Original von romario
ok
nehmen wir mal ein langfristiges Investment zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt überhaupt. Also noch VOR dem großen Crash. Da gibt es nur einen Fonds den es schon so lange gibt, nämlich den PIONEER FUND, seit 1928
Aus 10T USD investiert im Jahre 1928 wurden bis heute 100 MIO USD, wohlgemerkt VOR dem großen Crash also noch vor 1929 investiert zum denkbar ungünstigsteN Zeitpunkt.
... oder anders herum, wer den Gegenwert von 500 Oz. Gold in 1928 (Preis damals ca. 20 $ / Oz) kurz vor dem großen Crash 1928 in den Pioneer Fund gesteckt hat, der verfügt heute über 130.000 Oz. Gold
Das gleiche gilt natürlich für den "kleinen Geldbeutel".
Wer damals den Gegenwert von 10 Oz Gold investiert hat im Pioneer Fund Aktienfonds, der kann sich vom Gegenwert heute 2.600 Oz. Gold kaufen.
in Worten: zweitausendsechshundert Unzen Gold !
Wer aber seine 10 Oz Gold physisch daheim aufgehoben hat, ohne in Investmentfonds zu investieren, der hat immer noch 10 Oz. Gold.
in Worten: zehn Unzen Gold !
was macht es für einen Unterschied,
ob Gold in Kaufkraft in 100 Jahren (!) von 500 USD auf 550 USD gestiegen ist oder auf 725 USD oder auf 1.000 USD steigt ... in 100 Jahren. Also Faktor 1,0 oder Faktor 1,2 oder Faktor 1,5 ist doch unwesentlich. Es ist schön zu sehen, dass Gold die Kaufkraft gehalten hat in 100 Jahren, mehr aber auch nicht. ok - Du sagst kurzfristig ... um so schlimmer, da hat Gold nämlich in den letzten 30 Jahren seit 1980 an Kaufkraft verloren.
Wichtig ist doch nur zu sehen, dass in der gleichen Zeit der DOW JONES in Punkten von 40 auf 14.000 gestiegen ist, oder inflationsbereinigt von 40 Punkten auf 1.000 Punkte zugelegt hat - inflationsbereinigt also um das 25 - fache gestiegen ist!
Der Dow Jones hat im gleichen Zeitraum seine KAUFKRAFT ver 25 - facht während Gold nur gleich geblieben ist.
Es geht darum zu verstehen, dass langfristig nur mit Aktien und Aktienfonds mehr Rendite zu erwirtschaften ist als mit irgend einem anderen Investment.[/SIZE][/FONT][/COLOR]