Beiträge von wef

    Beim Silber kann es eigentlich nicht mehr lange dauern und es folgt der grosse Knall. Nach unten wären 26 und darunter sogar 20 wahrscheinlich, nach oben mindestens 38, vielleicht 42 evtl. sogar neues ATH?


    Laufzeit würde ich September wählen. Basispreise deutlich aus dem Geld. (das Kursziel sollten wir so oder so weit vor Ablauf erreichen, die Scheine müssten also vor allem Zeitwert haben!). Da ich Silberbug bin, würde ich vielleicht doppelt soviele Calls wie Puts ordern?
    Muss aber noch ein bisschen rechnen. Sowas habe ich noch nie versucht!

    Eigentlich hat sich wenig getan in der letzten Woche. Minimale Preisveränderungen, wenig Änderungen bei den TREX. Die absoluten Positionen der TREX sind praktisch unverändert. Das OI beim Gold ist aber leicht gesunken, beim Silber stark gestiegen. Beim Silber war die Marginsenkung offensichtlich ein völliger Erfolg.


    Übrigens kann man praktisch alle Charts zum OI die im Internet erhältlich sind, komplett vergessen, da sie die Spreading Positions nicht berücksichtigen. Spreads genügen eigenen Gesetzen die ich (noch) nicht kenne. Aber sie verändern das absolute OI deutlich. Spreads sollten vom Ablauf der grossen Kontraktmonate abhängig sein und auch sehr deutlich von der Margin. Und vor allem von Contango oder Backwardation.
    So ist beim Gold der Rückgang des OI durch die Ausweitung der Spreads netto weit grösser und beim Silber nur etwas kleiner.
    Während beim Silber kleine Spekulanten und Producer/merchants ihre Positionen kräftig vergrössert haben, ist das MM ausgestiegen. Typisch! Seitwärtsbewegung sind nichts für Trendfolger!
    Dagegen haben sich beim Gold fast alle Gruppen mehr oder weniger stark zurückgezogen.


    Auffällig bleibt Silber! Die Long Position der Commercials ist so gross, wie ewig nicht mehr (22.4.2008)! Und das bereinigte OI ist sehr hoch.


    Wie gesagt, die Ruhe vor dem Sturm. Eine klare Marktmeinung zeichnet sich nicht ab! Alle warten und halten ihr Pulver trocken.

    @Severin,
    es ist ein bisschen spät die Diskussion zum 29.2. wieder aufzuwärmen....
    Nur kurz zu Deiner Frage: Jemand hatte einen Netdania Chart der sich eindeutig auf den Silber Spot bezog mit Volumenkurven unterlegt, die sich ebenfalls auf den Spot Markt bezogen. Hat dann das Volumen mit der Volumeneinheit der Comex (5000 Unzen pro Kontrakt) multipliziert und behauptet, diese Umsätze wären an der Comex erzielt worden. Schlamperei bzw. Betrug von vorn bis hinten.
    Was ich sagen wollte: wenn die Volumeneinheit für den Spot Markt wie sie in den Netdania Charts gezeigt wird, tatsächlich 5000 wäre, wäre der Spot Markt viel viel grösser als der Futuresmarkt. Ich denke, dass die Volumeneinheit für den Spot Markt etwa um den Faktor 10 kleiner ist.


    Die Aussage von Sprott die Du zitierst, ist übrigens ziemlicher Quatsch. Der reine Umsatz von 34.000 Kontrakten an der Comex ist nichts Besonderes. In der Spitze hatten wir mal 300.000 Kontrakte oder 1,5 Milliarden Unzen. Es ist völlig klar, dass die Verkäufer an der Comex meistens nicht das physische Silber halten, das ihrem Verkauf entspricht. Auch an den Aktienbörsen werden gelegentlich mehr Aktien eines Unternehmens an einem Tag gehandelt als es insgesamt gibt.

    Wenn ich überhaupt sehe, wie sehr sich unsere geheiligte Autoindustrie bemüht hat den Energieverbrauch zu drosseln, kriege ich das grosse Kotzen!


    Nein!! Grössere und schwerer Autos verbrauchen NICHT weniger Sprit! Nur dem Verbraucher ist der Spritverbrauch, obwohl die Benzinkosten angeblich ja so wichtig sind, scheinbar komplett egal. Er kauft bevorzugt das grössere, schwerere,(höhere) Auto. Hauptsache bequem. Ausserdem freie fahrt für freie Bürger! Wenn es dann beim Tanken etwas teurer wird, ist natürlich die Politik mit ihren Steuern schuld und die bösen Ölgesellschaften. Weil Öl gibt es ja genug! jawohl! Und der deutsche Bürger hat ein Anrecht darauf. Er wird ja mit dem Anrecht auf Mobilität geboren. Vom ADAC garantiert!

    ich hoffe in einem sind wir uns einig:


    Billige Energie bedeutet Wohlstand, mangelnde Energie bedeutet Armut!


    Solange es unsere kapitalistische Marktwirtschaft gibt, wird es keinen Energiemangel geben! Nicht für die Leute, die genügend Geld haben! Solange es die Anderen mitmachen.


    Aber: noch braucht man viel Energie um neue Energie zu erzeugen. Z.B. ein Kraftwerk bauen, ein Windrad aufstellen, einen neue Ölquelle zu finden und auszubeuten....usw...usw..
    Andreas Eschbach hat in seinem Buch "Ausgebrannt" sehr schön beschrieben, wie schnell ein "Black Swan", in diesem Fall der Ausfall des weltgrössten Ölfelds Ghawar die gesamte Menschheit verarmen lassen würde.
    Anderseits haben die von Euch verdammten Nachfolger des Club of Rome im Buch "Faktor Vier" im Jahre 1997 behauptet wenn nicht bewiesen, dass man den weltweiten Energieverbrauch um den faktor 4 senken könnte. Daran hat aber offensichtlich niemand Interesse...???


    Ich denke technologisch haben wir noch sehr sehr viel Luft nach oben. Einerseits im Vermeiden des Energieverbrauchs, andererseits im Finden von neuen Energiequellen. Solange wir noch genügend Erdöl haben, stehen alle Wege offen. Sollte aber irgendetwas dazwischenkommen, wird diese Luft ganz schnell knapp.


    Solange aber selbst meine Putzfrau in Wellnessurlaub geht und Energie im grossen Stil zum Fenster rausblässt, erscheint mir die Lage nicht als allzu Ernst. Solange man mit Ryan Air oder sonstigen für 19 EUR quer durch Europa fliegen kann... Laubblässer erlaubt sind...Skihallen in Dubai...Güter per Luftfracht..Wein in EU billiger als im Erzeugerland Südafrika oder Australien...Geschäftsleute sich am Flughafen kennenlernen (gleicher Job, nur verschiedene Richtung)....SUVs zum neuen Volkswagen werden....Fernreisen werden dieses Jahr laut ADAC um 27% zunehmen....


    (to be continued)


    ...gibt es Abhilfe! Reichlich!

    Goofy,


    da hast Du den COT Thread nicht gründlich genug gelesen bzw. ich habe mich unklar ausgedrückt. Beim Silber hat sich am 10.4. ein neues 10 Wochen Minimum in der NSP der Commercials ergeben. Das war und ist ein klares Kaufsignal! Diese 10 Wochen Minima haben außnahmslos zu höheren Preisen geführt. Innerhalb weniger Wochen.
    Während innerhalb des klaren Aufwärtstrends zwischen 10/2008 und 4/2011 das nächste Hoch innerhalb 10 Wochen weit höher lag, ist seitdem das Timing weit schwieriger geworden.
    Die klaren Kaufsignale im Mai und Juni 2011 haben zwar im Juli/August nochmal zu Kursen über 40 USD geführt, waren aber schwer zu timen und insgesamt in der Relation erreichter POS zu NSP viel zu schwach.
    Auch die nächsten Kaufsignale Ende September/Anfang Oktober haben nur einen minimalen Kursgewinn ergeben, der schwer bis unmöglich zu nutzen war.
    Die letzten Kaufsignale Ende 2011 haben aber immerhin eine Kurserholung von 28 auf 37 USD angedeutet. Ein sehr auskömmlicher Gewinn!


    Nun haben wir erneut ein (noch) kleines Kaufsignal, aber in Verbindung mit einer chartechnisch explosiven Situation. Dazu die Nachrichtenlage von der Comex (deutliche Anzeichen eines physischen Aufkaufs einer bestimmten Partei) und die sich abzeichnende Erholung der Weltkonjunktur. Recht viel besser geht es nicht mehr!
    Wer an einem solchen Minimum in der NSP einen OS mit Laufzeit grösser 10 Wochen gekauft hat, Basis aus dem Geld, hat in der Vergangenheit immer die Chance gehabt, ordentlich Gewinn zu machen. Auch wenn es leider im letzten Jahr extrem schwer war den richtigen Verkaufszeitpunkt zu erwischen.
    Und wir beim Gold gerade ein ordentliches Fehlsignal - bis jetzt - hinter uns haben.


    Klar sind die Zeiten momentan schwierig. Ein Einstieg ist je nach persönlicher Situation gut zu überdenken. Wenn Silber unter 30 und dann gar unter 27 fallen sollte, ist viel Porzellan zerbrochen. Wenn nicht alles! Je länger die Seitwärtsbewegung anhält, desto explosiver wird die Situation, nach oben wie nach unten. Und Mai ist kein guter Monat für Silber!
    Dennoch bin ich überzeugt, dass wir momentan ein sehr günstiges Chance/Risiko Verhältnis haben! Ach ja, OS sind auch noch günstig momentan!


    Viel Glück, Allen!


    oder wie schliesst David Morgan seine Briefe:


    Gesundheit vor Wohlstand und
    Weisheit vor Wissen!


    Allein dafür geniesst er meine höchste Anerkennung.

    Ich konnte nicht widerstehen und habe heute morgen bei ca. 31,25 POS in BP3PXD investiert. Im Moment erscheint mir dieses Kaufniveau als traumhaft. Ich bin sehr optimistisch gestimmt.
    Wenn ich im richtigen Moment die Chance habe, würde ich auch noch den ganz kurzfristigen Deal wagen. Aber dazu muss eine schwungvolle Aufwärtsbewegung her. Über 32,55 muss es mindestens gehen. Dann würde ich einen Schein Laufzeit Juni Basis 35-37 kaufen.

    Ich habe allergrössten Respekt vor ihm! Auch wenn Viele seine Aussagen als langweilig, weil immer gleich empfinden. Er ist eben kein billiger Verkäufer, der das schreibt, was alle gerne lesen. Er geht auch nicht den leichten Weg und beschimpft JPM und die Aufsichtsbehörden einfach grundsätzlich, wie es viele andere Kommentatoren tun. Die Art und Weise wie er seit vielen Jahren seine Protest führt, nämlich auf absolut demokratische Weise, finde ich sehr beachtlich.


    In seinen neuen Kommentaren auf den Goldseiten behauptet er immer noch, dass die Comex mit Abstand der wichtigste Edelmetallmarkt ist. Und dass die Preise an der Comex "gemacht" werden. OTC spielt keine Rolle. Leider liefert er keine Fakten. Was für OTC vermutlich unmöglich ist. Also werde ICH ihm bis auf Weiteres einfach glauben. Das was er sagt macht für mich aber absolut Sinn. Die sinnlosen, böswilligen, teils absurden Unterstellungen überlässt er Anderen.
    Ich möchte es ähnlich halten!

    BP3PXD kommt mir sehr günstig vor. Laufzeit knapp 1 Jahr, Break Even bei 33,81! Das erscheint machbar. In ein bis 2 Wochen!


    Überhaupt hat BNP momentan sehr günstige Scheine.


    Ich habe aber bisher mit BNP nur wenig Erfahrung gemacht. Im Zweifelsfall kaufe ich GS oder DB. Oder am liebsten CITI.

    COT ist äusserst positiv. Kurs scheint nach unten gut abgesichert, kämpft aber mit der 33 USD Schranke. Wenn sie fällt, sollte das einen Schub geben.
    Dazu sind OS momentan recht günstig.


    Also entweder das günstige Kursniveau (wenn noch möglich) für einen mittelfristigen Einstieg nutzen oder aufs Überschreiten der 33 warten und einen sehr kurzfristigen Trade versuchen. Beides sollte unter guten Vorraussetzungen stehen.

    Nachdem der COT letzte Woche ein non event war, habe ich mir den Kommentar dazu erspart.


    Diese Woche ist es weitaus interessanter.


    Silber ist rundum bullisch! Die NSP der Comms hat ein lokales Minimum erreicht und gibt von daher schon ein Kaufsignal. Die kleinen Spekulanten haben ihre Netto Long Position um 27%!! reduziert. Grosse und kleine Spekulanten sind kräftig short gegangen! Und auch die TREX haben ihre Short Position reduziert. Dabei lässt sich aber eine Kernposition bei den Spekulanten nicht abschütteln.
    Aus dieser Position kann es vorerst zumindest keine grösseren Kursverluste mehr geben. Der Widerstand bei 33 wird aber eine harte Nummer.


    Gold ist dagegen deutlich durchwachsener. Das Minimum der NSP vom 20.3. wurde noch nicht wieder erreicht. Auffällig aber, dass die US Banken ihre Shortposition um etwa 1 Drittel verringert haben, seit 7. Februar. Das sind immerhin 50.000 Kontrakte und mehr als 10% des Gesamtmarkts. Das könnte aber auch nur ein Zeichen dafür sein, dass die Bedeutung der CME schwindet? Das OI ist jedenfalls auf den niedrigsten Wert seit 09/2009 gesunken. Beim Gold sehe ich aus dem COT heraus keine "Gefahr" für grössere Kursgewinne. Da müssen schon äusserst positive Nachrichten her.

    Goofy,


    nicht so pesimistisch!
    Zwar habe ich auch den Eindruck, dass der COT auch beim Gold immer unzuverlässiger wird. Die Bedeutung der Futures nimmt scheinbar rapide ab!
    Aber das sollte ja nach Ansicht von 90% der Foristen zu stark steigenden Preisen führen. Früher oder später?


    Da Du ja eher ein Stop Loss Anhänger bist und aktuell nicht so von Deinem glücklichen Händchen überzeugt bist, würde sich ein enges Stop Loss oder ein Teilverkauf mit optimistischem Limit anbieten.
    Ich schau mir das noch ein bisschen an. Ich denke jetzt geht noch was!

    woernie:


    Schöne Charts, wie immer :thumbsup:


    Allerdings kann man die auch ganz anders interpretieren.
    Zuerst die absolute Höhe des Korrelationskoeffizienten(KoKo): Meines Wissens sind Werte zwischen -0,5 und +0,5 bei Investments völlig irrelevant.


    Dann kann man aus den Charts sehr schön sehen, dass sich der Koko wunderbar in Wellen bewegt. D.h. er misst keineswegs die tägliche Korrelation sondern nur einen extrem geglätteten Trend. Genauso wie ein GD200 immer noch steigen kann, obwohl die Kurse längst im freien Fall sind! Ein schnell fallender KoKo Graph bedeutet also vermutlich nicht, dass die Korrelation abnimmt, sondern dass sie sich ins negative gedreht hat!


    Nachdem ganz zwingend ein kausaler Zusammenhang zwischen Goldpreis und Goldminenpreis besteht, kann eine negative Korrelation nicht lange bestehen. Deshalb werden negative Werte nie erreicht.


    Seit Anfang 2011 haben wir nun eine fallende Kurve des KoKo. Aktuell ist die Kurve steil fallend! Das heisst nichts anderes als dass momentan eine negative oder höchstens keine Korrelation mehr besteht!
    Natürlich hat die Geschichte gezeigt, dass sich diese Korrelation wieder einstellen muss, da ja der offensichtlich kausale Zusammenhang besteht. Daraus aber momentan eine Prognosefähigkeit ableiten zu wollen, halte ich für völlig falsch. Die Fakten sagen, man kann aus den Minenindices momentan nicht auf den Goldpreis schliessen und umgekehrt! Wie bei allen fundamentalen Zusammenhängen wird sich das wieder einstellen. Nur wann weiss kein Mensch!

    Justin,


    das ist das leidige Problem mit den verschiedenen Datenquellen. Onvista.de hat für gestern einen Schlusskurs von 8620 berichtet. In Deinem Chart sind es aber nur 8479. Das ist ein entscheidender Unterschied.


    Im Chart von Onvista ist eine deutliche Neigung nach unten zu sehen, bei den Höchstkursen innerhalb des Wimpels. In Deinem Chart besteht oben eine Waagrechte. Also ein horizontaler Widerstand.


    ...
    Zu Kupfer dreii Bemerkungen:
    1. ist Kupfer aktuell an einem beinharten Widerstand angekommen. Hier von einem Ausbruch zu sprechen ist zumindest leichtsinnig.
    2. Ist Kupfer seit 2006 'realtiv schwach' im Vergleich mit Silber und auch mit Gold
    3. Scheint bei unteren Wendepunkten in der jüngeren Vergangenheit eher Silber in Relation zu Kupfer die 'Musik' zu machen...


    zu 1)
    Jüngere Vergangenheit schlägt ältere Vergangenheit. Momentan haben wir erstmal einen Ausbruch aus einem trendbestätigenden Wimpel. Dieser müsste dann eigentlich genügend Momentum verleihen um auch den älteren Widerstand zu überwinden?


    zu 2)
    Kupfer ist zu 100% ein Industriemetall und kein Geldmetall wie Silber. Dass der Kupferpreis seit 2006 überhaupt so stark ist, trotz wirtschaftlicher Rezession ist ein klarer Hinweis auf Geldentwertung. Die Indikation von Kupfer für Silber gilt strenggenommen nur für den "Industrieanteil" von Silber. Nun ist es aber so, dass die Investmentnachfrage stark vom Wohlstand eines Landes abhängt. Zumindest in China und Indien. Die Investmentnachfrage sollte also nachlaufend mit der industriellen Nachfrage korrelieren. Das kann man wiederum nur sehr schwer graphisch aus Charts ersehen.


    zu 3)
    Ich "sehe" beim Kupfer den unteren Wendepunkt als längst überwunden. Ich gehe aber momentan auch davon aus, dass der untere Wendepunkt auch beim Silber Ende 2011 stattgefunden hat.
    Beim Kupfer sehe ich ein sehr schönes W. IMHO eine der stärksten Chartformationen überhaupt.


    "Wer zieht wen?"
    Mal so mal so. Je nachdem welche Seite von Silber gerade gespielt wird. Aus Deinen Charts sieht man aber klar, dass Kupfer den Absturz 2008 und 2011 früher begonnen hat und das Top 2011 deutlich früher ausgebildet hat. Und momentan scheint es zumindest so, als hätte Kupfer die Umkehr früher und kräftiger betrieben. Wir werden sehen...

    Das Hin und Her bei den Spekulanten verstehe ich auch längst nicht mehr. Letzte Woche verkaufen alle geradezu panisch Gold, ein paar Tage später kaufen viele wieder. Natürlich kann man nicht sagen, dass bzw. ob es die Selben waren. Ich hatte im COT Thread mal nach einer vernünftigen Erklärung gefragt, aber nur eine blöde Antwort erhalten. Wahrscheinlich beschäftigt sich keiner ernsthaft damit. Und es ist vermutlich auch fruchtlos sich damit zu beschäftigen. Muss man einfach akzeptieren...


    Wobei man nun sagen muss, der Gold COT ist deshalb soooo schlecht, weil Spekulanten viel gekauft haben und das nur einen geringen Preisanstieg ausgelöst hat. Das ist zwar ein gutes Argument, aber keineswegs zwingend. Denn die Spekulanten können ja noch viel viel mehr kaufen. Leider wird aber auch beim Gold das Verhalten der Spekulanten immer unvorhersehbarer. Das wiederum ist aber ein Hinweis, dass hinter den Kulissen (bedeutende) Veränderungen stattfinden.


    Wer nur sein vermögenstechnisches Überleben sichern will, ist mit physischem Gold vermutlich ganz gut aufgestellt. Wer jedoch an der Umverteilung von Arm zu Reich teilhaben will, muss ein bisschen mehr tun. If you can't beat them, you must join them! Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas tun kann, um die Umverteilung zu stoppen. Aber wenn ich mich beteilige, erhalte ich mir wenigstens den maximalen Handlungsspielraum.

    Sorry, woernie und alle Anderen!


    Da bin ich wohl ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen. Mein Beitrag war schon kritisch gedacht, aber ich wollte niemanden angreifen. Es ist nur meine Meinung, dass Minenindices überbewertet werden und andere Parameter wie Rohstoffindices eben vernachlässigt. Das ist auch nicht nur auf diesen Thread bezogen.
    Und es ist nur meine Meinung, davon muss sich keiner beleidigt fühlen!


    Das mit den 6 Jahren habe ich auch nicht geschrieben um meine übergrosse Erfahrung zu zeigen, speziell bei Minen haben Viele hier wesentlich mehr, sondern weil IMHO die jüngere Vergangenheit immer die ältere Vergangenheit übermalt. Vor 30 Jahren waren Minen Frühindikatoren, jetzt sind sie es nicht mehr, also ist die frühere Erkenntnis (leider) irrelevant geworden. (Bis es sich wieder ändert)

    Während man bei Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung die Einkommensabhängigkeit und die Beteiligung des Arbeitgebers noch irgendwie nachvollziehen kann, ist Beides bei der Krankenversicherung völlig sinnfrei. Wieso beteiligt man den Arbeitgeber an den Gesundheitskosten und das auch noch einkommensabhängig? Das könnte man doch genauso auf die private Haftpflicht und die Kfz Haftpflicht ausdehnen?
    Ein Arbeitgeber, der seinen Angestellten besonders hohe Löhne bezahlt, wird durch höhere Versicherungsbeiträge gemassregelt. Völliger Irrsinn und total überholt. Zu Bismarck's Zeiten war das ein Riesenfortschritt. Jetzt ist es ein Anachronismus.
    Aber von Reformen keine Spur!


    Der noch grössere Witz der Geschichte ist ja, dass man vor Jahren die kapitalgedeckte Altersversorgung entdeckt hat und über Sparformen extrem pushen wollte. Und auf einmal merkt man, dass es keine Zinsen mehr fürs Kapital gibt und dadurch Altersvorsorge irgendwie schwierig wird. Wenn nicht absurd. Wieder keine Reaktion der Politik!


    Wird mit dem Solidarprinzip begründet, die Besserverdienenden finanzieren einen Anteil der geringer Verdienenden mit. Da die größte Solidarität auch irgendwann ein Ende hat, gibt es die Beitragsbemessungsgrenze.


    Das ist doch der grösste Scherz! Wenn man über der Beitragsbemessungsgrenze liegt (und jung ist), braucht man auf einmal gar nicht mehr solidarisch sein, sondern kriegt eine viele bessere Versicherung für viel weniger Geld! Nichts gegen solidarisch, aber dann durchgängig!


    Ausbildungstarif! Ein Student zahlt privat minimale Beiträge während sein gleichaltriger Handwerksgeselle astronomische Beiträge bezahlt. Ist das solidarisch?