Bezug auf stabile Gesellschaften sind wir hier in Europa an sich bisher sehr gut bedient gewesen. Dank der großzügigen Sozialsysteme. - Weltweit wird man sehr suchen müssen, um ähnliches zu finden. - Die Zukunft für Europa, hier insbesondere für Deutschland und Frankreich sieht jedoch nicht sehr rosig aus, wenn kein sofortiges Gegensteuern erfolgt.
Stichworte: Überalterung, Problematik der unqualifizierten Einwanderung in die Sozialsysteme, Problematik des Rechtssystems, Problem des Rentensystems/des staatlichen Pensionssystems, schrittweise Verwahrlosung und Niedergang des Schulsystems, Problematik des Gesundheitssystems. Problematik des unqualifizierten und teilweise nicht qualifizierbaren Nachwuchses, Problematik von nicht integrationsbereiten Parallelgesellschaften. Und als i-Tüpfelchen jetzt die Übernahme der Schulden unserer Pfigis und das Geradestehen für die Wettschulden der Amis (die Landesbanken lassen grüßen).
Wie gesagt, für mich wäre die Überschuldung und der ganze sonstige Mist gar nicht das Problem, wenn die Bevölkerungsstruktur sowie Ausbildung und Motivation der Bevölkerung gegeben wären. Dies ist jedoch leider nicht mehr der Fall. Die Probleme der massenhaften unqualifizierten Zuwanderung werden sicherlich in den nächsten 10 Jahren SEHR deutlich werden, denn dann stehen die jetzigen „Kinder“ auf der Straße und müssen als „Erwachsene“ noch zusätzlich versorgt und auf irgend eine Art und Weise „beruhigt“ werden. Das wird vermutlich zu einer weiteren religiösen Radikalisierung der entsprechenden Gruppierungen führen. Dazu der „Rentner-Berg“.
Da haben Länder, die ein echtes Einwanderungsgesetz haben und sich solche Zuwanderer holen, die für das Einwanderungsland und die dortige Bevölkerung Nutzen bringen, erhebliche Vorteile. Das betrifft Länder wie Australien und Kanada. - In solchen Ländern dürfte man auch davon ausgehen können, dass sich alle Zuwanderergruppen integrieren und man keine größeren sozialen Spannungen erwarten muß. Weltweiter Sprengstoff liegt mit Sicherheit in der derzeitigen Entwicklung der Hauptströmung des Islam dahingehend, dass fundamentale muslimische Einwanderer die westliche Trennung von Staat und Religion aufheben wollen und Parallelgesellschaften bilden, in denen Staat und Religion eine Einheit bilden (Scharia). Weiterer Sprengstoff liegt in der sehr anderen Vorstellung von der Rolle der Frau. Dazu gibt es in Europa bereits genügend Literatur von Betroffenen. In den nördlichen Staaten Europas (auch in Frankreich) liegt eine weitere Problematik darin, dass die Politik die eigene Bevölkerung nicht vor Übergriffen der Zuwanderer schützt. In Spanien, Italien und in den ehemaligen Ostblockstaaten dürfte das anders sein. Ein nicht zu vernachlässigender Sicherheitsaspekt (siehe die Vergewaltigungsproblematik in den skandinavischen Staaten).
Zu d)
Ich glaube, dass die Menschen, die ein solches Fluchtland suchen, hier nicht schreiben. Die wenden sich an die entsprechenden Berater.
Zu e), f) und h)
Fallen für mich in eine ähnliche Rubrik.
h) kommt von vorneherein nicht in Frage. D.h. In Europa fällt die Eifelgegend flach und die Gegend um den Vesuv. Beide Gegenden zeigen „Bodenaktivitäten“ und locken Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Die Eifel hat dabei noch die Spezialität zu bieten, dass ihre Lava nicht dünnflüssig sein soll und daher bei einem „ohne größere Vorwarnung“ passierenden Ausbruch die Vulkankuppe komplett sprengen würde. Verschiedene deutsche und amerikanische Universitäten beschäftigen sich bereits mit der Sache und spielen entsprechende Szenarien durch (Rhein....)
In den beiden anderen Fällen wäre eine „abseits“ gelegene „Unterkunft“, die man ggf. auch „nur“ vorübergehend oder als Zwischenstation aufsucht, zwingend nötig. Hört sich gut an, aber wenn man es nicht rechtzeitig plant, dann sind die Züge abgefahren. „Abgelegen“ wird man wohl aber nicht permanent leben wollen wenn e) und f) nicht eintreten.
AKWS sind ein Problem..... auch wenn e und f nicht eintreten. Stichworte: Außenwert der Währung, Devisen, Energiekosten, Human Resources in D, Betreuung der Kernkraftwerke. Problematik der Wahl von Hochschulfächern: zu wenig technische Intelligenz.....(ändert sich ja vielleicht/hoffentlich irgendwann).... zu viel reine Gefühlsdusselei.
Also möglichst weit weg von der Kernkraft im Krisenfall. Nordeuropa fällt damit praktisch flach...... In Südeuropa muss man die geopolitische Lage einkalkulieren. Die Griechen werden im Zweifelsfalle durch die neu geplanten türkischen Atomkraftwerke (richtig schön im Erdbebengebiet) beglückt. Im Mittelmeer hat die Mafia den Atomabfall unserer Konsumgesellschaft entsorgt, also sollte man sich auch in dieser Hinsicht einigermaßen informieren, denn die Fässer scheinen inzwischen zu rosten. Von Russland weiß man das ja bereits und muss nicht weiter darüber sprechen.
Tja.... sieht ein bisschen eng aus, in Europa.
Einen echten Horrortrip erlebte ich vor etlichen Jahren, als ich eine Touristenfahrt durch den Gibraltar-Felsen machte und dort mitbekam, WIE die dort ihre „Atöm...chen“ aufbewahren. Keine Tür, kein Tor ….. nur so 'n komisches kleines gelbes Schild vor den Tunneln. Das Wasser floss überall. Störte aber niemanden. Weiß nicht, ob das heute noch so ist, denn die haben inzwischen VIEL Geld von der EU bekommen.
g) Ein versorgungsmässig autarkes Land wäre schon interessant. Da kämen sicherlich auch die Ostblockstaaten in Betracht. Und hier sind wir bereits wieder bei der Politik. Mir gegenüber wohnen zwei Ungarn........ die sind ganz unglücklich, weil sie DORT ein Haus auf dem Lande gekauft haben.... sie hätten lieber eines hier. Viele Hunde braucht du dort.... sagten sie mir. Die Polizei ist weit.
Tja...... und so standen wir dann da und waren erschlagen von all den Informationen und sagten uns...... Wiestes machst isses falsch.... :-(((((((( …... schluchhhhhhhzzzzzz
Nachtrag: Etwas was man zur Vorbereitung tun kann ist......... sich die Fernsehprogramme der potentiellen Länder anzuschauen (und die Schulbücher)......... dann bekommt man gleich mit, wie große Teile der Bevölkerung "ticken" und kann sich überlegen, ob es "passt". Die Sprache kann man auf diese Art und Weise auch wunderbar lernen..... alle Alltagsausdrücke parat :-)))
Na ja.... ich fand im Ausland die deutschen Schulbücher einfach GANZ toll und wollte meine Tochter unbedingt auf eine solche Schule schicken...... Eigentlich richtig schade, dass viele Schüler die Bücher nie anschauen.
Fernsehprogramme.... aber urteilt selbst.