Bin Jahrgang 1981, deshalb kann mich mein Erinnerung vielleicht auch trügen. Wenn ich mich aber richtig erinnere, war ich irgendwann Anfang, Mitte der 90er mit meinem Vater bei der örtlichen Raiffeisenbank, um meine paar Mark "fest anzulegen". War es jetzt ein popeliger Bundesschatzbrief oder irgend so ein Renditesparen, bei dem der Zins jährlich stieg... Auf jeden fall gab es unterm Strich deutlich über 5%, glaub sogar Richtung 7%? Bei überschaubarer Laufzeit (5 Jahre?)
Kann das sein, oder betrügt mich meine Erinnerung?
Was ich damit meine: damals gabs noch Zinsen, sowohl auf Guthaben als auch bei Kreditnahme...
Ach Rudi, danke fürs Erinnern.
ich bin homöopathisch älter als du und eine meiner Kindheitserinnerungen ist sehr ähnlich. Hab in Begleitung meines Vaters mit meinen sauer ersparten 1.400 Mark Bundesschatzbriefe gekauft und ab dann jedes Jahr einen guten Hunderter auf mein Girokonto überwiesen bekommen. Mit meinen ca. zehn Lenzen bin ich mir vorgekommen wie Soros, Buffett, Rogers und Kostolany in Personalunion. Die Lektüre von und über die Herren hab ich tatsächlich freiwillig gelesen. Ein paar Jahre später haben wie dann das gleiche Spiel mit Aktien gemacht. Es gab zwar keine Ausschüttungen mehr, aber die Depotauszüge von damals habe ich immer noch.