Beiträge von Duplicate Kruger

    Ein kleiner Nachtrag noch. Bei uns geht durch die Verwand- und Bekanntschaft ein tiefer Riss .... die einen sind Corona-Leugner und die anderen sind Systemschafe....

    Ja, Salorius, so geht's wohl vielen. Manchmal geht der Riss sogar durch die Kernfamilie: https://www.rnd.de/politik/ehe…ocket-newtab-global-de-DE


    "Leben mit einem Corona-Skeptiker: „Ich verliere meinen Mann an die Verschwörungsszene“


    • Claudia Siebert ist Frührentnerin und Risikopatientin, ihr Ehemann arbeitslos und Corona-Skeptiker.
    • Er glaubt an geheime Mächte, gesteuerte Medien und manipulierte Infektionszahlen.
    • Sie hält dagegen. Das ist aber nicht immer die sinnvollste Strategie, sagen Psychologen.


    Irgendwann hat es angefangen. Irgendwann habe er aufgehört, Nachrichten zu konsumieren, langjährige Freunde zu treffen oder auch nur mit ihnen zu telefonieren. „Irgendwann hat er nur noch Zahnpasta ohne Fluorid gekauft, weil Fluorid uns alle vergifte“, sagt Claudia Siebert über jemanden, der ihr seit mehr als 20 Jahren so nahe steht und sich doch immer weiter von ihr entfernt: ihren eigenen Ehemann.
    Zunächst habe ihn die Esoterik gereizt, lange vor Corona, lange bevor das Virus den Alltag gesprengt hat und etliche Maßnahmen, Regeln und Ratschläge ihn neu zusammengesetzt haben. Heute sind es Verschwörungsmythen, mit denen sich ihr Mann ein Weltbild zurechtpuzzelt, das nicht nur Claudia Sieberts Ehe gefährdet, sondern vor allem ihre Gesundheit. [...]"


    Edit: wollte vorher noch was schreiben, wurde aber weggerufen.


    Ich würde jetzt nich so weit gehen das als geplant darzustellen, ungelegen kommt die Teilung der Gesellschaft sicher nicht. Die Karrikatur mit den Fackel und Mistgabel Aufständischen wurde ja die letzten Tage schon öfters geteilt im Forum. Oder auch die alte Weisheit: Divide et impera (Teile und herrsche).
    Sollen sich doch die Leute untereinander die Köpfe einschlagen, dann kommen sie nicht auf dumme Gedanken.

    https://www.wiwo.de/finanzen/g…009-zurueck/26568664.html


    "Im dritten Quartal ist die globale Goldnachfrage gegenüber dem Vorjahreswert um 19 Prozent gesunken – so tief wie seit 2009 nicht mehr. Dafür sind allerdings nicht die Anleger verantwortlich, im Gegenteil.
    892,3 Tonnen – so viel Gold wurde im dritten Quartal 2020 weltweit gekauft. Zum aktuellen Kurs von 1625 Euro je Feinunze entspricht das der gewaltigen Summe von 47,8 Milliarden Euro. Dennoch: Aus Sicht der Goldbranche, deren Dachorganisation, der World Gold Council (WGC), nun aktuelle Zahlen zum Markt vorlegte, ist das wenig. Im Vergleich zur Nachfrage vor einem Jahr wurden weltweit 19 Prozent weniger nachgefragt. Im dritten Quartal 2019 waren es noch 1100 Tonnen. So wenig Gold wurde in einem dritten Quartal zuletzt 2009 gekauft, im Zenit der globalen Finanzkrise.


    Auch bei Betrachtung der ersten neun Monate des Jahres 2020 fällt die Bilanz ernüchternd aus, im Vergleich zum Vorjahr sank die Goldnachfrage um zehn Prozent, also 332 Tonnen. Haupttreiber des Rückgangs war die globale Schmucknachfrage, die zwar gegenüber dem zweiten Quartal wieder etwas anzog, auf das Gesamtjahr bezogen jedoch um 29 Prozent abstürzte. Auch die Nachfrage nach Gold für Elektronikbauteile oder Industrieanwendungen sowie Zahngold gab nach, in Summe um sechs Prozent. Laut Louise Street, der leitenden Marktanalystin beim WGC, haben eine Reihe von Faktoren den Nachfragerückgang ausgelöst, wobei die Coronapandemie für den Löwenanteil verantwortlich ist. „Die anhaltenden sozialen Einschränkungen in vielen Ländern, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Lockdowns und die dauerhaft hohen Goldpreise in vielen Währungen waren eine zu große Last für Schmuckkäufer“, begründet Street das Minus. Gerade die nun beginnende Hochzeitssaison in Indien und China, in denen Goldschmuck als Hochzeitsgeschenk eine große Rolle spielt, sollte nun für eine Erholung der Nachfrage sorgen. Allerdings glaubt Street nicht, dass das hohe Nachfrageniveau von 2018 und 2019 in Zukunft wieder erreicht wird, da der Goldpreis noch immer hoch ist.Gestützt wird der Goldpreis hingegen durch das nach wie vor große Interesse an mit Anlagegold in Form von Barren, Münzen und mit unterlegten börsengehandelten Fonds (ETF). Hier ist die Nachfrage im dritten Quartal mit einem Plus von 21 Prozent sogar deutlich gestiegen, vor allem in Indien und China. Gold-ETFs haben seit Jahresbeginn ihren Goldbestand um über 1000 Tonnen Gold erhöht und halten nun ein Rekordvolumen von 3880 Tonnen. Die Investitionen in Barren und Münzen aus Gold kletterten gegenüber dem Vorjahresquartal sogar um 49 Prozent, vor allem in China und Indien kauften die Menschen Gold zu Anlagezwecken. „Wir sehen auch in diesem Quartal, dass Gold für private Anleger als sicherer Hafen gefragt ist, da sich die Menschen weiterhin Stabilität in einem volatilen Markt wünschen“, erklärt Street den Anstieg. Sie erwartet, dass die Nachfrage der Anleger auch weiterhin hoch bleibt, da die niedrigen Zinsen noch lange anhalten werden und auch die geopolitischen Risiken oder die Gefahr von Investmentblasen noch weiter bestehen werden. [...]"

    Ich hätte jetzt auch nicht im "schlimmsten" Fall geschrieben, superlative sind nicht so meines, als eine nicht sehr positive Entwicklung sehe ich das aber unter anderem deshalb:


    "Bitte konkreter: Wo sehen Sie eine totalitäre Tendenz?
    Zum Beispiel darin, dass China seine Strategie gegen Corona als Erfolg wertet. Es ist also damit zu rechnen, dass das Regime die angewandten Methoden verfeinert, ausweitet und auch in andere Länder überträgt. Eine ständige biometrische Überwachung der Bevölkerung würde es erlauben, auch andere Gefahren als Covid-19 zu entdecken. Etwa die alljährliche Grippe oder Krebserkrankungen. Vom gesundheitspolitischen Standpunkt her gesehen ist das eine positive Entwicklung. Die entscheidende Frage ist, wie mit dieser Verantwortung umgegangen wird. Denn vollständige Überwachung kann eben nicht nur zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge genutzt werden.
    Sondern auch für eine lückenlose Kontrolle der Menschen?
    Genau, und zwar weltweit.
    Moment, Sie meinen aller Menschen?
    Ja, aller Menschen. Wir sind heute in der Lage, die perfekte Diktatur zu errichten. Es wäre ein autoritäres Regime, wie es dieser Planet noch nicht gesehen hat. Eine Diktatur, die schlimmer wäre als Nazideutschland oder die Sowjetunion unter Josef Stalin, ist heute denkbar. Im 20. Jahrhundert war jedes totalitäre Regime noch durch eine grundlegende technologische Grenze eingeschränkt. Pro Kopf gerechnet verfügte wahrscheinlich kein Geheimdienst über mehr Mitarbeiter zur Überwachung der Bevölkerung als die ostdeutsche Staatssicherheit. Aber selbst die Stasi hatte nicht genug Personal, um jeden DDR-Bürger rund um die Uhr überwachen zu können.
    Von dem gigantischen Berg an Papier, den jede Überwachung nach sich zog, ganz zu schweigen.
    Richtig, aber die neuen Technologien des 21. Jahrhunderts machen das nun möglich. Man braucht keinen Spion mehr auf der Straße, der die Menschen überwacht. Stattdessen gibt es Kameras, Mikrofone oder Sensoren. Die Auswertung der Datenmengen kann eine Künstliche Intelligenz übernehmen, die sogar berechnen kann, wie sich ein Überwachter in Zukunft wahrscheinlich verhalten wird. Zum ersten Mal in der Geschichte ist totale Überwachung möglich. Man kann mehr über die Menschen erfahren, als sie selbst über sich wissen. Das ist die eigentliche Gefahr, die die aktuelle Krise mit sich bringt: Dass die digitale Überwachungstechnologie durch die Gesundheitskrise weltweit legitimiert wird – auch in demokratischen Gesellschaften, die sich zuvor der Überwachung widersetzt haben."


    Ich hab's einfach nicht so gerne wenn irgenjemand jeden meiner Schritte auf Knopfdruck abrufen und entsprechend Vorschriften machen kann. ich bin noch nicht so


    ein alter Zausler

    und habe hoffentlich noch einige Jährchen in Freiheit. Von meinen Kindern ganz zu schweigen.

    ich sitze gerade beim Frühstück und da kam mir folgender Gedankengang.


    Ist Corona das Mittel zu Enteignung privaten Eigentums?

    Ich glaube @Gueldenkraut, du denkst zu kurz. Hier eine Anregung aus Israel: https://www.t-online.de/nachri…lt-besser-zu-machen-.html


    "
    "Im schlimmsten Fall kollabiert unsere Weltordnung"




    Das Coronavirus erschüttert die Welt, ist aber nicht mehr die einzige globale Gefahr: Der Historiker Yuval Noah Harari erklärt im t-online-Interview, warum der Menschheit jetzt die totale Überwachung droht.
    Die Corona-Krise stellt die Welt auf den Kopf, aber sie markiert möglicherweise nur den Anfang einer neuen Ära: die der totalen Überwachung aller Menschen. Sagt Yuval Noah Harari, einer der profiliertesten Vordenker unserer Zeit. Was jetzt noch wie Science-Fiction klingt, könnte schon bald Wirklichkeit werden – und dabei könnte es nicht bleiben.
    Der israelische Historiker und Bestsellerautor hält es für denkbar, dass sich die Menschheit angesichts des dramatischen technologischen Fortschritts aufspaltet: in wenige Privilegierte, die alle Reichtümer und Vorteile neuer Technologien nutzen können, und in eine riesige "nutzlose Kaste" von Menschen, die irgendwann aus dem Lauf der Geschichte verschwindet.
    Was wir heute tun können, um nicht nur die Corona-Krise zu meistern, sondern auch die Gefahren der Zukunft abzuwehren, beantwortet Harari im Gespräch mit t-online:
    t-online: Professor Harari, seit Monaten leidet die Welt unter der Corona-Pandemie. Wie sehr wird diese Krise Politik, Wirtschaft und auch unser Sozialleben verändern?
    Yuval Noah Harari: Historisch betrachtet ist diese Pandemie nicht so gefährlich wie die Seuchen der Vergangenheit. Das Coronavirus ist nicht der Schwarze Tod aus dem Mittelalter und auch nicht die Spanische Grippe von 1918, die waren aus medizinischer Perspektive gesehen weitaus desaströser. Die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie könnten allerdings enorm sein: Im schlimmsten Fall kollabiert unsere Weltordnung. Oder sie wird zumindest weiter destabilisiert. [...]"


    Krasser, lesenswerter Artikel. Ich mache jetzt noch eine Akte fertig, dann gibts eine Flasche vom guten Roten. Oder Weißen. Oder doch a Hoibe Bier. Mal schauen.

    Leider leider ist Nathalie Cardone nicht aus Paraguay, solch einem Augenschmaus würde ich dort auch gerne nachschauen und der Song spielt, dem Text und der Landschaft nach, in Kuba.


    Tatsächlich haben wir unsere Entscheidung damals nicht leichtfertig getroffen sondern sind sehr viel in der Gegend herumgeflogen bis wir uns für Paraguay als Place to be entschieden haben.


    Ausgangspunkt unserer Suche nach Auslandsinvestments war unsere Erkenntnis, dass es ab einem gewissen Vermögen risikoreicher ist alles in einem Land / auf einem Kontinent zu platzieren als geographisch zu diversifizieren. Wenn ich mir die europäische und besonders die deutsche Geschichte so anschaue und daraus Schlüsse ziehen will... dann lieber Paraguay als Deutscher. Investments dort drüben sind sicher nichts für jeden und ich habe tatsächlich mehr Interessenten (Träumer) weggeschickt als mit rüber genommen aber für uns passt es seit ca. zehn Jahren sehr gut.


    PS. Augenschmaus gibt's in Paraguay doch auch. Larissa Riquelme ist sogar mir als Fußballmuffel noch ein Begriff:
    https://www.welt.de/sport/gall…iquelme-aus-Paraguay.html
    Tipp: bis zum Ende des Beitrags scrollen. Das sollte sich lohnen.

    Wie kommt man an sein Vermögen in Paraguay, wenn Fliegen nicht mehr möglich, die Regierung dort u. U. alles Privateigentum enteignet, etc.?


    Ich lese immer wieder von riesigen Landkäufen durch Israelis in Argentina, was ist da dran. Und ich habe gute Kontakte nach Brasil, Rio grade do Sul.

    Das Vermögen liegt in Paraguay in Form von Grund und Boden. Da kommt man nur über einen Landverkauf dran. Sollte es bei einem Kunden wirklich "brennen" gibts Mittel und Wege, allerdings habe ich dann einen Fehler gemacht, weil die Land Investments in Südamerika eigentlich eine Beimischung sein sollten, die nicht in der täglichen Liquiditätsplanung auftauchen und bestenfalls nie gebraucht werden (Stichwort: Fluchtpunkt). Vom Ablauf stellst du dir das am Besten wie einen Grundstücksverkauf in Deutschland vor, nur eben dass dieser in Paraguay stattfindet. Mit einer notariellen Beglaubigung aus Deutschland (wenn der Kunde Deutscher ist) oder Österreich (wenn der Kunde Österreicher ist) kann ich den Verkauf auch in einem gesetzten Ramen für meine Kunden tätigen. Diese müssen dann nicht selbst nach Paraguay. Allerdings empfehle ich jedem, solange keine gesundheitlichen Gründe gegen den Flug sprechen, selbst mitzufliegen und beim Kauf und/oder Verkauf persönlich anwesend zu sein.


    Die jährlichen Pachtzahlungen werden ganz normal auf die Konten meiner Kunden überwiesen und sind von Covid19 weitestgehend unberührt. Die Ernte wird ja trotzdem eingebracht und in die Silos geliefert.


    Vor Enteignungen sind deutsche und österreichische Investoren weitgehend geschützt. Bisher habe einmal eine Enteigung von Kunden mitbekommen, wegen dem Bau einer neuen Schnellstraße, die wurden sehr gut entschädigt. Sollte die paraguayische Regierung entschädigungslos Enteignen, würde sie massiv gegen internationales Recht verstoßen. Dann ist das wohl unter Lebensrisiko abzuspeichern. Ich sehe die Gefahr dafür eher marginal, da in Paraguay sehr viel Land für relativ wenige Menschen verfügbar ist. Es handelt sich um einen klassischen Agrarstaat. Probleme mit Camposinos gibts zwar immer mal wieder, aber wir legen Wert darauf, dass wir in sicheren Gegenden investieren.


    Bezüglich der Landkäufe in Argentinien habe die Information, dass dort tatsächlich massiv gekauft wird. Ob das Israelis sind weiß ich aber nicht. Argentinien viel bei uns aufgrund der volatilen Wirtschafts- und Währungspolitik durchs Raster.


    Aus Rio Grande do Sul kommen einige unserer Pächter. Da hats vor gut zweihundert Jahren viele aus dem Hunsrück hin verschlagen. Aufgrund der Erbteilung in der Landwirtschaft sind aber Teile der Ausgewanderten Deutschen vor gut vierzig Jahren weiter gezogen nach Paraguay. In Brasilien passten für uns damals einige rechtliche Dinge nicht, die ich bei Bedarf gerne näher erläutern kann. Währe aber hier noch mehr OT als ich ohnehin schon geschrieben habe.


    Gruß

    @Gueldenkraut interessantes Thema mit hoffentlich belastbaren Infos aus allen möglichen Berufsgruppen, sozialen Schichten deutschsprachigen Gebieten Europas.


    Ich bin selbständig im Finanzbereich für Privatanleger. Gottseidank habe ich mich, damals noch mit meinem Vater, bereits um 2004 auf Sachwertanlagen spezialisiert (Aktien, EM, Ackerland, Forst, Industriegüter). Nein, ich bin weder Friedrich noch Weik und habe mit den Herren auch nichts zu tun.


    Normalerweise bin ich jedes Jahr mehrmals in Paraguay, dort haben wir Agrar- und Forstflächen für uns und unsere Kunden. Den ersten Flug dieses Jahr habe ich ein paar Stunden vor dem Boarding gecancelt, weil die Schulschließungen in Bayern anstanden und ich meine Frau mit unseren Kindern nicht alleine lassen wollte. Die Verwaltung der Grundstücke in Paraguay läuft auch über WhatsApp, Telegram usw. wunderbar. Vermittlungen habe ich aktuell komplett eingestellt, weil ich mir die Grundstücke nicht persönlich ansehen kann und das gehört für mich zum unabdingbaren Service. Allerdings sammle ich gerade Bestellungen für die Zeit, wenn Flüge wieder möglich sind. Mal schauen wie es hier weiter geht.


    Aktien waren am Anfang des Jahres sehr gefragt, dann gab es eine Unterbrechung bis ca. August und jetzt geht's in dem Bereich wieder los. Wobei ich seit Jahren, wenn es zum Kunden passt, eine sehr minenlastige Strategie fahre, was mir momentan viele angenehme Gespräche mit bester Verpflegung beschert...


    Ebenfalls seit 2004 bin ich im Edelmetallhandel tätig, wobei ich keinen Webshop betreibe sondern im Auftrag von Kunden und deren Empfehlungen die gewünschte (Bullion)Ware beschaffe. Das Edelmetallgeschäft ist seit Jahresbeginn extrem stark. Gerade Ende März/Anfang April und wieder seit Oktober hat mich an meine Grenzen gebracht. Die Bestellungen und Empfehlungen nahmen extrem zu und zwar die reine Anzahl und auch das finanzielle Volumen.


    Über Auftragsmangel konnte ich mich in den letzten Jahren eigenlich nie beklagen, aber dieses Jahr wird der Wahnsinn.


    Privat: Naja, unsere Urlaubsreisen haben wir abgesagt außer eine gute Woche im Osten der Republik, vor allem auch weil wir unseren Kindern die Tests ersparen wollten. Ansonsten fressen wir uns quer durch die örtliche Gastronomie, besuchen Ausstellungen und Museen und sind viel draußen in der Natur unterwegs. Ich komme beruflich sowieso viel rum, einzig meiner Familie fällt das Dach etwas auf den Kopf. Dafür haben wir in ein paar Wochen nochmal einen kleinen aber feinen Hotelurlaub bei uns in der Region gebucht.


    Ich selbst privat: Aufgrund des Arbeitsaufkommens und der familiären Sitation bin ich ziemlich eingespannt und ich verwende meine Zeit für andere Sachen als Sport, früher war mir das sehr wichtig, heute stehen andere Sachen im Vordergrund. Dafür trinke ich abends mehr Alkohol... irgendwo habe ich das im Forum auch schon mal geschrieben, vor allem, wenn die Steuerunterlagen kommen....


    Zusammengefasst ist unsere Devise (nicht erst seit Covid19): Wir genießen uns und das Leben und versuchen folgendes zu verinnerlichen:
    "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

    Diesmal keine wirkliche Pressepublikation sondern eine Bankenwerbung, aber mir fällt kein passender Strang dazu ein: https://www.commerzbank.de/por…les-gold-was-glaenzt.html?


    "Ist wirklich alles Gold, was glänzt?


    Seit Jahrtausenden zieht Gold die Menschen in seinen Bann. Als Objekt der Begierde entfachte es Kriege und trug zur Kolonialisierung der Welt bei. Zudem ist das Edelmetall fester Bestandteil zahlreicher Mythen, Sagen und Geschichten – angefangen von König Midas und die Nibelungen über J.R.R. Tolkiens Fantasyroman „Der Hobbit“ bis hin zu Gert Fröbe als Gegenspieler von James Bond in „Goldfinger“. Und die Faszination ebbt nicht ab – im Gegenteil: Mit Beginn der Corona-Pandemie setzte der Goldpreis an der Börse zu einem rasanten Höhenflug an. Martin Roth ist Experte für Asset Allocation und Musterportfolios bei der Commerzbank. Er erklärt, warum Gold in jedes Portfolio gehört, welche Möglichkeiten des Investments es gibt und wovor man sich besser hüten sollte.
     [Blockierte Grafik: https://www.commerzbank.de/portal/media/a-20-themen/ratgeber/icons-9/bonitaet-icon-12-100x100.png] Das Wichtigste in Kürze
    [*] Gold war in allen Krisen ein Garant für Werterhalt und ist daher ein sinnvoller Baustein in jedem Portfolio.
    [*] Eine Anlage kann als Münze oder Barren erfolgen, aber auch in Form von Wertpapieren. Hierbei gilt es, genau hinzuschauen.
    [*] Die aktuelle Rekordjagd beruht im Wesentlichen auf drei Faktoren: Unsicherheit, Geldflut an den Märkten und der schwache Dollar – angefacht vor allem durch die Corona-Pandemie, aber auch durch geopolitische Entwicklungen.
    [*] Experten gehen daher von weiter steigenden Edelmetall-Preisen aus.
    Herr Roth, was macht den Reiz des Goldes aus?
    Martin Roth: In der gesamten Menschheitsgeschichte umgibt Gold eine geheimnisvolle Aura. Und das, obwohl es selbst keinen großen Nutzwert besitzt. Dennoch hat Gold stets seinen Wert behalten – in allen Krisen. Und eben diese Eigenschaft lässt sich auf das Depot übertragen: Gold ist wie eine zeitlose Währung und damit ein gutes Absicherungsprodukt in bestimmten Konstellationen – etwa in Zeiten hoher oder drohender Geldentwertung.
    Wer bestimmt denn den Wert des Goldes?
    Letztlich regeln Angebot und Nachfrage den Preis. Langfristig gesehen stammt fast die Hälfte der Nachfrage aus der Schmuckindustrie. Hierbei sind vor allem China und Indien zu nennen, deren Bevölkerung ihre Ersparnisse häufig in Goldschmuck umwandelt. In Indien wird Gold auch traditionell zu Hochzeiten verschenkt. Eine gute Monsunsaison hat den Goldpreis immer positiv beeinflusst. Dieser Effekt lässt sich historisch belegen. Dieses Jahr fiel die Nachfrage im Zuge der Corona-Pandemie aber auch in diesen Ländern geringer aus.
    Die zweite große Käuferschicht besteht aus kurz- oder langfristig orientierten Anlegern. Vorwiegend investieren sie ihr Geld in Barren, Münzen oder Wertpapieren. Hinzu kommen die Notenbanken, die traditionell immer einen Teil ihrer Reserven in Gold halten. Und natürlich tummeln sich an den Märkten immer auch Spekulanten.
    Seit einigen Monaten kennt der Goldpreis nur eine Richtung: Im August durchbrach er erstmals die Marke von 2.000 US-Dollar. Wo liegen die Gründe hierfür?
    Nach einigen ruhigen Jahren ging es mit dem Goldpreis seit Herbst 2018 zunächst leicht bergauf. Die Corona-Krise brachte die Dinge dann richtig ins Rollen. Das hat vor allem mit den geld- und fiskalpolitischen Antworten auf die Krise zu tun: Die Notenbanken haben die Gelddruck-Maschine angeworfen und gleichzeitig haben viele Staaten (oder Staatengemeinschaften wie die EU) immense durch Schulden finanzierte Konjunkturprogramme verabschiedet. Dadurch wurden die Märkte mit Liquidität geflutet und Liquidität sucht sich an der Börse immer ein Ventil. Diese Faktoren waren der Startschuss für Goldliebhaber und Spekulanten. Hinzu kam und kommt ein schwacher US-Dollar, wodurch Gold für Anleger außerhalb der Vereinigten Staaten im Verhältnis günstiger wurde. [...]"






    "

    Liebe Leute, macht euch keinen Kopf:
    https://www.n-tv.de/mediathek/…agen-article22066581.html



    "Bonsais statt Bundesanleihen Nullzinsen treiben Sparer in kuriose Anlagen
    Nicht nur auf dem Immobilien- oder Kunstmarkt ist zu spüren, dass viele Anleger mit viel Geld auf der Suche nach Alternativen zu herkömmlichen Geldanlagen wie Aktien oder Edelmetallen sind. Nach Sneakers und Whisky stürzen Investoren sich inzwischen auch auf Lego, Bonsais und sogar Literatur."

    Bezahlartikel:


    https://www.wiwo.de/my/finanze…haltig-sein/26255280.html



    "Selbst Mineninvestments können nachhaltig sein




    Bergbau führt oft zu Umweltschäden, in Minen herrschen teils menschenunwürdige Zustände. Zugleich spielt der Abbau kritischer Rohstoffe eine wichtige Rolle beim Kampf gegen den Klimawandel. Doch mit der richtigen Auswahl können auch Mineninvestments nachhaltig sein.


    Ein Land steht unter Schock. Im Januar 2019 macht eine gewaltige Schlammlawine Teile der brasilianischen Kleinstadt Brumadinho dem Erdboden gleich. Rund zwölf Millionen Kubikmeter giftiger Schlammmassen setzen sich talwärts in Bewegung, nachdem der Damm eines Absetzbeckens einer Eisenerzmine des brasilianischen Bergbauriesen Vale gebrochen ist. Das Unglück fordert 270 Menschenleben.
    Brasilien erlebte ein kollektives Déjà-vu. Drei Jahre zuvor war bereits nahe der Stadt Mariana, ebenfalls im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais gelegen, ein Absetzbecken gebrochen. 19 Menschen verloren ihr Leben, Tausende ihre Lebensgrundlage. Über 60 Millionen Kubikmeter Schlamm schwemmten giftige Stoffe in die Flüsse der Region. Auch dort war Vale involviert, als Joint-Venture-Partner von BHP."

    Hollerio, auf geht's zur nächsten Runde:
    https://www.wiwo.de/aldi-und-l…ieder-knapp/26273146.html


    "Wochenendeinkauf in Köln-Ehrenfeld: An der Einkaufswagenstation auf dem Aldi-Parkplatz herrscht Gedränge. „Das ist ja wie im Lockdown“, sagt ein junger Mann zu seiner Begleiterin. Ein Kunde, der seinen Wagen gerade zurückschiebt, meint nur: „Klopapier wird auch schon wieder knapp“. Im Laden selbst scheint es zwar etwas voller zu sein als üblich, die Kunden packen reichlich Ware auf die Kassenbänder. Doch von leergefegten Nudel-, Mehl- und Konserven-Regalen wie im Frühjahr ist nichts zu sehen. Allerdings: Die Stapel mit Toilettenpapier lichten sich teils bedenklich. Und das beschränkt sich nicht auf die Aldi-Filiale am Kölner Markt. „Aktuell verzeichnen wir in unseren Filialen erstmals wieder einen leichten Anstieg der Nachfrage nach vereinzelten Produkten, darunter auch Toilettenpapier“, bestätigt Aldi Süd."

    https://www.wiwo.de/unternehme…-einstellen/26270570.html


    "Banken und Sparkassen haben in der Coronakrise bislang ihre Aufgabe erfüllt, die Kreditvergabe läuft. Doch der eigentliche Härtetest steht dem Finanzsystem nach Einschätzung der Bundesbank noch bevor.



    Die Deutsche Bundesbank hat an die Kreditinstitute appelliert, den Geldhahn in der Coronakrise auch bei steigenden Firmenpleiten offen zu lassen. „Banken sollten ihre vorhandenen Kapitalpuffer nutzen, um weiterhin angemessen Kredite zu vergeben“, sagte Claudia Buch, Vizepräsidentin der Bundesbank, bei der Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts 2020 am Dienstag in Frankfurt. Momentan hätten die Banken Kapitalpuffer, um höhere Verluste aufzufangen.


    Bislang hat sich der Bundesbank zufolge das deutsche Finanzsystem in der Krise als stabil erwiesen. „Die Banken funktionieren, die Kreditvergabe läuft. Aktuell erfüllt das Bankensystem damit seine zentrale Rolle“, sagte Joachim Wuermeling, das für Bankenaufsicht zuständige Bundesbank-Vorstandsmitglied. Allerdings müssen sich die Institute auf eine steigende Zahl von Firmeninsolvenzen und damit verbundene Kreditausfälle einstellen.


    Durch die Reformen nach der schweren Finanzkrise 2008 sind die Finanzhäuser nach Einschätzung der Notenbank besser kapitalisiert und grundsätzlich gerüstet. Allerdings seien die Simulationen mit großer Unsicherheit behaftet. Es seien auch Szenarien möglich, in denen Insolvenzen und die damit verbundenen Kreditausfälle unerwartet stark stiegen, hieß es in dem Bericht. Dies würde die Kapitalquoten der Banken belasten. [...]"

    https://www.focus-shop.de/focus-magazin-42-2020.html


    "Die Währung der Angst
    Die Welt im Goldrausch. Das Misstrauen gegen billiges Geld treibt Sparer und Spekulanten zu dem mytischen Metall. Je kostbarer es wird, desto größer die Gier. Ist Gold etwas das bessere Geld? Kann es gefährdete Vermögen tatsächlich schützen? Die Antwort lautet: Ja. Es gilt aber, einige wichtie Regeln zu beachten."


    Bezahlartikel.

    Den Artikel können nur Abonennten lesen. Oder er kann für kleines Geld gekauft werden.
    https://www.wiwo.de/my/unterne…-2jR6bZQ2L0Waf5fVe5EI-ap3


    Hier ein interessanter Auszug:


    "Gold ist zwar nur ein Teil des Geschäftes – den Großteil des Umsatzes macht Prosegur mit Bargeld. Doch das Coronavirus hat die Parameter verändert: Die Nachfrage nach Anlagemitteln wie Gold ist stark gestiegen – der Preis ebenso. Zwar wird Gold meist an der Börse gehandelt – als virtuelles Gut. Doch wenn Anleger lieber gleich Barren und Münzen von ihren Banken in die eigenen Safes bringen wollen, kommen Spezialisten wie Prosegur ins Spiel.
    ...


    Wie intakt dieser Kreislauf ist, daran kamen in der Coronakrise Zweifel auf. Wegen der Coronaschutzmaßnahmen mussten in Südafrika oder Kanada Minen schließen, in der Schweiz standen Raffinerien still, selbst die Transportflugzeuge blieben am Boden. Gleichzeitig explodierte die Nachfrage von Anlegerseite. „Wer Barren oder Münzen herstellt, ist kaum hinterhergekommen“, sagt York Tetzlaff, Geschäftsführer der Fachvereinigung Edelmetalle. Mitten in dieser Phase musste auch Prosegur eine Benachrichtigung an seine Kunden schicken: Keine Auslieferung mehr an Privatkunden, hieß es darin. Der Goldhändler Pro Aurum schloss deshalb seinen Onlineshop vorübergehend. „Der Goldmarkt erlebt seinen Klopapier-Moment“, titelte die Welt."

    Wusste ich doch, dass es einen Strang mit dem Thema gibt, auch wenn er schon reichlich angestaubt ist:


    https://www.n-tv.de/wirtschaft…engt-article22093095.html


    "Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft erschüttert und droht, Gesellschaften tief zu spalten. Marcel Fratzscher ist mit Blick auf Deutschland dennoch optimistisch. "Solidarität und Gemeinschaftssinn helfen uns, diese Pandemie zu überstehen", sagt der Top-Ökonom. ntv.de sprach mit dem DIW-Chef anlässlich seines aktuelle Buchs "Die neue Aufklärung" über die Lehren aus der Corona-Krise."...