Beiträge von wef

    Da ich denke dass Gas nicht ueber 4,70 steigt bis November wird ein Verkaufslimit von 60 cent fuer die DZE144 eingegeben


    Elende Spielsucht


    Auri sacra fames!


    Verfluchter Hunger nach Gold ist der weit ältere Spruch. Auch seit Jahrtausenden etabliert...so wie das Gold selbst

    Also nach meiner Begriffsdefinition kann man von einem Short Squezze nur dann sprechen wenn die Erfüllung von Short Kontrakten wegen physischer Knappheit gefährdet wäre.
    Davon sind wir rein terminlich ein ganzes Stück entfernt.
    Der Anstieg des POS (und des POG) kam am Donnerstag aus heiterem Himmel. Die zuvor rekordhohen Shortpositionen des Managed Money hatten sich bereits deutlich abgeschwächt. Gold hat den Preisanstieg bewirkt, Silber ist gefolgt. Mit einem ganz normalen Verhältnis. Dabei muss man berücksichtigen, dass Silber viel näher am grossen Auslieferungsmonat ist als Gold.


    Bei einem "Shortcovering" müsste das OI sinken! Am entscheidenden Handelstag Donnerstag ist das OI aber von 164.175 auf 166.025 gestiegen! Es wurden also zusätzliche Shortpositionen eröffnet! Allerdings in längeren Laufzeiten. Das Rollen für den fälligen Juli Kontrakt war am Donnerstag allerdings sehr schwach.
    Wäre es ein Short Squezze bzw. die Angst vor einem drohenden Short Squezze würde um jeden Preis gerollt!
    Das ist aber überhaupt nicht aus den Daten der CME abzulesen.
    Den Anstieg des OI in längeren Laufzeiten würde ich aber als mittelfristig sehr positives Signal werten.


    keepitshort:


    Auch Dir wäre ich sehr dankbar wenn Du nicht den ganzen Misthaufen des WWW auf uns herabkippen würdest, sondern die Links filtern und kommentieren würdest!
    Danke!

    Kroesus,


    die von Dir gewünschten Angaben gehen mir entschieden zu weit. Ich halte sie auch nicht für sinnvoll. Sie würden ja nur die Neugier befriedigen.


    Prozentsätze vom Vermögen zu nennen ist absolut nicht sinnvoll ohne die privaten Lebensumstände zu kennen. Und hier ist gewiss nicht der Platz diese detailliert zu besprechen!
    Jeder muss selbst einschätzen, wieviel Geld er riskieren kann und welche Verluste man sich leisten kann. Der freie Cash Flow ist hierbei aber die entscheidende Grösse und nicht das Vermögen.


    Wie schon gesagt, habe ich 2010 bis 2011 Geld gewonnen, sagen wir x EUR. Mit Calls habe ich ab 2011 etwa 0,5x verloren. Etwa 80% davon mit langfristigen Calls, die ich einfach viel zu teuer gekauft hatte. In der irrigen Meinung, dass Silber/Gold auf Sicht von 2 Jahren nur steigen kann. Aber weitere 0,7x habe ich Buchverluste bei Minenaktien erlitten und dazu ab 2011 gerechnet sicher nochmal 0,75x Buchverluste auf Münzen/Barren/Indexscheinen.


    Wer durch diesen Faden Geld verloren hat, hat ihn falsch genutzt!


    Es hilft ungemein eigene Entscheidungen zu begründen und diese aufzuschreiben. Wenn diese dann auch noch durch einen tollen Diskussionspartner wie Goofy kritisch aber nie negativ hinterfragt werden, könnte ein Suchtverhalten überhaupt nicht aufkommen.
    Leider ist die Scheu bei Vielen zu gross, irgendetwas über die eigenen Transaktionen zu verlautbaren. Ich persönlich habe mich entschlossen, noch detaillierter über meine Transaktionen zu berichten, aber meine privaten Daten strikt zu verschweigen. Um die dann notwendige Anonymität zu wahren.

    Hier nun einige konkrete Angaben:


    Gemäss meiner Ankündigung habe ich am Freitag den 13.6. den GT6YNV (10/2014, Basis 20 ) zu 0,54 EUR erworben und den GT62NQ (12/2016, Basis 28 ) zu 0,66 EUR.


    Das Timing war zweifelsohne vom Glück begünstigt. Der gestrige Anstieg hilft natürlich extrem.


    Da mir der COT letzte Woche nicht gefallen hat war ich eigentlich skeptisch und habe bereits Gewinne gerettet. Ein Drittel des GT6YNV zu 0,85 EUR. Mir scheint als preist der Emittent den Schein heute aber erheblich höher. Aktuell haben wir Geldkurse um die 1,10 EUR. Also 100% Buchgewinn. Sehr ordentlich innerhalb einer Woche. Aber noch ist die Herde nicht im Stall. Und das ist meiner Erfahrung nach der schwierigste Teil: den tatsächlich erzielten Gewinn maximieren!


    Ich bin gespannt, ob der heutige COT weiterhilft? ich fürchte aber nicht, da die entscheidende Bewegung ja gestern war und wahrscheinlich bis nächsten Freitag im COT nicht mehr nachweisbar ist.


    Zum Thema Buchgewinne/Buchverluste!
    Gold-/Silberbugs negieren ja Buchverluste bei Münzen/Barren. Eine Unze bleibt eine Unze! IMHO völlig irrational!
    Auch der Unterschied zwischen einem realisierten Verlust und einem Buchverlust relativiert sich zu 0, je nach Transaktionsgebühren und Transaktionszeit. Bei Münzen und Barren wiegt der realisierte Verlust natürlich weit höher als der Buchverlust. Aber primär geht es darum die hohen Buchverluste zu vermeiden. Mir fehlt da aber jegliches Rezept. Mit Stop Loss konnte ich mich noch nie anfreunden. Und eine überzeugende Strategie dazu, habe ich auch noch nie gelesen.

    Dieser Thread wurde eröffnet um konkrete Erfahrungen mit Derivaten auf Edelmetalle zu diskutieren. Man kann das Thema auch gerne etwas weiter fassen und Rohstoffe, Edelmetallaktien oder auch allgemein Aktien hinzu nehmen. Allgemeines Geschwafel im Stile von Kroesus oder Jerome ist aber höchst unwillkommen!


    KROESUS:
    Du hast hier vor einigen Jahren extrem gezockt. Etwas was ich nicht unterstütze. Ich möchte spekulieren, mit Verstand und unter Optimierung der Risiken.
    Irgendwann hast Du die Fronten gewechselt und stänkerst nur noch rum. Entweder Du lässt die Hosen runter und berichtest ehrlich was Dich umdenken hat lassen oder hältst die Klappe!

    ...Letztlich muß jeder für sich mit dem Wirrwarr von Infos alleine zurecht kommen...


    IMHO, könnte das Forum als arbeitsteilige Gemeinschaft, wie ein Ameisenhaufen, zusammenwirken und das Wirrwarr gar nicht entstehen lassen!


    Solange aber Einige meinen jede noch so absurde Nachrichten verlinken zu müssen, sich selbst aber überhaupt nicht damit auseinandersetzen und die Mehrzahl der User einfach möglichst viele Informationen aufsaugen will, obwohl sie nur ein Bruchteil davon verstehen, ist das schwierig.

    Also bei mir ist es so, dass ich mit erfolgreichem Timing viel Geld gewonnen habe. Bei falschem Timing etwas verloren habe und ohne Timing fast immer und viel verloren habe...


    Aber aktuell erscheint mir das Timing höchst aussichtsreich.


    Von dem her ist es doch nicht der falsche Zeitpunkt an langfristige Scheine zu denken. Je langfristiger der Schein desto wichtiger die Vola/das Aufgeld. Das erscheint mir aktuell höchst günstig. Müsste es theoretisch auch sein. Praktisch ist es leider höchst kompliziert die historische Entwicklung der Aufgelder zu charten.
    Der GT62ML (12/2016, Basis 18) hat ein Aufgeld pA von 4,38%. Das heisst der POS muss nur mit 4,38%pA steigen und der Schein erreicht seinen Break Even. Das ist ungefähr die realistische Inflationsrate. Das erscheint locker machbar?


    Aktuell habe ich mich für einen Vola Zock entschieden. Der GT62NQ hat auch Laufzeit 12/2016 aber Basis 28. Deshalb wirkt er mit 66 Cent richtig billig. Ich meine, dass eine grössere Bewegung beim Silber fällig ist. D.h. erhöhte Vola. Und die Bewegung geht höchst wahrscheinlich nach oben. D.h. der Schein rückt in die Nähe des Geldes. Das müsste den Zeitwert ordentlich pushen...

    Hi Goofy,


    ich habe vor Kurzem alle meine ehemals langfristigen 2014er OS wertlos ausbuchen müssen. Ein sehr ordentlicher Verlustvortrag, der hoffentlich bald wieder aufgezehrt sein wird!


    Mein Lehre daraus ist: Grosse Vorsicht bei langfristigen OS! Langfristige OS sind nur dann erfolgreich wenn man einen langjährigen Trend erwischt. Das ist doch schwieriger als man es sich vorher vorstellt. 2006 hatte ich Glück, der Einbruch in 2008 hat den Trend nicht nachhaltig geschädigt.
    Aber die Korrektur seit 2011 war jetz viel länger als von mir jemals vermutet.


    Aktuell sieht es für mich immer noch nach einer sehr langwierigen Bodenbildung aus. Für langfristige OS wahrscheinlich noch zu früh? Kostet halt Zeitwert.


    Ich schaue eher mal auf die Laufzeit 12/2014. Basis 19 bis 22?

    Es ist unglaublich wie bei Manchen der Verstand aussetzt, sobald etwas scheinbar negatives gegen Gold geschrieben wird!


    Nicht ich erkläre Gold für wertlos, sondern die Goldgegner versuchen es seit Langem! Wie einige Schlauere bemerkt haben, bezieht Gold seinen objektiven Wert und damit seinen Preis durch seine hervorragenden Geldeigenschaften. Eine davon ist geringer innerer Wert! Gold ist vor Allem ein überragendes Tauschmittel (gewesen).


    Wir alle wissen, dass das Gold extrem von West nach Ost wandert! Scheinbar wird es also im Westen nicht mehr für wertvoll erachtet!?


    Was wird wohl passieren, wenn der Westen kein Gold mehr hat, aber der Osten sehr viel? Gold ist dann kein geeignetes Tauschmittel mehr!


    Aber die Warenströme entscheiden!


    Wenn der Westen Waren aus China beziehen will und die Chinesen wollen Gold als Bezahlung, dann muss sich der Westen Gold beschaffen (und nicht USD). Wenn der Westen kein Gold als Tauschmittel akzeptiert, die Chinesen/Asiaten wollen aber mehr Waren aus dem Westen als umgekehrt, können sie sich ihr Gold in die Haare schmieren. Oder um den Hals hängen, bis sie Haltungsschäden davon tragen.
    Es geht also darum ob der USD das Tauschmittel bleibt oder ob Gold oder eine goldgedeckte Währung ihn ersetzt!
    Das weiss eigentlich jeder halbwegs gebildete Goldbug.


    Was ich ausdrücken wollte:
    es überrascht mich, wie scheinbar rückhaltlos und ohne Ausweg die USA auf ihren Dollar als bevorzugtes Tauschmittel setzen! Das hat viel Potenzial zu einer gewaltsamen "Endlösung". Theoretisch könnte der Westen ja auch einen "rüstungswettlauf" ums Gold veranstalten. Die UdSSR hat man so ja auch vernichtet!

    Lucky,


    ich glaube nicht, dass die Chinesen den Futurespreis drehen könnten! Wenn sie wollten! Aktuell muss das ganz passend für sie sein!? Sie sind heimlich und leise mit im Boot? oder nicht?


    Was mir nicht in den Kopf will:


    die Konfrontation zwischen China und den USA zeichnet sich ab! (Putin macht sich gerade auch noch wichtig)
    Früher hätte das sehr schnell zu einem Krieg geführt.
    Wieso verfolgen die USA und China beim Goldpreis scheinbar gleiche Interessen?
    Die USA halten den Preis unten und verkaufen Gold!
    China hält den Preis unten und kauft Gold!


    Wenn die USA die Oberhand behält, muss China bald viel Gold haben, aber die USA erklären es für wertlos! Gold hat wie Papiergeld nur geringen inneren Wert. Es ist weitgehend überflüssig...? Das ist doch die Intention der FED seit einiger Zeit ? Barbarisches Relikt!?


    Gewinnt China die Oberhand, wird Gold sehr wichtig. Aber was bedeutet das für die Zukunft unserer westlichen Welt?

    Endlich, endlich, endlich,


    sieht es nach einer Long Chance für Derivate auf Silber oder Gold aus.


    Ich persönlich bevorzuge Silber. Es ist nicht so stark im politischen Focus wie Gold. Und eher ein Rohstoff, der anderen Gesetzen folgt.


    Meine Einschätzung gründet sich auf COT, BPR, die übliche Saisonalität, die Preis- und Umsatzentwicklung an der Comex und die allfälligen Wirtschaftsnachrichten!
    Man kann es aber auch kurz als "Bauchgefühl" abtun!


    Ich glaube der POS hat für diesen Sommer sein Tief gesehen, mit 75% Wahrscheinlichkeit.
    Wenn nicht geht es nicht mehr wesentlich bergab!
    Für Ende September erwarte ich ein lokales Hoch im POS. Dies sollte bei mindestens 22 USD liegen, wahrscheinlich aber eher bei 24 USD und falls alles passt bei 27 USD.


    Ich versuche mal eine Bewertung:
    unter 19 USD 10%
    bei 19 USD 10%
    bei 22 USD 30%
    bei 24 USD 40%
    bei 27 USD 9%
    darüber 1%.


    Auf Basis dieser Einstufung könnte man den Erwartungswert einiger Derivate hochrechnen. Falls meine Einschätzung halbwegs korrekt wäre...
    Feedback jederzeit willkommen...



    Bockwurst!


    Man sagt, man kann sich leicht blöder stellen als man ist. Andersrum ist es sehr viel schwieriger. Ich weiss nicht was Du gerade versuchst?


    Wenn "die Chinesen" nur alle 8 bis 10 Jahre ihre Taktik wechseln würden, wären sie wirklich saudumm! Das glaube ich nicht im Entferntesten! Ich persönlich halte Leute die so eine beschränkte Sicht auf komplexe Vorgänge/Theorien/Thesen haben für saudumm!


    JPM hat seine Strategie mindestens einmal gewechselt in 14 Jahren! Und seine Taktik seit 2008 sicher dutzendemale.


    Wie gesagt, China ist sicher wichtig für den POG, aber noch wird er in den USA "gemacht"....

    Warum sollen die Chinesen am fallenden EM Schuld sein,....Quark
    Vor kurzem haben sie angeblich befeuert und nun drücken sie???
    Von 200 auf 1900 u$ haben sie dann auch etwas gepennt oder???


    Viele Theorien über Jahre, viel Quatsch.....so ist es leider....


    Harry, Bockwurst,


    seit Ihr schon mal auf den Gedanken gekommen, dass jemand der 14 Jahre lang am EM Markt agiert gelegentlich seine Taktik wechselt? Wechseln muss?


    Zumindest hat JPM in 2008 zumindest beim Silber die Seiten gewechselt. Ted Butler ist sich sicher, dass Bear Stearns über die steigenden Silberpreise "gestolpert" ist. Ich bin mir sicher, dass JPM da nachgeholfen hat und zumindest geschubst hat. Seitdem ist JPM der Monopolist bei den EMs..


    Der Gold/Silbermarkt war IMHO vor 2008 ein gänzlich anderer.


    Nicht vergessen, bei Futures wird kein neues Geld gewonnen/kreiert. Nur das Vorhandene wird neu verteilt. Ähnlich wie am Pokertisch. Stellt Euch mal vor wie erfolgreich das wäre 14 Jahre lang (von 2000 bis 2014) täglich nach der selben Taktik zu spielen?
    Dabei spielen die grossen Spekulanten weitgehend nach einer bekannten Taktik, nämlich Trendfolge oder zumindest Chartanalyse. Sollte ein erfolgreicher Vermögensverwalter tasächlich eine gute Taktik entwickeln, wird ihm JPM einen Strohmann mit viel Geld in der Tasche schicken und der Vermögensverwalter wird nur zu gerne erklären warum er in der Vergangenheit und in der Zukunft viel Geld verdienen wird. Ab diesem Zeitpunkt wird die Taktik aber nicht mehr funktonieren...
    Die kleinen Spekulanten dagegen handeln chaotisch, emotional und durch Nachrichten getrieben. Gut wenn man die Nachrichten vorher kennt bzw. beeinflussen kann!


    Also die grossen, erfahrenen Spieler haben bereits einen riesen Vorteil, weil sie wissen, wie die anderen agieren. Nun gibt es aber einen Spieler nämlich JPM (und evtl. weitere US Banken) die nicht mal die Spielregeln beachten müssen. Weil die CFTC, die FED und JPM irgendeine Abmachung untereinander haben. Ich vermute es gibt keinerlei Aufzeichnung darüber, sondern ein Gentleman bzw. Bankster Agreement, das bei den regelmässigen Treffen in diesen Kreisen immer wieder durch Codes aufgefrischt wird.
    Die Chinesen haben diesen Vorteil ganz sicher nicht! Die CFTC würde sie sofort einbremsen. Sie bestimmen also sicher NICHT den POG an der COMEX.
    Allerdings sind sie sicher clever genug um mitzuschwimmen und versuchen darüber hinaus an ihren Börsen immer mehr Einfluss zu gewinnen. Und am Ende bestimmt der den Preis der das meiste Gold hat! Allerdings hat Gold nur dann einen Wert, wenn es auch ein Anderer haben will...

    Eagle,


    ich teile Deine Meinung weitgehend. Es sieht gut aus, aber die Bäume werden wohl nicht in den Himmel wachsen.


    COT und BPR würde ich als überraschend positiv einstufen. Ich brauche aber noch ein wenig um die Daten besser zu analysieren und mir eine klare Meinung zu bilden. Aktuell ist es einfach zu heiss, um zu denken..
    Kein Wunder, dass es ein Nord Süd Gefälle in der EU gibt..


    Und man kann/sollte die Dinge immer von 2 Seiten betrachten. JPM hat seine Short Position beim Silber deutlich reduzieren können. Als das letztes Jahr beim Gold passiert ist, war es rückblickend eine verheerende Nachricht!
    JPM hat seine Shortposition beim Silber deutlich reduziert. Ohne dass der POS wesentlich angestiegen wäre! Das ist im Grunde eine schlechte Nachricht! Damit ist die grosse Phantasie raus aus dem Silberpreis. Wenn nichts Grosses passiert, haben wir wohl eine langwierige, zähe Bodenbildung. Wie seit einem Jahr..
    Beim Gold ist die Position JPMs wohl deutlich schlechter als letztes Jahr. Beim Silber aber deutlich besser?
    Da Silber aber viel knapper als Gold ist bzw. die ZBs keinerlei Silber besitzen aber zumindest theoretisch jede Menge Gold, ist die jährliche Förderung der Minen beim Silber lebenswichtig und beim Gold scheissegal. Gold kann deshalb fast beliebig manipuliert werden, Silber eigentlich nur begrenzt. Ted Butler und zumindest ich wundern uns aber schon lange wie der POS manipuliert werden kann..

    :D es ist schon erschreckend viele von der Blöööödheit der Anderen gut leben können :D


    Gruss
    alibabab :D


    Du dagegen arbeitest täglich 24 Stunden für die Blöden auf dieser Welt?
    Oder wenigsten 18 Stunden?
    Oder zumindest für die, die weiblich, jung und gut aussehend sind?
    :D :D :D :D

    SAP die Softwareschmiede? :hae:


    Also ich weiß zumindest von einer Gesellschaft in D, wo 15 % Rendite gefordert und erwirtschaftet werden und das ganz sicher nicht durch verzögerte Schadenregulierung, eher durch Kostenreduzierung zulasten der Angestellten, Abwälzung administrativer Tätigkeiten auf den selbständigen Aussendienst und Fokussierung auf ertragreiche Kundensegmente. Ich denke, bei anderen AG wird es ähnlich laufen.


    Tisc1,
    SAP ist hauptsächlich Verkäufer von Standardsoftware. Man schmiedet also kein neues Stück Software, sondern versucht möglichst viele vorgeschmiedete Teile zu verkaufen. Über Wartungsverträge und Lizenzen wird dann verdient.
    Soweit ich weiss sitzt die gesamte Versicherungsbranche auf einem riesigem Investitionsstau. Die meisten Bestandssysteme für Policen sind handgestrickt und uralt. Die Versicherer können und wollen ihre grossen EDV Abteilungen nicht mehr bezahlen und träumen davon "Standardsoftware" einzusetzen. SAP will diesen Kuchen haben!


    Du hast sicherlich Recht, dass zahlreiche Versicherer die von Dir genannten Strategien nutzen werden. Einige werden auch erfolgreich sein bzw. bleiben. Aber etliche bis Viele wird es erwischen. Der gesamte Kuchen an Gewinnmöglichkeiten ist erheblich geschrumpft! Er kann einfach nicht mehr für die selbe Anzahl an Mäulern reichen!

    wef, in der Branche wird die Meinung vertreten, dass man bis 2018 bei unveränderten Zinsniveau seinen Verpflichtungen nachkommen könne, danach wird es jedoch brenzlig.


    Tisc1,
    beziehts Du Dich jetzt ausschliesslich auf KLVs oder auf alle Sparten?
    Ich meine, dass viele Sparten vom ZinsesZins Effekt leben. Immer dann wenn von der ersten Prämie zum ersten Schadensfall normalerweise ein langer Zeitraum liegt. Extrem natürlich Risiko Leben, aber auch Feuer oder Sturm...usw..
    Der ZinsesZins Effekt ist bei 2-3% Zinsniveau aber viel viel schwächer als bei 7-10%. Deshalb ist IMHO das gesamte Geschäftsmodell auf diesem Zinsniveau in Gefahr. Andererseits ist gerade die Wohngebäude Versicherung, die Kfz Haftpflicht oder Haftpflicht unverzichtbar. Die Experten der Münchner Rück warnen schon seit Langem, dass die Prämien für Elementargefahren durch den Klimawandel in exorbitante Höhe wachsen müssten. Noch ist der Konkurrenzdruck der Versicherer aber stärker. Oder?


    Alibaba, das steht völlig im Gegensatz zu Deinem EinBahnStrassenDenken :D :D :D

    @Tisc: 7%. - vielleicht in Deinen Traeumen. Das wurde in den 90ern versprochen bei Neuabschluss bei Garantieleistung von 4% aber natürlich nur auf den Sparanteil, den keiner wirklich mitteilen konnte/wollte. Ein Freund von mir hat darüber sein haus Mitte der 90er fianziert. Er zahlt immer noch hohe monatliche Zinsen und hofft in 10 Jahren wenn das Ding auslaeuft, alles abloesen zu können, was aber nicht wirklich danach aussieht. Ich habe 3 Jahre später gekauft und meien Hütte ist bereits abbezahlt...


    MLP hat damals die Leute nach 4 Wochen Schulung auf die Welt losgelassen. kann sein, dass man heite länger braucht um den leute das Geld aus der Tasche zu ziehen....


    Otoshi,
    wenn Dein Freund immer noch hohe Zinsen bezahlt, hat er schlicht die Zinsbindungsfristen falsch gewählt! Ich selber habe auch so eine Finanzierung. Bei mir war der Darlehenzins eine ganze Weile unter dem ausgewiesenen Zins der KLV. Dabei sind die Darlehenszinsen Werbungskosten und die KLV Zinsen steuerfrei!


    Ich meine die Versicherer haben Riesenprobleme, weil das Zinsniveau so unglaublich stark gesunken ist. Das war in dieser Grössenordnung unvorhersehbar und ist sicher nicht die Schuld der Versicherungsvertreter.
    Jeder trifft seine Entscheidungen selbstverantwortlich. Abschluss einer KLV oder Festschreibung von Zinsbindungsfristen sind Riesenentscheidungen! Der "Fehler" ist, dass Versicherungen oder auch Immobilien immer als absolut "sichere" Anlagen dargestellt wurden. Es sind aber Anlagen die dem Zinsrisiko unterworfen sind. Und wenn der Staat selbst die Zinsen manipuliert, wird man vom Staat beschissen...