Beiträge von Rudiratlos

    Das ist eindeutig die falsche Feststellung.


    Eher ist der Dativ vom Aussterben bedroht. Immer mehr Deppen sagen "nahe des Hauses" oder "entsprechend des Gesetzes". Dabei heißt es nahe dem Haus und entsprechend dem Gesetz (ebenso: gemäß, gegenüber, uvm...). Der Gentiv ist hier sogar falsch, siehe Duden.


    Also: Der Genitiv ist des Dativs Tod. Und dabei ist der doch so wichtig... :(



    Mein Latein ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber sind deine Beispiele nicht eigentlich Ablativ, und nicht Dativ? Klar, im Deutschen identisch mit dem Dativ, aber wenn mans genau nimmt...

    Ist ja schön und gut, dass man die Fälschungen an den Seriennummern der Zertifikate erkennt, aber für die Fälscher sollte es nicht wirklich ein Problem sein, den Zettel auch in der "passenden" Schriftart auszudrucken. Und schon entfällt diese Unterscheidungsmerkmal.

    Genau ein solcher ist dieses Wochenende auf ebay weggegangen, für 17€ und 6€ Versand, aber erbärmlicher Zustand, gehenkelt und mit gestopftem Loch. Laut der von Edelweiss verlinkten Seite ist es wohl eine frühe Nachprägung, 1790 oder kurz darauf aus Wien.

    @ cowboy_sam:


    wie Patrone schon geschrieben hat, es gibt Sorten, die nicht so anfällig sind, meistens sind das sehr stärkereiche Industriesorten, die sehr bescheiden schmecken. Da heißts bei der Sortenwahl einen Konsnes finden zwischen Geschmack und Pflanzengesundheit. Welche Sorte hast denn angebaut? Eine robustere mit noch vertretbarem Geschmack wäre z.B. Bettina. Als neure Züchtung tut sich zur Zeit Allians hervor, scheint recht vielversprechend zu sein.


    Zu Spritzmittlen: die vorbeugend zu verwendenden Öko-Mittel haben auch bei regelmäßiger Anwendung nur eine sehr Bescheidene Wirksamkeit. Was im Ökolandbau beschränkt zugelassen ist und auch einigermaßen wirkt, sind Kupferpräparate. Ob die für Hobbygärtner empfehlenswert sind, ist die andere Frage. Was hast du denn für ein Mittel verwendet?

    Zur Krautfäule (auch Braunfäule oder auch phytophthora solani):
    Im konventionellen Anbau gibts einige Mittel dagegen, Chemiekeulen-Fungizide eben.
    Im Bioanbau sind die Mittel sehr begrenzt. Es gibt ein paar "Pflanzenstärkungsmittel" mit begrenzter Wirksamkeit. Zudem sind in begrenzter Menge Kupferpräparate zugelassen, für den Hobbyanbauer ist das aber eher nix. Wenn die Krautfäule schon richtig da ist, ist es eigentlich schon zu spät zum Handeln.
    Gleiches gilt auch für Tomaten bei Braunfäule, das ist der gleiche Erreger.

    Zur Gemüselagerung:


    Wer den Aufwand nicht scheut, kanns ja mit einer Miete versuchen. Wenn mans richtig macht hält sich das Lagergut recht lange. Auf absolute Mäusedichtheit ist aber Wert zu legen.
    Ansonsten sollten sich Kartoffeln eigentlich in jedem einigermaßen vernünftigen unbeheiztem Erd-Lagerkeller problemlos bis Mitte Mai halten.

    Mit Hydraulikanschluss meine ich nicht die Heckhydraulik.
    Viele "moderne" Geräte werden mit hydraulischen Motoren oder Zylindern betrieben (Frontlader haben z.B. hydraulische Hubzylinder, oder Holzspalter, die man ans Heck von Traktoren anbauen kann, eigentlich alles vom Kartoffelvollernter, Heuballenpressen, Kipper,...). Für diese Hydraulikfunktion ist ein oder auch mehrere Anschlüsse nötig (da gibts verschiedene, einfach wirkende, dopplet wirkende).
    Es gibt hydraulisch drehbare Drehpflüge, für die so ein Anschluss natürlich nötig ist. Für dich ist aber wohl ein manueller Winkeldrehpflug am besten, weil auch leichter und billiger.


    Ein Tipp: sauberes Pflügen ist nicht so einfach und gehört eher zur Königsdisziplin der Bodenbearbeitung. Da gibts sogar Berufswettkämpfe. Der Pflug muss sauber eingestellt sein. Lass dir das von jemanden zeigen, der Ahnung davon hat.


    Wenn die Ackerschiene über Nacht schon deutlich nachlässt, sollte vielleicht an eine Generalüberholung und neue Abdichtung nachgedacht werden.

    @ Fragezeichen:


    Zum Pflug: Kommt auf deinen Traktor und Boden an. Wenn du Allrad und sehr leichte (Sand-)Böden hast, könnte es mit einem Zweischarrer noch klappen. Kommt aber auch auf den Pfug an (da gibts schwerere und leichtere Ausführungen, Drehpflug oder Beetpflug, verschieden breite Scharren, ...). Dann kommts natürlich an, wie tief du ackern willst. Zudem muss deine Heckhydraulik erstmal einen Zweischarrer packen. Da ist der Hebel schon ganz schön lang, und die Hydraulikpumpe eines solchen Oldies ist meistens nicht mehr die Beste.
    Wenn du nur einen kleinen Fleck zu bearbeiten hast, würd ich dir im Zweifelsfall zu einem Einscharrer Winkeldrehpflug raten. Da stehen noch einige auf den Höfen rum. Wir haben uns vor ein paar Jahren für unseren alten 19PS Porsche zum Gewächshaus bearbeiten einen alten Einscharrer Eicher von jemanden aus der Nachbarschaft gekauft, hat gerade mal 50€ gekostet.
    Nur zum Vergleich: Unser 45PS Fendt GT würde einen etwas schwereren Zweischarrer Drehpflug trotz unserer leichtern Böden kaum schaffen. Gefplügt wird bei uns mit einem 3-Scharr Rabe an einem 86PS John Deer mit Allrad.
    Also such dir einen alten Einscharrer, auf eine Zeitungsanzeige antworten sicher ein paar. Ein Neugerät kann da ziemlich teuer werden. Du kannst dir natürlich auch einen Zweischarrer zulegen, und wenns der Traktor nicht packt (was ohne Allrad sehr wahrscheinlich ist), einfach die zweite Scharre abschrauben, oder den Pflug abschneiden.
    Bezüglich "Gibt es eine spezielle Bezeichnung für Pflüge, die für Oldies taugen?": Die Aufnahme am Unterlenker muss halt passen, du wirst wahrscheinlich Kategorie 1 oder 2 haben. Wenn es ein hydraulischer Drehpflug ist, musst du natürlich einen Hydraulikanschluss haben (haben die meisten Oldtimer nicht).


    -Zum Überrollbügel: Wenn du deinen Traktor all Oldtimer privat anmeldest, brauchst du keinen Überrollbügel. Wenn du ihn betrieblich mit einen grünen Nummer laufen lässt (dazu brauchst du eine LAndwirtschaft) ist ein Bügel Pflicht.
    ABER: vom Schlosser einfach zusammenschweissen lassen ist nicht drinn. Der Bügel muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen und für den Traktor zugelassen sein (kommt unter anderem aufs Gewicht des Traktors an). Kannst ja mal im Landhandel nachfragen (z.B. BayWa), die wissen da sicher Bescheid.
    Also: Für Hobbybauern ist ein Überrollbügel keine Pflicht und im Normalfall wohl auch nicht nötig.

    Jetzt bin ich ein wenig verwirrt:


    Auf Platin fallen doch grundsätzlich 19% Mehrwertseuer an, ob Barren, Münze oder Medaille, völlig egal. Warum sollten die 19% dann bei Einfuhr nicht anfallen?

    Zu den "Ausschusskartoffeln":
    Auf dem Feld bleiben zwar die wenigsten liegen, Kartoffelln sind aber trotzdem für ganz kleines Geld oder sehr oft auch gratis als "Futterkartoffeln" zu haben. Bei uns zum Beispiel holen mehrere Kleinviehhalter regelmäsig Futterkartoffeln für umsonst ab. Ab und zu springt dann mal ein Glas Honig oder ein Suppenhuhn raus.

    Wo bleiben eigentlich der 2012 Halbunzer in Silber?
    Letztes Jahr kamen die halben Britannias ja Anfang Mai auf den Markt. Sicher haben die mit dem Queen-Jubiläum und Olympia viel zu tun, aber schön langsam wirds Zeit.


    Weiss jemand was genaueres zu Auflagezahl, Motiv und Ausgabezeitpunkt? Oder gibts diese Jahr gar keine? Wäre aber dann eine sehr "kurze Serie" gewesen!

    Worauf Profis beim Gewächshausbau achten:


    - Grundfest/Sockel soll zwar stabil sein, übertreiben soll mans aber auch nicht: hohe Betonseitenwände werfen in den lichtschwachen Jahreszeiten viel Schatten (d.h. die im Februar/März gesäten Radischen müssen im Schatten wachsen), sind Kältespeicher und Kältebrücken.


    - Die tragende Konstruktion sollte möglichst filigran sein und nicht zu viel Licht schlucken.


    - Die Abdeckung sollte möglichst lichtdurchlässig sein. Im Erwebsanbau werden spezielle Folien oder optimalerweise ganz poplige Einfachverglasung verwendet. Doppelverglasung oder die im Hobbybereich gerne verwendeten Doppel- und Dreifachstegplatten aus Plastik schlucken viel zu viel Licht!


    - Das Klima soll ausreichend steuerbar sein (Temperatur und Luftfeuchtigkeit), also auf Lüftungsmöglichkeiten achten.


    Fazit: besonders zu achten sind auf eine hohe Lichtmenge (beeinflußt sehr stark die Fruchtqualität, Geschmack und den Wuchs; bei wenig Licht und hohen Temperaturen vergeilen die Pflanzen!!!) und ein vernünftiges Klima (in Hobbygewächshäusern ist es meistens zu feucht, was Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Botrytis begünstigt und zu warm).

    Am Samstag kam die erste Rechnung, heute die Münze, ein "G".


    Hab mir das gute Stück mal genauer unter der Lupe angesehen. Für 50€ Prägeaufschlag könnte man da eigentlich mehr erwarten. Randstab/Rändelung sieht da bei so mancher popligen Bullionmünze besser aus, als bei diesem "Premiumprodukt"!!!



    :boese: Den sollte man wegen Betrugs anzeigen: Laut seiner Tory fand der Dalai Lama den Pfennig entweder 1997 oder 1998 in Tibet. Der Dalai Lama ist aber seit 1959 im Exil!!! Vielleicht ollte man den Anbieter darauf hinweisen!



    EDIT: Ich hab den Verkäufer auf seinen Dalai-Lama-Fehler aufmerksam gemacht und der Verkäufer hat den Text von "Dalai Lama" in "Freund des Dalai Lama" umgeändert.


    FRAGE: Wie kann der den Auktionstext ändern??? Ich dachte das geht nicht!!! Das ist ja Wahnsinn wenn das so ohne weiteres geht! Da könnte ja aus einer "Originalprägung" ganz schnell eine "Originalnachprägung" werden!!!

    Zu silvercard Frage wegen der Befruchtung:
    Fast alles in deinem Garten sollte zweihäusig sein (d.h. an einer Pflanze sind weibliche und männliche Blüten), es wird also keine zweite "Befruchterpflanze" benötigt. Ausnahmen wären z.B. manche dieser "Kiwi-Neuzüchtungen" wie "Weiki", die sind einhäusig und du brauchst ein männliche und eine weibliche Pflanze. Anderes Beispiel wären manche Birnensorten (nicht alle, nur ein paar). Die brauchen dann auch eine andere Birne um zu Fruchten. Im ländlichen Garten ist das aber kein Problem, da gibts genug!
    Manchen Kulturpflanzen wurde es zur Ertragssteigerung und für die Fruchtqualität sogar angezüchtet, nur weibliche Blüten zu machen. Viele Gurkensorten z.B., das nennt man dann "partenokarp".


    Bei heimischen Beerenobst braucht man aber keinen extra Befruchter. Allerdings gehören Stachel- und Johannisbeere auch regelmäßig und richtig geschnitten und an ungeeigneten Standorten kann Mehltau ein Problem werden. Zudem gibts noch "Spezialkrankheiten wie die Rotpustelkrankheit (wems interessiert: http://www.oekolandbau.de/file…_06/gbmb06_02_2009_01.pdf)


    zu Di=a!na Fassgetreide:
    Warum hast du dein Getreide eingefroren? Das wäre ja nur nötig gewesen, wenn du schon Schädlingsbefall hast. Und befallenes Getreide würd ich nicht zu Langzeitlagerung verwenden, ob nun eingefroren oder nicht.
    Ich würd die Fässer jetzt auf ZImmertemperatur aufwärmen lassen (das kann evtl. sogar Tage dauern) und dann mal einen kurzen Blick wagen. Wenn alles trocken ist, Deckel drauf und kühl und dunkel verstauen, sollte dann mehrere Jahre lagerfähig sein.
    Keinesfalls würd ich den Deckel öffnen solange das Getreide noch kälter als die Umgebungstemperatur ist, dann könnte sich Kondenswasser bilden und ds Getreide Feucht werden.

    Vom Gemüsefeld meiner Familie wird auch regelmäßig gestohlen, sind zwar nur recht geringe Mengen, ist aber trotzdem ärgerlich.
    Dabei spielt die Lage des Feldes eine große Rolle: liegt das Feld abgelegen und schlecht erreichbar, wird absolut nichts geklaut. Liegt das Feld neben der vielbefahrenen Kreisstraße und ist gut einsehbar, dann kommt über Nacht immer wieder mal was weg. Es handelt sich hier als wohl weniger um geplante Diebstähle hungernder Menschen, sondern um "spontane Gelegenheitstaten".


    In unserm Wald neben besagter Staatsstraße darf man kein Holz in leicht transportierbarer Größe aufrichten, das würde da nicht lange liegen...


    Der dreisteste Tat der vergangenen Jahre: Ein Hänger mit frisch gerodeten Kartoffeln wurde über Nacht zum Auskühlen hinterm Stallgebäude abgestellt. Am nächsten Morgen hat gut ein Zentner gefehlt.


    Ich wage zu behaupten, dass diese Art von Diebstahl kein Mundraub ist, sondern auf mangelnde Moral und Anstand zurückzuführen ist. Das ist aber kein Phänomen der Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern gabs schon vor Jahrzehnten.

    Mittlerweile hab ich hab schon ein wenig Angst, dass die von der VfS was verschusselt haben.
    Wäre nicht das erste mal:
    Letztes Jahr haben die mit tatsächlich eine Rechnung über 10 Stück 2011er 10er-Sets geschickt, angeblich aus Abobestellung! Hab eigentlich nur ein Abo laufen. Ich hatte aber ein Jahr vorher, als es mit Silber steil bergauf ging und die Ski-10er in Spiegleglanz recht gefragt waren, 10 Sets bestellt, aber eben nicht als Abo, sondern Einzelbestellung.


    Ich hab die 10 Sets damals trotzdem genommen, einfach aus dem Grund, weil sie recht günstig waren (wurden auf der Rechnung mit 95€ pro Stück aufgeführt, anstatt regulär über 120€). Damals konnte ich ihnen also den Fehler verzeihen, aber wenn ich meinen Nadelbaum nicht krieg, werd ich sauer!!!

    ...da kommt mir eine Kupfer-Kessel-Schnaps-Brenn-Anlage viel sinnvoller vor -
    bei quasi illegaler Benutzung waere auch noch direkt ein bisschen Spannung dabei ; ))


    Genau das waren auch meine ersten Gedanken, als ich den Faden durchgelesen hab.
    Und sobald das Branntweinmonopolgesetz endlich liberalisiert wird (und das muss es laut EU; endlich mal was positives aus der EU :thumbup: !!!) kommt mir was in dieser Form ins Haus: http://www.holzeis.com/product…9_12_143/products_id/1417