Bei Deals der Großbanken, die einen erheblichen Teil des Handelsvolumens ausmachen, muss die Comex nicht für eine entsprechende physische Hinterlegung in den eigenen sog. Warehouses sorgen. Es reicht der Nachweis durch die Banken, dass man physische Ware in ausreichender Menge in den eigenen Tresoren oder zur Fälligkeit im Zugriff hat. Das macht auch Sinn, denn anderenfalls müssten erhebliche Mengen an Physischem für jeden großen Deal den Lagerort wechseln ... ein sinnloses und zudem teures Prozedere. Sinnlos deshalb, weil es bei diesen Deals nur selten zu einer echten "Auslieferung" von physischem Material kommt, so wie es sich der gemeine Goldbug vorstellt. Meist wird Cash gesettelt ... und wenn tatsächlich mal physisches Material in signifikanter Menge den Besitzer wechselt, dann fahren auch keine LKWs von Bank A zu Bank B, sondern die Inventarliste in Lager XY wird entsprechend umgeschrieben und fertig.
Danke Königswasser!
Das deckt sich weitgehend mit meiner Vorstellung.
Allerdings würde ich es noch weiter fassen! Keine "Auslieferung" findet in New York statt, sondern an zig Filialen der Depotbanken weltweit. Deshalb braucht es Wechselgeld! Weil in NY vielleicht weniger eingezahlt wird, als ausgezahlt werden soll. Die Depotbanken kümmern sich darum, dass Weltweit immer genug Wechselgeld in der Kasse ist und möglichst geringe Transportkosten anfallen!
Ich glaube allerdings nicht, dass wirklich so oft "Cash gesettelt" wird. Es wird Gold umetteketiert...Da alle grossen Besitzer von Gold das selbe Problem haben sollten - sichere Aufbewahrung - gibt es sicher nur eine begrenzte Anzahl an Dienstleistern die das für grössere Mengen auch wirklich leisten können..