ZitatOriginal von Misanthrop
1ozto12
Also ich hab geguckt und geguckt....aber ne Frau mit dicken Brüsten hab ich nicht
Das liegt an den Frauen. Die haben mehr Fantasie, ist doch klar. ![]()
26. April 2026, 23:05
ZitatOriginal von Misanthrop
1ozto12
Also ich hab geguckt und geguckt....aber ne Frau mit dicken Brüsten hab ich nicht
Das liegt an den Frauen. Die haben mehr Fantasie, ist doch klar. ![]()
ZitatOriginal von fundamentalist
Rund ein Fünftel der Einträge ist nach Untersuchungen mit Fehlern behaftet. Da ich als Nutzer ja nur Nachschlage wenn ich etwas nicht weis - hätte ich bei 20% Fehlerquote ein Problem.
Mein lieber fundamentalist :), woher nimmst Du denn nun schon wieder diese 20%? Untersuchungen? Studien? Glaube keiner Studie, die Du nicht selbst zu eigenem Vorteil verfälscht hast! ![]()
Zitat
Wenn ich meine Arbeitszeit dort einbringe ist das zwar schön für Wikipedia und sicherlich auch für viele User - nur ich bekomme dafür erstens kein Geld und zweitens nur Infos auf die ich mich nicht verlassen kann.
Ich würde das ein schlechtes Geschäft nennen.
Na, dann musst Du halt mit Deiner Minderheitenmeinung, allerdings ohne sie mir hieb- und stichfest begründet zu haben, alleine bleiben. Da habe ich auch absolut kein Problem mit! ![]()
Zitat
Oder wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du als gelernter Elektriker Deinem ungelernten Nachbarn im Haus die E-Installationen fachgerecht montierst - und dafür von Ihm die Gasinstallationen irgendwie hingebastelt bekommst???
Ich nutze Wikipedia gehäuft und bin da etwas anderer Meinung als Du. Auch habe ich bereits freiwillig ohne Gegenleistung (in meinen Augen
) erstklassige Software entwickelt. Das hat nämlich, wie bei Wikipedia, den Vorteil, dass man nicht nur für sich selbst entwickelt, sondern auch für die anderen, die dann auch daran mitentwickeln.
Deinen Standpunkt kann ich nicht ganz recht nachvollziehen. Einerseits baust Du auf die Arbeit anderer (aber nur, wenn sie teuer ist), andererseits misstraust Du öffentlichen Diskussionen mit anschließenden Ergebnissen (nichts anderes ist Wikipedia), die auch nur Informationen anderer (die auch teuer waren), nehmen und diese in Teamarbeit optimieren. Die Aussage, nur was teuer ist, kann gut sein, gilt keineswegs, da habe ich unendlich viele andere Erfahrungen gesammelt! Der Preis sagt erstmal gar nichts über die Qualität aus. Frage dazu: Welchen Browser benutzt Du?
ZitatDas ist nun wirklich nicht mein Problem - Ich muß nichts beweisen. Ich mußte ja auch nicht in Wikipedia "spicken" was Inflation ist
Das war kein spicken, sondern eine Hilfestellung für Dich (die Du freilich nicht nutzen musst, denn das ist ja freiwillig). Aber daneben hast Du auch argumentativ bisher nicht untermauern können, dass Inflation durch Geldmengenwachstum definiert sein soll. Es ist sogar gesetzlich festgelegt, durch die sogenannte Inflationsrate ;), dass dies die Preise und nicht die Geldmenge betrifft. ![]()
Wie bereits vorher geäußert kannst Du durchaus riesige Geldmengen haben, die irgendwo rumliegen, aber nicht genutzt werden. Das bedingt noch lange keine Preissteigerungen und damit auch keine Inflation. Aber was sollen wir hier um Begriffe feilschen. Ich meinte mit Inflation eben Preissteigerung (so wie mit Inflationsrate gemessen) und wenn Du willst, dann setze um des Friedens willen einfach Preissteigerung ein, wenn ich Inflation schreibe und ich interpretiere fortan, wenn Du Inflation schreibst, das Geldmengenwachstum (auch wenn das etwas ungewöhnlich ist). ![]()
Vielleicht interessiert Dich auch die Diskussion zu diesem Wikipediaeintrag:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Inflation
Wie man sehen kann, sind wir hier nicht die einzigen Leute, die sich darüber den Kopf zerbrechen. Diese Diskussion hat schon diverse Leute vor uns beschäftigt und das was in Wikipedia steht, sind auch nur Interpretationen von sogenannten seriösen Büchern, die in Blibliotheken stehen. Allerdings angereichert durch Diskussionen wie dieser hier. ![]()
Mir persönlich kommt es auch bei meiner Argumentation, dass die Steuern die Inflation treiben, nicht so darauf an, ob Du nun Inflation als Preistreiberei oder Geldmengenwachstum definierst. Fest steht für mich, dass höhere Steuern höhere Preise bedingen, an denen nur der Staat "verdient". Da der Staat aber a) nicht wirtschaften kann und b) daher dieses Geld weitestgehend verplempert, werden nur die Preissummen größer und wenn sich sonst nichts ändert, dann steigt sowohl der Preis, als auch die Geldmenge muss steigen, wenn die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes gleich bleibt. In diesem isolierten Fall geht also die Preissteigerung sogar mit dem Geldmengenwachstum (weitgehend) konform. Zudem ziehen Steuererhöhungen in praktisch allen Fällen Einkommensteigerungen durch Gewerkschaftsforderungen u. a. nach sich. Am Ende hast Du praktisch einfach höhere Summen, die für die gleichen Güter bewegt werden. Und dieses ist eben eine klassische Inflation, egal an welchem der beiden Kriterien Du das aufhängst. ![]()
ZitatOriginal von fundamentalist
Aus dem "Aufblasen" der Geldmenge (Siehe Wortstamm von Inflation!)
"To inflate" heißt erst mal nur aufblasen. Da kann man das (künstliche) aufblasen der Preise drunter verstehen. ![]()
Zitat
Wenn ich z.B. ab Morgen meine Produkte verteuere weil ich mehr verdienen möchte, hat dies nichts mit Inflation zu tun.
In einem unverfälschten Markt wirst Du das schön lassen, sonst kaufen die Leute nämlich beim Konkurrenten. ![]()
Zitat
Ansonsten mal wieder ein schönes Beispiel dafür welcher Mist manchmal in Wikipedia steht. Aufgeblasen werden nicht die Preise - Aufgeblasen wird die Geldmenge!
Aber egal. Mit einem halbwegs seriösen Nachschlagewerk im Bücherregal wäre das nicht passiert.
Was macht Dich eigentlich so sicher? Immerhin hast Du selbst die Möglichkeit, an Wikipedia mitzuwirken! Wenn Du es schaffst, dass dort Deine Definition von Inflation eines Tages steht, dann hast Du mich überzeugt und ich habe kein Problem, diese Definition in mein Allgemeinwissen zu integrieren. Vorher aber leider nicht. ![]()
Wikipedia ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss (weswegen es auch schön volatil dort zugeht), aber es ist für mich kein Argument, ein Buch zu nehmen, wo einfach was anderes drinsteht. Du kannst auch die Geldmenge riesig ausweiten und alle sparen und keiner kauft was. Dann hast Du eine riesige Geldmenge, aber trotzdem Deflation. ![]()
Ich möchte Euch nicht über die Strategie der weiteren Analyse und Findung von Lösungen hier im Unklaren lassen. Daher also hier die Strategie für das weitere Vorgehen (jeweils mit Stichdatum):
Phase 1 (oder schreibt man das jetzt Fase?
) - Analyse:
ERLEDIGT - 1. Liste mit den ungeordneten Kriterien fertig stellen (10.1.06)
ERLEDIGT - 2. Liste nach Themen ordnen (20.1.06)
ERLEDIGT - 3. Kriterien nach Relevanz gewichten (10.2.06)
3a. Gewichtung in Diskussion abstimmen (25.2.06)
4. Wahrscheinlichkeitstabelle für alle Kriterien erstellen (10.3.06)
(Diese Tabellen können dann zyklisch aktualisiert werden)
5. Mögliche Szenarien aus den Kriterien entwickeln (20.3.06)
6. Szenarien nach Relevanz gewichten (30.3.06)
7. Lösungsvorschläge für die Szenarien entwickeln (30.4.06)
Phase 2 - Logische und mathematische Beziehungen festlegen
8. Wahrscheinlichkeitstabelle für Lösungsstrategien erstellen und aktualisieren (open end)
Phase 3 - Weiterentwicklung in Software?
...
Hier mal eine ungeordnete Liste von Kriterien beim Goldkauf/Verkauf:
siehe Posting weiter unten!
Vielleicht können wir die noch ergänzen und ausbauen, danach nach Themen ordnen und dann daraus weitere Strategien entwickeln. Ich halte das für sinnvoll. Wie beim Fliegen, wo man ja auch (zumindest im Land der Flieger) powersettings u. ä. nimmt (Misanthrop wird mich verstehen
) und nicht unendlich viele Einstellmöglichkeiten wählt.
Daher also meine Bitte an Euch, diese Liste um einzeln weiter durchnummerierte Punkte (also ab 21.) zu erweitern. Wir werden dann nach einem Stichtag, sagen wir mal den 10.1.06 anfangen, diese Liste(n) zu ordnen. Alles klar? ![]()
Moin Goldmund, Eldo, Edel, Silberbarren und andere,
ich werde die Antworten zum Thema mal hierhin:
http://www.goldseiten-forum.de/thread.php?threadid=2544&sid=
stellen, denn das sprengt IMHO hier ein bischen den Thread.
Ein grüßend Kaufrauschender ![]()
ZitatOriginal von Silberbarren
Für mich wird es DEN optimalen Punkt wohl nicht geben.
Doch, den gibt es auch für Dich! Eine andere Frage ist, ob Du ihn genau triffst. ![]()
Zitat
Wenn es zu der vielfach beschriebenen Krise kommen sollte, dann benötige ich einen Teil des Silbers und evtl. auch Goldes in der Krisenzeit
Wichtiger Punkt. Werde ich in unsere Liste der möglichen Optionen mit aufnehmen, die ich zu erstellen gedenke. Danke!
Zitat
Wenn die Krise nicht kommen sollte (was eigentlich eher unwahrscheinlich ist, da IMHO zuviele Zeichen dagegen sprechen, denke also eher eine Frage der Zeit), dann behalte ich meine Edelmetalle so lange, bis ich die ebenfalls günstig in andere Bereiche anlegen kann oder bis ich davon meinen Lebensabend verbringen werde...
Frage der Rente. Auch mit aufgenommen.
ZitatOriginal von Goldmund
Ich stelle mir das so vor, daß ich erstmals ab einem Preis von 1000 USD pro Unze über einen Verkauf meiner Krüger nachdenke.
In die Liste aufgenommen.
Zitat
Dann gestaffelt z.B. je 100 USD Anstieg 5% meiner "Goldreserven"
verkaufe.
Aufgenommen.
Zitat
Das Problem (was sich jedoch dann ergibt )ist die Frage, ob die Krise dann schon am Ende ist? Denn sonst sitze ich auf Papiergeld und hab event. keine Anlagealternative.
ZitatOriginal von Edel Man
Zur Frage 1: Die Märkte haben nie unrecht!![]()
In Prognosen und Grössenordnungen haben sich auch seriöse Figuren in
diesem Sektor so oft verhauen ,daß das alles nur Sandkastenspiele wären.
Zudem haben wir das schon vor Monaten durchgespielt.
Das mit dem Märkten stimmt sicher! Ich bin dennoch auf jeden Fall der Meinung, wir können hier gemeinsam, d. h. mit einer gemeinsamen Ausarbeitung von möglichen Strategien doch sehr viel erreichen. Und sei es nur, dass es darum geht, die eigenen Ziele neu zu überdenken und sich seiner eigenen Strategie bewusster zu werden. ![]()
Zitat
Nur soviel: Erst gerade ist die 2.von 3 Haussestufen angesprungen.
Sie währt vielleicht bis 2008.
Der finale Höhepunkt könnte um 2012 herum da sein,aber alles ungewiß und mehr persönliches Feeling.
Keiner weiß zB.,ob und wann der Dollar und/oder Währungssysteme kollabieren.
Punkte in Liste aufgenommen.
Zitat
Zur Frage 2: Das hängt doch alles entscheidend von den ganz persönlichen Umständen ab.
Hierbei ist sehr zu diffenzieren.Zwischen Tradern und Anlegern liegen allein schon Welten usw.
Ok, dennoch können wir auch diese Kriterien in Lösungsstrategien mit unterschiedlicher Gewichtung einbauen. Vielleicht. ![]()
Zitat
Und was sind Krisen? Wiederum Definition unterschiedlich:globale, regionale,persönliche... ;).
Ja, eben. Da habe ich enormen Informationsbedarf, weil ich zumindest in Deutschland echte Krisen noch nicht so miterlebt habe.
Zitat
Grüsse und ein
Gutes Neues Jahr
Edel Man
Danke, das wünsche ich Dir auch!
ZitatOriginal von fundamentalist
Ansonsten mußt Du Dich schon mal entscheiden ob Du nun eine Inflation befürchtest oder eine Deflation. Beides auf Einmal geht schwerlich!
Mooooooment, natülich geht das! Es kommt, wie häufig, auf den Standpunkt der Betrachtung an. Scherst Du alles über einen Kamm, nimmst also die Summe aller Summen, dann hast Du recht. Dies dürfte die sogenannte gefühlte Inflationsrate sein, die sich im Moment bei mir in der Größe von 7% bewegt (Verdopplung des Preisniveaus in zehn Jahren).
Betrachtest Du jedoch einzelne Marktsegmente oder Käuferschichten oder sonstige Teilmärkte, dann gibt es seit ewigen Zeiten beides in schöner Eintracht nebeneinander her. Im Moment ist erkennbar, dass sowohl die inflationären, als auch die deflationären Tendenzen stark zunehmen. Alles, was irgendwie mit Energie oder Luxuskonsum zu tun hat, wird teurer, alles was irgendwie mit Massenkonsum zu tun hat, wird billiger. Z. B. Billigflugreisen. Hier gewinnt sogar die Deflation vor der Inflation der Energiepreise! ![]()
Daher ist es so wichtig, wie mesodor es gerade tut, die einzelnen Märkte separat abzuklappern. Schulden machen macht Sinn in inflationären Märkten. In deflationären Märkten wäre sowas tödlich. Vice versa bewegt es sich bei den Guthaben.
ZitatOriginal von fundamentalist
@S04 und kaufrausch:
Ähm Moment Kaufkraftverlust ist nicht gleich Inflation (auch wenn Inflation i.d.R mit Kaufkraftverlust einher geht!
Korrekt! Deswegen hab ich ja auch geschrieben, dass Steuererhöhungen die Inflation treibt und nicht gleich ist.
Das Ganze hat dann mit Kaufkraft erstmal auch gar nix zu tun.
Es ist doch ganz simpel: Dadurch, dass die Steuern erhöht werden, erhöhen sich auch die Preise, denn jedes Produkt (selbst das physische oder Papiergold) generiert bei Besitzwechseln Steuern (sogar per ebay!). Und Inflation bedeutet zunächst mal nix anderes als Preissteigerungen. ![]()
Zitat
Derzeit erleben wir doch gerade einen Kaufkraftverlust parktisch aller Bevölkerungsgruppen. Die Nullrunde der Rentner ist doch bei Lichte betrachtet eine 2-4%ige Minusrunde. Lohnerhöhungen unter diesem Level sind faktisch Lohnkürzungen. Umsatzsteigerungen unter diesem Level faktisch Umsatzeinbußen...
Fazit: Wenn weniger Geld "ausgeteilt" wird - wird das bereits ausgeteilte Geld tendentiell "mehr Wert" - sowas nennt man *deflationäre* Tendenz!!!
Kommen wir zu den Kaufkräften. Du hast hier nur die Rentner isoliert betrachtet. Du kannst aber auch hergehen und die Gehaltserhöhungen der Angestellten und Arbeitslosenzulagen (einige sind durchaus besser gestellt, als vor Hartz) dazurechnen und die ganzen Zinsen und Zinseszinsen dier riesigen Sparguthaben vor allem der Rentner, dann bleibt am Ende mit ziemlicher Sicherheit ein Plus an Buchgeld.
Zitat
Das Gleiche gilg für Steuererhöhungen - Sie verteuern zwar die Waren und reduzieren somit die Kaufkraft - mit Inflation hat das aber nichts zu tun.
Doch, denn Inflation ist gleich Preissteigerung! Oder wie es von Wikipedianern ausgeführt wird, eine Erhöhung des Preisniveaus.
ZitatOriginal von fundamentalist
Ja - ein Teil kann durchaus über Geldschöpfung "gewonnen" werden - aber dann gibt es auch noch die Möglichkeit Ausgaben zu senken oder Steuern zu erhöhen.
Die gesamte Wirtschaft durch Wegnahme des Mittels Geld lahmzulegen wäre aus Sicht des Staates jedenfalls ein sehr unwirtschaftliches Mittel. Die Produktion käme weitgehendst zum Erliegen - Unternehmen würden keine Gewinne machen - keine Löhne bezahlen - also keine Steuern mehr fließen. Nur die laufenden Kosten - die würden bleiben - und müßten letztendlich in realer Kaufkraft (egal mit wie vielen Nullen) beglichen werden.
Steuern erhöhen löst aber das Problem nicht. Im Gegenteil: es treibt die Inflation. Wenn man zudem weiß, dass unser Staat hier zu 47% die Wirtschaft ausmacht, dann wird klar, dass Staat und Wirtschaft, vor allem Konzerne, praktisch eins ist. Und dennoch werden die Ausgaben und Steuern erhöht. Man sollte also nicht mit der Vernunft von Politikern rechnen. Insbesondere, wenn diese nichts außer Politik im Leben gemacht haben und eigentlich von Wirtschaft nicht den Hauch eines Schimmers haben. ![]()
ZitatOriginal von fundamentalist
Nette Idee- aber ich denke Du solltest Dir erstmal darüber im Klaren sein, daß sich zwei Produkte *niemals* in ein fixes Verhältnis zueinander bringen lassen.
Das denke ich auch. Außerdem wird es bei einem Goldunzenpreis von 1000 USD noch lange keine echte Krise geben, die das Zahlungsmittel Gold/Silber rehabilitiert. Wenn der Goldpreis innerhalb kürzester Zeit auf 5000 USD und höher steigt, dann wird es interessant. Und da nützt mir eine Zehntel Unze zu 500 USD auch nix, um Brot zu kaufen. Außerdem kann man dann immer noch zur Bank gehen und das in kleinere Stücke umtauschen. Den Rest lässt man anschreiben, wie hier schonmal jemand geschrieben hat. Im Moment lohnen sich IMHO kleine Stückelungen wohl eher für Leute, die nicht so viel Bares haben, um gleich im Dutzend KRs oder Barren zu kaufen.
ZitatOriginal von fundamentalist
Allerdings werden gerade die Krügerränder dann die am liebsten gefälschten Münzen sein - schon weil die Qualität der Prägung unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit von sehr geringer Qualität ist. Nicht ganz von Ungefähr wurde z.B. das ebenfalls relativ "schlichte" (im Vergleich mit dem Krügerrand aber immer noch "Hightech") Sovereign recht gerne gefälscht, während z.B. das 20-Markstück den Fälschern aufgrund seiner Finessen seinerzeit "zu hoch" war. Hier sollte man vielleicht doch eher an Münzen von höherer Prägequalität denken. Für die Kompatibilität mit der allgemeinen Verständnisfähigkeit sollte im Zweifel die Aufschrift 1 Oz 999,9 genügen
Das ist auf jeden Fall ein Argument, auch wenn im Moment wohl wenige bis keine gefälschten KRs aufgetaucht sind. Sollte das so sein, werde ich auf eine andere Münze umschwenken. ![]()
Zitat
Das mit der Warenknappheit (incl. Lebensmittelknappheit) ist ja eigentlich *DIE* Voraussetzung für die hier gerne bemühten Krisenszenarien. So lange es alles zu kaufen gibt - ist das Geld ja offensichtlich noch etwas Wert!!!
Analog zu 1914+<19 sollten wir uns eine Inflation nicht primär als ein Ergebnis eines durchgeknallten Druckers an der Notenpresse vorstellen - sondern vielmehr das Fehlen von Ware zu einem bereits (weitgehend) vorhandenen Geldberg begreifen. (Die Hyperinflation durch die Notenpresse ist dann eher eine mögliche jedoch nicht notwendige Folge wenn der Staat hilflos versucht die Grundversorgung aufrecht zu erhalten. ).
Freilich gebe ich Dir gerne insofern Recht als daß bei landwirtschaftlichen Produkte die Produktion nicht einfach durch Umlegen eines Schalters abgeschaltet - oder die Waren beliebig gehortet werden können.
Dies macht die Situation hinsichtlich landwirtschaftlicher Produkte bei genauerem Hinsehen jedoch eher noch prekärer:
Eine einsetzende Reduzierung der Produktion (weil es sich nicht "lohnt") wirkt sich erst nach einigen Monaten oder gar Jahren - aber dann mittelfristig irreversibel - auf das Warenangebot aus!!!
Hmm, also ich sehe das (im Moment ja hypothetische) Problem einer Lebensmittelknappheit eher nicht. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Sachen teurer werden, was IMHO vor allem an höheren Rohstoffpreisen liegt, denn auch um Lebensmittel zu bekommen, braucht es Öl, Dünger, ... Außerdem vermute ich, dass die Krisen, die wir bekommen werden, etwas anders gelagert sind, als in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Alles deutet auf Rohstoffkrisen hin, weil das Wachstum ja nicht unendlich so weiter gehen kann, bzw. dann erst einmal neue Technologien erforderlich sind. Freilich gehe ich erst einmal davon aus, dass eine Krise nicht Krieg in Deutschland bedeutet. Da würde ich auch Lebensmittelknappheit sehen, aber nicht bei einer relativ friedlichen Krise, in der es IMHO eben immer noch Lebensmittel geben müsste, nur eben teurer.
Die Landwirtschaft ist heute ja bedeutend weniger arbeitsintensiv, als noch vor hundert Jahren. Auch gibt es heute bessere Methoden zur Haltbarmachung und Konserven mit eine MHD von 2012 ist keine Seltenheit. Es gibt sehr viel Maschinen in der Landwirtschaft, die sicher nicht plötzlich ausfallen. Selbst wenn Rohstoffe teuer sind, dann dürften die Lebensmittel noch geernet werden, nur wie gesagt auch viel teurer werden, denn die Landwirte werden die Sachen kaum unter Preis verkaufen. ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von Goldy
500
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goldy ist ein halber kaiser schampus für alle
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Immer her damit. Wo darf ich den abholen? ![]()
Goldy, goldy, so wird das nie was mit Dir als Goldbug. Kauf lieber Gold, da hast Du was Sinnvolles zum zählen. ![]()
Ich kaufe mein Gold grundsätzlich nicht bei Banken. Die sind mir zu teuer und außerdem hat es da überall Kameras. Als Ex-Banker weiß ich auch, wie da gekocht wird und daher esse ich woanders. ![]()
Es gibt überall Gelegenheiten zum Kauf: Proaurum, Pickel und Co. usw. usf. Die sind alle billiger. Da geh ich anonym mit Fiat hin, krieg den Gegenwert in Metall und das wars. Da sie nicht wissen, wer ich bin, können sie auch mit smurfing nix machen. Im Übrigen kauf ich das Gold nur für Bekannte.
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Mehr als 1-2 Krügerränder auf einmal kaufen würde ich auch nicht machen. Wenn man den Kauf über Wochen und Monate verteilt, dann kann man die ganzen Spitzen im Kurs ausbügeln (mehr kaufen, wenns billiger ist, weniger kaufen, wenns teurer ist) und es kommt auch nicht der Verdacht auf, man wäre neureich. Als Goldkäufer ist man sowieso schon Exot, da muss man nicht noch künstlich einen drauf setzen. ![]()
Diesmal wirst Du profitieren. Du wirst sehen! Ich hab das im Blut. Seit Jahren kaufe ich Sachen und beim Kaufen hatte ich immer ein goldenes Händchen. Immer! Lediglich beim Verkauf war ich anfangs nicht so clever.
So wie ich das sehe, befinden wir uns gerade in einer Paternoster-Zelle, die die Drehung unten fast vollendet hat. Es ist erstaunlich, wie schwach diese Korrektur ausgefallen ist und wie stark sowohl der Goldspot als auch der HUI nach oben pendeln.
@mesodor:
Ich bin Spekulant. Alles, was ich an Assets habe, sind rein spekulative Werte. Egal, ob Goldatome oder Unternehmensanteile. Der Glanz des Goldes konnte sich bisher nicht meiner ermächtigen. Ich trage lieber Platinschmuck. ![]()
Wenn ich weiß, dass die Angst vor Krisen vorbei ist (oder kurz vorher), dann habe ich null Probleme, die Goldassets wieder komplett zu verkaufen, d. h. in dann wertvollere Assets einzutauschen.
Daher rührt auch die Frage. Ich bin nun also vor Monaten eingestiegen und erwarte eine Paternosterfahrt (siehe oben) nach oben. Da ich aber nicht weiß, wie viele Stockwerke es gibt und ob nicht unterwegs eine Pause wegen Reparaturarbeiten eingelegt wird, ist mir die Ermittlung des halbwegs optimalen Verkaufszeitpunktes sehr wichtig. Die Differenz von Zielprognosen selbst eingefleischter Goldbugs differiert ja sehr stark. Die einen schreiben was von einer Million USD die Unze, die anderen steigen vielleicht schon bei 1000 USD oder darunter wieder aus.
Es geht mir auch nicht darum, die einzig wahre Antwort auf meine Frage zu bekommen, sondern wie Ihr das seht, also wann Ihr so verkaufen würdet. Valueman hat ja schon zumindest eine zeitliche Hausnummer genannt. Mir kommt es darauf an, dass wir hier möglichst schon frühzeitig die möglichen Handlungsoptionen für den Verkauf gemeinsam bestimmen könnten. Profis im Edelmetallbereich (ich bin leider keiner) hat es hier ja genug. Warum also nicht eine gemeinsame Strategie entwickeln und die möglichen Optionen (Wann ist eine Krise eine Krise, wann verkaufen, etc.) sozusagen als Plan-A,B,C erstmal schriftlich fixieren? Klar wissen wir nicht, ob es überhaupt eine Krise gibt oder wie die ausfällt oder wann sie kommt (vor allem!). Aber wir können uns auf die möglichen Fälle vorbereiten und dann sollte eine direkte Reaktion auf bestimmte Ereignisse leichter fallen, als wenn man dann hilflos vor dem Chart sitzt und sieht, wie der Kurs fällt, aber nicht weiß, ob man verkaufen oder halten oder nachkaufen soll.
Die Frage also nochmal:
Welche Zeitpunkte könnten die günstigsten für einen Verkauf von Gold sein - wann ist die Hausse zu Ende?
Daneben wünsche ich noch allen Lesern ein vor allem gesundes und erfolgreiches und goldiges 2006 und einen guten Rutsch bis dahin!
Grüßend,
KR ![]()
Saaacht ma, Jungs (und Mädels),
bisher haben wir ja häufig über die besten Kaufzeitpunkte debattiert. Wann ist denn nach Eurer Meinung der beste Zeitpunkt gekommen, wann ich meine Gold- und Silberatome wieder veräußern soll? Diese Woche wollte ich wieder ein paar Krügers aus SA kaufen, aber die steigen ja schneller, als ich gucken kann. Wenn des so weitergeht, dann ist der Goldspot Ende 2006 bei 700 USD. Nehmen wir mal an, der Kurs steigt und steigt und es kommt sonst keine Krise und er fällt wieder. Lieber verkaufen oder nicht?
Viele kaufrauschende Grüße ![]()
ZitatOriginal von fundamentalist
Ähm Leute - sagt mal kommt Euch der Gedanke nicht irgendwie seltsam vor??? Also ich würde da schon vermuten daß irgendwo ein Denkfehler drin ist. Einen Benz bauen macht sicherlich mehr Aufwand als 15g Gold zu schürfen... (einen Benz zu besitzen heutzutag sicherlich auch
)
Das kann schon sein. In einer Krise dürfte ein Benz aber ein weniger nachgefragtes Utensil sein. Vor allem, wenn der Fahrer die Benzinpreise nicht mehr bezahlen kann. Vielleicht ist der deswegen dann billiger. ![]()
ZitatOriginal von fundamentalist
Ja ja ja - hackt nur Alle auf mir rum![]()
Gibt es dafür einen Goldbarren? Oder warum flehst Du so? ![]()
Ich kaufe ausschließlich KRs zu 1 Unze. Erstmal sind das die billigsten Münzen, die man so überall bekommt. Da man sie praktisch überall bekommt, kann man sich auch den besten Preis raussuchen. Und dann gibt es für den günstigsten Preis noch 2 Gramm Kupfer frei Haus dazu! ![]()
Die Teile werden wohl innerhalb und außerhalb von Krisen die gängigste Münze sein. Außerdem muss ich mich bzgl. Fälschung nur um eine Münze kümmern. Falls es tatsächlich zu einer Krise kommt, dann kann ich die KRs auch in dann gängige Währungen umtauschen. Für den täglichen Gebrauch habe ich dann ja auch noch andere materielle Sachen. Und irgendwie glaube ich nicht an eine Lebensmittelknappheit bei den ganzen Butterbergen, ... selbst in einer Krise. Warum soll ich da auf Vermutung Viertel Unzen Stücke kaufen, die viel teurer und unhandlicher sind?