Beiträge von Rudiratlos

    Danke für den erklärenden link. Wirklich interessante Sache mit den niederländischen Russen.


    Angeregt durch diesen Faden hab ich mir mal meinen etwas genauer angesehen. Leider hab ich im Netz nicht so viel zu meinem Jahrgang 1838 gefunden.
    Die beiden Bilder zeigen angeblich einen Russen:
    http://www.muenzclub.de/stadle…php5?id=101115018&lang=ru
    http://www.muenzenritter.de/55…store=gb&___from_store=de


    Was meint ihr? Ist meiner ein Ost- oder Westeuropäer?


    Und wo würdet ihr ihn preislich einordnen? Gibts trotz der schlechten Erhaltung Sammleraufschlag?

    1oz Ag pro Woche stellst du 1oz Au pro Monat gegenüber?


    Das entspräche ja dann ziemlich genau 4,35 Unzen Ag gegen 1oz Au im Monat?! Da nehm ich lieber das Gold! dein Gold-Silber-Ratio von 1:4,35 halt ich für eher unrealistisch. Aber nur meine Meinung...

    Wintergemüse:
    - Feldsalat (den ganzen Winter über erntbar, wenns das Wetter zuläßt, aber schon zu spät zum Sähen, und wahrscheinlich auch zum Pflanzen, ausser du hast ein gutes Gewächshaus)
    - Spinat (im Herbst sähen/pflanzen und im zeitigen Frühjahr ernten, oder eben im Gewächshaus schon im Herbst)
    - Herbstlauch (hält mittlere Fröste aus, sollte bis Dezember gehen, je nach Wetter)
    - Winter-/Überwinterungslauch (auch schon viel zu spät zum pflanzen, im Frühjahr erntbar)
    - Rosenkohl (hält mittlere Fröste aus, kann je nach Klima bis Januar drausen gelassen werden)
    - Chinakohl, Zuckerhut, Raddicchio (im Sommer pflanzen/sähen, vor den ersten stärkeren Frösten Einlagern; bei guter Lagerung bis Jannuar/Februar lagerbar)
    - Winterkopfsalat (im Herbst pflanzen/sähen, im Frühjahr bald erntbar, für diese Jahr schon zu spät, nur bei mildem Klima, sollte aber im Rheinland funktionieren? )
    -Winterblumenkohl (wie Winterkopfsalat)
    - Winterportulak/Postilein und Ruccola (im Herbst ins Gewächshaus pflanzen, und noch im Herbst und im Frühjahr mehrmals ernten, also wie Spinat; Postilein ist relativ ertragreich, schon fast ein Unkraut)


    Und dann gibts natüerlich jede Menge Lagergemüse...

    Thema Pachtpreis: sehr unterschiedlich
    Beispiel 1: hügelige Wiese im Bayerischen Wald vielleicht 150€/ha im Jahr, kann aber bis praktisch null gehen, kommt halt drauf an wie groß und ob leicht bearbeitbar.
    Beispiel 2: Gäubodenacker mit bester Bonität, eben wie ein Brett: deutlich über 1000€/ha im Jahr.


    Also vergleicht mir hier nicht Äpfel mit Birnen!


    Ähnliche Unterschiede gibts auch bei den Kaufpreisen

    den 1000er gabs auch bei anlagegold24 zum Nominal.


    Warum zerbrecht ihr euch alle den Kopf darüber wie und um welchen Preis ihr von der MdP die 200er kriegt. Mich würds wirklich wundern, wenn man die nicht auch bald von einem deutschen Händler fürs Nominal oder knapp drüber kriegt.

    Soweit ich weiss, ist die Bestellmenge pro Besteller begrenzt. Zumindest letztes Jahr, da gabs die 200er ja auch schon, waren Sie auch recht schnell bei der MdP ausverkauft. Kann mir nicht vorstellen, dass eine Sammelbestellung bedient wird bzw. möglich ist.


    Letztes Jahr konnte man die 200er allerdings einige Tage lang bei anlagegold24.de zum Nominal abgreifen. War zwar eigentlich auf eine Münze pro Bestellung limitiert, ich hab aber trotzdem mehrere pro Bestellung bekommen. Wirds diese Jahr sicher wieder geben.
    Ich weiss, die Firma hat hier im Forum keinen guten Ruf, aber bei den Schnäppchenangeboten hab ich bisher nie Probleme gehabt.

    Twinson ist mir zuvorgekommen: wollte auch einen "Nur-Abhol-Verkaufsfaden" vorschlagen. Alles andere wird wohl unübersichtlich und umständlich. Ich z.B. wohn eigentlich in der Oberpfalz, aber Niederbayern ist nicht weit weg und für ein gutes Angebot würd ich auch ins fränkische Ausland fahren. Wer auch Abholung anbietet (was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist) soll halt seine Postleitzahl mit angeben.

    Klau mir mal schnell den Faden hier, weil ich thematisch keinen passenderen finde:


    Ich hab noch einen alten Katalysator rumliegen, aus einen VW, Baujahr 97, 1,9l Saugdiesel, Laufleistung 140.000km. Als Ersatzteil nicht mehr brauchbar, da von mir schon mal diletantisch geschweißt.
    Kennt jemand eine gute Adresse zum Verkauf und mit welchem Erlös kann ich rechnen?
    Wäre über Tipps wirklich dankbar.

    Ja, das ist so eine Sache mit Milch. Ich und meine drei Geschwister sind mit frischer Rohmilch aus dem eigenen Stall praktisch großgezogen worden.
    Soweit ich weiss, gibts im Geschäft keine Rohmilch zu kaufen, weil das wegen Lebensmittlehygieneverordnungen mehr oder weniger verboten ist. Gute Milch aufzutreiben ist wirklich nicht einfach! Ganz im Süden im und im Norden Deutschlands gibts ja noch viel Weidehaltung, aber in meiner Gegend hier gibts praktisch nur noch Ganzjahressilagefütterung. Also nix mit frischem Grün im Sommer und kaum Heu im Winter, die Rindviecher kriegen das ganze Jahr über nur stinkendes Igendwas vorgesetzt. Die daraus resultiernende Milch ist dann entweder so verarbeitet, dass sie nach nichts mehr schmeckt, oder man man riecht das Stinkesilo aus der Milchtüte.
    Wir selber haben oft die Marke, die auch tahet vorgeschlagen hat, mit der kann man noch leben.


    Ach ja: nicht auf die Werbepropaganda von Weihenstephan reinfallen. Weihenstaphan gehört zu Müllermilch.

    Auf 3:1 werd ich wohl nicht kommen. (Industrielle) Profimäster schaffen so ca. 2,7:1 bis 2,9:1. Ich rechne eher mit 3,3:1, meine Schweine sind relativ aktiv und laufen viel rum. Das macht mir aber absolut nix aus, gibt besseres Fleisch.


    Dass Gerücht dass, Kartoffeln fette Schweine machen kenn ich, kann ich aber nicht unterschreiben. Im Gegenteil, die beiden letztes Jahr warens zumindest nicht...
    Zudem handelt es sich um Abfallkartoffeln von Speiseware, Stärkegehalt ca. 10-11%, und keine 16%-Stärke-Kalorienbomben.

    Woher beziehst du den Leguminosenschrot, und zu welchen Preis? Ist ja eigentlich die einzige Alternative zu Soja als Eiweißlieferant.
    Welcher Preis ist derzeit i.O. für Futterkartoffeln 150-200€/t?


    Habe auch schon überlegt 2 Schweine zu mästen, aber einfach zu aufwendig von den Auflagen her(doppelter Zaun etc.)
    Wahrscheinlich werden es Ziegen oder Schafe... oder Gänse die fressen auch nur Gras:D


    "Leguminose" ist ein anderer Begriff für "Hülsenfrüchtler", also Erbsen, Bohnen, Soja,...


    Da das Futter Bio sein muss und ich nicht lange rumfragen und rumfahren wollte (ich wüsste aber evtl. ein paar Anbauer/Händler in Bayern, bei denen man Soja, Bohnen oder Erbsen in Bioqualität bekommt) hab ich einfach bei Meika in Augsburg angefragt. Hab mir das "EFS 30 Bioland" liefern lassen. Kostete, glaub ich an die 68€/Doppelzentner, plus Steuer und Lieferunng. Besteht aus Soja, Ackerbohnen, Sonnenblumenkuchen, CaCo3, Soja-, Sonnenblumenöl. Hat zwei Gründe, warum ich das gekauft hab: Zum einen als Eiweisquelle, zum andern wegen des Lysins, eine für Schweine recht wichtige Aminosäure. Lysin ist aber auch in Kartoffeln drinn.
    Sicher könnte ich die Schweine billiger mästen, aber die paar Euro hin oder her sind mir egal.


    Alternative Eiweisquelle neben Leguminosen wäre eben tierisch (Milch, Milchpuler, Eier oder Eipulver?). Früher wurden Schweine auch nicht mit Soja gemästet. Mein Vater erzählt immer, dass die Schweine früher nicht wenig Milch gekriegt haben.



    Zu den Futterkartoffeln: Was sie genau kosten, weiss ich nicht. Wir selber verschenken sie, von Zeit zu Zeit gibts halt dann mal ein Glas Honig, Eier oder ein Suppenhuhn dafür. 200€/t ist aber viel zu viel!!! Dafür gibts schon aufbereitete/sortierte konventionelle Speiseware!!! Ich blätter grad in den Notierungen vom "Landwirtschaftlichen Wochenblatt". Preise letzter Woche: Erzeugerpreis Verarbeitungskartoffeln, ab Station, für lose aufbereitete Ware, ohne MwSt.: 9-13€/dt. Futterkartofflen dürfen dann nur einen Bruchteil davon kosten!



    PS: Gänse schmecken ja auch nicht schlecht!!! Hätten wir einen geigneten Platz, also Weiher oder Bachlauf, würden wir uns auch ein paar Gänse mästen.

    Nix gegen dich Silberfinger, aber dieses "Godwin´s law" ist ja das dümmste, was ich seit langem gelesen hab!


    Da kann ich auch die Rudiratlos´sche Regel aufstellen:
    Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Begriff "Gurkensalat" ´fällt, gegen Eins an.


    Und mit dieser Behauptung habe ich aus streng wissenschaftlich/mathematischer Sicht nicht mal unrecht! Krieg ich jetzt auch einen wiki-Eintrag?