Beiträge von Kaufrausch

    Wenn ich mir so die aktuelle Rallye bei den EMs angucke, dann ist die Frage, wie es dazu kommt und wie es weitergeht.


    Gehen wir mal davon aus, dass wir uns am Anfang von Phase 2 befinden (so wie hier auch von vielen gesehen), dann wird relativ schnell klar, warum die Preise nicht mehr sinken und wie es weitergeht.


    Warum sinken die Preise nicht? Weil wir am Anfang von Phase 2 sind, d. h. Fondsmanager suchen einen günstigen Einstieg in die EMs, weil sie realisiert haben, dass die Preise nicht mehr sinken, sondern noch steigen. Und da eignen sich die Monate März-Juni, weil da im Jahreszeitdurchschnitt die geringsten Haussen zu erwarten sind. Fondsmanager, die EMs kaufen möchten, kaufen also doch jetzt und warten nicht erst auf die nächste Rallye im Herbst. Daher ist die aktuelle Situation dadurch erklärbar.


    Und wie geht es nach dieser Theorie weiter? Wenn die Fondsmanager jetzt einsteigen, dann treibt das den Preis. Wir werden also Ende des Jahres Preise haben, die das vorwegnehmen, was wir normalerweise erst zum Jahreswechsel erleben würden. Nun stellt sich die Frage, wie die Fondsmanager zum Ende des Jahres handeln. Kaufen Sie, weil sie noch schnell einsteigen möchten? Ich denke, zum Teil. Einige werden sicher noch schnell mit auf den Zug aufspringen wollen. Professionelle Manager werden zudem sukzessive und nicht alles auf einmal investieren. Zudem wird zum Herbst wieder die asiatische Schmucknachfrage die Preise mitziehen. Daher wird meiner Meinung nach auch der Preis zum Ende des Jahres weiter anziehen.


    Was denkt Ihr? Wie würdet Ihr als Fondmanager handeln?

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    Original von snibels
    Das das Geld auf und abgewertet wird, ist doch normal schließlich ist es wie Wetten mal gewinnt man mal verliert man. Am Schluss ist es eh eine Nullnummer.


    Wurde Geld schonmal aufgewertet? ?( Ich würd ja in dem Zusammenhang eher sagen, mal verliert man, mal gewinnen die anderen. :D

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    Original von Edel Man
    Aber statt Recherche über Liberty denken die wohl einfach so wie ich:
    An die schönen güldenen Liberty`s im Tresor: Die sind weiblich. :D


    Ja Edel, das kann natürlich gut sein. 8)

    Hihi, S. 136, stimmt. Chatpartnerein? Seit wann ist Liberty eine Frau? ?( Da sieht man mal wieder, wie gut da recherchiert wird. :D Oder wissen die was, was wir nicht wissen? ?(

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    Original von Milly
    Und ob die DB wirklich bei Silber 50 oder 100 noch zahlt, daran hab’ ich auch meine Zweifel.


    Exakt! Wer mit OS handelt, der sollte wissen, wozu diese ursprünglich kreiert wurden. Zur Absicherung für große Institute. So eine Art frühes Hedging, als es das in der Form noch nicht gab. OS wurden ursprünglich nie als Anlageform gesehen. Was ist jetzt draus geworden?


    Wenn man das mal mit Goldmünzen vergleich, dann sind OS die Medaillen oder meinetwegen Goldmünzen, deren Sammlerwert den größten Wert ausmachen. Würde ich so eine Goldmünze kaufen? Nee, nee! :D


    Wer ab und zu meine Beiträge liest, der sollte schon mitbekommen haben, dass ich weder Verschwörungsfuzzi noch Untergangsseher bin. Aber OS, wenn man sie losgelöst zur Anlage benutzt, sind eine Wette. Da kann ich auch auf Pferde oder Fußballspiele oder sonstwas wetten, das ist nicht anderes. Bzw. hat man bei OS noch den Nachteil, dass man über längere Zeit den Emittenten trauen muss, bei Pferdewetten maximal einen Tag.


    Der Vorteil einer Anlageform von Aktien oder auch anderen Sachwerten ist die Zeitachse. Solange das Papier gehandelt wird (und das ist in der Regel deutlich länger, als bei OS, die ja gerade mit der Laufzeit "flirten"), so lange kann man entscheiden, wann man aus- und wieder einsteigt. Man kann über Jahre entscheiden, wann man Buchgewinne Buchgewinne sein lässt und Buchverluste Buchverluste. Das kann einem leider keine Wette bieten. Anders ausgedrückt hat man Väterchen Zeit bei Sachwerten als Freund, bei Wetten als Feind. Deshalb eben auch meine Anlagestrategie: Gewinne realisieren, Verluste fiktiv halten. Ich mache mir Freund Zeit zu nutze, der mir manch ungünstigen Kauf ausbügelt. So arrogant bin ich nämlich nicht, dass ich mich für so klug halte, immer den besten Kaufzeitpunkt abzustimmen und den besten Wert rauszufinden.


    Ich wünsche jedem, der handelt oder wettet, egal ob mit OS oder Sachwerten oder sonstwas, dass er Gewinne einfährt. Dummerweise ist aber die Gier der Feind von Wettfreunden, weshalb sie zwar kurzfristig gewinnen, aber langfristig praktisch immer verlieren. Im Moment kann sowieso niemand sagen, wer bezogen auf die nächsten 20 Jahre am Besten liegt. Das kann man frühestens in 20 Jahren machen. Ich vermute aber, wer langfristig Sachwerte im Depot ansammelt, macht das Rennen.


    Noch was zu mesodor. Ich finde auch, dass er hin- und wieder anderer Meinung ist oder schlicht ein paar Kenntnisse nicht hat (wer ist schon allwissend?). Aber er ist nicht so lernresistent wie manch andere Zeitgenossen. Ich finde ihn relativ offen für andere Meinungen. Und es gibt es keinen Grund, ihn persönlich anzugreifen.

    Ich denk' mal, ganz ohne Weltuntergangsszenarien in das board zu malen, da werden sich Ende des Jahres noch einige Pessimisten wundern, was alles so möglich ist. In dieser irren Welt, in der wir leben. :D


    Freut mich, dass Deine Anlagen gut laufen! :) Bei mir gibts immer ein paar im Depot die rauf und ein paar andere die runter gehen. Ich kann aber definitiv nicht klagen! :D


    Ich drück mich deswegen nicht klarer aus, damit meine Bemerkungen für Interpretationen Raum lassen, was dann wiederum manchmal interessante Interpretationen ergibt. :D Na, das war ein Scherz, aber manchmal, nicht bei Dir, ist da was dran. Es gibt Leute, die haben eine blühende Fantasie. ;)


    Klar ist auch als Freispiel investiertes Kapital ein Risiko. Aber ein deutlich kleineres und wenn man dagegen den Sparbuchzins nimmt (ich weiß, das ist immer noch real ein Verlust), dann eben praktisch keins mehr!


    Die überall propagierte Anlagestrategie ist: Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen. Meine Devise bei Aktien ist ganz simpel, unterscheidet sich aber fundamental von dieser Herdenstrategie: Gewinne realisieren, Verluste fiktiv halten. Also kann ich auch nix verlieren, es sei denn, die Firma geht pleite, wird unter Wert verkauft oder sowas. Ist mir bisher aber noch nicht untergekommen, weil ich nur in solide Firmen investiere. Also lass ich auch die Gewinne stehen, es sei denn, die fundamentalen Werte sprechen dagegen.


    Das mit den Gewinnen stehen lassen gilt aber nicht generell für meine Strategie. Kommt halt immer drauf an, wie ich die Firmen einschätze. Das mit SLRM war für mich ein riskantes Unterfangen, weil ich mich bei Minen vor ein paar Monaten noch gar nicht auskannte. Irgendwie ist es dann zwar so gekommen, wie ich dachte, aber es hätte ja auch anders kommen können. Also hab ich schnell den Gewinn realisiert und lasse diesen jetzt laufen. Da kann es mir eben reichlich egal sein, wenn sich der Wert mal wieder südwärts bewegt. Und im Moment geht es ja nach oben, also für ein paarmal Essen gehen reichte es jetzt schon. Allerdings wird der Wert IMHO noch deutlich zulegen, wenn die Edelmetalle in den nächsten Jahren noch steigen, wovon wir ja ausgehen. Also lass ich ihn stehen. ;) Geduld ist eine Tugend, die ich früher nie hatte. Mittlerweile weiß ich aber Geduld zu schätzen und ernte täglich die Früchte.


    Viele Grüße


    KR :)

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    Original von Edel Man
    Najanaja: Riskless ist garnix bei Aktien!! :D


    Wenn man nur den Gewinn stehen lässt, den Rest und noch ein klein wenig aber realisiert, schon. Meine aktuellen Anteile an SLRM sind der Gewinn von einst, also völlig riskless. Und wenn das mit der Rallye im Rohstoffmarkt so weitergeht, dann dauert es kein Jahr mehr und ich spekuliere nur noch mit den Gewinnen. Riskless pur! ;) :D


    Grüße retour


    KR


    Welcome on board! Einfache Frage, einfache Antwort: Wenn Du ein besseres Investment weißt, dann umschichten, also verkaufen, wenn nicht, dann die Barren behalten.


    Beste Grüße


    KR :D

    greenjg


    Warum sollte ich Dir das übel nehmen? Ich bin für freie Märkte, da kann jeder machen, was er will!


    Prinzipiell haben wir ja auch heute schon die konkurrierenden Systeme, nur dass man nicht überall mit allem bezahlen kann. Man muss also schauen, in welchem Land man bezahlt und ob man Geld zum tauschen oder anlegen braucht.


    Das, was ich da oben geschrieben habe, das ist auch nicht die Ausgeburt von irgendwelchen tiefgehenden Studien, das war nur mal so ein Gedanke zwischen zwei Kaffee. Ich finds halt immer wieder lustig, mit welchem Aufwand manche Menschen Unsinn betreiben und man mit ein paar simplen Gedankengängen diese Theorien zum Einsturz bringen oder bessere Theorien sich ausdenken kann.


    Wie geschrieben, der Staat wird sowieso langfristig nicht die Freiheit seiner Schäfchen begünstigen, also heißt es einfach, gucken, wie es läuft und dann daraus für sich oder seine Umgebung das Beste draus machen. Und wenn's zu schlimm wird, sich eine neue Bleibe in einem anderen Staat suchen. Falls es der Staat nicht verhindert. Ich füttere jedenfalls nur so viele Tagräumer, die sich irgendwelche absonderlichen Theorien ausdenken, durch, wie ich umbedingt per Steuern muss. Und das ist definitiv schon zu viel! :(


    Grüße


    KR

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    Original von 0711
    Der oben grob beschriebenen Ansatz fordert nun ja nicht nur verschiedenes Geld für verschiedene Gegenden, sondern auch noch verschiedenes Geld für verschiedene Zwecke. Ich denke wir sind uns einige daß das Unsinn ist.


    Allerdings! Sowas können sich nur Geldfetischisten ausdenken. Geld ist für den Menschen da und nicht vice versa.


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    Aber ein (fiktiver) Staat könnte doch eigentlich mit Steuereinnahmen aus Gold ebensogut existieren wie mit denen aus Papier. Wenn er denn wirklich wollte natürlich.


    Alle Staaten dieser Welt haben in allen Zeiten schon immer bewiesen, dass sie irgendwann anfangen, ihre Macht zu missbrauchen. Da kommt doch so eine Papierwährung gerade recht. Schließlich kann mann dann mal wider die Natur (den Markt, begrenzte natürliche Begrenzung des Goldes) schalten und walten, wie man will, um sich zu entschulden. Die Staatskraken als quasi reinrassige Offenbarungen von Monopolisten sind der natürliche Feind jedes Markts. Leider kapiert das die Mehrheit der Menschen (vor allem hier im Land) nicht und sie erhoffen sich die Lösungen ihrer Probleme, die großteils vom Staat erst geschaffen wurden, durch den Staat. Aber wie soll denn der Staat Probleme lösen, die er selbst schafft? Wohlgemerkt, ich bin nicht für die Abschaffung der Staatsmacht, man muss sie lediglich auf die Basisaufgaben zurückführen. Die Idee, private Geldinstitute als Zentralbanken zu etablieren, ist ja auch gar nicht mal schlecht. Dummerweise hat nur dann doch wieder der Staat das letzte Wort und im Übrigen müsste man mehrere Zentralbanken pro Währung schaffen, dann gäbe es Konkurrenz und da würde es dann auch evolutionäre Lösungen geben. Das wäre vielleicht mal ein Ansatz für Multigeldsysteme, d. h. dann aber auch, dass alle Währungen überall genommen werden, man sich also auswählen kann, ob man seine Brötchen mit RFIDschekel, Euro, Dollar oder Hypermark zahlt und zwar unabhängig, wo und was und wie man kauft.


    Wir haben beim Geldsystem Sozialismus pur, weil alles diktiert und zentral geplanwirtschaftet wird. Solange sich da nix ändert (und da wird sich nix ändern, dazu ist die Mehrheit der Menschheit viel zu unwissend, das zu verstehen), da vertrau ich lieber auf mich selbst, als auf die Staatskrake. Und solche noch sozialistischeren Ideen, Multiwährungssysteme auf bestimmte Märkte zu begrenzen, die verschlimmern alles nur noch. Man merkt doch schon nach drei Sätzen von VolmeTALER, dass es ihm nicht um den Menschen, sondern mal wieder um das austesten irgendeines angeblich tollen neues sozialen Systems am Menschen geht. Wenn man Ökonom ist, dann kann man da nur mit dem Kopf schütteln!


    Also wie geschrieben, Multigeldsysteme gerne, aber freiwillig und von privaten Instituten und konkurrierend, dann könnte sich da so eine Art Elite herauskristallisieren. Das wäre praktisch ein freier Markt beim Geldsystem. Aber das wird wohl mit dem aktuellen Homo Sapiens nicht möglich sein, dazu ist er zu doof! Da glaubt er lieber den schönen Versprechungen von Schröder, Münte, Merkel, Steinbrück, Eichel und wie sie alle heißen ... :D


    Grüße


    KR

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    Original von 0711
    Hallo Kaufrausch,
    hätte ich wissen können, daß Du derjenige bist, dessen Bonuspunkte ich seit einger Zeit immer mitbezahlen muss … bei dem Namen!
    Alles auf einer Karte? Wenn ich die in die Finger bekomme, dann halte ich sozusagen Dein Leben in der Hand, das ist Dir schon klar? Es wäre bequem, in der Tat, aber es wäre auch ein unglaubliches Risiko. Oder glaubst Du Geschichten von sicheren PIN und Fingerabdrücken?
    Ich werde jeden unterstützen der solch eine Entwicklung verhindert.
    Eine ganze Zeit lang hatte ich die Privacy Card benutzt, eine PayBack-„Variante“ vom foebud, aber seit längerem ist die ja eher nutzlos.


    Ach, das ist alles eine Frage des Systems. Auf eine einzige Karte kann ich deutlich leichter aufpassen, als auf einen Kartenzoo oder zählst Du jeden Tag die Karten und ob sie noch alle da sind? Selbstverständlich gibt es da Missbrauchmöglichkeiten, die gibts aber auch bei mehreren Karten. Also muss man nur technisch verhindern, dass der eine Kartenemittent die Daten eines anderen lesen kann. Das geht relativ einfach über mehrere Schlüssel. Ist nichts anderes als mehrere Karten, nur eben virtuell abgebildet. Und wie gesagt, auf eine Karte kann ich deutlich besser aufpassen.


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    Ich vermute mal ihr meint schon beide so ziemlich das gleiche und habt aber verschiedene Begriffe dafür?


    Ich meine, dass jeder Verkäufer in einer freien Marktwirtschaft selber die Preise festsetzen kann und wenn ein Brot in Kalabrien eben 50 Cent kostet und hier 25 Cent, dann drückt das bereits die wirtschaftlichen Unterschiede der jeweiligen Gegend aus, da braucht man keine extra Währung für.


    Im Grunde ist Gold doch auch eine Währung und eigentlich könnte man wieder zu den Wurzeln zurückfinden wie früher, d. h. wenn wir Gold als Währung nehmen würden und zwar 1:1 (da es beliebig teilbar ist, kein Problem!), dann hätten wir den Staat mit seiner Monopolmanipulationsmissbrauchskeule wieder beim Geld außen vor und niemand müsste sich Gedanken machen. Man könnte sogar elektronisches Geld einführen, das man dann auf die o. a. Karte aufladen kann, halt mit dem Versprechen der Banken, das in echtes Gold einzutauschen und die Banken müssten tatsächlich für jedes Bit, was da auf der Karte auf 1 steht auch entsprechend Gold vorhalten.


    So wird es wahrscheinlich nicht kommen, denn dann würde der Staatsapparat sich ja seiner Macht berauben und das wäre für den Staatsapparat mit heute bekannten krakenartigen Auswüchsen das Ende. Daher halte ich es im Moment relativ einfach: Alles, was ich an Liquidität brauche, das wird in Metallatomen gehortet und bei Bedarf einfach in die entsprechende Währung umgetauscht (USD, Euro, ...). Die ganzen Argumente, die hier so in den Threads stehen, dass Bargeld mal unheimlich wertvoll werden wird, das kann ja alles sein, aber ich bin mir sicher, dass dann auch die Kassiererin beim Aldi nicht davor zurückschreckt, mir gegen ein paar Gold- oder Silberatome etwas zu verkaufen.


    Ich habe jedenfalls genug Lebenserfahrung, dass ich auf Simplizität setze und mir nicht immer noch selber alles verkompliziere, das machen die anderen schon und das kostet alles Zeit und Geld!


    Viele Grüße


    KR

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    Original von VolmeTALER
    Es gibt heutzutage Unmengen von Kundenkarten, die sich größter Beliebtheit erfreuen, zig Kreditkarten, EC-Karte, alle in einem Portemonee,


    In der Tat, was für ein Schwachsinn! Eine Geldbörse reicht schon lange nicht mehr, um alle Karten unterzubringen. Eine Karte wär mir deutlich lieber! Eine Karte, wo alles drauf ist, Geld, Bonuspunkte, Versicherungsnummer usw. und man könnte die Geldbörse weglegen und nur mit der Karte rumlaufen. Das wäre zumindest bzgl. Bequemlichkeit ein Novum und ich werde jede Idee in dieser Richtung unterstützen!


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    Diese Fragen sind völlig überflüssig. Lief ich zu DM-Zeiten Gefahr betrogen zu werden, wenn ich diese Frage nicht hätte beantworten können?
    Ich muß nicht jeden x-beliebigen Umrechnungskurs von Währung a zu Währung b im Kopf haben. Zu DM Zeiten wußte ich, wenn ich in Italien war, wieviel Lire eine DM sind. Der Kurs von Drachmen zu Lire hat mich nicht interessiert. Jetzt ganz schnell im Kopf, wie steht zur Zeit das britische Pfund zum Yen? Interessiert Dich doch jetzt auch nicht, oder?


    Diese Fragen sind eben nicht überflüssig! Der Euro hat zumindest drei entscheidende Vorteile: Ich brauch im Urlaub keine Wechselgebühren zahlen und ich brauche nicht umrechnen und ich weiß, wie die Münzen und Scheine aussehen.


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    Wenn Du aber keine Euros mehr hast, kannst du auch nicht mehr entscheiden, wo Du sie ausgibst. Und die meisten Rentner in Deutschland haben immer weniger Euros. Deswegen möchten wir ein
    neues Tauschmittel schaffen. Wir trauen uns nämlich nicht, Euros nachzudrucken.


    Ach je, den einen Sozialismus durch einen noch schlimmeren ersetzen? Damit gehörst Du zur Geldbaumfraktion. Wenn die Bürokratie durch noch mehr Geldsysteme noch mehr wächst, dann kriegen die Rentner noch weniger Wert ausbezahlt. Das ist ja ne tolle Lösung.


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    Die Novität und der Fortschritt liegt darin, neue verschiedene Gelder zu entwickeln und so zusätzliche Liquidität mit leistungsgedeckten (keine Koppelung an den Euro) Geldern zu schaffen. Der Euro ist Rückschritt, weil
    er die Möglichkeiten beschnitten hat, Handelsungleichgewichte zwischen den europäischen Ländern mit Wechselkurskorrekturen auszugleichen.


    Was ist denn an Wechselkurskorrekturen vorteilhaft? Das kann man doch alles über die Preise regeln! Also bei Deiner Argumentation habe ich bisher aber auch nicht einen Vorteil für Multigeldsysteme entdecken können, nur Nachteile. Am Ende braucht man dann auch kein Geld mehr und kann wieder die Brötchen gegen das Auto tauschen. Was für ein Unsinn! Ich kann ja noch verstehen, wenn man solche glorreichen Ideen erst mal im stillen Kämmerlein für sich durchdenkt (und dann ab einem bestimmten IQ zu dem Schluss kommt, dass das Schwachsinn ist), aber irgendwie kommt hier alle paar Tage ein neuer Sozi an und will uns seine angeblich neuen Ideen verkaufen. :rolleyes: