Beiträge von wef

    Cyberworky hat sehr richtig geschrieben, dass die Banken (JPM) ein künstliches Überangebot schaffen können und damit den Preis drücken.
    Würden sie das allerdings dauerhaft und zu heftig tun, müsste bei einem Rohstoff wie Silber, der sich verbraucht, sehr bald eine physische Knappheit eintreten. Physische Knappheit kann nicht durch Schaffung von Papiersilber bereinigt werden!
    D.h. JPM kann den Silberpreis gar nicht drücken! Es kann aber sehr wohl seine Schwankungen kontrollieren. Und durch Massnahmen an anderen Märkten perfekt nutzen.
    Können sich die Banken allerdings aus dem grossen Staubecken der ETFs frei bedienen, so wie das etliche Kommentatoren immer wieder mutmassen, können sie die Schwankungen im Preis noch viel gefahrloser dirigieren.

    Knucki,


    Du hast soviele Denkfehler bzw. Wissenslücken, dass es meine Möglichkeiten übersteigt diese schnell zu bereinigen. Ich kann und will auch nicht immer wieder alles wiederholen. Dir zu raten, diesen Thread mal genauer zu studieren, führt natürlich auch nicht leicht und schnell zum Erfolg. Grundwissen wird hier nur gelegentlich am Rande diskutiert. Cyberworky oder auch Edelweiss haben aber einige Links veröffentlicht, wo man sich weiterbilden kann.
    Ich glaube, sowas wie ein Thread Glossar wäre wohl erforderlich! Dank mangelnder Eignung der Forensoftware und sicherlich unterschiedlicher Auffassung über die Definition der Begriffe aber nicht so einfach zu realisieren.
    Was haltet Ihr von dem Vorschlag, Beiträge die grundlegendes Wissen besprechen sollen, mit dem Suchbegriff COTGlossar zu markieren? Würde das eine vernünftige, schnelle, zielgerichtete Suche fördern?


    Kurz zu den wichtigsten Punkten:
    Zu jedem Shortkontrakt gibt es immer einen Longkontrakt und umgekehrt.
    Es gibt aber keine direkten Kontrahenten. Die CME als Betreiber ist der verantwortliche Kontrahent.
    Wenn also z.B. ein Longkontrakt zwangsliquidiert wird, muss gleichzeitig ein Shortkontrakt verschwinden. Deshalb wird der Preis sinken.
    Kein Inhaber eines Kontrakts kann es sich "aussuchen" ob er den Kontrakt erfüllt! Am Laufzeitende muss ein bestehender Kontrakt erfüllt werden! Der Kontrakt kann aber bis zum LastTradingDay gehandelt werden.
    Die allermeisten Kontrakte lösen sich in Luft auf, weil sie durch Eingehen der Gegenposition nichtig werden. (die Differenz zwischen Öffnen und Schliessen des Kontrakts wird natürlich bezahlt)
    Commercials zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie Gold oder Silber besitzen.



    Eine sehr gute Frage war allerdings:


    "Wieso machen die Banken die Preise?"


    Würden allerdings die Produzenten (gemeint ist wohl eher die Minen) die Preise machen, hätten wir ein Oligopol. Ähnlich wie beim Erdöl.
    Das Gleichgewicht zwischen Erzeugern und Verbrauchern müsste die Preise bestimmen. Dieses ist aber durch den viel zu grossen Einfluss der Banken zerstört. Das Thema wird aber in zig anderen Threads diskutiert.
    Die Spekulanten wären dazu da, jederzeit Liquidität zu sichern. Und die Preisdifferenzen sinnvoll auf die Laufzeiten der Futures zu verteilen.

    Spengler,
    Du bist total auf dem Holzweg!
    Nochmal: der CoT gibt nicht jede Woche ein Signal! Und er bestätigt auch nicht ständig Signale. Der CoT gibt im Idealfall einen Hinweis dass eine Trendwende bevorsteht. Ist die Trendwende erfolgt, ist der CoT wieder völlig neutral.
    Trendwenden im Wochenchart gibt es nicht so viele. Deshalb macht der CoT in vielen Wochen keine Aussage. Ausser, dass der bestehende Trend mehr oder weniger stark weiter gehen wird.
    Die Regel lautet: die Commercials verkaufen bei steigenden Kursen und kaufen bei fallenden Kursen. Eine deutliche Verstärkung dieses Verhaltens lässt einen Trendwechsel wahrscheinlich werden.

    Es geht nicht darum, wer hat den Längsten? Nein, es geht darum, hat man mit CoT-Analyse bessere Ergebnisse, also letztlich verdient man damit Geld oder nicht?
    Klar, dass das dann nichts mit Buy and Hold zu tun hat, es geht darum die Frage zu klären, ob CoTs ein geeignetes Instrument zur kurzfristigen Spekulation am Papiermarkt sind.
    Es wird nur die Trefferquote der Prognosen untersucht.


    Zuerst: was heisst kurzfristig?
    Für mich Daytrading bzw. kaufen und verkaufen innerhalb eines Monats.
    Dafür taugt der CoT naturgemäss natürlich überhaupt nicht, da er ja schon 3 Tage zu spät kommt. Und nur einmal wöchentlich erhoben wird.


    Der CoT kann maximal 3 bis 6 mal im Jahr Signale geben. Diese haben dann eine Lebensdauer von einigen Wochen. Damit eine gute Prognose daraus wird, muss aber zuallererst das Signal erkannt und richtig gedeutet werden. Und selbst die allerbeste Analyse erzeugt nur eine Prognose deren Eintrittswahrscheinlichkeit vielleicht bei 80:20 liegt.
    Empirisch nachweisen zu wollen, ob CoT Analyse Vorteile bringt, ist also äusserst schwierig.


    Für mich ist es schlicht und einfach unmöglich, jede Woche auf Basis des CoT eine detaillierte Prognose abgeben zu wollen. IMHO der völlig falsche Ansatz. Dankbar sein, wenn man ein gutes Signal erkennt und es erfolgreich traden kann, das ist die Devise. Meckern, dass der CoT kein Signal liefert (oder man es nicht versteht oder noch schlimmer, dass man es nicht auf dem Silbertablett serviert=erklärt bekommt) bringt Nichts!

    Spengler,


    WER sagt Dir denn wohin die Reise geht?


    Ich kenne Nichts und Niemanden, der die Zukunft vorhersagen kann!


    Die Commercials wurden bisher noch nie überrannt und sie liegen meistens richtig. Das kann man nachträglich recht gut feststellen.


    Genau wie bei der Chartanalyse versucht man ein Muster aus der Vergangenheit wiederzuerkennen. Dabei ist aber der Fundamentalsatz, dass es wahrscheinlicher ist, dass sich die Vergangenheit wiederholt, als dass etwas gänzlich Neues passiert. Wer nicht glaubt das man aus der Vergangenheit lernen kann, sollte den COT und die Charts (und KGV und und und....) nicht weiter beachten. Bloss was bleibt dann eigentlich noch übrig?

    Performer,


    Du hast Recht, die marginalen Veränderungen in der NSP der Commercials lassen keine grossartigen neuen Erkenntnisse zu.


    Der 15.3. (grosser Verfallstag für Optionen in Deutschland?? ) dürfte keinerlei Relevanz für die Comex haben. Wichtig ist das Rollen des April Kontrakts für Gold, das jetzt in die heisse Phase kommt. Und der Abschluss des grossen März Kontrakts für Silber. Hier waren die Zahlen zuletzt aber sehr enttäuschend.

    Sei unbesorgt, Wef,das alles weiß Herr Sprott ! Da oben steht aber auch nicht ''...am 19.Februar (wurde) fast die gesamte Jahresangebotsmenge an Gold an der COMEX verkauft=geliefert...'' sondern ''...am 19.Februar (wurde) fast die gesamte Jahresangebotsmenge an Gold an der COMEX gehandelt ! ...''


    Ist mir schon ein paar mal aufgefallen, dass Du diesen 'Manipulationsvorwurf' nicht akzeptieren kannst/willst. Aber was anders als 'Preisbildung' (aka Manipulation) wird mit Gold systematisch 'betrieben', das weder produziert wurde, noch im Besitz des 'Anbieters' ist, noch geliefert werden soll, noch geliefert werden kann aber zum Kauf angeboten wird ? Das ist Papiergold in Reinform das in nahezu beliebiger Menge 'geschöpft' werden kann. (abhängig einzig vom Margin- bzw. Maintainancekonto des Anbieters). Das nenne ich sehr wohl 'Manipulation'. Dein Gegenargument geht am Kern des Problems kilometerweit vorbei.



    Woernie,
    da kennst Du mich aber (immer noch) schlecht!
    Ich habe die Manipulation der EM Preise noch nie angezweifelt!
    Was ich nicht akzeptieren kann, ist die oftmals unseriöse, inhaltlich falsche und reisserische Berichterstattung darüber. Sie führt dazu, dass manche Goldbugs glauben, jeder Preisrückgang wäre auf Manipulation zurückzuführen. Und die seriösen Ankläger der Manipulation wie Ted Butler oder Dimitri Speck geraten in den Dunstkreis von Verschwörungstheoretikern, die überall Manipulation sehen.


    Das Volumen an der Comex mit der Jahresangebotsmenge zu vergleichen, ist völlig falsch. Wenn dann im nächsten Satz über ungedecktes Verkaufen gesprochen wird, wird IMHO ganz bewusst ein falscher Eindruck beim Leser herbeigeführt.


    Im Übrigem sollte Jedem klar sein, dass an der Comex auch im grossen Stil "ungedeckt gekauft" wird. Die meisten Spekulanten dürften gar nicht die Mittel besitzen, das Gold oder Silber zu bezahlen, das sie über die Comex handeln! Genau deshalb funktioniert ja die Manipulation durch jemand der die tieferen Taschen hat.

    So wurde beispielsweise am 19.Februar fast die gesamte Jahresangebotsmenge an Gold an der COMEX gehandelt - innerhalb eines Tages. Silber wurde im selben Umfang an der Terminbörse gehandelt. Sie und ich wissen aber: Wer so viel Metall verkauft, kann dieses gar nicht liefern, weil es einfach nicht verfügbar ist. Aber irgendjemand da draußen haut die Kontrakte auf den Tisch und hält die Kurse niedrig.


    Wie schon öfters erwähnt: an der Comex wird kein Edelmetall verkauft! Den Handel mit Kontrakten mit dem Kauf/Verkauf von physischem Edelmetall gleichzusetzen, ist völlig falsch! Nur im Auslieferungsmonat kann man diesen Vergleich ziehen. Der Grossteil des Handels den Herr Sprott anspricht, findet aber nicht im Auslieferungsmonat statt.


    "The confirmed volume yesterday has been corrected down to a normal 97.975."
    Das hat Harvey Organ zum Silber Umsatz am 19. Februar kommentiert!


    Tatsächlich verkauft wurden im ganzen Februar an der Comex aber nur 454 Kontrakte oder 2,2 Mio Unzen Silber. Ganz weit weg von einer "Jahresangebotsmenge"!


    99,9% der Händler eines Kontraktes müssen diesen niemals beliefern!


    Das Alles sollte Herrn Sprott wohl bekannt sein.

    Ich habe vor Kurzem folgende interessante Theorie zum USD gelesen:


    Über dem USD hängt das Damoklesschwert grosser ausländischer Guthaben in US Staatsanleihen. Sollten diese liquidiert werden, würde:
    a) der USD zusammenbrechen
    b) der US Staatshaushalt zusammenbrechen. Die Zinssteigerungen könnten wohl kaum mehr durch die Druckerpresse kompensiert werden.
    Nur befinden wir uns gerade in einem Abwertungswettlauf. Gerade Japan als grosser Halter von USD zeigt überhaupt kein Interesse an einem schwachem USD(stark untertrieben). Jede Abwertung des USD bewirkt eine Aufwertung der anderen grossen Währungen. Keine dieser Währungen (bzw. die jeweiligen ZBs) hat ein Interesse daran. Momentan!


    Irgendwann werden die Chinesen Interesse an einer starken eigenen Währung haben. Inhaltlich ist das aber noch weit weg. Zeitlich kann es sehr schnell gehen.


    Ich möchte aber daran erinnern, dass der Zusammenbruch des Papiergelds im GSF schon seit vielen Jahren prophezeit wird. Das internationale Währungssystem könnte wirklich jederzeit zusammenbrechen! Es will nur Keiner!
    Cui bono? Lautet immer die wichtigste Frage.
    Solange keine einflussreiche Partei (im Sinne von Mitspieler) den Zusammenbruch des USD sehen will, wird er auch nicht stattfinden! Das haben die letzten Jahre eindrucksvoll bewiesen.
    Vor einigen Jahren haben Crashpropheten behauptet, es wäre komplett unmöglich für Politik und ZBs die langfristigen Zinsen zu manipulieren. QExx hat das Gegenteil bewiesen!

    Natürlich ist Banken Bashing extrem populär und findet hier im Forum viele Anhänger.
    Die Banken haben sich das auch (un-)redlich verdient!
    Nur hat das keinerlei Informationscharakter! Undifferenziert und ohne konkrete Fakten über die Banken (oder die Bank) herzuziehen, ist reines "Unterhaltungsfernsehen"! Man muss das von Zeit zu Zeit ansprechen. Sonst merken es manche vielleicht nicht mehr. Wenn immer das gleiche Programm gesendet wird...

    wenn ich für jeden einzelnen Betrugsfall von JP Morgan einen extra Strang eröffnen würde, käme wahrscheinlich der Server vom Goldseiten-Forum an seine Grenzen.


    :D :D


    Guter Scherz! War das Selbstironie?
    Ohne es nachzählen zu wollen, vermute ich, dass Du in den letzten 5 Jahren bei Weitem die meisten (toten) Threads eröffnet hast.

    Desertfighter,


    Du begehst schon lange Etikettenschwindel! Hier steht "...buy Silver!" im Threadtitel. Ausserdem heisst die Rubrik MIT Edelmetallbezug! Was haben Zinsderivate mit dem Thread zu tun?
    Haben Du und/oder Max Keiser inzwischen gemerkt, dass es ziemlich dämlich ist JPM mit Silber crashen zu wollen, wenn diese 1000mal höher in Zinsderivaten engagiert sind?

    Cyberworky,
    da sage ich gar nichts dazu.
    Ich kenne mich bei Silber aus und mit Abstrichen bei Gold. Alle anderen COTs interessieren mich nicht, weil ich zu wenig Wissen habe. Meine Meinung zu COT Charts sollte bekannt sein?



    Meiner Meinung nach ist das eine völlige verdrehte Vorstellung von Ursache und Wirkung! Gold kann garnicht auf 500 USD pro Unze fallen (bei gegenwärtiger Kaufkraft) weil eben diese 10 Gründe (und vielleicht noch 50 andere) dagegensprechen!


    Sollte Gold tatsächlich auf 500 USD fallen, heisst das nichts anderes als dass diese 10 Argumente nicht stichhaltig waren!


    Meiner Meinung nach ist die endgültige Wahrheit der Goldpreis. Gold ist NICHTS anderes als Geld! Und Geld definiert sich ausschliesslich dadurch was man dafür eintauschen kann.
    Also die viel zitierte Formel, "eine Unze ist eine Unze", ist kompletter Blödsinn! Ein Unze Gold ist genau so viel wert, wie man dafür eintauschen kann.
    Einerseits ist der Tauschhandel durch die Globalisierung und das Internet unglaublich effizient geworden, anderseits wird er immer noch fast ausschliesslich durch die bekannten Währungen abgewickelt. Um effektiv tauschen zu können, muss man das Gold vorher in eine liquidere Währung umwandeln. Ausser man benötigt gerade eine Zahnkrone oder einen Ehering...
    Da sollte es einem schon zu denken geben, wenn eine Unze auf einmal wesentlich weniger wert ist....


    Wobei das eben total hypothetisch ist....weil eben gute Gründe dagegen sprechen, dass der POG fallen kann. Sich zu freuen, wenn der POG fällt ist deshalb IMHO total schizophren bzw. extrem unlogisch. Eine alte Börsenregel lautet: "wenn ein Preis fällt/steigt gibt es gute Gründe dafür (auch wenn Du sie nicht kennst) "
    Die Tauschverhältnisse aller Vermögenswerte unterliegen in unruhigen Zeiten natürlich starken Schwankungen. Sich ausgerechnet mit Gold von diesen Schwankungen zu befreien, wäre völlig naiv.

    Meine Einschätzung von letzter Woche hat sich bestätigt:


    Silber kann nicht sinken während Gold steigt!


    Stattdessen hat der COT gedreht. Silber ist weiter auf dem Weg in den grünen Bereich. Einzig die Position der TREX ist noch relativ hoch. Dafür sind die Swap Dealer jetzt deutlich long (25619:17705). Vielleicht die aussagekräftigste Gruppe momentan?
    Dagegen hat beim Gold die NSP der Commercials wieder zugenommen. Seltsam das gegenläufige Verhalten der kleinen und grossen Spekulanten. Während die Grossen ihre Short Positionen stark verringert haben und dazu noch die Longpositionen stark erhöht haben, ist es bei den kleinen Spekulanten ganz anders. Short wurde nochmal um knapp 5% erhöht, Long um 10% verringert.


    Also Gold einen Schritt zurück, Silber 2 vor. Bald sind wir auf gleicher Höhe. Erst dann sind die Ampeln auf Grün.
    Jemand der noch viel Pulver trocken hat, sollte jetzt aber schon vorsichtig einsteigen. Ich glaube nicht, dass es noch kräftig runter gehen wird. Es könnte aber noch etwas seitwärts gehen. Das passt aber nicht zur Jahreszeit???
    Müssen wir doch noch bis September warten bis die nächste Rallye kommt?


    Der COT meldet übrigens für Dienstag abend ein OI beim Silber von 145.625. Die CME meldet aber nur 145.620! Ein klares Anzeichen von Manipulation? Eher das Gegenteil!

    Papillon,


    nur als Anregung:


    wenn Du Deine eigenen Beiträge zitierst, solltest Du klar kenntlich machen, von wann welcher Beitrag stammt und wo die einzelnen Beiträge beginnen und enden. Ich weiss ja nicht wie es anderen geht, aber ich finde es so extrem unübersichtlich.
    Wenn Du textuell sagen würdest: "....ich habe im Postings 4711 vom xx.xx.xxxx gesagt...." wäre das viel leichter verständlich!

    bei dieser massiven Golddrückung ist dieses Thema aus naheliegenden Gründen nicht sinnvoll diskutierbar.....


    Der Rebound wird gewaltig und kommt unerwartet


    Woraus schliesst Du denn dass "eine massive Golddrückung" vorliegt?


    Weil der Preis gefallen ist und vielleicht tiefer liegt als Du Dir das vorgestellt hast?


    Mir auch! Wef, kannst Du einen signifikanten Rückgang der insgesamtenen Kontraktanzahl über die Jahre feststellen? Also die absolute Kontraktmenge der letzten Jahre betreffend? Imho, könnten nicht nur Verhältnismäßigkeiten und zukünftige Preise klare Signale senden, sondern auch klar die absolute Menge der gehandelten, respektive angebotenen und geforderten Kontrakte.


    Schöne Grüße


    Bürgerrechtler,


    Sorry, ich weiß nicht worauf Du hinaus willst? Meinst Du offene Kontrakte (OI) oder gehandelte Kontrakte (volumen) ? Beide Grössen sind sehr stark von der Margin abhängig. Beides unterliegt zudem dem normalen Lebenszyklus der Futureskontrakte. Das Volumen steigt zu Zeiten des Rollens bis auf das 2 bis 3 dreifache des Normalen.


    Woernie hat im COT Thread einen ganz netten Langzeitchart gepostet. Ich bin aber der Meinung, dass Langzeitbetrachtungen höchst problematisch sind. Man muss immer die Änderung der Vorraussetzungen berücksichtigen!


    Vereinfacht ausgedrückt war die Comex durch zu hohe Margin und fallende Kurse im Jahr 2012 kurz vor der Bedeutungslosigkeit.
    Seit dem kräftigem Anstieg im Spätsommer 2012 hat sich das aber wieder gedreht.