Beiträge von Duplicate Kruger

    Moin,
    aber eben überwiegend fremdverschuldet. Die Zinsen und damit der Zinsüberschuss wurden ausgerottet. Politisch eingeführte Negativzinsen der EZB konnten lange nicht weitergegeben werden, Provisionsannahmeverbot bei Wertpapiergeschäften => Stichwort Zu-u. Verwendungsverzeichnis, sofern die Ausgaben für die Beratungen überschritten werden, Kontrahierungszwang mit den ganzen schlappen Vögeln via Basiskonto, Wegfall vieler Entgelte bei schlappen Kunden (Rücklastschriftentgelte) usw. Welches Konzept sollte denn eine Regionalbank nunmehr verfolgen, damit sie Geld verdient? Etwa Pommes rot-weiß verkaufen? Es gibt kaum ein brauchbares Konzept, da die "Ware" Geld nichts mehr wert ist. Leider verstehen die wenigsten, dass es gerade diese Regionalbanken sind, die dem ganzen System noch eine gewisse Stabilität geboten haben. Ich verstehe es eben nicht, dass man zu den global agierenden Banken und Großkonzernen oder gar zu einer unaussprechlichen Auslandsbank wechselt. Gier frisst Hirn.


    Grüße
    Goldhut

    Damit kann der Untergang von so ziemlich jeder Branche argumentiert werden. Die Niedrigzinspolitik gibts seit 2008, die Nullzinspolitik seit 2016, das sind dreizehn bzw. fünf Jahre. Bei der Einführung war bereits abzusehen, dass sich dieser Zustand nicht so schnell ändern wird, somit wurden viele Jahre ohne echte Innovation (ob 1822direkt als Innovation zu werten ist? - Keine Ahnung) oder Interventionen von Seiten der Banken vertreichen lassen. Es ist ja nicht so, dass es keine Lobby gäbe. Ein klares Plädoyer für Bargeld und dessen Vorteile wäre zum Beispiel ein erster guter Ansatz.


    Ein Wandel in der Bankenwelt zeichnet sich ja auch schon länger ab, als Stichworte: Fintechs, Robo-Advisors usw.. Wenn Filialbanken wie Volks- und Raiffeisen und Sparkassen in diesem Umfeld versuchen, in vorauseilendem Gehorsam Bargeld zurückzudrängen, keinen bedeutenden Mehrwert für die Kunden, dafür aber in jeder Kreisstadt einen Prunkbau für die Verwaltung schaffen und von "alten Säcken" geleitet werden, die entweder im Größenwahn immer weiter fusionieren oder einfach das fürstliche Gehalt einstreichen und sich wichtig vorkommen, wundert mich deren Niedergang überhaupt nicht. Und doch, bis zu einem gewissen Grad ist der aus meiner Sicht sehr wohl selbst verschuldet.


    Hätte ich ein Gewerbe (oder würde ich eines gründen), das seine Einnahmen überwiegend digital generieren würde, wäre ich sicher nicht bei einer Filialbank. Wenn ich bei weitaus geringeren Kontokosten sogar noch eine Buchhaltung ins Bankkonto integriert habe und nicht laufend Anrufe von wechselnden, jungen, unerfahrenen Mitarbeitern bekomme, dass ich doch in dieses oder jenes Produkt investieren soll.


    Zum Thema Provisionsannahmeverbot: Das ganze liest sich furchtbar streng, aber die Provision muss lediglich ausgewiesen werden (Frechheit, macht auch kein anderes Geschäft, dass es seine Marge offenlegt) und sobald irgendwas wie Büroräume oder so vorhanden sind, ist auch die Provisionsverwendung geklärt. Ist bei allen freien Finanzdiensleistungsvermittlern genauso.


    "Welches Konzept sollte denn eine Regionalbank nunmehr verfolgen, damit sie Geld verdient? Etwa Pommes rot-weiß verkaufen?" Pommes verkaufen wäre wohl eher unangemessen, aber, wie geschrieben: Softwarelösungen (Steuer etc.) einführen, die den Kunden echte Mehrwerte bringen. Nicht versuchen ewig an alten Strukturen festzuhalten und sämtliche gesetzlichen Anforderungen überzuerfüllen (z.B. Bargeldeinzahlungen unterbinden), Lobbyarbeit für Ihren komparativen Wettbewerbsvorteil "Bargeld" betreiben und das öffentlich kommunizieren und sich nicht auf einen jährlichen Empfang mit den besten Kunden (und Freunden der Vorstände) bei Wein und Kanapees konzentrieren.
    Wenn ich mir überlege, wie alleine eine der Regionalbanken hier in der Gegend Kohle verbrät wird mir schlecht. Alsda sind:
    - Oldtimersammlung für besondere Anlässe (nicht zu Anlagezwecken)
    - Diverse Prunkbauten in denen residiert wird
    - Mitarbeiter, die sich an ihren Schreibtischen verstecken und wenn Kunden (die klassische alte Dame) Geld einzahlen oder auszahlen wollen, werden sie an die Automaten verwiesen.
    - Förderung von diversen Veranstaltungen (würden mir diese zusagen, wäre ich nicht so voreingenommen, gebe ich zu)


    Die Regionalbanken SOLLTEN dem ganzen System Stabilität verleihen, tun sie aber aus meiner Sicht schon lange nicht mehr. Sie schaufeln sich ihr eigenes Grab. Mir gehts bei meiner Kritik nicht um ein paar hundert Euro Bankgebühren, die pro Konto/Jahr fällig sind oder den Euro, den die "Eilüberweisung" kostet, es ist das Ganze außenrum und vor allem diese äzende Trägheit und der vorauseilende Gehorsam gegenüber dem Staat, mit dem diese "Institutionen" agieren.


    Ich bin selbst im Finanzdienstleistungsgeschäft und ja, das Umfeld hat sich geändert. Mein Unternehmen steht aktuell besser da als vor fünf oder zehn Jahren, weil ich mich entsprechend ausgerichtet habe und versuche, gewisse Entwicklungen zu antizipieren und nicht krampfhaft an alten Strukturen festhalte und bis zum Sankt Nimmerleinstag die gleiche Leier spiele. Sicher, eine gewisse Kontinuität ist von Vorteil, dabei darf ich aber nicht den Blick für die Entwicklungen der Zukunft verlieren.


    Gruß

    Läuft...
    https://www.n-tv.de/wirtschaft…ster-article22638785.html


    "Im Ringen um Gamestop und andere Meme-Aktien fügen Kleinanleger großen Hedgefonds heftige Verluste zu. Einer der betroffenen Fonds wird nun aufgelöst. Das Geschäftsmodell stehe grundsätzlich infrage, schreibt der Fondsmanager. Aufmüpfige Kleinanleger sind dabei nicht das größte Problem.


    Einer der Hedgefonds, die im Kampf gegen Kleinanleger um die sogenannte Meme-Aktie von Gamestop Millionen verloren, gibt endgültig auf. White Square Capital will noch diesen Monat seinen Hauptfonds schließen und den Investoren das restliche Geld auszahlen. Das teilte Fondsmanager Florian Kronawitter den Anlegern laut einem Bericht der "Financial Times" in einem Brief mit. Der in London ansässige Fonds verwaltete zu Spitzenzeiten rund 440 Millionen Dollar.
    Wie andere Hedgefonds hatte White Square darauf gewettet, dass die Aktie des Spielehändlers Gamestop fallen würde. Die Profiinvestoren waren sich sicher, dass das vor allem auf stationären Filialen beruhende Geschäftsmodell des Unternehmens dem Tode geweiht sei. Als Kleinanleger, die sich über die Plattform Reddit verabredet hatten und den Aktienkurs in die Höhe trieben, strich der White Square der "FT" zufolge Verluste im zweistelligen Prozentbereich ein. Andere Fonds erlitten Berichten zufolge noch heftigere Einbußen. So soll etwa der US-Hedgefonds Melvin Capital rund 30 Prozent seines Kapitals von ursprünglich 12,5 Milliarden Dollar im Zuge des Gamestop-Höhenflugs verloren haben. Allerdings bekam der Fondsriese kurz darauf eine Milliarden-Kapitalspritze von Investoren und ist bis heute im Geschäft.
    Auch White Square hätte der "FT" zufolge Aussicht auf frische Investorengelder. Die Verluste aus dem Gamestop-Desaster konnten laut Insidern bereits größtenteils ausgleichen werden. Doch Manager Kronawitter sieht trotzdem keine Zukunft für das Geschäftsmodell der Hedgefonds insgesamt. Denn nicht nur die Meme-Aktien stellen deren traditionelle Strategie infrage. "Die Entscheidung zu schließen, hängt mit dem Gedanken zusammen, dass das Long-Short-Modell bei Aktien auf dem Prüfstand steht", schreibt Kronawitter an seine Investoren. Das Long-Short-Modell beschreibt die traditionellen Wetten von Hedgefonds auf steigende oder fallende Kurse einzelner Werte, etwa mithilfe riskanter, aber in der Vergangenheit oft hochprofitabler Leerverkäufe. Der Markt sei durch die Zentralbanken mit Kapital überversorgt, die Hedgefonds hätten ihren Wettbewerbsvorteil verloren.
    Anleger, auch solche, die bisher große Summen Hedgefonds anvertrauten, entscheiden sich immer öfter für günstige passive Fonds wie ETF. Diese erheben im Vergleich zu Hedgefonds mit ihren teuren Managern viel geringere Gebühren, erwirtschaften aber eine vergleichbare und immer öfter sogar höhere Rendite. "Wir haben die Trendwende weg von Hedgefonds hin zu billigeren Alternativen selbst erlebt", schreibt Kronawitter. Die Arbitrage-Möglichkeiten für aktiv gemanagte Hedgefonds seien weniger geworden, sowohl durch Flut an Kapital durch die lockere Geldpolitik der Zentralbanken, als auch durch die verbesserte Verbreitung von Finanzinformationen. Das, so Kronawitter, werfe "die Frage auf, in welchem Maß die gleichen Gebühren gerechtfertigt werden können"."

    Ich lebe ganz gut damit und mein Gewinn ist weit oberhalb von 50% des Umsatzes.Corona hat keinen Einfluss.

    Kommt aufs Geschäft an. Manchmal habe ich nur ein bis zwei Prozent. Davon kann ich aber auch leben [smilie_happy] . Neben dem finanziellen Aspekt spielt bei mir aber auch die freie Zeiteinteilung eine Rolle und die Freiheit, mir meine Geschäftspartner aussuchen zu können. Aber @Sie, der bürokratische und finanzielle Aufwand ist schon nicht von schlechten Eltern.

    Weils so passt und jetzt wird auch noch einiges klarer, nur die Begründungen sind unterschiedlich:


    Gerade habe ich noch einen Artikel gefunden:


    https://www.kreisbote.de/lokal…-geschichte-13514309.html

    Unbedingt bis zum Ende lesen:


    https://www.finanzen.net/nachr…tz-vor-inflation-10230169


    [smilie_happy]


    na gut, hier ist die Quintessenz:


    "Langzeitbilanz von Gold fällt besser aus
    "Es gibt jedoch einen Trost für alle Gold-Fans: In der Morningstar-Analyse wurden nur Zeiträume von wenigen Jahren betrachtet. Laut Arnott fällt die Langzeitbilanz von Gold als Inflationsschutz - gemessen über mehrere Jahrzehnte hinweg - jedoch deutlich besser aus und passt mehr zu dem Ruf des gelben Edelmetalls als sicherer Hafen: "Wenn man sich sehr lange Zeiträume anschaut, dann sollte Gold seinen Wert gegen Inflation behaupten", so die Strategin laut "CNBC". "Aber in jeder kürzeren Zeitspanne, kann es eine gute Absicherung sein - oder auch nicht". "

    @Otoshi das darfst mittlerweile auf 20 Euro erhöhen.


    Neulich gab ich die info bekommen, dass sich die Situation am Kunststoffverpackungsmarkt wieder leicht entspannt. Holzläger sind in Deutschland teilweise brechend voll, das wird, auch teilweise, nur zurückgehalten und in USA bricht der Holz Preis schon wieder ein. Genauso wie Soja und andere Saaten

    Was ist denn aus der letzten Aktion mit den 100 OZ Silberkauf an einem Tag geworden?
    Ich glaub das war zu der Zeit als ich 3 Wochen krank war und ich hab das echt aus den Augen verloren.

    Das war, glaube ich, am 1. Mai.


    Kurs 1. Mai: 25,92 $
    Kurs 15. Juni: 27,85 $


    Differenz absolut: 1,93 $
    Differenz prozentual: 7,44598 % in 1,5 Monaten


    Das heißt aufs Jahr gerechnet 59,57 %


    BOAH, geiles Investment!!!


    Scherz beiseite: War eine lustige Aktion, die sicher einige auf das Thema aufmerksam gemacht hat und gelohnt hat sie sich für jeden der mitgemacht hat auch.

    nein, such mal nach "Eichelburg" Im Forum, müsstest sicher was finden.


    Der Österreicher war einer der ersten, oder zumindest einer der lautesten Anprangerer der Fehler im Finanz- und Politiksystem. Zudem hatte er im Netz eine große Gefolgschaft. Jetzt ist er wirklich in der Klapse.