die meines Erachtens weder von Hankel und Co. , noch im Mainstream bisher ausreichend Beachtung findet:
1. Das, durch enormen Kredithebel für die PIGS geschaffene Geld wird nicht eingesammelt, es ist dort und sucht "Ausflucht".
2. Große Teile, der in den PIGS-Staaten generierten Geldmengen sind "Schlechtes-Geld", das heißt ohne ausreichende echte Schulddeckung generiert.
3. Die "Schlechtgeldmengen" steigen über TARGET2 und EZB-PIGS-Anleihenkäufe stetig an.
4. Diese "schlechten" Eurionen wandern erst einmal innerhalb des jeweiligen PIGS-Staates in die Hände derer, welche am Ende der dortigen Verteilerketten stehen.
5. Euro bleibt vorerst Euro, daß es sich um einen "schlecht-" oder gar ungedeckten Euro handelt, steht so nicht vor dem Konto oder Geldschein.
6. Diese enormen "Schlechtgeldmengen" können nur weiter anwachsen, da der brave schuldengebremste deutsche Steuerzahler dafür bürgt.
7. Die dadurch in DE geringer gehaltene "Gutgeldmenge" entreichert uns nicht nur, sie sorgt auch dafür, daß auf der großen Fläche Immobilien- und lokale Asset-Preise unten bleiben.
Conclusio:
Es besteht die außerordentlich verrückte, abartige Situation, daß im Falle weiterer großer Kapitalflucht, Geldbesitzer der PIGS:
1. Viel "schlechtes" Geld besitzen, das hauptsächlich zu Lasten Deutschlands, überhaupt nur geschöpft werden konnte.
2. Dieses "schlechte" Geld vom "gutem Gelde" nicht zu unterscheiden ist.
3. Das PIGS-Geld beim Kapitalflüchten nach DE, auf vergleichsweise moderate Anlagepreise trifft.
Dümmer geht es nümmer! Wir finanzieren unseren eigenen Ausverkauf!
Schöne Grüße