Ligand,
wenn Du Deinen Goldbesitz im Sommer verkauft hast, bist Du kein Goldbesitzer mehr! Versteht Du das?
8. November 2026, 00:58
Ligand,
wenn Du Deinen Goldbesitz im Sommer verkauft hast, bist Du kein Goldbesitzer mehr! Versteht Du das?
siehe hier:
http://www.investorvillage.com/smbd.asp?…sg&mid=11236893
ist leider english
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Danke für den Link, Lucky.
Da bleibt einem der Atem stehen.....
Was mich an der Sache zum Kotzen bringt, ist die Tatsache, dass viele (alle?) englischsprachigen Quellen Europa am Rande des Schuldenzusammenbruchs ("a European sovereign debt implosion") sehen, während in USA und GB und Japan alles zum Besten steht!
Die EURO Europaer und die Japaner können sich ihre Schulden noch lange leisten! Das kann man von den angelsächischen Betrügern nicht behaupten. Theoretisch könnten die asiatischen Gläubiger viele Amerikaner aus ihren Häusern treiben.
Alles anzeigenHallo Delphin und wef
Hier und zuvor wurde die Problematik etwas diskutiert: GOLD : Märkte und Informationen
Jim Whillie geht so weit, sh. Link, daß die Crimex ohne diese „Aktivitäten" pleite wäre, was Sinclair zB. vor Jahren vorhergesagt hatte, aber nie eintrat:
„COMEX was ready to default on gold and silver in November..“
Grüsse
Edel
Sorry, aber das Geschreibsel von Jim Whillie ist für mich substanzlos und unverständlich!
JW schreibt von 140.000 "accounts". Das sollen wohl Kunden von MF Global sein? All diese Kunden von MF waren Long in Gold und Silber und wollten Auslieferung im November? Blödsinn! November ist gar kein Auslieferungsmonat. Wenn hätten sie sich bis Ende Dezember gedulden müssen!
Wenn man sich die tatsächlichen Zahlen laut COT ansieht, ging es bei den kleinen Spekulanten (das dürften die Kunden von MF Global sein) recht hektisch hin und her. Aber nicht in einer Grössenordnung die den Preis wesentlich beeinflussen kann. Und eben nicht in eine Richtung. Es wurde oft long und short sehr stark abgebaut.
Wieso dann die CME, als Betreiber der Comex, im November pleite gehen (default) sollte, verstehe ich gar nicht? Die CME ist nur dann gefährdet, wenn sie zu wenig Margin einkassiert hat bzw. wenn die Margin Calls zu spät erfolgen. In einem solchen Fall würde der Handel ausgesetzt. Ich glaube nicht, dass die CME dabei pleite geht. Im Worst Case wäre die Handelsplattform halt tot. Weil keiner mehr dort handeln will.
Der COT zeigt nur marginale Veränderungen, aber beim Gold ist er in Verbindung mit dem BPR doch sehr interessant.
Die berühmten 4 oder weniger US Banken haben ihre Short Position von 124.000 auf 141.000 hochgefahren. Ähnlich wie im August. Nur damals war das OI um volle 100.000 höher. Die Short Position der US Banken ist also so konzentriert wie wahrscheinlich noch nie zuvor.
Da wir ja schon wieder fast eine Woche weiter sind, kann man sagen, sie haben es geschafft den POG zu drücken. Was IMHO aber rein am USD hängt und am Bemühen den Euro mit allen Mitteln anzugreifen. Sollte dieser Kampf scheitern und der USD fallen, müsste der POG kräftig steigen und die US Banken wären in grosser Gefahr.
Delphin,
ich habe die Vorgänge um MF Global nicht wirklich verfolgt bzw. nachgelesen, aber eine Auswirkung scheint offensichtlich. "Normalerweise" sind Umsatz und OI an der Comex zu dieser Jahreszeit in ganz anderen Höhen. Auch die von mir beschriebene Achterbahnfahrt der kleinen Spekulanten oder der Spreading Positions könnte darauf zurückzuführen sein.
Ich bin gespannt. Es müssten sich eigentlich deutliche Reaktionen der CFTC zeigen. Kann aber wohl etwas dauern. Die Amis haben ja grössere Probleme, als den Bürokratieabbau.
"
....Als Goldbesitzer kann man sich dann freuen und aufstocken...."
Wieso sich ein "Goldbesitzer" darüber freuen soll, dass sein Hauptasset im Wert fällt, will mir nicht in den Kopf?
Darüber kann sich nur jemand freuen, der mehr Cash als Gold hat! Und warum hat er mehr Cash als Gold? Weil er nicht davon überzeugt ist, dass Gold immer nur steigen kann. Und dann in fallende Kurse hinein Gold zu kaufen, ist nicht mutig sondern Blödsinn!
Über fallende Goldpreise können sich nur Die freuen, die die letzten 10 Jahre verschlafen haben bzw. noch kein Geld zur Anlage hatten.
Natürlich könnte man eine Straddle auch mit Mini Futures nachbauen. Auch wenn Festus das bestimmt nicht Straddle nennen wird?
Einfaches Beispiel von vorher. Preis sei 10. Ein Short KO Basis 11 kostet also 1. Ein Long KO Basis 9 kostet ebenfalls 1. Steigt der Preis auf 11, wird der Short ausgestoppt bzw. wertlos. Der Long ist 2 wert. Also etwa plus minus Null (minus Gebühren). Nun wird das Timing bzw. das Risiko beim Long entscheidend. Geht es zügig über die 11 hat man gewisse Gewinnchancen. Tanzt der Kurs um die 11, wird man bald entnervt aufgeben.
Also wirklich überproportionale Chancen sehe ich bei so einem Geschäft nicht.
Chancenreich wird ein Straddle mit OS dann, wenn die Volas am Boden sind. Das kann ich mir bei EUR/USD im Moment nicht vorstellen. Bei Gold oder Silber schon eher. Beim Gold reden die Chartis ja momentan vom Ausbruch aus dem grossen Dreieck. Im Herbst 2009 hab ich in ähnlicher Situation (aufsteigender Keil) mit einem Straddle auf Gold ganz gut verdient. Hab mich aber nachträglich geärgert, das Geld für den Put zumFenster rausgeschmissen zu haben. Denn ich hatte ja sehr sehr stark mit dem Ausbruch nach oben gerechnet.
Was mich aber momentan vorsichtig stimmt: die Korrekturformationen sind normalerweise länger. Bloss was ist heutzutage noch normal?
Goofy,
die 10% Schwankung glaube ich ohneweiteres! Nur Du musst die Bewegung auch richtig timen! Also wann bzw. wie steigst Du aus dem Straddle aus? Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit Straddles. Das was ich gemerkt habe, war, dass ich nicht weiss wie man es/ihn timen kann. In letzter Zeit habe ich bei "einfachen" Calls schon riesige Buchgewinne wieder verdaddelt, weil ich den Ausstieg verpasst habe.
Goofy,
ich will Dir ja nichts ausreden, aber ich denke nicht, dass der Euro Gipfel irgendein Ergebnis bringt. Das Einzige was dem Euro wirklich auf die Beine helfen würde, wäre ein Bekenntnis zum hemmungslosen Gelddrucken, sowie es die FED schon lange geleistet hat. Seltsamerweise macht das eine Währung nicht schwächer sondern stärker? Passt aber zum allgemeinen Schwachsinn der scheinbar flächendeckend herrscht.
Es kann bzw. darf auch gar nichts wesentliches passieren. Die Amerikaner brauchen einerseits einen schwachen Dollar, damit sie überhaupt noch irgendwas selbst produzieren können. Andererseits darf der USD nicht so schwach sein, dass keiner mehr US Staatsanleihen kauft.
Dabei spricht alles von der europäischen Schuldenkrise. Und das man "die Banken" pleite gehen lassen soll. Einer Bank gehört kein Geld! Das bisschen Eigenkapital das die Banken haben, gehört den Aktionären! Und den europäischen Schulden stehen Guthaben der europäischen Bürger in weit grösserer Höhe entgegen.
Goofy,
okay, mit chaotisch kann ich insofern leben, als dass man chaotisch als "kompliziert und nicht erklärbar" auffassen kann. Die Preisfindung hängt natürlich von unendlichen vielen kleinen Faktoren ab. Der Mensch mit seinem begrenzten Verstand wird das wahrscheinlich nie begreifen. Die Preise der Vergangenheit sind oft sehr wichtig, wenn aber ein Ereignis eintritt, dass Angebot oder Nachfrage massiv beeinflusst halt auch wieder nicht. Aktuell haben wir ständig "wichtige Ereignisse". Deshalb liefern Chart und COT die prinzipiell ähnlich sind, schlechte Ergebnisse.
Larry Williams hat ja empirisch nachgewiesen, dass Kurse sich nicht zufällig bewegen, sondern meist in Trends. Das trifft übrigens auch auf die scheinbar zufälligen Ereignisse im Glücksspiel zu. Dort heisst es nicht Trend sondern "Strähne".
Auch Larry vertraut darauf, dass ihm die Charts den herrschenden Trend zeigen. Gibt es Keinen investiert er nicht! Das ist der eigentliche Knackpunkt. Aktuell gibt es keinen Trend mehr. Man kann hoffen/glauben, dass es in den langfristigen Trend zurück kehrt. Das ist aber keineswegs sicher.
Man hätte aber entsprechend der Zeitebenen handeln müssen! Beim Silber waren wir im Mai/Juni/Juli nie in einem mittelfristigen Aufwärtstrend. Es war also völlig verkehrt mittelfristig zu investieren! Wir hatten kurzfristige Trends die auch vom COT bestätigt wurden. Kurzfristig, über ein paar Wochen, war massiv Geld zu verdienen. Vielleicht auch sehr langfristig, das wird sich aber erst zeigen.
Aktuell ist der COT unten, der Kurs auch. D.h. man könnte sehr langfristig kaufen oder eben sehr kurzfristig. Aber vielleicht ist es besser auf die wenigen sehr guten Chancen zu warten? Muss jeder im Prinzip selber wissen, wieviel Adrenalin er braucht.
Zitat wef:
"Es gibt tatsächlich Menschen, die behaupten Preise entstehen "zufällig". Wie man solch einen Schwachsinn behaupten kann, ist mir völlig schleierhaft. Die Preisbildung hängt immer von den Preisen in der Vergangenheit ab!"
Das gilt für echte Märkte mit echten Waren. Wir schauen aber darauf, was die anderen Pokerspieler (Derivate-Halter) machen bzw vermutlich machen (Weber kommt aus der beaviour finance) .
....
Gruss Goofy
Silber und Gold sind also keine "echten Waren"? Was sind dann echten Waren und wodurch zeichnen sie sich aus?
ICH achte nicht auf Pokerspieler (=spekulanten) sondern auf die Commercials. Weil diese die "echten" Waren in einem "echten" Markt handeln. Und etwas "echteres" als den jeweils erzielten Preis für eine Transaktion gibt es gar nicht.
Wenn Du ein halbes Pfund Butter im Supermarkt kaufst, wurde das schon zig mal vorher gehandelt. Und keiner der Vorbesitzer hatte ein Interesse am Besitz des Butters! Handel dient nicht nur dazu, dass Güter den Besitzer wechseln, sondern dass man jederzeit einen Preis für eine Ware bestimmen kann. Über die Preisbestimmung werden viele andere Prozesse gesteuert. Vor allem die zukünftige Produktion! Nach dem Fiasko der Planwirtschaft weltweit sollte das jetzt jeder verstanden haben.
Gerade bei Rohstoffen hat also der Preis in der Vergangenheit eine grosse Bedeutung für das Angebot der Zukunft. Zumindest das Angebot einer Ware wird sich nicht "zufällig" ändern, sondern immer in Abhängigkeit der Kapazitäten. Diese haben sich aber bereits im Angebot der Vergangenheit und damit im Preis manifestiert. Beliebige Angebotsänderungen sind nicht möglich, beliebige Nachfrageänderungen wohl auch nicht. Beides ist alles andere als "zufällig". Wie könnte also der "neue Preis" zufällig sein?
Es gibt tatsächlich Menschen, die behaupten Preise entstehen "zufällig". Wie man solch einen Schwachsinn behaupten kann, ist mir völlig schleierhaft. Die Preisbildung hängt immer von den Preisen in der Vergangenheit ab! Jeder Mensch orientiert sich bei seinen Käufen oder Verkäufen an den Preisen die er vorher bezahlt hat. Das ist der eigentlich Masstab für "billig" oder "teuer". Wenn ich normalerweise 50 Euro für ein Hemd zahle, werde ich keines gleicher Qualität für 100 Euro kaufen (oder für 5). Wenn ich für eine Münze 100 Euro bezahlt habe, werde ich sie am nächsten Tag nicht für 50 Euro verkaufen. Und wenn mir jemand 200 Euro bietet werde ich sie auch nicht verkaufen sondern nachforschen, was da los ist.
Welches Instrument wäre geeigneter als ein Chart um die Preisentwicklung der Vergangenheit darzustellen?!
Der COT ist überraschend stark bullisch! Beim Silber sind wir wieder auf den Rekordtiefstständen ankommen, trotz leicht steigender Preise. In Anbetracht dieses extrem niedrigen Niveaus sind die Kursgewinne der letzten Tage eher entäuschend gering. Es könnte aber sein, dass ein Wochenschlusskurs über 33 USD mit allen Mitteln vermieden wurde?
Das OI ist bei Silber und Gold stark zurückgegangen. Diese Entwicklung hat sich sogar Mittwoch und Donnerstag weiter fortgesetzt, trotz stark steigender Preise. Laut COT haben vor allem die kleinen Spekulanten ihre Short Positionen geschlossen. Beim Gold innerhalb einer Woche um 36%! Wenn man sich die Vorwochen ansieht ist das eine reine Achterbahnfahrt: von 21 auf 34, zurück auf 23, rauf auf 36, zurück auf 23 Tausend. Dabei war 23 Tausend das Niveau das über Wochen Bestand hatte. Was wohl diesen Veitstanz ausgelöst hat?
Ich denke Goldinvest hat ein sehr gewichtiges Argument gebracht:
Zeiten eines Goldstandards oder eines Bretton Woods Standards sind wohl kaum mit heute vergleichbar.
Ausserdem sollte man beachten:
je weiter ein Ereignis in der Vergangenheit liegt, desto geringer ist seine Aussagekraft für die Zukunft.
IMHO gibt es kein Vorbild in der Geschichte für eine moderne Währungs-/Finanzkrise. Die Zeiten haben sich in den allermeisten Bereichen grundlegend verändert. Nur die menschliche Natur nicht. Es dürfte aber sehr schwierig sein, die Effekte die sich durch technologischen Fortschritt ergeben, aus den Kursen rauszurechnen.
PS und OT: IMHO ist der gewichtigste Faktor die Überalterung in den Industrieländern. Das wird aber völlig ausgeblendet. Ohne Bevölkerungswachstum ist ein Wirtschaftswachstum nicht sinnvoll. Ohne Wirtschaftswachstum funktionieren alle Theorien nicht mehr! Aber Umdenken findet einfach nicht statt!
Auch hier gibt es mehr als eine Meinung...
Ich selber halte schon seit längerer Zeit den A0N62F, wie Du auch. Ich kann aber nur abraten!
Leider muss ich Dir sagen, dass das kein ETF ist! Da ist kein F für Fond. Das Papier gilt als "Sonstiges Zertifikat" und ist eine "besicherte Inhaberschuldverschreibung". Es gelten also ganz andere Gesetze und Vorschriften als für Fonds. Wie sich das im Extremfall auswirkt, ist wahrscheinlich nicht vorhersehbar. Offensichtlich ist das Papier aber viel zu teuer, von den Gebühren her.
Den Gold ETF halte ich auch für relativ sinnlos. Ein Gold ETF hat im Vergleich zu physischen Gold den extremen Nachteil der Abgeltungssteuer. Nur wenn Du Deine Goldposition kurzfristig ständig traden willst oder der Betrag extrem hoch ist, sind ETFs zu empfehlen.
Dass man Dir, ohne bessere Kenntnisse der persönlichen Verhältnisse oder sonstigen Vermögensverhältnisse, pauschal empfiehlt, Deinen Cash Bestand zu reduzieren, halte ich für falsch.
Nach meiner ganz persönlichen Meinung hätten aber die günstigen Preise der Vorwoche eine gewisse Reduzierung der Cash Quote nahegelegt.
"Papiergeld wird aber immer wertloser, das ist sicher..."
Edelmann: Eine derartige Aussage hätte ich von Dir nicht erwartet
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Erstens, Nichts ist sicher ausser der Tod
Zweitens, weltweit streiten sich zahllose Experten und selbsternannte Experten ob wir nun Deflation oder Inflation bekommen
Ich persönlich halte es für durchaus möglich, dass wir eine (längere) Phase der Deflation bekommen. Wenn man den Goldpreis als Inflationsbarometer nimmt, so hatten/haben wir gerade wieder eine leicht deflatorische Phase. D.h. Papiergeld war zumindest in Gold gerechnet MEHR wert als die Monate davor!
Natürlich unternehmen Regierungen und Zentralbanken alles um zur Inflation zu gelangen. Ihre Mittel und Kenntnisse sind aber ganz offensichtlich beschränkt.
Deshalb halte ich eine Aussage in folgender Art für korrekt:
"Papiergeld wird sehr wahrscheinlich langfristig deutlich weniger wert sein als heute"
Wie Turd Ferguson richtig geschrieben hat, waren nach den aktuellsten Daten der CME die OIs für Gold und vor allem Silber stark gefallen und auf sehr tiefen Niveaus. Die Daten beziehen sich auf Dienstag abend amerikanische Zeit.
Wie zu erwarten war, hat deshalb die "neue Geldflut" zu explosiv ansteigenden Preisen geführt. Das setzt sich heute fort. Vielleicht weil auch der USD mitspielt und schwächer wird.
Ich empfinde den S&P 500 als sehr sehr wichtig. Er repräsentiert immerhin eine Marktkapitalisierung von 10 Billionen USD! Der "kleine" Anstieg von 4,33% gestern entspricht also einem Vermögenszuwachs der Aktionäre von mehr als 400 Milliarden Dollar. So schnell kann nicht mal die FED das Geld drucken! Nun stehen wir schon wieder an der wichtigen Marke von 1250. Sollte diese nachhaltig überwunden werden, könnte man die deflatorische Herbst Krise wohl als beendet betrachten. Dann sollte es zumindest beim Silber sehr schnell aufwärts gehen.
Interessant wird es auf alle Fälle, wie stark die Bewegung ausfällt und wann die ersten Korrekturen einsetzen. Das wäre vielleicht einen kurzfristigen Deal wert?
AM Freitag erfahren wir im COT zum Dienstag dann die tatsächlichen Marktpositionen. Leider halt wieder veraltet. Die aktuellste Zahl die es momentan gibt, ist der Umsatz von Gestern. Beim Silber 55.395 Kontrakte. Das ist lächerlich wenig! Allerdings korrigiert die CME die Umsatzzahlen schon mal nachträglich. Das Rollen ist aber nun vorbei und das führt immer zu einem drastischen Umsatzrückgang. Wenn man die Zahlen aber mit letztem Jahr November oder Februar vergleicht, sieht man wie stark das Interesse zurückgegangen ist.
Nächsten Dienstag ist dann wieder Stichtag für den BPR. Hier bin ich sehr gespannt, ob die Flucht der US Banken aus den Gold Shorts anhält.
Du hast natürlich Recht. In der Charttechnik Sprache muss das Unterstützung heissen!
Ich denke da einfach anders. Kurse bewegen sich und manchmal werden dieser Bewegung Widerstände entgegengebracht. Unterstütz wird eine Bewegung durch das Momentum, nicht durch ein Niveau. Aber wenn jeder nach seinem Gusto formuliert, kann man sich gar nicht mehr verstehen.
Durchaus interessanter Link. Es werden ja 2 verschiedene Meinungen verknüpft, Dan Norcini und Turd Ferguson. Ein schönes Beispiel wie sehr die Interpretation der selben Fakten abweichen kann.
Zuerst was mir gar nicht gefällt: beide schmeissen Gold und Silber in die selbe Schublade. Ich hoffe, ich habe herausgestellt, dass das völlig falsch ist.
Deshalb ist der nächste Schluss auch sehr bedenklich. Klar ist, das spekulative Interesse am Silber ist auf einem absoluten Boden angekommen. Dan bezeichnet das als absolut nicht bullisch, Turd als sehr bullisch. Die Frage ist einfach, ob man Trendfolger ist oder überzeugter Contrarian. Dan ist ein Trader, der nicht von Silber überzeugt ist und sich nur durch positive Nachrichten=Trends überzeugen lässt. Turd ist offensichtlich Silberfan. Er wird versuchen bereits bei fallenden Kursen zu kaufen, weil er ja überzeugt ist, dass Silber früher oder später wieder steigen wird. Ich bin klar auf Turd's Seite.
Dan hat aber sehr richtig gesagt, dass Kursanstiege nur durch Käufe von Spekulanten entstehen können. Sehr richtig! Und das es Auslöser für diese Käufe braucht. Wieder richtig! Heute haben wir aber schon gesehen, wie schnell es gehen kann..
Fazit: Ich sehe es ähnlich wie Turd. Silber hat einen massiven Widerstand bei etwa 30 USD. Damit der Kurs dauerhaft unter dieses Niveau fällt, müsste etwas sehr Negatives passieren. Die Chancen noch oben sind da und potentiell sehr gross. Aber dazu bedarf es guter Nachrichten. Das kann noch etwas dauern. Dauert es zulange, zerrinnt die Chance...
Desertfighter,
Du hast Dich mit den Nullen vertan! 1 Mio Unzen Silber ist ein Fliegenschiss der niemand interessiert.
Und auch sonst ist das Blödsinn! Erstens ist der Preis umso stärker manipulierbar, je knapper das Gut und Zweitens macht es einen Riesenunterschied wievielen Leuten das Gut gehört! Das ist genau der Unterschied zwischen Monopol, Oligopol und funktionierendem Markt! Solange Angebot und Nachfrage von vielen Marktteilnehmern bestimmt wird, ist alles in Ordnung. Denn diese haben unterschiedliche Interessen und werden deshalb unterschiedlich handeln. Wenn sie die selben Interessen haben, ist das kein Zufall, sondern die notwendige, vernünftige Entscheidung. Das wäre das Geniale an Marktwirtschaft: jeder tut das Beste für sich! Und in der Summe ist es das Beste für Alle! Da jeder Mensch ein unglaubliches Talent zum Eigennutz hat, könnte es funktionieren. Dummerweise ist selbst das ursprünglichste aller Talente, der Eigennutz ungleich verteilt und auch noch von so extrem ungleich verteilten Eigenschaften wie Intelligenz abhängig.