Ich lese immer wieder über den ungeheueren Wert von "ausstehenden" Derivaten, hab aber noch nie irgendwas gelesen, wie man denn diese "Werte" berechnet.
Z.B. der Wert eines Futures, egal ob Long oder Short ist ja eigentlich nur die Differenz zwischen abgeschlossenem Preis und momentanen Preis. Diese Differenz kann aber positiv oder negativ sein! Die 700 Billionen sind offensichtlich vorzeichenlos. Ich habe den Verdacht, dass Aktiva und Passiva nicht berücksichtigt werden, sondern einfach die absoluten Nennbeträge wild zusammengezählt werden. Somit entbehrt diese Grösse jeglichen Zusammenhangs?
Die grossen 5 Derivat Banken müssen ihre Derivatbestände ja auch in irgendeiner Form bilanzieren? Offensichtlich geschieht das in ganz anderer Form, sonst müssten doch die Bilanzsummen dieser 5 Banken weit über 700 Billionen USD liegen?
Laut Wiki liegt die aktuelle Bilanzsumme von JPM bei 2,3 Billionen USD. Da scheint es grosse Unterschiede in der Bewertung von Derivaten zu geben?
Beiträge von wef
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Goofy,
das hatte ich schon gelesen. Hier steht aber auch nur "Comex gold short position". Welche Position ist denn gemeint? Ich kann beim besten Willen keine Position finden, die 79416 short ist?
Bei Harvey Organ findet man wenigstens den Hinweis, dass es um Non-Commercials geht. Und es ist wohl eindeutig keine Netto Position?
Am Ehesten passt noch die Short Position des Managed Money. Diese beträgt laut COT vom 21.5. aber 76730 Kontrakte. Und dann frage ich mich sehr wieso man ausgerechnet diese Position isoliert betrachtet? Sollte man nicht viel eher die gesamte Short Position der Non-Commercials betrachten? Die kleinen Spekulanten sind auch 38.262 Kontrakte short. Diese würde ich am anfälligsten für einen Short Squezze einstufen.
Die kleinen Spekulanten sind aber immer zwischen 20.000 und 30.000 Kontrakten short. Wenn man also die gesamte Short Position der Non Commercials betrachtet, könnte man keine so tolle steile Linien in den Chart einzeichnen! -
Hammwolln,
könntest Du jetzt bitte auch noch erläutern was dieser Chart eigentlich darstellen soll??????????????????
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Es wird spannend wie sich JPM und CME diesesmal aus der Klemme retten wollen?
Die Lage beim Gold ist noch enger als im April. Es steht der zweitgrösste Auslieferungsmonat (laut Harvey Organ) vor der Tür. Die "registered reserves" stehen aber nur bei 1,6 Mio Unzen, das entspricht 16.000 Kontrakten.
Dabei sind noch etwa 147.000 Kontrakte (Stand Freitag morgen) für den Juni offen und nur mehr wenige Handelstage Zeit zum Rollen. Und grosse Long Positionen sind in der Hand von internationalen Grossbanken. Ich schätze Goldmann Sachs und DB dürften grosse Long Positionen halten. Werden sie JPM (und in letzter Konsequenz die CME) auflaufen lassen?
Wohl kaum.Aber JPM hält viel viel mehr Derivate OTC als an der Comex. Ob das auch beim Gold so ist, geben die Unterlagen der OCC die Cyberworky verlinkt hatte, nicht her.
Morgen ist Options Expiry für den Juni Gold Kontrakt und am Freitag bereits FND. Heute ist Feiertag in USA und GB. Nur mehr wenig Zeit zum Rollen. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die 147.000 Kontrakte noch grossteils gerollt werden können, vor dem FND. Was passiert dann? Ich bin gespannt!
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Inhaltlich sind hier noch zwei Böcke drin:
Die Netto Short Position wird mit dem gesamten OI verglichen. Wenn sich die Anzahl der Spreads erhöht, fällt der Quotient (absolut) automatisch, ohne dass sich irgendetwas an der Position der Commercials verändert hätte.Das "OI steigt mit dem Preis" ist natürlich Unsinn bzw. entbehrt jeglichen logischen Zusammenhang. Das OI steigt immer dann wenn die Spekulanten gute Gewinnchancen in Relation zur Margin sehen. Leute wie Ted Butler oder Larry Williams behaupten, dass die grossen Spekulanten sehr technisch orientiert spekulieren. D.h. je klarer ein Trend desto mehr Spekulation.
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Der gute Wellenreiter übersieht hier einen wichtigen Punkt: nämlich die Spreads.
Ein nicht unerheblicher Anteil der Marktteilnehmer spekuliert gar nicht auf den Preis sondern auf die Veränderung der Preisdifferenz zwischen langen und kurzen Futures. Die Menge der Spreads ist natürlich stark von der Margin und vom Zinsniveau abhängig. Denn hier geht es nicht um riesige Spekulationsgewinne sondern um sorgfältig kalkulierte Arbitrage.
Beim Silber sind die Spreads in den letzten Wochen rekordhoch, deshalb ist das OI auch so hoch. Würde man das OI um die Spreads bereinigen, sähe der Chart ganz anders aus.Wie man aber auch in diesen Charts sieht, ist das Minima der Nettoshortposition beim Silber seit Januar 2011 beständig angestiegen. So waren vorher Werte um -0,3 gute Einstiegspunkte. Jetzt aber absolut nicht mehr! Das nächste Minima könnte aber auch gut im positiven Bereich sein.
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Woernie,
Du beschwörst immer das G/S Ratio. War auch in der Vergangenheit sicher richtig. Nur können Sich auch Dinge ändern.
Obwohl ich viel viel eher Silber- als Goldbug bin, sehe ich Gold aktuell viel bullischer als Silber.
Die grosse Manipulation im April ging vom Gold aus und war essentiell für Gold.
Laut COT, BPR und Comex Daten hat JPM den Silbermarkt immer noch fest im Griff. Nicht schwer bei dem geringen Volumen an frisch gedruckten Dollars, die dazu nötig sind.
Beim Gold sind aber jetzt einige Schwergewichte im Ring. Man darf gespannt sein, ob es zum Kampf kommt. Würden wir das überhaupt mitbekommen??
Und wie die nächste Schlacht ausgeht.
Also auf Sicht der nächsten Wochen kann ich mir nur einen Impuls beim POG vorstellen, der beim POS nachträglich (vielleicht) übertroffen wird. Aber keinerlei Anstieg der vom POS angeführt wird...ich habe Dich so verstanden, dass die Charts eigentlich das Gleiche sagen? -
Beim Gold ist die ganze Geschichte noch viel abstruser.
Ich möchte vorrauschicken, dass der Einfluss der Banken, vor allem der Non US Banken schon immer viel höher war als beim Silber. Da Gold kein klassischer Rohstoff ist und kaum durch die Grossindustrie nachgefragt werden dürfte, ist das auch nicht so verwunderlich.Die kleiner 4 US Banken laut BPR sind jetzt gerade mal 16.781 Kontrakte Short! Die (US-) Banken weiterhin als grosse Shorts zu bezeichnen steht also im krassen Gegensatz zu den bekannten Fakten. Man möge mal ein paar einschlägige Kommentare daraufhin überprüfen!
Die 22 bis 20 Non US Banken sind insgesamt auch nur 22.474 Kontrakte Netto Short.
Da die TREX aber immerhin noch 88.462 Kontrakte Short sind, möchte man meinen es können keine Banken mehr bei den TREX sein?Die US Banken sind insgesamt nur mehr 76.610 Kontrakte short, die übrigen Banken 54.957. Insgesamt nur mehr 131.567 von 437.931. Nur mehr 30%.
Wenn man sich übrigens die 4 grössten Trader long ansieht, so sind diese Brutto bereits deutlich grösser als Short (27,5% zu 25%). Netto sind es 19,2% zu 20,2%.
Also die Banken sind noch nicht (vollständig) Netto Long. Aber die Schwergewichte haben die Seite bereits gewechselt.
Ganz offensichtlich kann man aber daraus zumindest kurzfristig keinerlei Kurstendenz ableiten! Sonst müsste der POG bereits ganz wo anders stehen?
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Am Freitag wurde der BPR für den Mai, eher für den zurückliegenden April veröffentlicht. Nun liegen alle Karten auf dem Tisch, die wir Dummies einsehen dürfen.
Ich habe das Gefühl, da passt was nicht.Zuerst zu Silber.
Laut BPR sind 4 oder weniger US Banken jetzt 21873 Kontrakte netto short. Die TREX sind aber insgesamt 36.327 Kontrakte netto short. D.h. es gibt 1 bis 3 Player die nicht US Banken sind, die 14454 Kontrakte Netto Short sind. Wer könnte das sein? Ich habe im Kopf, dass das Positionslimit an der Comex für Silber 5000 Kontrakte beträgt.
Laut BPR sind die 16 bis 14 Non US Banken jetzt 11.618 Kontrakte Netto Short. Non US Banken habe ich/wir bisher in der Gruppe SWAP Dealer vermutet. Die Swap Dealer sind aber aktuell laut COT fantastische 12.550 Kontrakte Netto LONG.Das sind Gleichungen mit zu vielen Unbekannten. Wenn man aber annimmt, dass JPM als US Bank bis zu 21.873 Kontrakte short ist, muss es eine Non US Bank geben, die ebenfalls kräftig short ist. Und es gibt eine ganze Anzahl von Swap Dealern die die Short Position der Banken (in dieser Gruppe) bei Weitem übersteigen.
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Woernie,
klar ist der Rückgang der Netto Long Positionen der kleinen Spekulanten beeindruckend. Natürlich ist das ein Signal für eine Bodenbildung!
Nur der Vergleich zwischen April 2001 und April 2013 ist völlig aus der Luft gegriffen!Und wenn man sich die Long Position der kleinen Spekulanten ansieht, so ist diese "nur" von ca. 60.000 auf 39.868 gefallen. Das ist absolut keine "Kapitulation". 20.000 Kontrakte für Gold an der Comex sind nicht weltbewegend und auch nicht marktbewegend.
Eigentlich würde ich mich Rethfeld's Wellenreitern anschliessen:
Chart und COT spricht für eine breite Bodenbildung mit abschliessendem Test der Tiefs. Nur hat uns JPM gezeigt, dass man willens und in der Lage ist jegliche Kursmanipulation durchzuziehen. Also könnte JPM durchaus vorhaben den Kurs durch den doppelten Boden durchrauschen zu lassen. Darüber können wir nur spekulieren. Da hilft weder Chart noch COT weiter.
Am Ehesten würde ich den Export nach Asien als wichtig einstufen. Die Zahlen hierzu kommen leider eher spät und unzuverlässig. -
..sehen die COT aber wirklich sehr konstruktiv aus. Zur Abwechslung mal einen Blick auf die Kleinspekulanten. Die wurden regelrecht aus dem Markt gefegt. Da dürften die Nasen noch wochenlang bluten. Innerhalb kurzer Zeit voneinem Rekord-Long-Level auf das geringste Long Level aller Zeiten. Zu Beginn des Goldbullmarktes 2001 ( April ) waren die Kleinspekulanten mit 144 Kontrakten long...und heute ? Lächerliche 133 Kontrakte.
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Was hat der April 2001 mit dem April 2013 gemein?
Ich würde sagen rein gar Nichts! Wenn sich also ähnliche Positionierung der Kleinspekulanten ergeben ist das reiner Zufall. Der aber unvermeidbar ist. Weil, so vermute ich zumindest, die Kleinspekulanten zwischen 1980 und 2001 eher Short waren??? Zumindest ganz andere Positionen geherrscht haben, als heute üblich. -
Cyberworky,
mir ist und bleibt es ein völliges Rätsel wie man den COT für Optionen auswerten kann/soll?
Man kann einen Put short oder long sein.
Oder einen Call short oder long sein.Dann kann der Call/Put weit aus dem Geld sein, aus dem Geld sein, am Geld sein, aus dem Geld sein oder weit aus dem Geld sein. Grob gesprochen gibt es also 4*5 = 20 Möglichkeiten!!!!!!
Dann spielen die Laufzeiten bei einer Option natürlich eine überragende Rolle.
Wenn ich grob nochmal 4 verschiedene Laufzeiten annehme, bin ich bei 80 Möglichkeiten. In Wirklichkeit sind es wohl zigtausend verschiedene Optionen die offen sind.Bei den Futures gibt es genau 3 Möglichkeiten! Short oder Long oder Spread. Die Laufzeit spielt praktisch keine Rolle, da lange Laufzeiten kaum gehandelt werden und der Aufpreis minimal ist. Spekulanten engagieren sich praktisch gar nicht in langen Laufzeiten.
Cyberworky,
wenn Du einen Weg kennst allle oder wenigsten viele Optionszahlen der CME herunterzuladen, wäre es mir hochwillkommen und ich verspreche alle Erkenntnisse daraus zu veröffentlichen! Ich befürchte aber dass es weder einen kostenfreien Weg gibt noch wirklich interessante Erkenntnisse.
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Zwyss,
ich habe meine Lektion letztes Jahr gelernt! Viele COT Analysten haben aber scheinbar Scheuklappen auf. Die absolute Netto Short Position der Commercials in einen Chart einzuzeichnen, bringt wenig bis nichts. Die Positionsveränderung in Bezug zur Preisveränderung ist IMHO entscheidend.
Wir hatten letztes Jahr im Silber extrem niedrige NSPs der Commercials. Dennoch hat es sehr lange gedauert bis daraus eine kräftige Aufwärtsbewegung wurde.
In klaren Abwärtstrends sind technisch orientierte Spekulanten natürlich short! Die Commercials bilden nur das Gegengewicht und sind deshalb deutlich weniger Short als Normal. Deshalb ist die absolute Höhe der NSP der Commercials völlig belanglos. Wir haben keine belastbaren Vergleichswerte aus ähnlichen Situationen. -
Indikativ wird der First Notice Day für den MAY 2013 Kontrakt am kommenden Dienstag. Freitag morgen waren nur mehr 23.198 Kontrakte offen. Die Shorts konnte die letzten Tage in längere Laufzeiten rollen ohne grosse Kurssteigerung hinnehmen zu müssen.
Weder bei Gold noch bei Silber ist ein besonderer Backwardation Effekt zu beobachten.
Also hier spricht momentan nichts für grössere Kurssprünge.
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Turd hat schon irgendwo Recht, es wird/bleibt interessant, aber so dramatisch wie er würde ich es nicht formulieren. Und bullisch sehe ich das auch noch nicht.
Klar haben wir jetzt besondere Zahlen, die es so nicht gab in den letzten Jahren. Nur haben wir auch eine Kursentwicklung, die es in den letzten 10 Jahren nicht gab.
Die Spekulanten haben relativ hohe Short Positionen und relativ niedrige Long Positionen.
Die Commercials insgesamt haben ihren Marktanteil zu Lasten der grossen und kleinen Spekulanten deutlich erhöht. Was selten ist!Die TREX haben ihre Shortposition nicht grossartig verändert in den letzten Wochen. Was ich so nicht erwartet hätte! Sie halten 24,3% des gesamten OI, was 38.630 Kontrakten entspricht. Da die NSP der Commercials aber nur 17.164 beträgt, sind die Commercials EX TREX Netto Long. Das ist nicht so selten, aber 21466 ist ein Mehrjahresrekord.
Das heisst nichts anderes, als dass bei 21.466 Kontrakten der TREX (JPM und Freunde?) die (virtuelle) Gegenpartei ein Commercial ist. In vielen Fällen dürften das Non US Grossbanken. Das ergibt sich auch aus der mittlerweile recht grossen Longposition der Swap Dealer.
Die Swap Dealer lassen sich erwartungsgemäss und erfahrungsgemäss nicht so schnell aus ihren Positionen vertreiben, weil diese ja normalerweise in irgendeiner Form gedeckt sind.
Aber sie (bzw. ihre Geschäftspartner) haben jetzt ganz klar auf die tieferen Preise reagiert. Das sollte den POS unterstützen. Nur ist das längst nicht genug um einen kräftigen Anstieg auszulösen. -
Ersatzkasse,
entweder Du bist Detlev Schlichter oder das war ein Plagiat.
Das Original steht hier:
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Ich stimme Fossilis völlig zu!
Ich lese auch, dass GS seine Empfehlungen ändert! Wen interessiert das?
Die veröffentlichte Meinung von GS ist doch völlig wertlos? -
ich frage mich halt wie man die zukünftige Preisentwicklung aus Daten ablesen will die bei Veröffentlichung schon ein paar Tage alt sind
Wenn man bedenkt dass sich die eingenommenen Positionen auf dem Futuremarkt binnen Sekunden ändern können ist das doch für die Tonne, oder?
Kroesus,
manche Leute orientieren sich daran, was Gold 1980 gekostet hat!
Andere Idioten was das Benzin letzte Woche gekostet hat, obwohl sie heute tanken?
Dabei muss man doch nur alle Zusammenhänge kennen und schon weiss man, was Benzin morgen kosten wird! Ist doch ganz einfach! Für einen vielseitig Internet Gebildeten! -
Goofy,
ich hatte keinen Strangle vor. So weit bin ich leider nicht gekommen. Dabei sass ich am Freitag davor und hab das wilde Hin und Her beobachtet!? Ich bin leider nicht auf die naheliegende Idee gekommen!
Ich habe es aktuell nicht geprüft, aber ich vermute, dass die Aufgelder exorbitant hoch sind! Alles Andere wäre Absurd!
Ein Straddle ist eine Spekulation auf sich erhöhende Aufgelder! Ein Strangle ist nicht ganz so "aufgeldfixiert". Er benötigt aber eine krasse Kursbewegung, die weit über der normalen Vola liegt.
Das hatten wir gerade!
Wenn die Volas oben sind, ist ein Straddle Selbstmord!
Ein Strangle direkt nach der grössten Kursbewegung im POG seit 30 Jahren erscheint mir als zu spät! Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach einer super grossen Kursbewegung die nächste grosse Kursbewegung erfolgt?
Wenn - dann nur als Gegenbewegung! Spar Dir den Put!
Diese ist aber bereits erfolgt. POG in EUR etwa 5%.Aktuell sehe ich keine Chance! Es sieht aber so aus, als hätte JPM sehr viel Sorgfalt aufgewendet, seine Spuren zu verwischen!
Langfristig bin und bleibe ich der Meinung, dass man die Kurse nicht "drücken" kann. Je länger man drückt, desto höher der Sprung! Wir haben definitiv keine Blase! Und es ist auch keine Blase geplatzt!
Optimistisch betrachtet könnte man von einer Harakiri Aktion sprechen. Ein Angriff aus völliger Verzweiflung, der aber kurzfristig Erfolg hatte.Ich würde weiterhin Pulver trocken halten. Wer im entscheidenden Moment auf der richtigen Seite investieren/spekulieren kann, kann richtig viel Geld gewinnen.
Laut COT ist der entscheidende Moment noch nicht gekommen. Bzw. Keiner kann ihn erkennen! -
Goofy,
mich erinnert dieser anhaltende Glaube an die EM Propheten schon immer sehr stark an Monthy Python's "Brian". Warten auf den Messias!
Deshalb bin ich ja Anhänger von COT und Chart Analyse. Da wir uns da wenigsten auf objektive Zahlen und Fakten stützen. Die man natürlich unterschiedlich auslegen kann oder wie aktuell, benutzen kann um die Kurse zu manipulieren. Wenn man offensichtlich durch Gerichstsurteile und CFTC freie Fahrt erhält, kann man die Gewinne ungestört maximieren. Dummerweise muss die halt auch jemand bezahlen.
SG1Y02 halte ich für eine gute Idee! Das Cash Management ist aber entscheidend! Da kann ich nichts raten. Ist sehr persönlich und ich selber bin immer noch zu blöd dazu!
Wie im COT Thread andiskutiert: entscheidend wird sein, wie stark JPM seine Short Positionen reduziert hat. Aktuell kann man es noch nicht sicher sagen. Es scheint aber, dass JPM zumindest weniger short beim Silber ist und dafür die Spekulanten viele Short Positionen eröffnet haben. Dabei wird der Mai Kontrakt beim Silber demnächst fällig. JPM hätte es sicher in Petto die Short Spekulanten ganz böse in einen Short Squezze zu treiben. Nur, wollen sie das?
Ich würde vielleicht wieder so einen kleinen Lottoschein in Richtung Short Squezze Mai lösen? Ich hab auch schon einen, aber mit Basis 31 war ich wohl zu früh/zu optimistisch.
Ich bin sehr gespannt auf den COT vom Freitag. Der sollte Einiges aussagen, über die neuen Gewichte am Markt. Evtl. kommt er aber schon wieder zu spät!