Ich verweise auf den Kommentar von Prof. Bocker auf den Goldseiten.de zu HFT.
Ich finde den Kommentar höchst interessant. Im Detail überzeugt er mich nicht bzw. lässt viele Fragen offen. Evtl. weil ich mir
den Börsenhandel nicht konkret und im Detail vorstellen kann.
Dennoch glaube ich, dass die Tendenz völlig richtig ist! Die HFT Trader (Banken!!) setzen kein bis relativ wenig Kapital ein und erzielen dabei Wirkung! Je nachdem wieviel automatisierte Orders im Markt liegen.
Ein Liebingsthema von mir, das manche sicher langweilt: die dicken Schlagzeilen, dass ein Trader zig Millionen an Unzen Gold "verkauft" hat, sind und bleiben völliger Bullshit! So wie Prof. Bocker das Thema erklärt, verkauft nicht ein Trader, sondern viele, viele Trader werden verarscht und in den Stop Loss getrieben. Das deckt sich exakt mit meiner Vorstellung bzw. Wahrnehmung.
(wieso dürfen Internet Kommentatoren ungestraft saudämmliche Nachrichten verbreiten! )
Offen ist für mich lediglich:
Nachdem ich kleines Licht den Zusammenhang erkannt habe, wieso reagieren die Trader nicht?
Für Viele geht es um sehr viel Geld! Das fördert für die meisten Menschen den Denkprozess extrem.
Meine Antwort darauf:
Die kleine Spekulanten gehen bei Futures ein extremes Risiko ein. Dieses Risiko ohne automatisierten Stop Loss auf sich zu nehmen, ist wohl nur im Ausnahmefall möglich.
Die grosse Spekulanten verlieren laut Ted Butler traditionell extreme Summen bei den Futures. Sie verlieren ja auch bei den Fonds. Die Manager als Verantwortliche juckt das wohl überhaupt nicht. Hauptsache sie sind besser als ihre Konkurrenten.
Stop Loss ist bei den Main Stream Börsen Diensten DAS Mittel der Wahl.
Und die Manager der Hedge Fonds/ Vermögensdienstleister sind sehr oft bei der selben Bank angestellt die dem Hedge Fonds die Hosen auszieht..