Beiträge von wef

    Ich glaube übrigens, dass die grossen Preisanstiege von Silber und Gold auf Manipulation zurückzuführen sind. Die COT Werte damals sind deshalb nicht vollständig vergleichbar. Meine Theorie dazu habe ich im "Crash JPM" Thread geschrieben, weil ich diesen Slogan so hirnrissig finde.


    Die "einfache Gesetzmässigkeit" lautet:
    die Commercials verkaufen an die Spekulanten zu immer höheren Preisen, immer grössere Mengen an Silber (oder Gold).


    Da es aber viel mehr Geld als EM gibt und Short immer viel gefährlicher als Long ist (ein Rohstoffpreis ist nach unten begrenzt, aber nicht nach oben), gibt es offensichtlich einen Punkt, an dem die Commercials nicht mehr mitgehen können oder wollen.


    Ganz offensichtlich sind die Commercials eben zu clever bzw. zu vorsichtig um sich im vielzitierten Short Squezze fangen zu lassen. JPM hat Aktionäre und muss Bilanzen veröffentlichen! Grosse Verluste (die ausgewiesen werden müssen) dürfen also nicht entstehen! Der grosse Spieler an den Rohstoffmärkten, China, hat solche Restriktionen nicht. Man hat die Shorts 2 mal an den Abgrund geführt, aber dann den letzten Schubs vermieden. Und die Crashes im Mai, September und Dezember "erlaubt". JPM sollte sich dabei kräftig refinanziert haben.


    Nun ist die Short Position der US Banken wieder kräftig angeschwollen. Nachdem was Harvey Organ so schreibt, wird kräftig physisches Metall sogar an der Comex ausgeliefert. Die Frage ist also, wie weit führt man JPM diesmal? An den Abgrund oder drüber raus?
    Ich denke man will die Kuh noch länger melken. Ist doch perfekt, wenn man einen mächtigen Verbündeten hat, der die Rohstoffpreise nach unten drücken muss, wenn man selber möglichst billig einkaufen will.

    Die einfachen Grundregeln waren und sind:


    In einem Aufwärtstrend wird jeder Kurs früher oder später übertroffen! Wenn man nahe eines lokalen Minimums kauft, eher früher. Nun gilt bei Gold und Silber mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit, dass auf ein 10 Wochen Minimum in der NSP der Commercials ein lokales Minimum im Kurs folgt. Auf ein lokales Minimum im Kurs folgt eher früher als später ein lokales Maximum im Kurs. Da sich Kurse immer in Wellen bewegen! Die lokalen Maxima im Kurs lassen sich durch den COT leider nur sehr ungenau vorhersagen.


    Es gilt aber: nach einer "sehr hohen" NSP der Commercials folgt "bald" eine steile Korrektur im Preis.


    Das Problem ist jetzt leider, dass wir zumindest mittelfristig im Silber keinen Aufwärtstrend haben, sondern einen Abwärtstrend! D.h. früher oder später folgt ein tieferer Kurs! Das ist mir im September und Dezember zum Verhängnis geworden. D.h. wiederum je länger man long ist, umso sicherer verliert man!


    Weiterhin scheint es so zu sein, dass sich die Gesetzmässigkeiten des COT im Abwärtstrend umkehren. Hier fehlt mir aber die Datenbasis um das signifikant nachweisen zu können.


    Trotzdem ist es mir durch Erfahrung, COT und Chart immer noch möglich, relativ gute Einstiegspunkte zu finden. Ich bleibe ausschliesslich bei Long, da ich zumindest ein überzeugter Silber Bug bin. Aber gegen den Trend muss man eben schnellstens wieder verkaufen.


    Gold und Silber sind aber sowohl COT als auch chartmässig deutlich unterschiedlich. Gold hat noch keinen klaren Abwärtstrend, also kann man hier etwas sicherer investieren. Beim Silber muss man eben warten, bis der Trend sich wieder gedreht hat. Oder auf einmalige Sondersituationen warten. Und dann schnell rein und wieder raus. Und über Scheine tief im Geld das Risiko minimieren.

    Lucky glaubt ja fest an einen rasanten Anstieg. Aktuell sagt der COT das Gegenteil. Aber wenn es aus dieser Situation wider Erwarten nach oben gehen sollte, wäre ein schneller riskanter Deal a la Lucky überlegenswert? Wenn nicht kann man in ein paar Wochen vermutlich auf tieferem Niveau ein paar sehr gewinnträchtige Wetten plazieren.


    Die Marken 1750-70 und 34 sollten Klarheit schaffen.

    Das ist interessant!


    Die Spekulanten haben keineswegs verkauft sondern weiter zugekauft. Da die Commercials und vor allem die "Bösen" noch schneller verkauft haben, sind die Kurse eher gefallen. Eine sehr ungewöhnliche Situation. Im Moment würde ich sie als sehr bärisch einstufen.


    Die Short Position der US Banken bei Gold und bei Silber hat sehr sehr hohe Werte eingenommen. Laut BPR sind die US Banken beim Gold nun 34% des gesamten OI short. Dazu kommen noch 10% bei den ausländischen Banken. Also ingesamt 44% der gesamten Shortposition werden von Banken gehalten. Ausserdem ist eine fünfte bzw. eine vierte US Bank im BPR erschienen?


    Aber auch im COT haben die TREX ihre Positionen nach langer rückläufiger Tendenz wieder stark erhöht.


    Wie gesagt, ich würde es als sehr bärisch einstufen. Aber es tut sich was und wir könnten bald eine Riesenchance bekommen. Oder die Shorts zerreisst es und alles geht ganz schnell?

    Ich gehe vom Gegenteil aus, nächste Woche dürfte es richtig hoch knallen.
    Im Moment läuft nur eine 2 als ABC-Korrektur, die dürfte bald abgeschlossen sein!


    Da würde ich dagegen wetten!


    Die COT Werte sind mega bärisch. Die US Banken sind so short wie sehr lange nicht mehr. Das spricht für eine saftige und längere Korrektur.
    Die US Banken sind jetzt 14.830.800 Unzen Gold short. Im August waren es 13,9 Mio Unzen. Damals wären sie fast überlaufen worden. Diese Gefahr sehe ich aktuell nicht. Kann mich natürlich irren. Meiner Meinung steht es mindestens 90:10 für tiefere Kurse.

    Goofy,


    finde ich wirklich gut alte Postings mal systematisch durchzuackern, um wirklich aus der Vergangenheit zu lernen. Mach ich auch immer öfter, da mein Gedächtnis leider nicht mehr so toll ist. Hatten wir aber auch immer wieder betont, dass es durchaus ein Nutzen des Forums ist, eigene Gedanken schriftlich auszuformulieren, prüfen zu lassen und zu dokumentieren.


    Den Widerspruch den Du am Ende thematisierst sehe ich überhaupt nicht! Klar ist, im Silbermarkt haben sich gravierende Änderungen ergeben. Das was letztes Jahr gut funktioniert hat, funktioniert nicht mehr. Also muss man darauf reagieren und sein Verhalten umstellen. Da mir das in letzter Zeit gelungen ist, Gold sich besser vorhersehbar benimmt und Silber hoffentlich auch irgendwann wieder "berechenbarer" benimmt, bin ich mir sicher, dass man weiterhin Geld verdienen kann. Es ist schwerer und nicht mehr so schnell wie letztes Jahr, aber vielleicht ändert sich das gerade wieder?


    Meine Erkenntnis ist, dass man seine eigene Marktvorstellung ständig in Frage stellen muss und immer wieder anpassen muss. Weil die Zeit nicht stillsteht. Kontroverse Diskussion ist dabei sehr nützlich, dummes Nachplappern von Sachen die man nicht verstanden hat, macht nur noch dümmer. Von daher danke ich Dir, Goofy, dass Du meine Aussagen gelegentlich in Zweifel ziehst.

    Lucky,


    40% Gewinn sind alles andere als langweilig, wenn man deutlich mehr als die Portokasse setzt!


    Aber schön, dass sich mal wieder ein altgedientes Mitglied zu Optionen/Optionscheinen bekennt! Bei den Vorurteilen die einige Idioten den "Zettelwichsern" endgegenbringen.


    Aber zu Deinem Zock.


    Wirklich interessant wird es erst wenn der POS über 60 USD steigt, vor Dezember 2012. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür?


    Das kann man wohl nicht mal annähernd beantworten. Und deshalb ist das halt ein Zock, eine echte Wundertüte.


    Das Problem ist aber, dass man auch damit umgehen können muss, wenn es heiss wird. Wenn der POS im September bei 60 stehen sollte, wann steigt man aus? Der OS ist dann vielleicht 3 oder 4 EUR wert. Viel Gewinn, aber nicht das was man sich erträumt, bei so einem Zock.


    Also ich glaube nicht, dass man dabei wirklich gute Chancen hat!

    Der aktuelle COT liefert ein klares Verkaufssignal für Silber und für Gold. Der EUR/USD sollte auch mittlerweile überkauft sein. Dazu der Einbruch bei POG und POS. Ich denke wir haben eine deutliche Korrektur vor der Brust. Der Preisanstieg der letzten Woche hat zu starken Verkäufen der Commercials geführt. Sowohl bei den "bösen" grossen Shorts wie auch bei den "guten" Commercials.


    Bei "normalem" Verlauf werden wir Liquidationen der Spekulanten bei nachgebenden Kursen sehen. D.h. das OI müsste fallen. Sobald das OI wieder steigt könnte das das erste Anzeichen für die Trendwende sein. Im Abgleich mit den Charts erwarte ich keine lange und tiefe Korrektur. Vielleicht 2 bis 3 Wochen zurück auf 1600 im Gold und 30 im Silber? Das wäre dann eine fette Chance!

    Der aktuelle COT liefert ein klares Verkaufssignal für Silber und für Gold. Der EUR/USD sollte auch mittlerweile überkauft sein. Dazu der Einbruch bei POG und POS. Ich denke wir haben eine deutliche Korrektur vor der Brust. Der Preisanstieg der letzten Woche hat zu starken Verkäufen der Commercials geführt. Sowohl bei den "bösen" grossen Shorts wie auch bei den "guten" Commercials.

    Ich möchte es nur kurz in Erinnerung rufen, weil es so irre ist:


    250 Punkte im S&P 500 seit dem Tiefpunkt im Oktober entsprechen mehr als 2 Billionen USD! Die Schulden von Griechenland, Portugal und Irland zusammengenommen, wurden ganz schnell auf dem Papier erschaffen.

    Seltsam dieser Taucher am Nachmittag bei haussierenden Aktienkursen?


    Über 1750 bzw. 34 zum Wochenschlusskurs wäre ja zu schön gewesen.


    Nächsten Freitag kommt endlich mal wieder ein Bank Participation Report. Stand 7. Februar. Mal sehen, was die Bänker so gemacht haben im Januar. Deutlich gestiegene Preise müssten mit deutlich höheren Short Positionen einher gehen.

    Der CG3V98 ist zu 14,56 raus. :) :) :)
    Knapp 40% in einer Woche ist mehr als ausreichend!


    Vom Bauchgefühl würde ich sagen, dass man noch deutlich bessere Preise erzielen kann. Aber warum unnötige Risiken eingehen? Die nächste Chance kommt bestimmt! Ich hoffe, dass sich die Rahmenbedingungen (Trends, Volatilitäten..) inzwischen deutlich verbessern.


    Eigentlich sollte man auf diese seltenen Chancen richtig hohe Beträge setzen!? Aber dazu fehlt mir (noch) der Mut.


    Ohne dass ich es genau ausgewertet habe, würde ich schätzen, dass ich bei mindestens 90% meiner Derivatkäufe seit dem 1.6.2010 irgendwann (deutlich) im Plus war. (Ausnahmen extrem riskante Käufe in "Sondersituationen"). Leider habe ich vor allem im September 2011 und im November 2011 nicht rechtzeitig Gewinne mitgenommen.


    Die (nicht neue) Erkenntnis ist, dass der Verkauf entscheidet. Aber dass man sich nicht überschätzen sollte und lieber mal mit einem kleinem Gewinn zufrieden sein muss. Und nicht dem Hauptpreis nachweinen darf!


    Ich bin mir jetzt sicher: man kann mit Derivaten nachhaltig grosse Gewinne erzielen! Man muss "nur" mitbringen:
    - ein klein wenig Verstand
    - viel Erfahrung
    - viel Glück
    - möglichst viel Wissen über den Markt in dem man investiert
    - beim Verkauf, Zeit um einen guten Moment abzupassen
    und sehr viel Disziplin. Und gar kein Bauchgefühl!


    Bis zum nächsten Mal!

    "Selbst dann weiß man nicht, wie viele Paletten, ach was sag ich, Lkw-Ladungen in den Katakomben der Händler noch schlummern...


    Also eigentlich waren die 1 Unzen Münzen auf 300.000 beschränkt :?: :?: :?: :?: WELTWEIT!


    Von den Postings hier, hätte ich erwartet, dass die Foristen schon mindestens 200.000 gekauft haben!


    300.000 Unzen entsprechen lächerlichen 9 Tonnen Silber! LKW Ladungen von Drachen gab es also nie.


    Für mich zeigt diese ganze Farce wie sehr die sagenhaften Vorstellungen der Physiker über die EM nachfrage von der Wirklichkeit abweichen.


    Übrigens ist die "billige" Maus in Wahrheit eine Ratte. Und wer kauft schon gerne Ratten! Meines Wissens nach sind Drache, Pferd und Schlange die glücklichen Zeichen für die Chinesen. Von daher würde man weit höhere Preise für diese Zeichen erwarten. Aber ganz offensichtlich sind Lunar Münzen für Chinesen völlig uninteressant. Warum auch immer?

    Alaska,


    ist ja schön dass Du auf Forendisziplin achtest, aber mindestens seit dem 12. Januar gab es keinen einzigen Beitrag zum Thema! Man kann also nicht sagen, dass die OT Beiträge eine sonstige zielgerichtete Diskussion stören oder behindern.


    Dass sich in einem Hauptthread 3 Wochen lang niemand zum Thema Silber äussert, bedeutet keineswegs, dass EM nicht im Mittelpunkt des Forums stehen? Oder Silber-Bug?


    PS: Übrigens habe ich selbst den Thread "Goldseiten - Quo vadis" eröffnet. Und überhaupt nicht als Meckerecke fürs Forum. Sondern für Goldseiten.de! Man könnte ja durchaus merken, dass das Forum im Titel fehlt? Im Prinzip sind alle Beiträge dort OT! Aber wenum jucktum wie der Lateiner sagt!

    Es ist tatsächlich am Montag zu einem kleinem Rückschlag gekommen. Der wurde heute aber schnell wieder aufgeholt. Der POG ist das erste Mal bei 1750 abgeprallt. Ich hoffe ich kann den zweiten Anlauf jetzt beobachten. Morgen habe ich wenig Gelegenheit, deshalb möchte ich heute die Ernte einfahren.

    "zu wenig" soll jeder selbst beurteilen. Aber viel viel mehr Politik.. ist doch offensichtlich. Wieso wurde sonst die Übersicht der neuen Beiträge auf EM threads beschränkt? Oft würde sich sonst überhaupt kein EM Thema mehr in der Übersicht finden!


    Und zu den "radikalen Meinungen". Habt ihr bemerkt, dass jede Diskussion über Antisemitismus von der Forenleitung sofort gestoppt wird? Bestimmt nicht weil sich die Diskussionsteilnehmer so sachlich und gemässigt äussern!

    Markus,


    hier geht es aber eigentlich um Lebensversicherungen, nicht um Ökospekulation.


    Ich fordere immer wieder, dass man nicht einfach zitiert oder verlinkt ohne wenigstens einen eigenen Kommentar zum Inhalt abzugeben! Dazu müsste man das Zeug aber selber lesen und verstehen.
    So kann man ja eigentlich das gesamte Internet verlinken und jeder sucht sich dann selbst raus was er interessant findet.

    Gibt es eigentlich irgendeinen Preis der NICHT "manipuliert" ist?


    Die Zentralbanken sehen ihre Existenzberechtigung ja mittlerweile hauptsächlich darin, Zinsen und Devisenkurse zu manipulieren. Beides eng verknüpft mit dem POG. Der Staat beeinflusst durch Subventionen, Steuern oder Gesetze ganz massiv eine Vielzahl von Preisen. Hier seien nur Energie und Immobilien (Mieterschutz, Bebauungspläne, Steuern, Wohnbauprogramme....) exemplarisch genannt.


    Die Wirtschaftsliberalen fordern diese Manipulationen auf das geringst mögliche Mass zu verringern, weil diese Eingriffe regelmässig zu Fehlallokationen der Investitionen (=Blasenbildung) führen. Die Mehrheit unserer Bevölkerung ist aber so schwachsinnig, dass sie immer mehr staatliche Eingriffe fordert (z.B. höhere Strafen bei Geschwindigkeitsübertretungen, obwohl jeder selbst zu schnell fährt). Obwohl durch das Experiment der Planwirtschaft ja bewiesen wurde, dass der Staat unfähig ist die Wirtschaft zu lenken. Der Staat sollte "nur" gewisse verlässliche Rahmenbedingungen garantieren. Und dabei so verfahren wie in der Kindererziehung: wenige, einfache Regeln, deren Einhaltung kontrolliert wird und jeder Regelverstoss wird ausnahmslos geahndet.


    PS: Die Zentralbanken manipulieren seit Jahren die Zinsen nach unten und damit indirekt den Goldpreis nach oben. Ein Effekt den die Goldbugs aber gerne (über)sehen.


    Desertfighter,


    Du bist eine echte Plage! Deine Beiträge sind total einseitig und absolut nicht informativ! Man könnte sagen Du wühlst im Dreck und zeigst stolz das vor das Du findest. Was willst Du denn mit diesem Beitrag aussagen? Dass sich eine LV evtl. steuerschädlich auswirkt? Dann solltest Du schon erklären warum ja und warum nein! So ist das IMHO nur Dreck hervorgekehrt! Ich würde gerne darauf verzichten, aber vielleicht gefällt dieser Stil ja? Hauptsache man findet etwas Negatives worüber man sich aufregen kann!


    Inzwischen sollte es auch der Dümmste gemerkt haben, KLVs sind bei negativen Realzinsen keine erfolgversprechende Anlage! Aber das was Desertfighter so alles vorbringt, ist "sehr einseitig". Um es vorsichtig auszudrücken und sinnlose Diskussionen zu vermeiden.