Beiträge von wef

    Es ging um gutgehende Aktien bestimmer Unternehmen, denkbar z.B. Goldminen ;) , da sollte man seinen Einsatz in 5 Jahren zurueckbekommen. Trotzdem kann der Dow bis auf 1000 Punkte zuueckfallen ... schrieb ich weiter oben.


    Tollar, wenn es einen Aufschwung nach der Krise gibt, wird dieser ganz sicher nicht durch Goldminen angeführt. Eher durch Bio tech oder Pharma. Amgen oder Johnson&Johnson beweisen seit Monaten relative Stärke. Auch Caterpillar erscheint mir zeitlos. Und Mac Donalds sowieso....


    Auch wenn der Dow noch 80%(??) verlieren sollte, werden gewisse Einzelaktien wesentlich weniger verlieren. Natürlich ist es nicht leicht diese Aktien herauszufinden, aber "schwer ist leicht was".

    ..ist ganz offensichtlich jemand der viel mehr Grips im Hirn hat als der Durchschnittsbürger. Er hat im Hype 1999-2000 schlecht abgeschnitten. Das hat Ihn aber überhaupt nicht irritiert und jetzt ist er zurück, stärker als jemals zuvor. Laut Blogger aber viel zu früh.


    Ich würde mich eher Warren Buffett anschliessen als Blogger. Rein subjektiv.

    Denke ich auch. Aber nach 5 Jahren ist dann ausser Spesen nichts gewesen. Wenn Du es so wie Buffet machen kannst (10..15% Dividende) und am Ende Deinen Einsatz wiederbekommst, weil Einstiegspreis=Ausstiegspreis, ist das ja recht lukrativ. Nur wem werden heute solche Dividenden auf 5 Jahre garantiert ausser Buffet ?


    Tollar, wir haben die "Mutter aller Krisen". Wenn Du 10% Deines Einsatzes zurückbekommst bist Du vielleicht der Einäugige unter den Blinden.


    Ich würde momentan mit 90% Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass wir in den nächsten 5 jahren entweder eine Währungsreform mit Verhältnis 100:1 oder eine Hyperinflation sehen werden. So oder so bleibt nicht viel übrig.

    @ wef
    ....Allerdings ist es noch zu früh, da einzusteigen. Derzeit ist nicht absehbar, welche Unternehmen noch Pleite gehen. Daher setzt man sich speziell bei Engagements in Einzeltiteln der Gefahr eines Totalverlustes aus. Wenn man sich entschliesst, einen indexabbildenden ETF zu kaufen, sollte man höllisch aufpassen, dass der die entsprechenden Titel auch wirklich im Bestand hat. Meines Wissens ist das nur bei iShares der Fall. Von db x-trackers würde ich die Finger lassen, da die den Index nur virtuell abbilden. Den DAX-ETF beispielsweise mit japanischen Aktien, die dann geswapt werden. Wenn der Swappartner ausfallen sollte, kann man sich seinen Fonds an die Backe nageln bzw. hat ein Portfolio, was nichts mit dem entsprechenden Index zu tun hat. Das gleiche gilt im übrigen auch für ETF's auf Anleihenindizes.


    Blogger, woher willst DU denn wissen wann der richtige Zeitpunkt zum Einsteigen gekommen ist?? Jetzt ist zu früh? Aha. Warum denn? Kannst Du ausschließen, dass wir am Wochenende die erwartete Währungsreform bekommen? Wie bereits gesagt, wenn man den Zeitpunkt verpasst, geht es nicht um 10% oder 20%, nicht um Dax 5000 oder 4000 oder 3000, da hilft kein Heulen und Zähneklappern mehr. By the way die ganzen Idioten die ständig auf den Zeitpunkt zum "billigen Nachladen" warten gehen mir tierisch auf den Sack.


    Einzelaktien von guten Unternehmen (keine Banken!!!) können niemals ein Totalverlust werden. Von Fonds oder Indexzertifikaten oder welchen Käse auch immer würde ich allerdings die Finger lassen.

    Ich versuche mich kurz zu fassen: Aktien sind Realwerte!! Genauso wie Gold oder Silber oder Immobilien!


    Wenn wir demnächst eine Währungsreform kriegen sollten, geht es nicht um 10% oder 20% oder so... Ich schätze mal das der Euro mindestens 1:10 gegen (Gold-)Mark getauscht wird. Eine BASF Aktie ist dann immer noch eine BASF Aktie. Und falls die Menschheit noch eine Zukunft hat, wird der Wert der werthaltigen Großunternehmen explodieren. Schwierig ist allerdings diese Unternehmen rauszufinden...


    Also ob die Aktienmärkte jetzt ihr Tief ausbilden oder bei 3000 im Dax oder bei 2000 oder bei 1000 ist langfristig völlig egal. Die Frage ist ob und wann es wieder aufwärts geht......?????????????????????

    Erstmal Danke für dein gemässigtes Posting. Ich hätte Dich für einen der "hardCore Gold zu hause Lagerer" eingeschätzt. Nie waren wir uns mehr einig als heute.


    Aber zur Klarstellung:


    Ich habe keine Angst von einem "Hühnerdieb" "zufällig" überfallen zu werden. Ich bin Fatalist, vor Zufall (oder göttlicher Vorsehung, wie immer man will) kann man sich nicht schützen. Wie sagten die Gallier: ich habe nur Angst dass mir der Himmel auf den Kopf fällt..


    Ich habe auch keine Angst von einem Profiverbrecher überfallen zu werden, ich versuche nur das Risiko klarzumachen und zu diskutieren.


    Wahrscheinlich ist eine Bankpleite 1000mal wahrscheinlicher als ein Raubüberfall. Vielleicht sogar 1.000.000 mal. Aber was nutzt das? Ich setze gerne 1000 Euro an der Börse auf eine Wette. Aber niemals mein ganzes Vermögen selbst bei 99% Sicherheit. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß man bei einer Bankpleite mehr als sein Geld verliert. Bei einem Raubüberfall verliert man mindestens sein Geld. Man kann das Risiko nicht quantifizieren und man kann den Einsatz nicht quantifizieren. Wer so ein Spiel beginnt, ist extrem leichtsinnig...


    Ich bin absolut kein Anhänger von Sicherheit. Geschweigeden von absoluter Sicherheit. Ich will keine Alarmanlage und keinen Sicherheitsdienst und keine Polizeipräsenz und Überwachungskameras. Große Mengen an Barvermögen anzuhäufen, ist aber der sicherste Weg dazu. (Vielleicht nach der zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich..)

    Da kann man nur sagen. "Hängt die Grünen solange es noch Bäume gibt".


    Einer meiner Lieblingssprüche. Mehmet Scholl wurde wochenlang öffentlich gekreuzigt, weil er ihn in einem Bayernjahrbuch geäußert hatte. Ein publicitygeiler Grüner wollte ihn wegen Aufforderung zum Mord anzeigen. Seitdem ist er leider total weichgespült.


    Banker sind hier die Lieblingsfeinde, meine sind inzwischen Journalisten.

    Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. So kannst Du mich nicht beleidigen. Entweder ich hab mir Deine Beschimpfungen verdient, dann hab ich es verdient und bin nicht beleidigt oder nicht und dann ist mir scheißegal was Du von mir denkst.


    Also, könntest Du mir mal bitte erklären, wieso Du mich beschimpfst? Sonst bin ich beleidigt. Andere Meinungen (du Freidenker) zeichnen sich hauptsächlich dadurch aus, dass man sie erstmal nicht versteht.


    Dein Szenario finde ich abstrus und total unwahrscheinlich.


    1) Ich habe keinen größeren Betrag flüssig


    2) es würde mehrere Tage dauern, ihn flüssig zu machen. In der Zwischenzeit würde mein "berater" zigmal anrufen, was ich mit dem Geld machen will, er hätte soviele gute Ratschläge für mich.


    3) Ich müßte die Bargeldauszahlung Tage vorher anmelden.


    4) Da ich noch nie einen größeren Betrag abgehoben habe, nehme ich an wäre meine Bank extrem mißtrauisch. (Schau Dir mal den Thread an, wo jemand versucht hat sein Konto aufzulösen!!)


    5) Mit einer Geisel durch eine Bank zu marschieren ist extrem riskant. Der Verbrecher würde zumindest gefilmt, wahrscheinlich könnte er nichtmal eine DNA Spur vermeiden. Handschuhe und Haarnetz wirken doch sehr suspekt in einer Bank. Profis machen das nicht für Kleingeld. Einen großen Betrag zahlt die Bank aber nicht aus.


    Aus die Maus!

    Also nach meinem Sprachverständnis ist "Kanake" ein Schimpfwort für eine ganz bestimmte Art von nicht anpassungswilligen Ausländern. Nur ein Bruchteil unserer Bevölkerung "verdient" sich diese Beschimpfung und zwar nicht durch ihre Herkunft sondern durch ihr Verhalten!


    Ausländer sind keinen Deut besser oder schlechter als Deutsche.


    Ich habe etliche ausländische Kollegen und arbeiten gerne und gut mit ihnen zusammen.


    Ich distanziere mich entschieden von jeder Form des Rassismus. (Wenn man einzelne Personen als "Kanaken" bezeichnet, so ist das IMHO kein Rassimus, sondern eine "ganz normale Beleidigung".)


    Ich finde es allerdings bestürzend und bezeichnend, wenn in unserer extrem scheinheiligen Welt allein die Verwendung eines Wortes dazu führt, dass man in eine bestimmte Schublade gesteckt wird. Kein Wunder dass sich unsere Politiker so seltsam ausdrücken. Lieber eine ehrliche Beleidigung als sich ständig hinter Worthülsen zu verstecken.


    In diesem Zusammenhang möchte ich noch darauf hinweisen, dass mir mein Autohändler mittlerweile viel seriöser erscheint als mein Anlageberater.


    Und dass ich persönlich die "mögliche Schlussfolgerung" aus meinem Anfangsposting nicht treffen werde, ich nehme aber an, dass das mindestens zwei Drittel der Durchschnittsbürger tun würden (sofern sie jemals mit dem Thema konfrontiert werden). Ich selbst habe auch seltsame Blicke geerntet, als ich meinen Freunden einen Silberbarren gezeigt habe.

    Das Risiko bezog sich auf den stetigen Kauf von EM!!!


    Nein, ich kaufe bestimmt keinen Fond mehr. Fondsmanager gehören zur überflüssigsten Gattung die ich mir vorstellen kann. Wobei ein Sparplan gar nicht so schlecht ist..


    Aber noch viel weniger laufe ich einmal pro Monat zu EM Händler und nehm ein paar Münzen mit

    :?: warum seriennummer entfernen? warum mehrere 100kg nach hause?


    verfolgt fühlst Du Dich nicht, oder? :pinch:


    Weil ein potentieller Dieb sehr leicht die Seriennummern entfernen könnte, würde ich mich verfolgt fühlen wenn ich groessere Beträge (>10000Euro) zu Hause lagern würde.....


    10.000 Euro sind etwa 25 Kilo Silber, das ist im Rahmen dessen was man unbemerkt transportieren kann. Hier im Forum waren aber schon wesentlich größere Beträge im Gespräch.

    Zur Klarstellung:


    Natürlich sprechen wir nicht über kleine Mengen. Ist natürlich rein subjektiv.


    Aber viele hier vertreten die Meinung, dass Investment in EM nur in physischer Form erfolgen darf. Dafür gibt es IMHO eben klare Grenzen. Wer über viele Jahre hinweg stetig EM kauft, erreicht Ähnliches wie beim "Cost Averaging" von Fonds-Sparplänen. Damit ist das Risiko von Gaunern ausgespaet zu werden natürlich viel kleiner.


    Aber ich bezweilfle ob das beim EM wirklich so viele tun. Ein Fonds-Sparplan ist deutlich einfacher, weil es da viel mehr Schmarotzer gibt.

    Also wahrscheinlich bin ich ein bißchen schwer von Begriff und habe vermutlich tausende ähnlicher Postings versäumt, aber für mich persönlich habe ich eine wichtige Erkenntnis erlangt:


    Physischer Edelmetallbesitz ist ein absoluter Anachronismus!


    Wieso?
    Ich bin damit aufgewachsen, dass nur Kanaken oder Autohändler große Mengen Bargeld hatten. Was ist der Unterschied zwischen Bargeld und Edelmetall? Aus Verbrechersicht - Edelmetall ist besser. Es verbrennt nicht, ist beliebig lagerbar und kann durch Einschmelzen sehr leicht umgestaltet werden.


    Gibt es irgendwelche (staatlichen) Kontrollen dagegen?
    Wer einen nachgemachten Euro Schein auch nur besitzt, macht sich strafbar und wandert evtl. für lange Zeit hinter Gitter. Ein nachgemachter Krügerrand ist nur ein Gag. Oder?


    Wenn mir ein Dieb mein EM (oder mein Bargeld) abnimmt, wie kann ich nachweisen dass es jemals meins war? (Falls ich überhaupt noch lebe)


    Glaubt jemand (außer patrone lupo) wirklich ernsthaft, dass er sich gegen einen professionellen Verbrecher wehren kann? (keinen "Hühnerdieb")


    Wieviel kostet ein Mord bei einem Killer der Russenmafia? 10.000 Euro oder weniger?


    Also wieso sollte das organisierte Verbrechen das Geschäftsmodell "Raub bei Goldseitenbesuchern" noch nicht entdeckt haben bzw. verfolgen?


    (Szenario: Ein Handwerker LKW fährt vor, die Anwesenden werden umgebracht, ein Waschmaschinenkarton wird geliefert, und einige Stunden später voll EM wieder mitgenommen. Wenn genügend EM vorhanden, ein erfogreiches Geschäftsmodell!!)


    Ein Tresor ist für mich ein Hinweisschild: da ist geld drin, nimm mich mit!


    Einen Tresor oder größere Mengen Silber zu verstecken ist unmöglich!


    Größere Mengen Edelmetall völlig anonym zu kaufen (und nach Hause zu bringen) ist unmöglich!


    Wenn ich 1000 Euro(ganz, ganz selten) in der Tasche habe, fühle ich mich äusserst unwohl. Wer kann garantieren, dass er nicht erfasst wird, wenn er zb Pro Aurum verlässt? Er könnte vor Ort überfallen werden oder ist es nicht viel leichter zu warten bis mehr zusammenkommt?


    (Szenario: Im Nachbarhaus sitz jemand und fotografiert jeden der die Kasse verläßt. Über Bilderkennungssoftware katelogisiert man die Leute, über Größe und Gewicht der Tasche kann man die Menge abschätzen..)


    Fazit:
    Grossflächlicher EM Besitz in physischer Form würde zu einer Verbrechenswelle unglaublichen Ausmasses führen.(Das gab es in der Vergangenheit auch schon, man hat dem Nachbarstaat einfach sein Gold geraubt, oder siehe Versailler Verträge, einfach gefordert)


    Wer grössere Mengen Em (oder Bargeld) zu Hause lagert, sichert sich vielleicht gegen finanziellen Verlust ab, wird aber vielleicht sein Leben riskieren. Ist es das wert???


    Mögliche Schlussfolgerung: Wer größere Mengen EM (oder bargeld) zu Hause lagert, ist ein Kanake (oder ein Autohändler) oder ein Verbrecher! Der Beweisnotstand liegt im zweifelsfall bei ihm selbst. na, dann viel Spass.

    Laßt uns mal Tacheles reden!


    Fakt ist, daß wir momentan ein stark deflationäres Szenario erleben (kurzfristig?!!)! Keiner hat das wirklich erwartet, deshalb ist es wohl eingetreten. Cash was (is, has been, had been, will be, should be....) king! Gold... Silver...


    Übrigens ist der "crash" immer noch wohl kontrolliert. Dass er das mal nicht mehr ist, kann ich mir IMHO nicht vorstellen (dass EM dann was nützt umso weniger..)


    ""Expect the unexpected""

    ..also wenn Du Dir der Risiken bewußt bist, sehe ich das nicht so negativ..


    Ohne Fleiß kein Preis! Kurzfristig (1-6 Monate) spielt der Verfall der KO Schwelle keine Rolle. Ich habe mit dem KO eher positive Erfahrungen gemacht. Ich habe in allen Fällen (5) bisher sehr großzügige Restwerte erhalten.


    Optionsscheine bieten aber normalerweise viel mehr Hebel bei weniger Risiko. Dafür bist Du der Preisgestaltung der Emittenten hilflos ausgeliefert. Ohne Fleiß kein Preis!! Du must Dir bewußt sein, dass das was Du für offensichtlich erachtest keineswegs sicher ist (sondern eher unwahrscheinlich) und dann ist Dein Geld evtl. fast vollständig weg...

    Eins wollte ich noch klarstellen:


    ich empfinde den Beitrag von Milly nicht als Rechthaberei!


    Es gibt soviele selbsternannte Propheten - wenn man sie beim "Lügen" erwischt, sollte man das auch breittreten, damit sie beim nächsten Mal kein Publikum finden

    @Ghost God:


    Du verstehst mich wieder mal völlig falsch! Du hast völlig recht, daß man Internet Foren nicht ernst nehmen darf und daß man das geld übrig haben sollte dass man riskant verzockt (oder gewinnt..)


    Aber die meisten Leser hier werden das nicht so leicht wahrnehmen (wollen), das ist das Problem.. sie lassen sich lieber von den Gurus verführen


    Sie lesen, daß Du viel gewonnen hast und so schlau wie Du fühlen sie sich mindestens auch...


    (ich war mittelfristig letzthin vom Timing sicher nicht sehr erfolgreich, aber deshalb bin ich nicht beleidigt, wem gegenüber auch?? )