Beiträge von Rudiratlos

    Die Bilder von GoldBullish sehen tatsächlich komisch aus.
    Die Anschnitte sehen wirklich aus wie Pressplatten.
    Hab mal kurz überschlagen:
    50kg 750er Gold ergäben bei einer Dichte von 15g/cm³ gerade mal gute 3,3 Liter Volumen, also einen Würfel von 10cmx10cmx33cm.
    Wenn man das nun in Relation zum Tisch setzt (wie hoch ist ein "normaler Tisch? 90cm?) kommt mir der Haufen etwas groß vor.

    Obs das Adjektiv "hocheutektisch" wirklich gibt, oder das ein Mithras` Phantasie entsprungener Neologismus ist, kann ich dir nicht sagen, letzeres ist aber meiner subjektiven Einschätzung nach wahrscheinlicher.


    Der Begriff Eutektikum ist mir aber geläufig (eben im Bezug auf die Nichtherstellbarkeit mancher binären Legierung über den gesamten Konzentrationsbereich von 0 bis 100%), hab aber trotzdem nochmal im Kittel nachgeschlagen (besagte Seite 654 in meiner 13. deutschen Auflage) und meine Erinnerungen wurden bestätigt.
    Warums zu diesen "Mischungslücken" kommt liegt vor allem an der Gitterstruktur und den Gitterabständen, kommt aber bei einigen Materialien vor, z.B. auch bei Gallium und Indium. Da stellt das ganze ein großes Problem bei der Herstellung von effizienten LEDs oder Lasern im grünen und roten Bereich dar.


    Hab grad bei wiki nachgelesen. Was da zu finden ist, liest sich ja ganz plausibel und wiederspricht meinem obigem nicht.

    Kugscheissermodus an:


    hocheutektisch?
    ich frag lieber nicht nach, was das sein soll


    Mann, Mann, was für Wissenslücken!!! :P


    Schlag mal nach in Charles Kittel, Einführung in die Festkörperphysik (in der 13. Auflage ist es die Seite 654): Manche Metalllegierungen oder auch Metall-Nichtmetalllegierungen sind nicht in jedem Mischungsverhältnis herstellbar. Beispiel wäre Gold und Silizium. 69 Atomprozent Au und 31 Si lassen sich nicht homogen mischen, beim Übergang in die feste Phase entstehen Bereiche mit fast reinem Au und fast reinem Si. Kann unterm Mikroskop sogar schöne Streifenmuster ergeben. Diesen inhomogenen Festkörper nennt man Eutektikum.


    Klugscheissermodus aus!

    Zitat Ridsteel: "...Halbleiterverbindung strahlt, bei einem Verhältnis von 30 % Indiumnitrid und 70 % Galiumnitrid, mit 440nm, was einer blauen Farbe entspricht..."


    Will hier nicht als besserwisserisches Arschloch auftreten, aber obige Zahlen stimmen wohl nicht ( zumindest Stand vor ca. 2 Jahren, als ich noch an diesen III-V-Nitrid-Strukturen geforscht hab).
    Trotzdem sind Gallium und vor allem Indium eine Überlegung wert (Stichwort ITO, also Indium-Zinn-Oxid als transparenter elektrischer Leiter). Problem: es existiert kaum ein Markt und physisches kann von Privat wohl nur mit großen Preisabschlägen verkauft werden.

    @ Di=a!na:


    Bezüglich Mutterkorn in Bio-Getreide kann ich dich beruhigen:
    1. Betroffen ist in erster Linie Roggen, bei Weizen tritt der Mutterkornpilz kaum auf (bei Roggen ist es eigentlich ganz normal, dass ein paar Körner befallen sind, die werden aber bei der Reinigung beseitigt. Bei Weizen oder auch Dinkel hab ich persönlich Mutterkorn noch nie gesehen).
    2. Einzelne, mit Mutterkorn befallene Körner sind für jeden nicht ganz Blinden im Zweifelsfall leicht erkennbar und können notfalls von Hand aussortiert werden.


    Allerdings solltest du bei deinem Papier-Getreidesack aufpassen, dass du dir keinen Kornkäfer einfängst, der frisst sich auch durch den Papiersack. Einfach das in eine dichte Tonne, muss halt bei der Einlagerung gut trocken sein. Brotgetreide ist sehr lange haltbar, allerdings kann die Keimfähigkeit unter der Lagerung leiden.

    zu "Warum sehr laienhaft und an der Grenze zu falsch? Bitte genauer erläutern ...":


    alleine schon die Wortwahl "Ein Ergebnis von 3σ ist zum Beispiel mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 0,27% ein rein zufälliger Effekt" ist unfug.
    ein "Ergebnis von 3 Sigma" gibts nicht. Vielmehr gibt es einen Zufallswert der Zufallsgröße X, der mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als 0,27% ausserhalb der dreifachen Standardabweichung liegt. Ausserdem wird von einer Normalverteilung der Zufallsgröße um E(X) ausgegegangen, ansonsten wäre die Aussage von Hause aus falsch. Nur sind wohl die wenigsten physikalischen Messungen normalverteilt, zumindest die, die ich in meiner Physiker-Laufbahn gemacht habe, warns nicht.


    Zu deiner Erklärung:
    1. Ich verstehs immer noch nicht: Vor katholischen Feiertagen oder langen Wochenenden dürfen Notierungen nicht um 5% schwanken?
    2. Genau berechnen kann mans schon, wäre auch nicht wirklich schwer, aber die Datenmenge wird wohl enorm sein. Aber dazu muss man sich festlegen, im Fachjargon heißt das eine "Entscheidungsregel" aufstellen. Man nennt sowas dann einen "Hypothesentest" auf einem Signifikanzniveau.
    Wie schon geschrieben, ich bin kein Experte in der Stochastik, bischen kenn ich mich aber schon aus, und mit deinen Aussagen kann ich einfach nichts anfangen. Und damit Ende der Diskussion.

    @ Homm:
    Ich bin ja nicht die große Leuchte in der Wahrscheinlichkeitstheorie und hab mich die die ganze Zeit schon gefragt, was du mit deiner "Signifikanz" und "Signifikanzzahl" meinst. Mit deinem verlinkten Artikel ists mir jetzt klar: du meinst die Standardabweichung (abgekürzt mit Sigma) als positive Wurzel der Varianz, also die Wurzel aus dem mittleren Steuungsquadrat um den Erwartungswert!!!
    Die Erklärung im link ("...Ein Ergebnis von 3σ ist zum Beispiel mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 0,27% ein rein zufälliger Effekt ohne jede physikalische Bedeutung...") ist meiner Meinung nach aber mathematisch und physikalisch sehr laienhaft, eigentlich nichtssagend und scharf an der Genze zu "falsch".


    Korrekt und verständlich wäre wohl: "... ist X eine normalverteilte Zufallsgröße mit Erwartungswert mü und Standardabweichung Sigma, dann liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Zufallswerte innerhalb der dreifachen Standardabweichung um den Erwartungswert liegen, bei 99,73%..." (vgl. dazu die 0,27% im Text: 100%-99,73%=0,27%).


    Bevor du wieder von einem "signifikantem Ereignis" sprichst, solltest du also erst mal definieren, was du damit meinst, dann versteht man dich das nächste mal vielleicht.
    Daher meine Frage: Ab wann ist nun für dich eine Kursschwankung signifikant und welche Folgerung ziehst du aus einem solchen "signifikantem Einzelereignis"? An besagtem Tag waren doch grob überschlagen gerade mal 5% Kursanstieg, oder?

    Ich hoffe mal wieder auf das geballte Wissen der Echtgeld-Liebhaber hier im Forum zählen zu können.


    Um welche Müzen es sich handelt, ist mir klar: 20 Quetzales Guatemala, 1926, geprägt nach dem Vorbild der 20$-Goldstücke, also 900er fein, 34mm Durchmesser und 33,43g Rauhgewicht. Geprägt wurden 49.000 Stück, von denen wohl nicht alle überlebt haben, und daher eine nicht ganz alltägliche Münze. Das gute Stück hat leider schon Gebrauchsspuren und am Rand eine kleine Prüfspur (siehe Bild).


    Da eine Suche meinerseits im web nur begrenzt aufschlussreich war, würde mich nun eure Einschätzung zu folgenden zwei Punkten interessieren:


    1. Welches grading könnte die Münze erreichen? Nach Vergleichen in web würd ich laienhaft sagen, dass es ein "mittleres AU" ist. Könnte ich da richtig liegen?


    2. Ich bin am überlegen zu verkaufen, deshalb die Frage: Was ist die Münze wert?
    Als Vergleich hab ich die hier gefunden: http://www.ebay.de/itm/1926-GO…ain_0&hash=item519e824347
    Das Angebot auf muenzauktion.com ist wohl deutlich überteuert: http://www.muenzauktion.com/numisworld/item.php5?id=1746
    Also, wie schätzt Ihr mein Stück preislich ein?


    Schon mal danke im Voraus für eure Hilfe!

    Na ja, Estland ist EU- und Euro-Mitglied, deshalb sicher auch im Schengenraum. Deshalb wohl keine Einfuhrsteuer.
    Aber mit der verlinkten Seite komm ich trotzdem nicht klar: Da wird die Unze zu 240 "kr" angeboten. Estland hat aber jetzt den Euro, und 240 estnische Kronen, die eigentlich mit "EEK" abgekürzt werden, wären gerade mal gute 15€, und das kann ja nicht sein. Wenns schwedische Kronen sind (eigentlich "SEK"), dann kämen für die Unze etwa 27,15€ raus, was nicht wirklich weit unter deutschen Händlerpreisen liegt.

    Hab mir Gold-Prüfsäure zugelegt.
    Eine praktische Sache, um den Goldgehalt grob abzuschätzen. aber kann man sich auf das Ergebnis verlassen?


    Meine Frage bezieht sich darauf: Bleiben neben Gold und Platin noch andere EM stehen, die das Ergebnis verfälschen können? Was ist z.B. mit Palladium, das ja in Zahngold oft drinn ist?