Gelegentlich wird man sogar von einer Bank positiv überrascht.
Die DB hat DB88T0 mit einer Barausschüttung von 16,70 abgewickelt. Bei 0,00 EUR Gebühren, dürfte das der höchste Kurs während der gesamten Laufzeit gewesen sein. Hätte ich nie für möglich gehalten.
Insgesamt ergibt sich damit etwas mehr als 60% Gewinn. Oder in absoluten Zahlen: aus 4.000 EUR Einsatz habe ich über 2.400 EUR Gewinn erzielt. Dafür lohnt sich sehr viel Zeit und Nerven, nach meinem Massstab. Weiß ja nicht wie wertvoll Eure Zeit ist.
Die steuerliche Abwicklung ist allerdings ein völliger Skandal. Der Veräusserungsgewinn wurde verringert um einen zuvor realisierten Verlust, danach um den Rest des Freistellungsauftrags. Danach wurde die Abschlagsteuer ermittelt und um die früher entrichtete ausländische Quellensteuer verringert. In Summe NULL. Aber vermutlich völlig entgegen der wahren Steuergesetze. Alte Verlustvorträge können nicht mit neuen Zinseneinkünften verrechet werden, aber sehr wohl mit neuen Spekulationsgewinne. Aber die gibt es eigentlich nicht mehr. Die Bank schmeisst im laufenden Jahr alles in einen Topf. Der Verlustvortrag erfolgt aber immer nachträglich und ist nur teilweise verrechenbar. Völliges Chaos. Mein Steuerberater weiss aktuell nicht wie das Ganze funktioniert. Bravo!!!!!
Der Finanzbeamte der sich das ausgedacht hat, verdient einen kräftigen Tritt in die Eier! Und zwar täglich, solange bis eine vernünftige regelung getroffen wird.