Beiträge von wef

    Ich stelle (rein subjektiv) fest, daß


    - die täglichen Beiträge von Westgold und Pro Aurum immer länger werden


    - Godmode Trader und Harald Weygand immer mehr Raum auf den Seiten erhalten (obwohl IMHO der Informationsgehalt gegen Null tendiert)


    - wirklich interessante und fundierte Links dagegen immer weniger werden


    - Pro Aurum (Hauptsponsor?) öffentlich verlautbart: "If you want to buy PM short term, FUCK OFF!"


    - sich der erfogreichste Thread des Forums gerade auflöst...


    ????????

    Bitte nehmt Euch selbst nicht gar so wichtig wie Eldo das tat. Ich bin selbst auch oft genug ein "arrogantes Arschloch"....(mir fällt einfach kein treffenderer Begriff ein, auch wenn das gegen Schiller's Geschmack verstoßen sollte..)


    PPS: Ich stelle fest, daß die aktuelle Forumssoftware stark inflationär ist, d.h. Beiträge werden möglichst stark aufgeblasen. Das ist wohl der Zeitgeist...


    Ist ja gar nicht Ernst ist nur Geld!


    Für Dich und mich und Eldo und ein paar Andere mag das zutreffen. Hier gibts aber wahrscheinlich viele die brauchen das Geld das noch übrig ist wirklich. Da sind Postings von arroganten Arschlöchern nicht wirklich förderlich, auch wenn Du es vielleicht zu recht bist.

    Marcher, ich gebe Dir völlig recht. Deshalb habe ich die Diskussion mit Homm ja auch nicht weitergeführt.


    Wenn Du selbst nicht über Charttechnik reden willst, respektiere ich Deinen Wunsch und verlasse den Thread. Das ist in einem Forum in der Rubrik Charttechnik aber eher unüblich. Deshalb ist das Beispiel mit der Tankstelle falsch. Eher so: Du gehst ins Cafe und bestellst einen Kaffee. Der Ober kommt und sagt "schönes Wetter heute". Du erwiderst "ich will nicht übers Wetter reden, sondern nur Kaffeetrinken".

    Ich nutze WISO Börse 3.0 seit vielen Jahren. ich weiß aber nicht ob die überhaupt noch eine aktuelle version verkaufen. Der kostenlose Download der aktuellen Kurse funktioniert aber immer noch.


    Als Anwendungsentwickler muß ich sagen: das Preisleistungsverhältnis ist sensationell !


    Wenn Du Dein Depot in WISO entsprechend pflegst, hast Du fast beliebige Auswertungsmöglichkeiten. Z.B. Vergleich mit allen anderen Werten, in jedem beliebigem Zeitabschnitt.

    Zitat

    Original von tapirus
    ....
    Ich kann über ca. 30 bis 50 den Überblick behalten.


    ...
    tapirus


    Die Anzahl MEINER Positionen hat sich eher zufällig ergeben. Und ich kann nicht den Überblick behalten....


    Wie Du 30 bis 50 überblicken kannst verwundert mich. Entweder Du hast sehr viel Zeit, überlegene Organisation oder eine andere Definition von Überblick.


    Eldo taugt bestimmt niemand zum Vorbild. Er ist zu speziell.


    Wobei es im Endeffekt auf Deine Strategie ankommt. Bei "kaufen und vergessen.." kannst Du per Definition beliebig viele Werte halten.
    Wenn Du mit Explorern zocken willst, brauchst Du viel Zeit, viel Geld und viele Einzelwerte.


    Es ist aber ganz klar: je mehr Werte Du hast, desto beschränkter ist Deine Gewinnchance. Ich hatte Ende 1999 4 Werte (Sun, MS, AOL und einen SMALL CAP Fond) und einen durchschnittlichen Wert von 250%. Pures Glück und nicht wiederholbar (..das pech hat mich schnell eingeholt..)


    Wenn Du auf dein Glück vertraust, möglichst wenig Positionen, relativ lang.
    Wenn Du auf Deine Kompetenz vertraust, soviel Positionen wie Du als aussichtsreich einstufst und überblicken kannst (30-50????) und verkaufen sobald Dein Kursziel erreicht ist (damit Du wieder ein paar mehr überblicken kannst..)

    Zitat

    Original von fs_fra
    ...seid ihr nicht alle ein wenig OFF-TOPIC???


    Natürlich !


    Aber völlig im Rahmen des Goldseiten Durchschnitts. Außerdem sind wir hier in der Rubrik "Charttechnik"!!!!


    Wer die Wörter "Gold", "Silber" oder "FIAT" verwendet, ist in diesem Forum nie OFF-TOPIC. Das habe ich gerade getan, also kann ich jetzt wieder mindestens 3 Beiträge lang posten was ich will. Und das Bild einer möglichst nackten Frau anheften... das paßt zu jedem Thema.

    FloG06 hat die Pointe schon verraten. Der besagte Engländer ist eine Randnotiz in manchen Geschichtsbüchern. Ob es ihn wirklich gab oder ob das nur die übliche Legendenbildung ist... wer weiß ?
    Jedenfalls liegt Guadancanal am Arsch der Welt und kein Mensch würde es kennen, wenn nicht tausende von amerikanischen Seeleuten dort mit ihren Schiffen untergegangen wären.
    Ich würde sagen, "Vom Regen in die Traufe" oder "Unverhofft kommt oft". Das Bestreben möglichst clever die Zukunft vorherzusehen endet IMHO ausnahmslos im Desaster.


    Beim Thema Immobilien muß ich kräftig zurückrudern. Jede verallgemeinernde Aussage ist falsch. Man kann kaum zwei Immobilien miteinander vergleichen. Hier in Bayern (oder in Wien) ist die Wertentwicklung ganz anders als im Rest der Republik . Außerdem gibt es wohl auch in Deutschland viele die aus privaten oder beruflichen Gründen mobil sein wollen. Für die ist eine Immobilie ein Klotz am Bein.
    Also dann doch lieber einen Immobilienfonds.
    Eine einzelne Wohnung zu vermieten, ist Harakiri. Das entspricht etwa sein ganzes Depot in eine Aktie anzulegen. Das Risiko den falschen Mieter zu erwischen ist viel zu hoch. Das Mietrecht bevorzugt viel zu stark den Mieter. Erst in der Masse rechnet es sich wieder...

    eine selbstgenutzte Immobilie gewinnt oder verliert durch Krisen oder Marktschwankungen nicht an Wert (außer man kann sie sich nicht leisten). Sie ist immer das Wert, was sie einem Wert ist.


    In einer ernsten Krise zählen Kleidung, Nahrung, Wohnung. Die Immobilie deckt zumindest einen Punkt ab. Kein anderer Vermögensgegenstand kann das so gut (mit Abstrichen mein Weinkeller, der erfordert aber wiederum Wohnung).


    Die Vorstellung, daß man im Krisenfall sein (Gold)bündelchen packt und in die Welt hinaus zieht, halte ich aufgrund von Globalisierung und Überwachung für reichlich naiv. Das hat nichtmal vor 70 jahren richtig hingehauen. Kennt Ihr die Geschichte von dem Engländer der vor dem 2.Weltkrieg nach Guadalcanal auf die Salomonen flüchtete ?

    Hallo Milly,


    wenn Du gleichmäßige Kursentwicklung willst, wende Dich doch mal an die Deutsche Bank. Die haben etliche Produkte die die Kursschwankungen minimieren. Da hast Du erst Ruhe und irgendwann ärgerst Du Dich schwarz.
    Wie hat Kostolany gesagt: Börsengewinne sind Schmerzensgeld, zuerst kommen die Schmerzen, dann das Geld.


    Ich bin aktuell bei +150% bei SSRI und mich jucken auch Gewinnmitnahmen, da die Position jetzt aus der Speku frist raus ist, und ziemliches Gewicht im Depot hat, aber momentan heißt es daß SSRI etwa zu 7-8 USD produzieren kann. Bei 1 MRD Unzen Resourcen und POS 14 USD wäre SSRI also etwa 6 MRD USD wert. Momentan haben wir einen Börsenwert von 1,8 MRD Euro. Natürlich müßte man den Silberwert noch sehr stark diskontieren, da es Jahrzehnte dauern wird, bis all diese Resourcen ausgebuddelt sind. Aber wer glaubt schon das Silber bei 14 USD stehen bleibt ?
    Fundamental stimmt es also und der chart sieht hervorragend aus. Wieso sollte man also verkaufen ? Vielleicht weil SSRI einen überproportionalen, steilen Anstieg des POS nicht mit machen wird (siehe unten) ? Oder weil ein unerwarteter Einbruch des POS für SSRI natürlich katastrophale Folgen hätte.




    @Edelman@Merowinger:
    Wir hatten auch letztes Jahr einen POS von 15USD, trotzdem hat sich SSRI damals nicht wesentlich gerührt. Erst im Herbst 2006 hat diese extreme Outperformance begonnen. Es besteht also vermutlich keine direkte Hebelwirkung bzw. kein direkter Zusammenhang zum POS sondern eine Art "integraler" Zusammenhang. Je länger der hohe Preis besteht desto mehr Wirkung hat er auf die Mine. Das ist zwar nicht direkt verblüffend aber doch bemerkenswert (wenn es so wäre).

    damit enden meine Gemeinsamkeiten mit Robertino.


    Ich gebe Mesodor völlig recht: Zuallerst eine eigene völlig abbezahlte Immobilie zur Eigennutzung. Danach kommt es völlig auf die persönlichen Umstände an.


    Ich persönlich würde aber internationale Blue Chips ganz weit vorne plazieren.. (und den Ausbau der eigenen Immobilie, das ist die wertvollste Verzinsung überhaupt)


    Ich frage mich allerdings, wer - "wohl sortiert" - ohne Fonds in Immobilien investieren kann ? Braucht man da nicht zuerst ein paar Milliönchen Euro, nicht Schilling ?

    Ich lehne Fonds generell ab, schlechter als der Index performen bringe ich selber ganz leicht fertig. Und das ganze Bankengesocks finanzieren muß man wirklich nicht...


    Meine Devise ist immer, den Banken sowenig wie möglich Gewinnchance lassen. (nachdem das umgekehrt genauso gilt)


    Immobilienfonds sind IMHO das sinnloseste überhaupt. Wer nicht direkt in eine Immobilie investieren kann, kann sich 1000 andere Anlageformen suchen.
    Von 1950-1980 waren Immobilien die bei Weitem beste Anlage in der BRD. Das ist aber lange vorbei. Die allermeisten haben es aber noch nicht gemerkt.


    Ich gebe Robertino uneingeschränkt recht. Die Fonds zahlen vermutlich Transaktions - und Depotgebühren an die Mutterbank, daß Dir übel wird. Und sprechen nie darüber ...


    Damit wir uns richtig verstehen: theoretisch wären Fonds eine tolle Einrichtung. Nachdem die Banken sich aber endschieden haben, ihre Kunden nur mehr zu melken und nicht zu vertreten, ist jeder Euro den man einer Bank gibt, verschwendet.

    nachdem wir nun geklärt haben, daß Abdullah in Wahrheit ein reicher alter Mann ist, der nicht gerne die Wahrheit über sich selbst spricht, muß ich meinen Rat natürlich ändern.
    Für die individuelle Absicherung ist IMHO hauptsächlich das Alter und die Familie relevant.


    Defensive Aktien (oder Anlagen) gibt es nicht. Nur gute oder schlechte. Und das stellt sich immer erst hinterher raus. In irgendetwas zu investieren nur weil es irgendwann mal vielleicht in einer Krise weniger verlieren könnte als eine andere Anlageform halte ich für absoluten Blödsinn.
    Beispiel: Die Münchener Rück war 2000 eine der defensivsten und werthaltigsten, konservativsten Aktien überhaupt. Trotzdem hat sie in der "normalen" Baisse 2001-2002 etwa 80% ihres Werts verloren. Hingegen hat sich Phillip Morris, jetzt Altria von 2000 bis 2003 verdoppelt. Keiner hätte das damals erwartet.


    Für eine defensive Strategie halte ich es, immer sehr viel Cash (=Geldmarktfonds oder ähnliches) zu halten und nur in besondere Gelegenheiten zu investieren. Also wenn fundamental gesunde Aktien (oder Güter wie Silber) günstig zu haben sind, und der Trend nach oben geht.

    Homm13:


    Jetzt wird mir einiges klar. Du hast ja noch überhaupt nichts verstanden.
    Die aktuellste und beste Information auf der Welt ist der Kurs einer Aktie. Er enthält alle relevanten Informationen und vor allem die Reaktion der Öffentlichkeit auf diese Nachrichten.
    Ich habe wiederholt "Insiderinformationen" zur Verfügung gehabt, der Schuß ging immer nach hinten los, weil die Interpretation der Nachricht die eigentliche Kunst ist. Siehe Euer Iran Krieg Thread, unendlich Information und Nachrichten und immer falsche Schlüße !


    Die Vorstellung, daß man wichtige Informationen vor allen anderen erhalten könnte und dann auch noch richtig handeln könnte, ist mehr als naiv.
    Es gibt nur 2 Anlagestrategien, fundamental oder kurs(=chart)orientiert.
    Beide ignorieren Nachrichten weitgehend.
    Sich irgendwelche Nachrichten rauszupicken und dann ihre Relevanz für die Zukunft zu analysieren, das ist die wahre Kaffeesatzleserei.


    Zitat

    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt, wie es ist.


    ...und die Amerikaner greifen am Karfreitag an, ganz bestimmt oder auch nicht !?
    Prognosen sind immer schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

    Abdullah al-Asy:
    Ich würde Dir empfehlen, eines Deiner zahlreichen Depots aufzulösen und einen guten Psychiater aufzusuchen. Ersatzweise könnte es auch eine ganz normale Arbeit sein.
    Wer mit 27 Jahren schon von so starken Zukunftsängsten geplagt wird, hat offensichtlich keinerlei Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten, sich in dieser Welt zu behaupten, vor oder nach der Krise.
    Ich frage mich wie Du das Vermögen erworben hast, daß Du so verzweifelt versuchst zu bewahren. In einer wirklichen Krise ergeben sich auch immer Chancen.
    Die verschiedenen Wege sich auf die Krise vorzubereiten, empfinde ich als ziemlich lächerlich. Es wird ganz anders kommen, als es sich irgendjemand vorstellt. Und dann muß man sich in dieser neuen Situation beweisen. Versuchs mal mit Ausbildung bzw. Weiterbildung, das ist krisensicher.


    Ach ja, mein Krisenratgeber: Schnaps ! Viel sicherer als Silberzehner, allerdings noch schlechter zu transportieren. Dafür für den Eigenbedarf nutzbar, wenn's mit dem beweisen nicht so klappt.
    Und das mit der selbstgenutzten Immobilie würde ich mir nochmal überlegen. Vielleicht haut das mit dem Gold gar nicht so hin, wie es sich mancher vorstellt und dann ist es komplett nutzlos. Eine Immobilie (oder eine Flasche Schnaps) hat immer ihren Nutzen...

    Zitat

    Original von Schablonski
    erstens sind wir hier ein ganz winzig kleiner Teil der Bevölkerung, die sich mit dem Geldwesen befasst.
    Das bedeutet, dass es den allermeisten "Verbrauchern" egal ist, woher das Geld kommt bzw. was es ist.
    Zweitens ist dieses (ich sag mal "verbrecherische") Konstrukt so genial, das kein Bertreiber - Staaten, Zentralbanken- freiwillig darauf verzichtet.


    Aus den Gründen werden diese Gruppierungen alles unternehmen um im durchaus gewünschten Crashfalle ein neues Fiat zu installieren.


    In keinem Medium ( außer hier:D) werden diese Themen publiziert... das ist der große Fehler


    Wenn man dem Großteil der Bevölkerung schonungslos klarmachen würde, wie es um sie steht und wie es weitergeht, würde das zu verheerenden Bürgerkriegen führen.
    Radikale Veränderungen sind in einem komplexen System nicht sinnvoll und nicht möglich bzw. mit großen Opfern verbunden. Ratet mal wer am meisten opfern würde ?


    Im Sinne eines großen Ganzen ist der Betrug und die Täuschung der Massen also sinnvoll. Im Grunde wünschen sich 95% der Menschheit einen "freundlichen Diktator", der gut verschleiert, daß er einer ist. Weil, daß mögen die Menschen auch nicht, wenn sie offensichtlich rumkommandiert werden.


    Ich glaube nicht, daß irgendjemand einen Crash will, außer ein paar verrückten Außenseitern.
    Und ich hoffe, daß die Elite nicht allzu ausbeuterisch handeln wird.

    Nepton,


    ich hab da bei Silber extrem dazulernen müssen. Und da hat mir Milly sehr geholfen.


    Meine Meinung war bisher, daß ein steigender Kurs auch steigende Volas mit sich bringen muß, man also mehr auf die Vola als auf den Basispreis spekuliert. So ist es zB beim Dollar, aber nicht bei Silber.
    Starke Kursteigerungen führen (noch) zu stark fallenden Volas und zu extrem steigenden Spreads. Deine Einkaufskurse sagen also nicht viel aus, weil bei OS auf Silber kommt es hauptsächlich auf den Verkauf an !
    Das Einzige was Du sicher hast, ist der innere Wert. Also je näher Du am inneren Wert kaufst desto sicherer ist Dir ein fairer Verkaufskurs.
    Und wenn Du nicht auf den Hebel schaust sondern auf die Gewinnwahrscheinlichkeit, mußt Du Werte nehmen die im Geld sind und nicht zuviel Laufzeit. Gemäß dem Motto: lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

    sehe ich genauso. Alles läuft planmäßig und positiv. Silber entkoppelt sich auf dem Weg nach oben auch wieder von den Börsen.


    Die Gretchenfrage bleibt: wie lange kann es so vorhersehbar weitergehen ? Irgendwann muß jetzt mal die große Überraschung kommen, oder ?


    Wobei sich Rohstoffmärkte grundsätzlich anders verhalten als Aktienmärkte. Wenn es keine 2 Meinung gibt, steigt keine Aktie, weil kein Handel stattfindet. Rohstoffe steigen extrem wenn es nur noch Nachfrage gibt.