Beiträge von wef

    Meines Wissens sind Emmis nicht verpflichtet überhaupt einen Kurs zu stellen. Sie können den Handel auch komplett einstellen.
    Hab das vor kurzem auch bei einem Zertifkat auf Junior Gold Miners mitbekommen.


    Weiterhin gibt es IMHO keine Grenze für den Spread bei OS. DB hat z.B. zum Teil 35 cent verlangt. Ist das die Obergrenze ????


    Ich selbst habe schon (kurzzeitig) negative Aufgelder erlebt.


    Ich erwarte Fahnenstangen, bzw. Spikes bzw. kurzzeitig irrational hohe POS. Wenn oder sobald dann wieder gehandelt wird, ist die Option "Ausführung"(= verrechnung nicht lieferung) bestimmt sehr wertvoll. Und diese Option besteht nur bei "amerikanischen " Scheinen.


    Milly: Konkretes Beispiel. Du hast vor Kurzem einen OS mit Basis 12 für 1,60 gekauft. Ablauf 31.12. 2007. Der POS hüpft intraday Ende 12/2007 so zwischen 12,10 und 12,50 umher. Ich denke Du bist totfroh wenn Du 50 Cent (glücklich, minimal 10 Cent) für Deinen OS bekommst und nicht 0,001 (was der geldkurs minus Spread sein könnte). Ich glaube nicht, daß es ein Gutes Geschäft wäre zwischen 0,361 Cent (optimal) und 0,76 Cent neue Scheine zuzukaufen, auch wenn die nominal billig sind.

    mesodor,


    ich bin völlig Deiner Meinung. Es ist Glücksspiel. Sowie Lotto, bloß mit unvergleichlich besseren Gewinnchancen. Alle "Lemminge" spielen Lotto und viele um wirklich viel Geld (wenn Du jede Woche 100 Euro zum Lotto trägst kommt ziemlich viel zusammen).


    Lottospieler und Börsenspekulanten sind gut angesehen. Wer Roulette, Blackjack, Poker oder Backgammon spielt wird schief angeschaut...


    Mad World..


    PS: Ein Optionsschein (oder KO Zerti) auf Rohstoffe mit Liefermöglichkeit ist kompletter Blödsinn ! Dafür gibt es Futures. Allein die Option auf Lieferung würde die Kosten extrem in die Höhe treiben.

    Zitat

    ......ja, amerikanisch, ist klar, schau' ich auch - obwohl ich mir nicht sicher bin, ob amerikanisch oder europäisch nicht eher ein hypothetischer Unterschied ist bei OS, die ohnehin nur Verrechnung (nicht Lieferung) beinhalten. Schwamm drüber......


    Zum Glück beeinhalten OS nur Verrechnung nicht Lieferung !!!!!!!
    Stell Dir vor Du müßtest 5000 Unzen Silber kaufen... Nebenbei würden mindestens 7 eher 19% Mwst fällig. Außerdem müßtest Du zumindest kurzfristig ca 70.000 $ vorweisen.
    Früher wurden Aktienoptionen bei Ausführung "beliefert". Da es z.B. noch Börsenumsatzsteuer gab (Gysi will ja jetzt 1%) war das so teuer, daß Optionen sehr schwer ausführbar waren.


    OS haben so wenig Umsatz, daß sie de facto nicht handelbar sind. Der Emittent gibt sie aus oder nimmt sie zurück. Er allein bestimmt den Preis. Wenn der OS nicht ausführbar ("amerikanisch") ist, kann der Emittent den Markt bis zum Verfall quasi schließen, wenn er keinen oder keine vernünftigen Preis mehr stellt. Das nimmt Dir sehr stark das "Gesetz des Handelns" sprich die Option, für die Du bezahlt hast aus der Hand.

    Ach ja ..
    Wisst Ihr was das Hauptproblem der Chartanalyse ist ?


    Klappe halten !


    Die meiste Zeit gibt es keine vernünftigen Aussagen. Das akzeptieren aber die wenigsten Leser.
    Gelegentlich eine richtige Prognose statt ständig falscher das wärs !!!

    bei Silber ist die Tendenz zu mindest nicht grundsätzlich falsch. Godmode ist bullish ! Die Begründung ist aber abenteuerlich. Statt dem offensichtlichen Aufwärtsrtrend (in jedem Chart eingezeichnet!!) werden iregndwelche obskuren Pullbacks favorisiert.
    Die aber nie so eintreten !?

    Das was Ihr den Analysten vorwerft, macht Ihr erst Recht: Ihr publiziert Halbwahrheiten in Rekordgeschwindigkeit !!


    Das KGV ist weiterhin die entscheidende Größe um ein Unternehmen zu bewerten ! Aber nicht das zukünftige, sondern das Vergangene. Kurzzeitig kann man KGV s fälschen oder beschönigen, aber nicht für Lange. Es gibt haufenweise Anlagestrategien die sich an der langfristigen KGV Entwicklung (bzw. Chart) orientieren.


    Ich behaupte:


    ein Unternehmen das in der Vergangenheit gut geführt wurde, wird auch in der Zukunft gut geführt ! (entsprechende Änderungen - Übernahme durch Ausländer oder vor allem Erbschaftsstreitigkeiten in der BRD - kann man der Presse entnehmen)


    Das geschätzte KGV orientiert sich stark am Vorjahr !


    Analysten sind nicht grundsätzlich dämlich (Ausnahmen bestätigen die Regel). Sie orientieren sich an der Vergangenheit.


    Ein Unternehmen das man seriös nach KGV beurteilen will, sollte mindestens 10 jahre ein Positives vorweisen.


    Ein Unternehmen kann seine Bilanzen beschönigen, aber nicht alle werden es gleichzeitig tun. Da ein zu hoher Gewinn (=hohes KGV = hohe Steuerlast) für die Wenigsten langfristig gut ist.


    Die erwarteten KGV s lagen 2000 bis 2002 viel höher als jetzt. Bei vergleichbarem Zinsniveau.

    Zitat

    Original von Zarathustra
    Mich ärgert der Typ auch schon maßlos. Bei dem geht ja wirklich keine Prognose auf. Wer das ganze letzte Jahr über genau das Gegenteil von godmode gemacht hat, kann sich heute über einen ordentlichen Gewinn freuen. Selbst mit Münzwerfen wäre man um Welten besser gefahren.


    Sehe ich anders. Die ergeben nicht mal einen anständigen Kontraindikator.

    Zitat

    Original von Schablonski
    @ WEF
    GS brauchen Sponsoren, damit die Seite auch bezahlt wird... Ich lese diese Godmodfantasien nicht mehr. :D


    Wieso können solche Nieten am besten bezahlen ???


    ...weiser Entschluß... Ich hab mich speziell bei Zucker leider unterbewußt beeinflußen lassen. "God"mode beeindruckt dann halt doch irgendwie (unterbewußt).

    Ich lese seit circa einem Jahr regelmäßig die Analyse von Godmode über die Links von den Goldseiten. Zwischenfazit:


    Das ist Weitaus der größte Müll, den ich jemals zu dem Thema gelesen habe (dagegen ist Btrend ein Prophet).


    Wieso verlinken die Goldseiten zu so was ? Gib es wirklich keinen besseren Link ?


    Ich lese z.B. Thomas Grüner und Claus Vogt, beide bedienen sich mehr oder weniger stark der Chartanalyse. Claus Vogt begründet viel besser als Godmode, liegt aber im Endeffekt genauso falsch. T.G. liest sich IMHO sehr interessant, macht aber keine konkreten Aussagen, daher kann er wenigstens nicht so schief liegen.


    Godmode liegt nach meinem subjektiven Empfinden bei den Themen (Silber und Zucker) die ich lese immer total falsch. Ignoriert klare starke Zeichen und interpretiert Sachen von denen ich noch nie was gehört habe als bestimmmend.
    Z.B. muß es bei Godmode immer einen Pullback irgendwohin geben.

    Wir sind uns (alle) einig daß der Silberpreis (extrem) manipuliert wird !


    Dennoch hat sich ein offensichtlicher sehr leicht festzustellender Trend ergeben, der seit Herbst 2005 besteht.


    Sind die Manipulatoren nicht in der Lage den Trend zu knacken oder wollen sie es nicht ?


    Je stärker und offensichtlicher ein Trend wird, desto mehr Trendfolger steigen ein. Ted Butler (den ich als "Guru" einstufe) spricht von "technische orientierten Fonds" (trendfolger halte ich persönlich für so intelligent wie "Knäckebrot", dementsprechend hoch ist meine Neigung in (irgendwelche) Fonds zu investieren), die immer wieder von den "Händlern" abgezockt werden.
    Nach der "einfachen Knobbelstrategie"(Stein, Schere, Papier für Anfänger) spricht alles dafür, daß der ultimative Ausverkauf bevorsteht.


    Der Chart soll nur immer mehr Trendfolger anlocken !! Oder ...??

    Zitat

    Original von Milly
    Hier das Ganze mal als "moderne" Excel ;)


    PS: Funktioniert nicht
    "Die hochgeladene Datei hat eine unerlaubte Dateiendung oder ist zu groß"


    Sorry, aber so ganz hab ich Dein posting nicht verstanden. Ich interpretiere es so, daß Du eine EXCEL Datei als Anhang posten wolltest. Das ist (mit gutem Grund) nicht erlaubt. XLS oder DOC kann Makros enthalten, diese können mehr oder weniger gut versteckte Viren sein und Euren PC lahmlegen oder einfach nur per OUTLOOK 1000 Mails an jeden Sender in Eurem Posteingang senden.

    Achtung, falls Ihr probleme beim öffnen habt:
    Ihr müßt die Datei aus einem Tabellenkalkulationsprogramm öffnen (nicht durch Doppelklick) und das Programm vorher überzeugen, daß das Ganze eine Tabelle ist.
    Die Datei hat zwar die Endung .txt ist aber eigentlich .csv. Evtl. hilft es die Datei mit Notepad zu öffnen und dann mit Endung .csv zu speichern. Wenn Ihr eine .csv Datei z.B. mit Excel öffnet, kommt ein kurzer Dialog bei dem Ihr den Spaltentrenner eingeben müßt. Der Spaltentrenner ist "TAB" und NICHT "Komma".


    Denn Download mit rechter Maustaste und "ziel speichern unter" auslösen, als neuen Namen dann "abc.csv" vergeben und als Dateityp "alle". So gehts unter Windows98 sehr einfach.

    Hat jemand praktische Erfahrung mit o.g. Thema ?


    Ich meine einen selbst gesetzten Stop Loss überhalb der eigentlichen KO schwelle, der automatisch durch die Bank ausgelöst wird.
    Eigentlich bin ich überzeugter Gegner eines automatischen Stop Loss. Da der Kurs bei KO scheinen aber nicht durch Angebot und Nachfrage oder durch den Emmi festgesetzt wird, sondern sich rein rechnerisch aus dem POS ergibt, erscheint es günstig. Zudem werden die Kurse augenscheinlich sehr oft und in kleinen Schritten festgesetzt.
    Wer den Stop Loss manipulieren will, muß also den POS manipulieren, das ist zwar öfter der Fall, aber nicht deshalb weil ich einen Stop Loss in die Nähe gesetzt habe.

    Ich habe die Idee von Milly aufgegriffen und das Anlageergebnis von KO Schein und OS mit Eintrittswahrscheinlichkeiten (EW) für den POS gewichtet und damit quasi den statistischen „Erwartungswert“(E) berechnet. Siehe Anlage. Die EW sind natürlich völlig subjektiv. Nichtsdestotrotz verträgt das Modell soviel Unschärfe daß gewisse Aussagen (nicht völlig neu und bahnbrechend) möglich sind. Vor allem kann man sehr schnell mit verschiedenen EW spielen und dadurch vielleicht ein viel besseres Gefühl für die tatsächlichen EW erhalten.
    Ich habe mir das lange überlegt, da ich die Benennung von konkreten Wahrscheinlichkeiten für total unseriös halte. Siehe Trefferquote beim monatlichen Silberspiel.


    Grundsätzlich habe ich den KO Schein GS3MJM mit einem OS Basis 12 verglichen. Da der Basispreis des KO im Laufe des Jahres sich auf ca 12 USD erhöhen sollte, ist das Ablaufergebnis sehr ähnlich.
    Basis waren die Preise vom Mittwoch 10.1., Silber bei ca. 12,40, GS3MJM bei 1 Euro, OS bei circa 1,60. Zusätzlich habe ich einen OS mit Basis 14 mit Kurs 1 Euro herangezogen, da dieser den selben Hebel wie der KO besitzt.


    Leider darf ich nur txt anhängen, Ihr müßt euch also die Formeln selbst wiederherstellen. Wenn gewünscht bzw. notwendig gebe ich gerne Info hierzu.


    Daß was Milly am Meisten beschäftigt hat, kann man erstmal vernachlässigen. Ein Abgleiten des POS unter die Unterstützung bei 11,80 - 12 USD würde den Stop Loss beim KO und beim OS auslösen ! Es entspricht durchaus vernünftiger Handelsstrategie einen Stop Loss zu setzen und bei Unterschreitung wichtiger Unterstützungslinien (automatisch) zu verkaufen. Erst wenn sich nach Beurteilung der dann völlig neuen Situation mit anderen EW, erneut eine günstige Situation ergibt, sollte man auf tieferem Niveau erneut einsteigen. Dies sollte man durch die Wahl der EW simulieren. Ich habe den Verlust durch Stop Loss beim KO auf 80% festgesetzt, beim OS12 auf 1/3 (geschätzer OS Kurs bei Stop Loss auslösung bei 11,70 wäre 1,10 Euro). Beim OS14 der Einfachheit halber ebenfalls auf 1/3.


    Bei KO und OS 12 ist E pro Unze natürlich sehr ähnlich, da der Wert pro Unze gleich ist (außer bei Stop Loss !!). Wenn man, so wie Milly, tatsächlich eher eine feste Anzahl Unzen erwerben will, ist E etwa gleich. Der Gewinn ist natürlich erheblich kleiner, da der Einsatz ja um 60% höher war.


    Für nicht Statistiker:
    Das tatsächliche Ergebnis wird sich bei oftmaliger Durchführung an den Erwartungswert annähern.
    Einfaches Beispiel: Bei einem „idealen“ Würfel beträgt der Erwartungswert 3,5. Wenn man 10 mal würfelt, wird die durchschnittlich erzielte Augenzahl zwischen 3 und 4 liegen. Wenn man 1000 mal würfelt, ist sie sehr sehr nah an 3,5. Wenn nicht, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit schließen, daß es sich nicht um einen „idealen“ Würfel handelt (sprich der Würfel ist ungleichmäßig hergestellt oder manipuliert). In der Praxis dürfte es kaum „ideale“ Würfel geben. Eine Seite wird immer eine geringfügig höhere Eintrittswahrscheinlichkeit haben.
    Milly: Wie geht der Backgammonprofi eigentlich mit sowas um ?

    Zitat

    Na, bei dem was ich meine, ist das Gesetz der großen Zahl irrelevant.


    Wenn es keine große Zahl gibt, gibt es keine Wahrscheinlichkeit. Was passiert ist purer Zufall. Den kann man auf keine (mir) bekannte Weise berechnen.
    Viele Leute folgen dem Irrglauben sie könnten Wahrscheinlichkeiten für Einzelereignisse benennen. Das ist mathematisch unhaltbar. Es gibt mathematisch keine Wahrscheinlichkeit für einen Silberkurs > 15 USD am Ende des Jahres.
    Der Volksmund verwendet das Wort Wahrscheinlichkeit nicht im mathematischen Sinne.


    Wenn Du etwas statistisch berechnen willst, mußt Du vorher "die große Zahl" definieren. Bespielsweise die täglichen Abweichungen von einem Mittelkurs. Der Mittelkurs ist z.B. die 200 Tage Linie.


    Ein Mittelkurs beschreibt die reale Welt aber nur sehr unvollkommen. IMHO setzten sich Kurse aus mehreren sich überlagernden Wellen zusammen, da bin ich nah bei Elliot.
    Wenn Du die Charttheorie auf Intradaykurse anwendest, bist Du nah an den statistischen Modellen die Du haben wolltest.
    Allerdings können sich die statistischen Rahmenbedingungen sehr schnell ändern, durch Nachrichten. Etwa so wenn ein bedeutender medizinischer Durchbruch erfolgt, müssen alle Sterbetafeln neu gerechnet werden.

    Zitat

    Original von Milly


    Ich weiß dafür auch nicht so genau, was passiert, wenn man OS absolut bis zum Verfallstag behält. ....



    Ist mir schon ein paarmal passiert. Du erhälts den Restwert. Ich hab mir allerdings nicht die Mühe gemacht, nachzurechnen welchen Kurs ich erhalten habe, die Restwerte waren immer zu gering für die Mühe. Der Handel endet ja schon 1-2 Tage vor dem Verfall des Scheins.
    Ich habe allerdings vor dem Ablauf von Scheinen im Geld selbst negative Aufgelder gesehen. Deshalb sollte man immer auf "amerikanisch" achten und sich zeitig nach den Ausführungsbedingungen erkundigen.


    Oder, viel besser, den Schein immer zeitig vor Laufzeitende verkaufen..


    Ach ja.. früher war der minimale Geld Kurs eines OS immer 0,01, der brief Kurs dann 0,03. Das war eine satte Risikobeschränkung. Irgendwann sind die Emmis draufgekommen und haben 0,001 drausgemacht. Obwohl das in der Buchführung unmöglich ist und wahrscheinlich ordentliche Softwareumstellungskosten verursacht hat.

    Zitat

    Original von Milly
    Die Emis gehen wohl eher davon aus, daß jeder unendlich laufender K.o. irgendwann, vor Ablauf der Unendlichkeit :D, irgendwann zwischendurch mal k.o. geht. Oder der K.o.-Schein geht eichelburgmäßig Richtung Unendlich, bevor er ausgeknockt wird - dann geht halt der Emi k.o. :D


    KO scheine sind "mini Futures". Das zugrundeliegende Geschäft ist ein Future. Futures haben eine begrenzte Laufzeit. Deshalb erhöht sich der Basispreis und die KO Schwelle regelmäßig (bei GS um 2-20% pA, ich habs anderorts schon mal erläutert). Wenn ein Kurs stetig schneller wächst als der Basispreis könnte er tatsächlich unendlich Laufzeit haben. I.A. wird er aber früher oder später KO gehen.


    Zitat

    Die Chartanalysen oder Wellen - ob ihrerseits zutreffend oder nicht, sei dahingestellt - sagen bzgl. der aufgeworfenen Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein "knapper" Ko-Schein trotz weiter sich fortsetzendem Aufwärtstrend mehr oder weniger zufällig K.o. geht, nichts aus. Da wäre ein statistisches Modell gefragt, was mir nicht bekannt ist bzw. nicht vorliegt.


    Milly, das verstehe ich nicht ? KO Scheine verhalten sich direkt proportional zum Basiswert. Man kann ihren Wert also anhand des Basiswerts "vorrausberechnen".


    Statistik heißt so weit ich weiß: das Gesetz der großen Zahl. Wenn es sehr viele gleichartige Ereignisse gibt die voneinander völlig unabhängig sind, so kann man eine Eintrittswahrscheinlichkeit berechnen. (IMHO für das Leben einer Einzelperson völlig irrelevant).
    Börsenkursentwicklungen sind immer einmalige, nicht wiederholbare Ereignisse die nie unabhängig voneinander sind.
    Chartanalyse ist für mich die grafische Darstellung des statistischen Anlegerverhaltens. Dieses wiederholt sich sehr stark und ist in gewissem Maße unabhängig voneinander.
    Es kann also gar keine Eintrittswahrscheinlichkeit für eine bestimmte Kursentwicklung geben. Es kann ledig eine Wahrscheinlichkeit (nicht in absoluten Zahlen) für das Eintreten eines bestimmten Anlegerverhaltens genannt werden.

    Milly,


    mein "geistiger" Stoploss war 12 USD. Automatische setzte ich nicht. Als der Kurs gestern Nacht der 12 sehr nahe kam, war ich schon ein wenig angespannt.
    Die Aktion war eindeutig zu leichtsinnig. Auch wenn es 100% meiner Erwartung entspricht, daß der POS nochmal an die Zone 11,80 bis 12 heranging. Jetzt sehen wir hoffentlich bald wieder die 13, bevor dann nach einer wochenlangen volatilen Seitwärtsbewegung der entscheidende Ausbruch erfolgt.


    Ach ja theoretische Modelle. Ich kenne Chartanalyse und Elliot waves. Wie verläßlich die sind, hast Du ja schon mitgekriegt. Jeder sieht immer ganz andere Formationen. Außerdem ist der Silbermarkt ja bekanntermaßen manipuliert. Wie sollte ein theoretisches Modell funktionieren, wenn der Gegner die Würfel gelegentlich einfach so hinlegt wie er sie braucht.
    Allerdings finde ich es verblüffend,daß trotzdem seit über 3 jahren ein intakter Aufwärtstrend besteht.

    Also, ich sehe das mit der KO schwelle gar nicht so negativ. Theoretisch könnte es sogar äußerst fair ablaufen, allerdings traue ich Banken auch nicht wirklich.


    Nachdem das zugrundeliegende Geschäft ein Future ist und dieser der Nachschußpflicht unterliegt, der Mini Future aber nicht, muß der Emittent Wege vorsehen, um den Future zu schließen bevor der Basispreis unterschritten wird. Deshalb die KO Schwelle. Der Emi schließt den Future und bezahlt aus dem Erlös den KO Schein Inhaber (rechtzeitig bevor der Basispreis erreicht ist,sonst wäre der Wert des Scheins negativ). Je volatiler der Basiswert desto weiter muß die KO schwelle vom Basispreis weg sein. Die Gretchenfrage bleibt:


    Wie fair rechnet der Emittent ab ? Wenn hat so schon mal erwischt (T-trinker ??) ? Und wie waren die Erfahrungswerte bei welchem Emittenten ?
    Das wären wichtige Infos für deren Diskussion ein Forum wertvolle Dienste leisten könnte !



    PS: das obige gilt nur für Goldmann Sachs, wahrscheinlich auch für ABN Scheine. Sicher nicht für CoBank, die hat keine KO Schwelle.

    Zitat

    Original von Milly
    Hallo Wef,


    Dein Restwert ist halt 11,70 minus 11,11 geteilt durch Dollarkurs. Wenn's nicht noch Fußangeln gibt ?( Zertis sind da undurchsichtiger als OS).
    Der Vorteil ist, wenn es in 5 Minuten von 11,72 auf 11,00 fällt, kriegst Du noch den 11,70-Kurs, im Unterschied zum OS-Besitzer ("Handel ausgesetzt" X( o.ä.).


    Da liegst Du falsch ! Der Restwert ergibt sich tatsächlich laut GS prospekt erst nach dem Knockout, in Abhängigkeit von den Kosten des Emittenten. Der Restwert kann durchaus auch Null sein. Wenn der Kurs durchrutscht, ist der Restwert sicher viel geringer.