Also wenn Hendry (permanent) bärisch gegenüber Japan ist, kann ich das gut nachvollziehen. Japan hat eine absolut katastrophale Alterspyramide, kaum Rohstoffe und keinen Platz.
Dabei sind die japanischen Rentner scheinbar gut abgesichert, mit hohen Geldvermögen in japanischen Staatsanleihen.
Das wird höchst interessant, wenn die japanischen Rentenfonds vom grossen Einzahler zum grossen Entnehmer werden. Gegenüber einem Schuldner, der bereits mehr als Pleite ist. Japan wird DIE Vorlage für uns. Spätestens ab 2020 gehen die Babyboomer in grosser Zahl in Rente.
Japan ist aber auch ein schönes Beispiel für finanzielle Repression. Nullzinsen seit vielen vielen Jahren. Dabei hohe Gewichtung von Staatsanleihen bei den Pensionskassen. Nur die Inflation hat man nicht ausreichend hingekriegt. Da war vermutlich der YEN zu stark. Und die Japaner zu konsumunwillig.
Meines Wissens nach ist es in Japan aber zu keinerlei (grösseren) Kreditausfällen gekommen. Weil der Staat halt alle Schulden übernommen hat. Das beweist für mich eindeutig, dass man durch Gelddrucken Deflationäre Crashes verhindern kann, solange das Volk mitmacht. Man kauft buchstäblich Zeit.
Beiträge von wef
-
-
Geza,
ich bin Silber immer long, auf verschiedenen Zeitebenen. Ich könnte es mir nie verzeihen, den "grossen Knall" zu verpassen. Falls er denn jemals kommt...
Kurzfristige Positionen habe ich aber schon länger nicht mehr eröffnet. Dazu ist mir die Lage einfach zu undurchsichtig. Ich hoffe immer noch dass wir bei nächsten Tief klare Signale von COT und Chart haben und der Einstieg damit relativ risikolos wird.Meine langfristigen Positionen leiden natürlich in solchen seitwärts/abwärts Phasen auch ganz gehörig. Steigen aber auch ganz gewaltig wenn es von 28 auf 35 geht, wie im Spätsommer. Diese Schwankungen verfolge ich aber gar nicht mehr. Das ist mir psychisch zu anstrengend..
-
Das trifft leider in gewissem Masse auf das Internet bzw. das Forum zu!
Mir ist es jetzt zum wiederholtem Male passiert, dass längere Beiträge "verschwunden" sind. Natürlich bin ich selbst "schuld". Das ist aber trotzdem extrem ärgerlich, weil man viel Zeit damit verbringt sie zu verfassen. Und selbst die Wiederholung Zeit kostet..
in meinem Beruf ist Datenverlust Worst Case, der nicht eintreten darf.. im Internet Scheissegal... machs nochmal...
Ich muss sagen, wie wir das Werkzeug Computer mittlerweile nutzen ist absurd und wird uns sehr bald in den Abgrund führen... -
Hallo Hedda,
nachdem Du Dich hier explizit zum Handel mit Derivaten bekannt hast, finde ich es sehr schade, dass Du Dich nicht gelegentlich im Derivate Thread äusserst. Das soll aber beim Weitem keinem Kritik sein! Ich habe absolut Verständnis wenn Du mit der Pflege Deines eigenen Threads voll ausgelastet bist. Die meisten Foristen posten halt nur wenn sie gerade Lust haben. Einen eigenen Thread dauerhaft zu betreuen ist da eine ganz andere Leistung, die von den Anderen meistens gar nicht erkannt wird.
Hut ab und mach weiter so
wef -
Zum COT gehört IMHO ganz entscheidend der BPR und die täglichen Umsatz/OI Zahlen der CME.
Ich kenne aber keinen Analysten der diese Zahlen auswertet/beurteilt. Mit Abstrichen Ted Butler.
Deshalb sind diese Analysen IMHO keinen Schuss Pulver wert. Dennoch beeinhalten aber immer mehr professionelle Analysten COT Charts in ihre Prognosen. Weil sie einfach billig zu kriegen sind... da bewahrheitet sich das alte (Vor-)urteil: was billig ist, ist auch nichts wert! -
Die Deutsche Bank stellt die Finanzrepression in den Mittelpunkt ihrer aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins "Perspektiven".
Dabei werden relativ klare Worte gebraucht. Finanzrepression sei nichts anderes als der Vermögenstransfer vom Sparer zum Schuldner durch negative Realrenditen. Den deutschen Privatanlegern würde allein in 2012 dadurch ein Schaden von 40 Milliarden entstehen. Die Finanzrepression sei aber politisch gewollt und vermutlich der einzig durchsetzbare Weg. Haushaltkonsolidierung oder Schuldenschnitt wären weitaus schmerzhafter.
(Interessanterweise wird die Möglichkeit das Haushaltsdefizit durch erhöhtes Wachstum zu verringern gar nicht genannt. Die von den Politikern herbeigeredete Lösung durch Wachstum ist einfach zu absurd!)
In den USA hätte die Finanzrepression zwischen 1945 und 1980 dafür gesorgt, dass das Defizit von 120% des BSP auf 40% gesunken sei (war mir bisher nicht bewusst). Allein durch Inflation hätte sich das BSP allerdings um 60% erhöht.Als Konsequenz rät man massiv zur Flucht aus Staatsanleihen und hin zu riskanteren, höher rentierlichen Anlagen. Wie dividendenstarken Aktien...Und zu Gold! Entweder als Münzen und Barren oder in Form DB eigener Wertpapiere. Z.B. A1E0HR
Hauptargument für Gold ist laut DB die hohe Nachfrage der ZBs die auf ein konstantes Angebot trifft.Ich finde es ziemlich bemerkenswert, wie deutlich die DB hier Stellung bezieht und wie massiv die Kunden gedrängt werden, Staatsanleihen zu verkaufen. Sicher aus Eigennutz, Depotumstellung sind ja nicht schlecht für eine Bank. Aber Politiker werden das nicht gerne lesen!
-
Hallo Geza,
kann man machen!
Wobei, als ich das geschrieben habe, bin ich davon ausgegangen, dass der Rücksetzer auch die Short Position der Commercials wieder auf normale Dimensionen zurückbringt. Das ist bisher noch nicht passiert. Der COT Stand letzten Dienstag zeigt jetzt beim Silber erstmals nenneswerte Positionsveränderungen. Man könnte jetzt natürlich darauf wetten, dass der "schwarze Freitag" auch die Short Positionen ordentlich zurück gebracht hat? Wissen werden wir das erst nächsten Freitag. Dann gibt es auch einen BPR. Also werde ich noch warten.
Wenn Du Stop Loss 29 setzen willst, würde ich Dir auch eine Basis 29 empfehlen. Weil der OS mit Basis 29 halt auch bei POS 29 seinen höchsten Zeitwert hat. Ich würde jetzt auch 3 Monate mehr Laufzeit spendieren. Das schmälert zwar den prozentualen Gewinn, macht aber den Schein viel sicherer. -
Pandadler,
meiner Meinung nach lässt Du Dich zu immer extremeren Aussagen und billigen Retourkutschen provozieren, die Taheth dann erst Recht wieder aufgreifen kann. So wird dann ein Hin und Her daraus.
Schade, denn ich lese ganz gerne mal eine abweichende Meinung. -
Chessna,
ich habe wirklich nichts gegen Pandadler oder Taheth. Für sich alleine sind das sicher eher interessante Foristen. Nur im Zusammenspiel ist das wie Kasperl und Krokodil, Dick und Doof...kurzfristig unterhaltsam, aber eben Kindergarten. -
Zweifler,
kein Problem. Im Durchschnitt und aus Deiner Sicht hast Du Recht gehabt. Ein Forum sollte eben dazu da sein, dass man auch mal die andere Sicht kennenlernt. Schön, dass Du lernfähig bist.Nur nochmal: ein Grossteil der Beamten/Angestellten im öffentlichen Dienst sind im mittleren/gehobenen Dienst. Gerade der mittlere Dienst wird äusserst mässig bezahlt. Aber deshalb muss man auch kein Mitleid haben. Jeder ist seines Glückes eigener Schmied.
Nur, wer schlecht bezahlt wird und keine wirklichen Aufstiegsmöglichkeiten hat, von dem kann man auch keine Spitzenleistungen erwarten! Es gibt aber dennoch viele Beamte die Spitzenleistungen erbringen, weil sie zumindest eine zeitlang idealistisch sind. Und Geld ist nicht Alles!
Achtung Vorurteil: Junge Beamte sind idealistischer. Junge Leute (Studenten) die in der Wirtschaft anfangen, sind engagierter, motivierter, ehrgeiziger. Aber gehaltsfixierter!
IMHO müssen wir dahin kommen, dass Beamte besser bezahlt werden und wieder ein besseres Image bekommen. Da wir nunmehr einen extrem hohen Verwaltungsanteil haben und Verwaltung hauptsächlich durch Beamte erledigt wird, ist das der "grösste Hebel" zur Verbesserung. -
An die Moderatoren:
Könnte man nicht für Pandadler und Konsorten (Taheth...) eine eigene Rubrik (besser ein eigenes Forum) aufmachen. Kindergarten oder so ähnlich?
Das Niveau, das durch den immer währenden Schwachsinn, des "Austauschs" zwischen Pandadler und der sofortigen Antwort durch Taheth nach aussen getragen wird, bestimmt irgendwo den Ruf des Forums. Und damit den Ruf seiner Mitglieder. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich davon und beantrage diesem Unsinn endlich ein Ende zu bereiten! -
Ich wollte eigentlich nicht antworten, da OT!
Aber ihr denkt hier an den höheren Dienst. Der verdient so gut, dass er nicht wirklich wechseln muss.
Aber der mittlere und gehobene Dienst wird saumässig bezahlt! Und daran krankt das ganze Wesen des öffentlichen Dienstes. Die berufliche Laufbahn ausschliesslich von der Schulbildung abhängig zu machen, ist völlig pervers. Und steht im völligen Widerspruch zu unserer angeblichen "Leistungsgesellschaft"! Wenn ein bedeutender Teil der deutschen Arbeitnehmer nicht nach Leistung bezahlt und befördert wird sondern nach Schulbildung ist das krankhaft! Seltsamerweise wird das selten bis nie thematisiert?
Ich habe selber im öffentlichen Dienst angefangen. Gehobener Dienst. Praktisch alle jüngeren Kollegen sind nach wenigen Jahren in die "freie Wirtschaft" gewechselt. Wenn man den Absprung verpasst, ist man allerdings bei den typischen Personalern untendurch und damit gefangen.
Danach habe ich in der GmbH von 2 ex Polizisten gearbeitet. Hauptsächlich für Behörden. Da diese durch Gesetze/verordnungen/Besoldung gar nicht in der Lage sind vernünftiges Personalmanagement zu betreiben, müssen sie für extreme Kosten externe Dienstleistungen einkaufen. Die Ex Polizisten waren früher übrigens mittlerer Dienst. Waren aber schlau genug sich weiterzubilden, sich dann von einem grossen Softwareunternehmen abwerben zu lassen und als sie genügend potentielle Kunden kannten, sich selbstständig zu machen.
Ich halte Zweiflers Posting für ein total dämliches pauschales Vorurteil. Das beim höheren Dienst sicherlich öfters zutrifft!Die ständige Kritik gegen Beamte/den öffentlichen Dienst ist im Durchschnitt sicherlich berechtigt. Gegenüber vielen vielen Einzelnen ist sie aber eine bodenlose Frechheit!
-
Meggy,
bitte nimm es nicht persönlich und nehm es mir nicht übel. Aber das "Golden Cross" hat ganz schön abgekackt!Das soll einfach nur dokumentieren, wie relevant solche Ereignisse aus der Vergangenheit wirklich sind. Golden Cross hat ein paar Mal funktioniert. Jetzt gerade nicht! Geschichte reimt sich, aber leider haben wir das Versmass momentan nicht im Griff.
PS: Natürlich gibt es ein paar Schlauköpfe, die uns morgen erklären werden wie sie alles längst gewusst haben. Das sind genau die, deren Prophezeiungen ich in Zukunft besonders kritisch unter die Lupe nehmen werde.
Trotzdem ein schönes Wochenende. Kursrückgänge können auch grosse Chancen darstellen! Wenn man vorher nicht zu unvorsichtig war!
-
@ wef :
"Gestern" ... wurde am Fr., 26.10., geschrieben, und meinte daher den Do, 25.10.12.Im übrigen - siehe meine PN.
Grüße.DrK, danke für Deine Erläuterung.
Also wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, war das Hoch #8 am 5.10. und das Hoch #13 am 25.10.?
Liegt bei Bogen zwischen 2 Hochs auch ein Tief?
Dann hätten wir nämlich innerhalb von 15 Handelstagen, 6 Hochs und 5 Tiefs. Das nenne ich inflationär.
Ich definiere Hoch und Tief ganz anders, deshalb habe ich Bogen's Kommentare vermutlich nie verstanden.Wie ist denn dann ein Zyklus definiert? Gemeinhin würde ich erwarten die Folge Hoch-Tief-Hoch oder Tief-Hoch-Tief stellt einen Zyklus dar?
-
"
ich glaube es steht auch im Text: auf Anzeige eines gewerblichen Textilhändlers ..
"Nein, das steht nicht im Text. Da auch kein Link in diesem Thread dabei war, lese ich das zum ersten Mal. Also kennen wir noch kein Indiz, dass das FA Ebay speziell überwacht?
Die Finanzgerichtsbarkeit hat also entschieden, dass 3 Immobilienverkäufe innerhalb von 10 Jahren bereits gewerblich sind. Da von "Marktteilnahme" oder "Nachhaltigkeit" zu sprechen, ist doch komplett an den Haaren herbeigezogen!
Offensichtlich gibt es für den EM Handel noch keine solchen Richtlinien. Oder wir kennen sie (noch) nicht.
Was spricht dagegen, dass die Finanzgerichte bezüglich der Nachhaltigkeit von EM Handel ebensolch haarsträubende Richtlinien aufstellen?
Der Handel über Ebay hat dabei den schweren Makel, dass er ganz offensichtlich eine Marktteilnahme darstellt.Auf alle Fälle sollte man das Thema im Auge behalten, bis es konkrete Entscheidungen dazu gibt.
-
Sorry DrK,
aber ich komme gerade nicht mit!
Wann war gestern?
Wann war Zwischenhoch #13? Bei welchem Kurs?Ich habe gerade den daily Gold Spot Chart vor mir. Das was ich einigermassen als Zwischenhoch identifizieren kann, war der 16.10. bei etwa 1750 USD.
Ich dachte bisher Bogen bezieht sich auf den Tages(Schluss)kurs?
-
Wenn man sich die Bewertungen einiger Buchtverkäufer anschaut, wird anscheinend nicht alles so heiß gegessen wie gekocht.
Privatverkäufer mit ein paar Tausend Euronen Umsatz im Monat sind keine Seltenheit. Vermutlich haben die Behörden gar nicht genug Personal, um hier jeden Einzelnen herauszufischen. Scheint also auch Glück/Pech zu sein, ob man an den Haken des Finanzamts gerät.@ Alibaba
Hab ich nicht kapiert, was ist ein "Angabenabgleich" ????RMG,
wie stellst Du fest wieviel Umsatz jemand pro Monat in Ebay erzielt? (ich frequentiere Ebay nur äusserst selten. Vielleicht eine dumme Frage?)Ich orientiere mich an der Pelzverkäuferin. 140 Deals mit 77.000 EUR haben gereicht, um beim FA auffällig zu werden.
Dass das Zufall war, glaube ich nicht.
Nur - FAs sind regional organisiert, Ebay nicht. Aber die Benutzerstammdaten, die Ebay ans FA meldet, kann man sicher wieder regional aufspalten.
Keine Ahnung wie gut die FAs zusammenarbeiten. Aber mit primitiver Software kann man die Stammdaten von Millionen von Ebay Usern blitzschnell scannen. Das kommt nur auf das Datenmodell an. Also was Ebay melden muss. Und in welcher Form und Konzentration. -
Weg von der Neiddebatte zurück zum Thema!
Gerade der Neid derjenigen die keine Edelmetalle besitzen und die hohen nominalen Gewinne derjenigen die früh eingestiegen sind, wird in der Mehrheit der Bevölkerung einen Drang nach Besteuerung auslösen! Das hatten wir bereits 2000 im Aktienboom. Die völlig unsinnige "Spekulationssteuer" wurde verschärft.
Es ist also durchaus ein öffentliches Verständnis, wenn noch nicht gar ein Druck dar, den Handel mit Edelmetallen nicht als "normale" private Vermögensverwaltung zu sehen. Sondern als abnormal. Also gewerblich. Das hätte den Vorteil, dass die hohen Veräusserungsgewinne Einzelner ja auch wieder teilweise sozialisiert werden können.Auch der Kauf und Verkauf von Immobilien stellt ja eine private Vermögensverwaltung dar. Dennoch herrschen hier ganz andere Richtlinien als bei Aktien.
Offensichtlich gibt es noch keine (bekannten) Richtlinien über Anzahl der Geschäfte, Umsatz oder Gewinn beim privaten EM handel.
Die Richtlinien die Juergenlangen genannt hat: Gewinnerzielung, Marktteilnahme und Nachhaltigkeit sind offensichtlich so wachsweich, dass sie nicht einschätzbar sind. Wieso würden sonst gerade Immobilienverkäufe sehr sehr schnell gewerblich??????????
-
Wer von Zinsen lebt, bezahlt am wenigsten Steuer, nur Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent (plus Solidarzuschlag und Kirchensteuer)
100 mili zu 1% anlegen, macht 1 mili pro Jahr, minus Steuer 350.000 (pi mal Daumen)
Wenn man dann noch riestert oder rüruppt, kann man bestimmt noch Steuern sparen
![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)
Dagobertos,
wer 100 Mios zu 1% Zinsen anlegt, verliert pro Jahr 2 Mio! Bei einer geschätzten Inflationsrate von 3%! Da sind die 280.000 Steuer (25%+soli, Kirchensteuer in dieser Grössenordnung zahlt kein Mensch) grad wurscht.
Die tatsächliche Teuerungsrate, gerade bei Assets, ist nicht zu messen und liegt wesentlich höher.Der Sinn der Abgeltungssteuer war nicht "Steuergerechtigkeit" sondern Steuervereinfachung. Der ständige Ruf nach Steuergerechtigkeit hat in ein Labyrinth geführt. Nun haben wir kein Stück mehr Gerechtigkeit aber viel viel mehr Verwaltung!
Nur weil jeder meint, er würde benachteiligt, wenn er Steuern zahlen muss! -
@RMG und XRAY1:
Was Ihr Euch da zusammenreimt, interessiert das Finanzamt einen feuchten Kehricht!
Ein befreundeter Steuerberater/Wirtschaftsprüfer hat mir schon vor einiger Zeit angekündigt, dass das FA Ebay auf dem Kieker hat. Und dass die Abgrenzung gewerblicher Handel eine völlige Grauzone ist.Wie ist das FA wohl auf die og Pelzhändlerin gekommen?
Juergenlangen hat die rechtliche Situation sicherlich sehr gut beschrieben. Nur Recht haben und recht bekommen sind 2 völlig unterschiedliche Sachen. Dabei ist Recht haben bei "gewerblichem EM Handel" auch noch ziemlich schwer.
Ich würde davon ausgehen, dass jeder der mehr als 100.000 EUR Umsatz pA über Ebay erzielt und kein Gewerbe angemeldet hat, durch das FA überprüft wird. Selbst wenn man gute Argumente hat, wie die og Pelzverkäuferin, hilft das noch lange nicht!
Beim FA gibt es keine Unschuldsvermutung, sondern regelmässig eine Umkehrung der Beweislast!Ich wäre sehr sehr vorsichtig. Ich habe keine Lust auf Prozesse. Aber das ist ja auch wieder "Geschmackssache".