Ein hochmotorisierter Audi RS 4 liefert sich eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei quer durch NRW - und entkommt. Jetzt stellt sich heraus: Den Wagen nutzt wohl eine moldauische Einbrecherbande. Sie fiel schon häufiger auf.
In NRW soll die Truppe mindestens für drei Taten verantwortlich sein:
So drangen die Maskierten am 11. Juni nachts um 3.12 Uhr in ein Computergeschäft in Leverkusen ein.
Am 20. August um 3.13 Uhr war ihr Ziel ein Schmuckgeschäft in Bielefeld. Zeugen sahen, wie ein Vermummter mit einem Vorschlaghammer die Eingangstür aufbrach. Kurz darauf verließen die Diebe den Laden wieder, schwarze Plastiktüten in den Händen. Sie stiegen in ihren 450 PS starken Wagen und brausten davon.
Wenige Tage später schlugen die Maskenmänner in Hagen zu. Am 25. August um 3.53 Uhr drangen sie in ein Computergeschäft ein. Ein Zeuge sah vier Maskierte, vollständig in Schwarz gekleidet. Sie ergriffen die Flucht, als er näher kam. Laut Polizei stahlen sie Smartphones und Tablets.
"Gefahrene Geschwindigkeiten liegen jenseits der 250 km/h." Weder Streifenwagen noch Hubschrauber können da mithalten. Dass dieses mörderische Tempo nachts und offenbar in einer Vielzahl von Fällen stets unfallfrei erreicht werden konnte, deutet auf einen oder mehrere hochprofessionelle Fahrer hin. Selbst als die Täter von Dutzenden Polizeiautos und einem Helikopter gejagt wurden, verlor der Mann am Steuer nicht die Nerven.