Beiträge von wef

    Es hat kein ruckartiger Anstieg stattgefunden, sondern die Rückkehr in den momentanen steilen Aufwärtstrend ist sehr schnell erfolgt.


    Dieser Trend könnte sich weiter beschleunigen.(Anmerkung: Wir befinden uns seit 11/2005 in einem Trend mit Steigung von ca.3,6USD pro Jahr, seit 8.1. in einem Trend mit 1,5 USD pro Monat = 18 USD pro Jahr)


    Minenpreise (speziell SSRI) und Volatilitäten der OS taugen nicht als Frühindikator, sondern eher als Kontraindikator.

    Hallo Milly,


    interessant, aber momentan würde ich was anderes ableiten: Silber steigt schneller als Minen, also kurzfristig Silber übergewichten. Da wir relativ weit weg vom Trend sind würde ich dabei kurzfristige Anlagen (sprich KO evtl. OS, nicht physisch, nicht Index) bevorzugen.


    Aber für mich ist gar nichts klar. Ich habe mir (noch) keine klare Meinung gebildet. Ich hoffe Eure Postings helfen mir dabei. Deshalb nur einige Thesen:


    Der Silberpreis wird momentan vom Gold getragen.


    Der Goldpreis ist sehr robust. Selbst schlechte Nachrichten (IWF Verkaufsandrohung, Dollarkurs, Aktien haussee...) oder Konstellationen (Gold Lease Rates) werden gut verkraftet.


    Das Chartbild bei Gold ist intakt und bullisch.


    Der Chart bei Silber ist intakt und bullisch.


    Silber hat 2 USD Anstieg am Stück hinter sich. Kurzfristig stark überkauft, auf Wochenbasis eher überkauft.


    Gefühlsmässig ist die 3.Spekulationswelle (Ausbruch bis 20USD und darüber) für 2007 sicher.


    Könnte sie jetzt "in einem Rutsch" erfolgen ?


    Der Trendbruch ist absolut weit weg, gefühlsmäßig unmöglich. Aber in Wirklichkeit ?


    Bevor die Shorties überrannt werden, wird es IMHO eine 3. und 4. Spekulationswelle geben, vielleicht sogar eine fünfte.


    Mein persönliches Mißtrauen ist momentan sehr groß.


    (Mesodor's Mißtrauen ist so groß wie immer. Keine Erkenntnis !)

    an der Spitze der Volas der langfristigen Schein steht momentan der DB732J. Basis 10 USD !! Laufzeit bis 2016. Hebel 1,3 und Spread 5,22%.
    Handel gleich Null !!
    Dagegen bietet der etwas billigere ABN5MV einen Hebel 12,88 bei Basis 45 USD und wird deutlich stärkerer gehandelt.


    IMHO beides völlig schwachsinnig.

    Der von Mesodor, Ted Butler und den Gold Lease rates angekündigte Angriff wurde glanzvoll pariert. Gibt es ein bullischeres Zeichen ?


    Anderseits sind die Volas niedrig (wirklich aktuelle Zahlen gibt es noch nicht) und die Minen hinken hinterher. Also auch die Profis glauben nicht an (nachhaltig) höhere Preise.


    Soll man einen (kurzfristigen) Deal wagen ? Oder ist das eine ganz clevere Falle ?

    silber_flo:


    Wieso nennt's Du nicht einfach Ross und Reiter und brichts Dir hier einen ab, immer neue Lobeshymnen auf "deinen Börsenbrief" zu schmettern.


    Zur Erinnerung:
    Eigentlich geht es mir um eine Strategie mit der man die nächsten 10-20 Jahre gleichmäßig 10-20% Gewinn p.A. erzielen kann. Börsenbriefe können da helfen, bei der Aktienauswahl beispielsweise. Die Chartanalyse ist mir aber wichtiger. Gold und Silber sind absolut nachrangig. Das sind definitiv "Einmaleffekte".


    Und nochmal: Bei Gold und Silber sollte man sich keinesfalls auf die Chartanalyse verlassen, da die Märkte manipuliert sind, viel zu eng sind (speziell Silber) und sehr sensibel auf Nachrichten aller Art.


    So gibt es "Aberglauben" jeglicher Art: Gold steigt wenn der Dollar fällt, Gold steigt wenn die Inflation steigt, Silber steigt wenn Gold steigt, Gold steigt in der indischen Hochzeitssaison....usw.usw..


    Die objektiv gültige Aussage für mich ist, Gold befindet sich in einem stabilen, langjährigen Aufwärtstrend. D.h. eine Korrektur bei einer Goldmine wird mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Korrektur bleiben (und stellt damit eine gute Kaufgelegenheit dar..)


    siehe Newmont Mining (weiter oben) oder aktuell Gold Fields...


    Aber SAP hat aktuell wirklich einen schönen Doppelboden zu bieten..

    Zitat

    Original von Homm13
    [


    Kennst Du Murphys Law?? Sehr zu empfehlen ;) Dein letzter Absatz gilt wohl genauso für die Prognosen der Aktien- und Papiergeldbullen, denn nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird ;) Stimmt´s oder habe ich RECHT?? :D


    ...


    Natürlich kenne ich Murphys Law. In der EDV ist es das Wichtigste überhaupt.
    Und natürlich gilt das auch und vor allem für die Aktienmärkte. Siehe 2000. Damals haben alle gedacht Aktien werden nur noch steigen.


    Aber es hätte schon vor langer Zeit was schiefgehen können, ich warte schon seit 1985 auf den (unvermeidbaren) Crash. So lange gilt Murphys Law nicht. Die Überschuldung war schon damals beängstigend.


    Schablonski:


    Mein Anliegen ist es nur zu zeigen, daß nicht alles was hier alle für bereits abgemachte Sache halten auch wirklich eintreten muß !


    Im Gegensatz dazu ist die globale Erderwärmung bereits eingetreten. Diese Prognose war grundsätzlich richtig.



    Ich glaube, daß FIAT Money auch die momentanen Finanzprobleme lösen könnte, einfach durch Wachstum. So ist es auch 1985 gelaufen.


    Allerdings werden wir diesmal an Rohstoff und Umweltgrenzen stoßen. Und diese kann auch ein Finanzcrash nicht lösen, sondern nur beschleunigen.

    Ihr habt mich glaube ich falsch verstanden:


    Börsenbriefe handeln nicht böswillig falsch.


    Meine Thesen:


    1) Kein Mensch kann die Zukunft (an der Börse) voraussehen. Je detaillierter die Prognose desto peinlicher wirds. Denn perfekten Börsenbrief kann es also gar nicht geben, höchstens einen relativ guten.


    2) Börsenbriefe haben primär das Ziel Umsatz zu machen, möglichst viel zu verkaufen. Dazu gehört gelegentlich mal einen richtigen Tipp zu haben und vor allem diesen gut zu vermarkten.


    3) Die allermeisten Menschen wollen das in der Zeitung lesen, was sie selbst glauben. Wie die Bildzeitung. Deshalb wendet sich praktisch jeder Börsenbrief an ein gewisses Zielpublikum und das bedient er.


    IMHO muß man also mehrere möglichst gegensätzliche lesen um auf ein vernünftiges Bild der Wirklichkeit zu kommen. Wenn 2 gegensätzliche dann einen Schnittpunkt finden, dann ist das ein "Strong Buy". Ich kann da zum Beispiel "Sicheres Geld" und "Die Actien-Börse" empfehlen, gegensätzlicher geht es gar nicht mehr.


    Natürlich kann ein Börsenbrief mal eine gute Strähne haben, aber erst auf Dauer zeigt sich was er wert ist. Z.B. sind die trendfolgenden Aktienbriefe momentan obenauf. 2001 bis 2003 waren die weg vom Fenster. Rohstofforientierte Börsenbriefe gibt es glaube ich erst seit ein paar jahren (zumindest die Masse davon).

    Ich schreibs jetzt einfach mal hier, obwohl es in jeden anderen Thread des Forums auch passen würde:


    Viele sollten Ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit mal wieder mit der Wirklichkeit synchronisieren !


    U.a.:
    der Dollar fällt nicht sondern er steigt, seit einigen Wochen zumindest gegen den Euro. Übrigens stand die DM 1995 deutlich höher gegen den $ als jetzt der Euro. "Dollarverfallphasen" gab es auch zwischen 1971 und 1978 und zwischen 1985 und 1995. Übrigens wesentlich extremer als heute.


    Die Aktienmärkte sind nicht zusammengebrochen, auch nicht die amerikanischen, sondern haben eine blitzsaubere Haussee hingelegt.


    Wir haben keine Hyperinflation ! Sondern eine sehr differenzierte Preisentwicklung !


    Der Erdölpreis ist nicht explodiert, sondern zurückgekommen.


    Der Goldpreis ist nicht explodiert, sondern seitwärts gekrochen.


    Und die USA haben den Iran immer noch nicht "angegriffen" (und auch kein anderes Land in letzter Zeit).


    Eine "Zwangsimpfung" gegen Vogelgrippe hat nicht im Entferntesten stattgefunden.


    Ich gebe durchaus zu, daß alle Fakten und logischen Argumente für den Eintritt der obigen Ereignisse sprechen. Real sind sie aber (noch) nicht eingetroffen. Und dadurch werden sie IMHO nicht wahrscheinlicher sondern unwahrscheinlicher !


    Ihr solltet Euch langsam mal bewußt werden, daß niemals das eintritt, was logisch und vorhersehbar scheint. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird ! Außer die globale Klimaerwärmung ? Aber die kommende Goldwährung wird auch dieses Problem lösen ??

    Ritterwacht:


    Auch wenn wir hier auf den Goldseiten sind, nicht alles dreht sich um Gold ! Ich rede hier hauptsächlich über Aktien !
    Gold und Silber sind chartmäßig problematisch, weil sie markteng und nachrichtensensibel sind und offensichtlich leicht im Preis manipuliert werden können.


    Bauchgefühl ist zwar wichtig, aber oft objektiv völlig falsch. Siehe die Diskussionen über "gefühlte" Inflation. Wenn man nicht gelegentlich die harten Fakten benutzt um das Bauchgefühl neu zu skalieren, verliert man völlig den Bezug zur Realität.
    So denken hier die Meisten, daß es in 2006 richtig war Gold zu kaufen. Silber_flo denkt immer noch das war ein guter Tipp. Dabei war es objektiv viel besser Aktien zu kaufen. Porsche wäre z.B. ein richtig guter Tipp gewesen.
    Insgesamt war es 2006 mit Aktien viel leichter Geld zu verdienen, als mit Rohstoffen. Das verdrängen aber die Meisten, weil es nicht ihrer Meinung entspricht. Deshalb fühlen sich Anleger wohl, wenn ihre Meinung durch den Börsendienst ihrer Wahl bestätigt wird. Deshalb gibt es auch nicht viele "Mainstream Börsendienste" sondern im Gegenteil für jede Anlegerschicht den Spezialbrief. Und alle schreiben das, was ihre Leser hören wollen.


    silber_flo:


    Die Prognose im April 2006, dass eine Korrektur beim Silber droht war ungefähr so schwer wie die Aussage, daß es jetzt demnächst dunkel wird. Wenn der Brief beim 15 USD (oder wenigstens bei 14,5) zum Ausstieg und bei 10 zum Einstieg geraten hat, ist er gut. Aber wahrscheinlich waren es 13 beim Ausstieg und 12 beim Wieder-Einstieg. Und das hättest Du dir sparen können.

    Hallo Schock,


    erstmal danke für Deine Rückmeldung.


    Kannst Du Deine Strategie mal ein bißchen erläutern bzw. war meine so schlecht beschrieben. Klare Zeichen gibt es nur selten, deshalb nur wenig Trades. Charttechnik ist nur bei stark gehandelten Titeln relevant, außerdem ist der Einfluss von (schlechten) Nachrichten nicht so stark. Bei marktengen Titeln hast Du keine Chance den Verlust nach unten zu begrenzen.


    Wie unterscheidest Du was "sicher " ist, bzw. wie gewichtest Du die einzelnen Trades ? Wieso traust Du einem Börsendienst ?
    Finanzdienstleister, Börsenbriefe, Banken, Bezahldienste... sind für mich alles nur "Contraindikatoren".
    Wieso sollte irgendjemand von diesen irgendein Interesse haben, Dir einen richtigen Tipp zu geben ? Bzw. wieso sollte er überhaupt einen richtigen Tipp haben ?
    Es gibt einen ganz einfachen Gegenbeweis:
    Jemand der nur 20% p.A. über viele Jahre gleichmäßig erzielt, würde nach einigen Jahrzehnten ein gigantisches Vermögen erwerben. Dennoch ist das so gut wie noch nie passiert. Die Reichsten der Welt haben ihr Geld nicht an der Börse verdient, vielleicht mit Ausnahme Warren Buffett.


    Die meisten der o.g. werben aber mit viel höheren Renditen.


    Also: Es ist keine Kunst mal 100 oder 200% p.A. (besonders bei kleinen Depots) zu erzielen. Die Nachhaltigkeit ist aber entscheidend. Sobald Du ein für Dich wesentliches Vermögen investiert hast, brauchst Du Diversifikation und Sicherheit bei der Anlage und damit wird die Rendite eingeschränkt.


    Nach meiner Philosophie ist Börse Glücksspiel. Der Vorteil liegt bei der (Spiel-)bank. Also je mehr Du tradest desto sicherer holt Dich der Teufel !

    Newmont Mining und Caterpillar


    Newmont hat ein sehr breites W ausgebildet. Caterpillar hat seit 3 Monaten immer näher an die 60 USD herangebremst.

    Es ist abenteuerlich wie weit die Interpretation gleicher Charts abweichen kann !


    Dennoch gibt es mehr oder weniger eindeutige Muster. Mehr oder weniger selten. Ein Doppelboden oder ein W sind IMHO fast 100% sicher.


    Also beschränke ich mich auf fundamental sichere und volatile Werte (Indices, Rohstoffe und Blue Chips) und warte auf sichere Zeichen. Seit 15 Monaten habe ich 7 Trades gemacht, alle mit Gewinnen zwischen 20 und 80%.
    Das Problem das bleibt ist, wieviel Einsatz pro Trade ? Und bei Wieviel Gewinn aussteigen ?
    Und das Umfeld war sehr sehr günstig, in letzter Zeit. Wie wird es in schlechten Zeiten aussehen bzw. wie hätte es von 2001 bis 2003 ausgesehen ?
    Schlechte Nachrichten machen alles kaputt.


    Übrigens gab es im Juli 2006 Chancen ohne Ende, aber ich hatte zu wenig Geld.


    Ich glaube, daß diese Strategie aufgehen kann, weil:


    - man nicht reich werden kann. Man braucht viel Grundkapital.


    - man viel Geduld (und wenig Angst) braucht


    - ziemlich viel Arbeit aufwenden muss und ein gewisses Wissen haben muß

    bisher läuft alles nach Plan.
    Da ich eine Woche auf Geschäftsreise war, habe ich bereits letzten Freitag GS3MJM mit 50 % Gewinn bei POS 12,90 USD verkauft, nicht bei 13,40 USD und 100% (diesen Mittwoch), was mein Ziel gewesen wäre. Mein Arbeitgeber wird diese Spesen leider nicht übernehmen !
    Im Nachhinein könnte man jetzt leicht sagen KO Scheine sind super und alles war richtig. Für mich heißt es weiterhin, wenn man eine klare Stop Loss Schwelle sieht und eine kurzfristige Entwicklung nach oben erwartet, sind KO Scheine interessant. Wenn aber gleichzeitig das Aufgeld der OS attraktiv ist, würde ich OS nehmen. Ich glaube aber nicht, daß wir diese Situation bei Silber nochmal erleben.


    Momentan ist mir das aber alles zu vorhersehbar (siehe Silbersqueeze ??), deshalb bin ich momentan sehr mißtrauisch. Wenn ich mir anderseits die Kursentwicklung von Silver Standard anschaue, glauben die Minenprofis an steigende Silberpreise und die sollten es am Besten wissen. SSRI ist eine Option auf sehr hohe Silberpreise mit unbegrenzter Laufzeit.
    Mal sehen wann der nächste Angriff der Silberpreismanipulatoren erfolgt. Danach wissen wir mehr.

    @silbersquezze:


    Ich verstehe überhaupt nicht was Du eigentlich sagen willst ?


    Man soll alles "reinhauen" bis Ende januar, aber nicht mehr als ein Fünftel ?


    Silber geht sicher nicht unter 11,60 und wenn doch ganz sicher nicht unter 10,00 und wenn doch dann machts auch nichts ????


    Das Was Du bei Minenaktien verlierst gewinnst Du bei Silber OS wieder zurück ?


    Zitat

    ich sagte nicht dass ich alles in OS setze, aber mit 1/5 Deines Vermögens kannst Du schon bei diesen Ständen unter 13 gehen, und der Rest hält dann her wenn es bis auf 11,6 abgerutscht wäre, was ja sowieso nie mehr passiert.


    Was soll das heissen ???


    Zitat

    Den einstelligen Bereich sehen wir bei Silber 100% nicht mehr....


    Übrigens mehr als 100% gibt es nicht. Wenn Du selbst die Möglichkeit siehst, dass der Preis unter 10,00 USD fällt, dann müßtest Du irgendeine kleinere Zahl angeben..

    Zitat

    Original von Milly
    ....
    Das Angebot ist aber noch groß genug!


    ....
    :D


    Genau. Das Angebot ist erstaunlich. Die Nachfrage nach Silber OS ist aber minimal.
    Ich habe mehrfach versucht, das zu thematisieren, aber Null Resonanz erhalten.


    Eine Parallele zwischen OS und Backgammon:


    Die meisten Backgammonanfänger spielen es so wie Mensch ärgere dich nicht. Einfach mal draufloswürfeln und wenn man den anderen schmeißen kann, freut man sich. Nach kurzer Zeit wirds langweilig und man ändert die Regeln, damit es noch ähnlicher zu "Mensch ärgere dich nicht" wird. Dann läßt man es bleiben, weil es keinen Spaß macht.


    Exakt genauso läuft es bei Derivaten.

    Sidha:


    Mit Derivaten gegen den markttrend zu setzen, ohne konkretes Zeichen, nur auf die eigene Überzeugung hin, ist so wie das Papiergeld gleich zu verbrennen.
    Hab ich selber schon einige Male gemacht. Z.B 1999 einen Put auf die Telekom. Die anderen haben aber erst gemerkt, daß die Aktie sinnlos überwertet ist als mein Put wertlos verfallen war. Aber ich hab Recht behalten !!
    Als Schröder und die SPD an die Macht kam, war ich überzeugt, daß das Ende aller Aktien ist. Zum Glück war ich zu phlegmatisch und zu beschäftigt um auf diese Überzeugung zu reagieren. Ich habe meine Aktien behalten und keine Puts gekauft und 300% Gewinn gemacht (im Schnitt!!).


    Oder Frühjahr 2006 Call auf den Dow. Der ist gestiegen, wieder Recht, doch mein Call ist im Minus. Aufgeld zu hoch ! Künstlerpech ?


    Du sagst selbst, keiner weiß wann und wie es kommt.


    Hast Du Dir mal den Break Even angesehen ?


    Selbst wenn ein äußerst veritabler Crash eintritt, verdienst Du nicht allzu viel, in Relation dafür ist Dein Risiko viel zu groß.
    Nur beim GAU liegst Du total richtig, bloß dann kriegst Du kein Geld mehr für Deinen Put.


    Um Derivate zu kaufen, muß alles stimmen. Vor allem sollten ein paar objektive Fakten dabei sein. Alles andere ist purer Leichtsinn ! Auch der kann Spaß machen und Gewinn bringen, aber nicht oft.

    Zitat

    Original von mesodor39
    Und für alle, die nicht übermäßig schnell abgemolken werden wollen, ist gerade nun ein Blick auf die Leihraten interessant.


    Zickzack beim Silber und ein Anstieg beim Gold......


    Macht was daraus.


    Und wie interpretiert's Du das:


    Die Goldshorties leihen sich gerade besonders viel, weil sie endlich die 600 nach unten knacken wollen ?


    Dagegen wissen die Silbershorties gerade nicht so recht was sie tun sollen, weil der Chef gerade in (Ski)urlaub ist ?

    Hallo Milly,


    lustigerweise sind bei meinen wenigen Minenpositionen Gold Fields und Silver Standard die Wichtigsten. Die eine 30% Minus (extremer Anfall von Leichtsinn beim Kaufzeitpunkt) die andere 100% Plus. dazu habe ich nur mehr Cameco (+-0). Ach ja, und Newmont Mining, da war der Einstieg (doppelboden vor Kurzem??) zu günstig. Lang werde ich die nicht haben.


    Fonds habe ich nur mehr Depotleichen. Nie mehr wieder. "Dümmer" kann man sein Geld nicht anlegen. Wenn Du es nach Zufallsprinzip (stichwort "Cost Averaging") anlegst, wird Dein Anlageergebnis in Fonds sogar noch optimiert (laut "berater"). D.h. der Fonds ist deutlich schlechter als der Erwartungswert.


    Ich hab halt noch 60% Aktien. Dax und NASDAQ und Depotleichen. Aber seit 2003 fast ausnahmslos satt Plus.


    Und dazu natürlich Silber OS:
    DB7062
    DB7063
    DB211B
    DB214B
    UB9100


    Nochwas: bei großen Preisschwankungen ist Hedging (hoffentlich nicht beim Minimum) das Beste was ein Rohstoffproduzent tun kann. Dafür wurde es ja erfunden.
    Dennoch folgen alle dem Vorurteil, Hedging ist "böse" !

    Zitat

    Original von Milly
    Aber noch kann man bei Spreads und anderen Foulspielen auch auf die Marktkräfte setzen, weil es Konkurrenz zwischen den Emis gibt und sie nicht unbedingt zukünftige Kundschaft vergraulen wollen - die denken doch auch in Kategorien von "Kühe melken" und "Kühe schlachten". Kann sich in Extremsituationen natürlich ändern.


    Ich denke, nur mehr wenige Kühe tummeln sich auf der OS Weide, die meisten werden bei den Zertis gemolken. Deshalb sind die Skrupel der Emmis einige (OS Kühe) zu schlachten wohl nicht mehr sehr groß.


    OS sind definitiv nicht mehr in Mode. Sie lassen sich einfach nicht so gut vermarkten.

    Milly:


    bezüglich Glücksspiel bin ich ziemlich genau deiner Meinung. Nur unterbewertest Du mM den "Glücksfaktor" zB beim Roulette. Das müßen wir mal an anderer Stelle diskutieren.


    Bei Option an der EUWAX hast Du bestimmt Recht. Die sind ja auch nicht für "lemminge". OS werden aber nicht an der EUWAX gehandelt.