Beiträge von Rudiratlos

    Das auf dem Bild sind übrigens Schwäbisch Hällische Landschweine. Eine robuste und schmackhafte Rasse, die (wie auch andere Schwiene) einen sehr großen Vorteil hat: Während Ramadan und vor dem Opferfest werden einem die Tierchen nicht von der Weide geklaut :D



    Mein Tipp wäre eher Angler Sattelschwein. Kenn mich da aber nicht wirklich aus...

    Zu Gold:
    Wichtig und mit steigendem POG immer wichtiger ist meiner Meinung nach eine vernünftige, handliche Stückelung. Mit sind 1oz eigentlich schon zu groß.
    Ob nun Standard-Bullion (Krüger, Maple Leaf, US-Eagle,...) oder "Handelsgold", da läßt sich sicher streiten. Ich würd dir eher Handelsgold empfehlen, aus folgenden Gründen:
    - kleine Stückelung
    - Gute Preise ohne hohen spread bei hohem Bekanntheitsgrad. Wer bischen was von Gold versteht kennt die gängigen Größen, und wer nix von Gold versteht, der kauft dir auch keinen Maple Leaf ab.
    - Darf man auch mal in die Hand nehmen, also kein Fassmichnichtanichdarfnurinderkapselbleibenundjakeinenkratzerhabenzeug
    - sehr anonym: Wenn du gefragt wirst wo der 100 Jahre alte 20Mark-Kaiserreich herkommt, kannst sagen vom Opa zum 18. Geburtstag.


    Deshalb meine Gold-Empfehlung: LMU-20er, Kaiserreich-20er, Sovereigns, Dukaten, Kronen,...


    Zu Silber:
    Wenn du Kilo-Münzen willst, kommst du an Lunarern kaum vorbei. Ob du Kilo-Münzen brauchst ist die andere Frage. Hier im Forum gibts beispielsweise zur Zeit günstig Barren. Standardunzen sind wohl eine gute Wahl. Was genau (Phils, Maples, Eagles) sollte fast egal sein. Mit Spekulation auf Sammleraufschläge evtl. Lunare, obwohl die schon recht teuer sind. Die Kanada-Wildlife-Serie oder die neuen 1,5oz Polarbären könnten da vielleicht sogar noch interessanter sein.


    Mein vornehmliches Ziel wäre viel gut handelbares und bekanntes EM für möglichst wenig Papier.

    50.000er Auflage und AG24 vertickt die im 100er-Pack?!


    Als Franzose, der bei der MdP nur 3 Stück bekommt, würd ich mich da verarscht vorkommen.


    Wie hast denn die links gefunden? Auf der AG24-Seite aus find ich keine Verknüpfung.


    Edit: vielleicht sollte man den Franzosen doch mal ein "k" für den thread-Titel stiften?! Konsonanten sind ja nicht so teuer :D

    Die deutschen €-10er gibts in zwei Varianten: Spiegelglanz (Sp) (manchmal auch PP für polierte Platte gennant, aber das stimmt eigentlich nicht) und Stempelglanz (St) bzw. bankfrisch.


    Die nach 2010 sind ja problemlos unterscheidbar, weil die bankfrischen aus Blech sind, und die Spiegelglanz aus 625er (mit Ausnahme des Listzt, da sind Sp und St aus 625er, allerdings ist der Sp auch schon mit 625 gepunzt, wie auch alle folgenden).


    Bei den vor 2010 muss man genauer hinschauen: Sp glänzt bischen besser als die andern. Im direkten Vergleich normalerweise gut erkennbar.


    Die SP gabs bei Banken nicht (ausser als "Rückläufer"), sondern nur bei Händlern oder direkt bei der VfS für viel Geld. Die SP gabs zum einen einzeln gekapselt oder als Jahrgangssatz im Blister.


    Die St gabs bei Banken und Händlern. Die Münzen in den Numisbriefen sind auch St. Die St gibts nicht im Jahrgangsblister, wie es ihn bei den Sp gibt.

    Klar gehört Volatilität dazu.


    Aber POS und POG kacken IMMER ab wenn ich grade gekauft hab. Bei meinen letzten drei größeren Käufen immer das gleiche: Rudiratlos kauft, am Tag drauf hätte er für die gleichen Zettel deutlich mehr bekommen.


    Da ich dieses Wochende nochmal bischen nachgelgt hab, wirds morgen wohl wieder runter gehen.

    Mein Senf dazu:


    - Nicht alles Pulver auf einmal in einem Großeinkauf verschießen
    - Münzen anstatt Barren
    - Kleine Stückelung, und kein PP-Kram mit Sammerlaufschlag, den man nicht anfassen darf (Mein Tipp wäre: 20 Mark Kaiserreich; Sovereigns/Rand; LMU-20er, da evtl. auch die Nachprägungen aus Österreich und Frankreich, weil deutlich günstiger; Kronen und Dukaten-Nachprägungen aus Österreich
    - Bezugsquelle für Einsteiger: Hier im Forum bei langjährigen, gut bewerteten Mitgliedern; oder seriöse, größere Händler, nicht bei irgendwelchen "Einmann-Hinterhof-Klitschen"; gold-exchange.de ist in Berlin z.B. eine günstige Adresse.
    - eine größere, begrabbelbare Münze, einfach weils ein geiles Gefühl ist, sowas in der Hand zu haben, z.B. einen alten 20-US-Dollar (gibts aktuell bei obiger Adresse recht günstig).
    - Auch bischen Silber mitnehmen

    Die Antworten auf deine Fragen findest du doch alle im Prospekt:
    http://kbl-archiv.boerse-stutt…te/description/EWG0LD.pdf


    Antrag auf Auslieferung jeden dritten Freitag im Monat, wenn der ein Handelstag ist, Lieferung innerhalb 20 Tagen kostenfrei in Stückelungen von 100g und größer an eine beliebige Adresse in Form von LBMA-Gold.
    Das Gold wird physisch hinterlegt und in Frankfurt von einem dritten verwahrt, ausgegeben werden Zettel mit einem Äquivalent von bis zu 20 Tonnen Gold. Einziger kleiner Haken scheint mir die 250kg-Rückkaufklausel (wenn zum 31.12. weniger als 250.000 Scheine im Umlauf sind, hat die Emittentin das Recht auf Rückkauf zum aktuellen Kurs).


    Edit, ganz vergessen:Zettel-Preis und POG müssen natürlich nicht gleich laufen, steht auch so im Prospekt

    Die Milchfleckenproblematik wird seit Jahren in allen einschlägigen Foren ohne Ergebnis diskutiert. Die RCM ist scheinbar nicht in der Lage, das Problem zu lösen. Es ist also offensichtlich, daß es an dem Rohmaterial selbst liegt - und nicht am Prägevorgang.


    Seeadler



    ...kann oder will das das Problem nicht lösen?
    Ich denke, können würden Sie schon, wenn sie nur wollen wollten.
    Im Klartext: warum Zeit und Geld in die Verbesserung eines Produkts stecken, wenn mir das Produkt in der aktuellen Qualität auch aus der Hand gerissen wird?

    Scheideanstalt.de ist zwar eine seriöse Adresse, hat aber bei Schmelzware nicht die besten Preise.
    Hab mit einem Ankäufer hier im Forum schon gute Erfahrungen gemacht.
    Spot wirds wohl nicht geben, die 37,31€/g fein, die Scheideanstalt.de aktuell zahlt sind aber bischen zu wenig.

    Wie oben schon geschrieben: ich hab in einem luftgezogenem 10er-Streifen von 1992 auch einen Maple mit Flecken. Ist also keine "Neuerscheinung". Dass Recyclingsilber verunreinigt ist könnte natürlich sein, glaub ich aber eher nicht.
    Eine gewöhnliche oberflächliche Anhaftung ists aber wahrscheinlich auch nicht, die sollte man im geeigneten Lösungsmittel problemlos lösen können (organisch ist es relativ sicher nicht, sonst würde Aceton funktionieren; was anorganisches sollte aber mit der passenden Säure oder Lauge abgehen), ist also vielleicht doch irgendwie "eingebacken".


    Frage: Treten die Flecken auch bei Barren auf? Wenn Sie vom Silberrecycling kommen, sollten neuere Barren ja auch nicht fleckenfrei sein.

    Mit den neuen 1,5-Unzen-Polarbärn der RCM ist die Milchfleckenthematik ja wieder mal aktuell.
    Ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass beim Herstellungsprozess der Münzen irgendwelche Rückstände auf der Oberfläche zurückbleiben. Diese Rückstände sind zunächst farblos/unsichtbar. In Verbindung mit Wasser (Luftfeuchte genügt) entstehen dann die Milchflecken. Aber das sollte den meisten hier im Forum ja auch klar sein.


    Hab mal einen "Puma" mit minimalen Milchflecken angehaucht und sofort waren jede Menge Flecken da.
    In meinem 10er-Streifen Maples Jahrgang 1992 hat genau eine Münze Flecken, nämlich genau die, bei der die Foilie ein kleines Loch hat.
    Und so wies aussieht ist die Fleckenentstehung nicht ohnes weiteres reversibel, einfaches trockenen lässt die Flecken nicht verschwinden.
    Also: haltet eure canadischen Silberprodukte absolut trocken.


    Ich hatte ja mal die Vermutung geäussert, dass es sich um "Borax" handelt, dass mit der Luftfeuchtigkeit dann einen Komplex bildet und sichtbar wird. Borax wäre allerdings gut wasserlöslich und somit leicht abwaschbar, was beiden Flecken leider nicht der Fall ist.


    Hat denn niemand hier im Forum Zugriff auf ein EDX oder EELS und kann damit mal auf einen fleckigen Maple schießen? Wenn man endlich wüsste, was genau es ist, fände man ja vielleicht mal ein "Gegenmittel". Ich bin nicht mehr an der Uni und hab die Mölichkeit leider nicht mehr, sonst würd ichs ja selber machen...

    Bin schwer am überlegen auch nach München zu fahren.
    Wäre meine erste EM-Messe überhaupt.


    Wie siehts da eigentlich mit Einkaufs-Möglichkeiten aus? Wenn ja, gibts die Schnäppchen nur Freitag Vormittag gleich bei Eröffnung, oder hat man Samstag auch noch Chancen auf einen guten Kauf?

    Danke für den erklärenden link. Wirklich interessante Sache mit den niederländischen Russen.


    Angeregt durch diesen Faden hab ich mir mal meinen etwas genauer angesehen. Leider hab ich im Netz nicht so viel zu meinem Jahrgang 1838 gefunden.
    Die beiden Bilder zeigen angeblich einen Russen:
    http://www.muenzclub.de/stadle…php5?id=101115018&lang=ru
    http://www.muenzenritter.de/55…store=gb&___from_store=de


    Was meint ihr? Ist meiner ein Ost- oder Westeuropäer?


    Und wo würdet ihr ihn preislich einordnen? Gibts trotz der schlechten Erhaltung Sammleraufschlag?