Beiträge von Kellermeister

    Tailor, Phobos, ...


    Interessant, wenn STUDENTEN ihr VERMÖGEN investieren bzw. retten wollen. :hae:


    Zu meiner Zeit ;) war das anders. Da wurde jede freie Mark mit ner Mietze aufm Kopp gehauen. :P


    Naja, so ändern sich die Zeiten. Im Moment ziehen sich die Märkte noch zusammen. Aber man sollte Gewehr bei Fuß stehen um noch rechtzeitig an Sachwerte ranzukommen. EM, Aktien, Immos...

    Das mit dem Silber, was 20mal seltener sein soll, was wohl bedeuten soll, es gäbe nur ein 1/20 Silber in Relation zu Gold, ist natürlich Quatsch.


    Und was meinst Du mit Potential? Kurssteigerung? In welchem Zeitrahmen?


    Alles in allem tippe ich aber auf Gold.


    Davon abgesehen ist Gold der anerkannte Wertspeicher, erfreut sich breiter Akzeptanz, ist besser handelbar, keine Umsatzsteuer u.s.w....

    Goldmarie


    Bei angenommenen Goldgesamtbestand minus Zentralbankgold kommt man auf ca. 20 gramm Gold pro Erdenbürger. Das wird wohl vor allem Schmuck sein, Zahngold, verbautes Blattgold, sonstige Anwendung in Geräten, und vor allem privates Anlagegold. Also 20 gramm pro Nase ist nicht wirklich viel. Sind 630 USD. Wenn man bedenkt, dass auf meinem Haupt eine öffentliche Verschuldung von 18-19 tausend Euro lastet. Und als Deutscher ist man da wohl noch glimpflich dran.

    Habe mich mal wieder umgehört. Es ist nicht so, dass ich in einem Umfeld von Großanlegern und Spekulanten lebe, im Gegenteil. Vielmehr handelt es sich um Fondsparer, Kleinanleger und Börseninteressierte seit der T-Aktie. Und wenn man die Ohren aufmacht, dann hört man merkwürdigerweise die Hoffnung heraus, alles müßte doch nun endlich bald vorbei sein; die Kurse MÜSSEN sich ja bald wieder erholen; die Party MUSS eigentlich weitergehen.


    Solange ich solche Töne höre, bin ich vorsichtig.


    Auch in den Medien, bei aller verbreiteter Untergangsstimmung und medientypischer Katastrophenmalerei, habe ich den Eindruck, dass haussierende Aktienkurse für den naturgegebenen Normalzustand gehalten werden. Die jetzige Situation ist daher krankhaft, unnormal, die Ausnahme, und daher KANN dies nur eine Episode sein und MUSS in Kürze wieder hochgehen.




    Ergo: Der Optimismus ist eigentlich noch viel zu groß, um ein spekulatives Investment in Aktien zu wagen.

    Hat hier jemand nach Substanzwerten im DAX gefragt??



    Merck, Linde, BASF


    Anderswo: Nestle, McDonalds


    Weltmarktfähige Produkte mit Zukunft, (rel.) geringe Verschuldung.


    Heute schon ein Kauf? Nein!


    Das neue gestrige Tief im S&P500 deutet neue Tiefststände an. Eine Umkehrformation sieht jedenfalls anders aus. Der Sellout ist nicht vorbei. Und natürlich hat das auch Rückwirkung auf den dt. Markt.

    Ist alles nicht von der Hand zu weisen !


    Bei manchen BlueChips haben wir KGVs von unter 4 , wobei in diese Rechnung wahrscheinlich nach wie vor die veralteten Gewinnerwartungen für 2009 eingehen ?) .


    Eine Art Jahresendrally ist wahrscheinlich. Aber wie geht es Anfang 2009 weiter? In der Rezession steigen Aktien meist zinsgetrieben. Diesmal ist der Spielraum für sinkende Zinsen aber praktisch ausgeschöpft. Man kommt also aus den "fetten Wachstumsjahren" mit Leitzinssätzen von 1 bis 3 Prozent heraus und geht damit in die Rezession. Das lässt mich vorsichtig werden.




    Der Goldpreis führt mom. allenfalls physisch ein gewisses Eigenleben. Im Moment werden alle Assets liquidiert, Öl, Gold, Aktien, Immos. Alles mit fallenden Preisen, alles in FIAT umgerubelt. Der Finanzbedarf scheint enorm zu sein. Die Rechnungen der letzten Jahre müssen bezahlt werden. Sicherer Hafen hin oder her; für viele heisst es jetzt erstmal, sich über Wasser zu halten. Und das bedeutet, Gläubiger zu bedienen.

    Tollar


    Im Unterschied zu Deutschland bekennen sich in den USA diese verschiedenen Rassen, bzw. Kulturkreise ausdrücklich zum Land. Bei allen Problemen und Ausnahmen stehen Weiße, Schwarze, Asiaten oder Latinos ausdrücklich loyal zu den USA und sind stolz, Amerikaner zu sein.


    Wenn das in Deutschland mit unseren Einwanderern auch so wäre, dann würde einiges anders aussehen. Aber hier sind ja noch nicht einmal die angestammten Deutschen stolz, Deutsche zu sein.

    Im Moment läuft alles nach Plan, damit meine ich, wie es hier im GS-Forum seit langem vorhergesehen wurde. Das Platzen der Blasen, das "Einsammeln" von Krediten, Geldmengenschrumpfung, Deflation, Rezession. Vorhergesagt wurde nun auch, dass die Notenbanken und Regierungen eine Deflation, Rezession und kommende Depression nicht zulassen wollen und die Welt mit Geld überschwemmen werden. In der darauf folgenden Inflation bzw. Hyperinflation schlägt die Stunde des Goldes.


    Wird es so kommen?


    Entscheidend wird sein, für welches Szenario man sich hinter den Kulissen entscheidet:


    Inflationierung mit einer einhergehenden quasi Enteignung von Geldvermögen und darauf folgend eine Währungsreform samt Neuanfang.


    oder


    Depression mit allen Folgen, Arbeitslosigkeit und Verarmung der Massen bis hin zur einkalkulierten Zerstörung der Demokratie in ihrer jetzigen Form. Polizeistaat! Krieg?


    Ich nehme an, dass das gerade ausgewürfelt wird.

    @ Golda


    Was Du im Brigitte-Forum lesen konntest, ist ziemlicher Blödsinn. Es gibt Goldhändler (jede Menge Links auf den Goldseiten.de ) und Banken, die Gold weitestgehend nach Materialwert verkaufen und ankaufen. Kleinere Unterschiede zwischen großen und kleinen Einheiten oder Münzen und Barren sind vergleichbar mit allen anderen Waren auch; die große Tüte Reis ist in der Relation billiger als die kleine Packung. Zwischen An- und Verkauf gibt es einen Spread, - auch wie überall im richtigen Leben. Über Nennwert bei Münzen kann man haarspalterisch streiten, - letztlich ohne Bedeutung.


    Und Gold als Anlage für Anfänger: Meine Regel ist: Wenn Du bereit bist, dein Gold in Gramm zu bemessen und nicht in Euro oder Dollar, dann machst Du keinerlei Fehler. Wenn Du dein Gold allwöchentlich in Euro oder Dollar umrechnest, dann sind weitere Aspekte zu berücksichtigen und zu hinterfragen. Ich messe Geld immer in Euro, Aktien in Stück, und Gold in Gramm.



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    Milly und Wayne




    Kann auch nur zustimmen.


    Im übrigen wurde sehr oft in diesem GS-Forum gerade diese jetzige Finanzmarkt - und Wirtschaftssituation ziemlich genau prognostiziert, - einhergehend mit Abhebungen und Umschichtung von Bargeld, Kreditklemme, Deflation von Assetpreisen, Monetarisierung von Wertpapieren durch die Zentralbanken, Flutung der Geldmärkte mit frischem Zentralbankgeld (HIER SIND WIR JETZT), Inflation, Hyperinflation, Währungsverfall, Währungsreform. Hoffen wir, dass es sich damit erschöpft, und uns Dinge die mit Lebensmittelbevorratung, Fluchtwährung und dergleichen zu tun haben, erspart bleiben.


    Um so erstaunlicher, dass diesen fast im Konsens vorgetragenen Prognosen, jetzt in der Stunde der Wahrheit, von vielen hier nicht mehr ganz getraut wird, speziell bezogen auf Inflation. Ich persönlich habe diese Vorhersagen immer für möglich, aber nicht für sehr wahrscheinlich gehalten. Um so mehr Respekt vor den "Analysten" hier im GSF.




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    Zitat

    Zitat Goldbaron


    Ganz Deiner Meinung! Nur gibt es für jedes größere Thema einen eigenen Bereich. Diese Möglichkeit wahr zu nehmen ist wohl nicht das Schlechteste!


    Ok, hast recht. Aber eigentlich will ich nur zum neuen Pferdchen gratulieren. Hattest Du Puts auf den DAX laufen, um Dir sowas leisten zu können? ;)

    @ JedemDasSeine




    Ja, das ist genau die Sprache, die es mir UNMÖGLICH macht, auch nur ein Sympatisant der deutschen Rechten zu werden. Dabei bin ich es wirklich leid, mit anzusehen, wie dieses Land von einer völlig entwurzelten Linken (meist auch nur pseudolinken) und vor allem egomanischen Kaste regiert wird, die nicht nur die Parlamente, sondern vor allem die Schulen und Medien bevölkert, die das Land herunterwirtschaftet und das Volk verdummt.


    Aber Dein Jargon gegenüber Delphin ist genau das Letzte, was die Leute hören wollen! Geht in die Richtung von A.H., der da sinngemäß sagte, das alle die über ihn gelacht haben, heute nicht mehr lachen. Das erste, was Dir und Deinesgleichen einfällt, ist das ZURVERANTWORTUNGZIEHEN mit der nicht überhörbaren Drohung, EXZESSIVER VERFOLGUNG. Es kommt aber darauf an, zu sagen, was man anders machen will, und das KONKRET und BREITGEFÄCHERT. Es geht um ein Gesellschaftsmodell ! Und das muß sich in mehr als nur einer geänderten Ausländerpolitik erschöpfen. Davon lese ich sehr wenig. (Und damit meine ich nicht dieses Forum, sondern Publikationen der Rechten.) DAS ÜBERZEUGT ALLES NICHT! Und Deine Rhetorik tut ein Übriges!


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    Zitat


    Zitat mvd


    abgegriffenen Münzen ohne Prägeglanz sind meiner Meinung nach weniger wert, da ich sie als Schmelzgut betrachte. Die Scheideanstalt bezahlt aber nunmal nur Spot Minus 20%.



    Wieso wird eine Bullionmünze von Dir als Schmelzgut betrachtet? Diese Unmengen von KR aus den 70ern und 80ern? Werden zwar keinerlei Wert über den Materialwert entwickeln, aber minus 20% Schmelzware? - Also vergleichbar mit 585er Goldschmuck ?


    Ich vergleiche es mal mit einem 999-Allerweltsbarren, Degussa o.ä. Dieser wird nie irgendwelchen Sammlerwert haben und prägefrisch muß er auch nicht sein. Aber ist er damit Schmelzware?

    @ Silber-Udo


    Mal wieder zur Frage von Silber-Udo, Silber das falsche Pferd?




    Ich habe mir zwar eine kleine Silberreserve angelegt, aber meine Priorität liegt beim Gold.


    Beim Kauf von Silber habe ich mich irrsinnigerweise von den Buttler-Kommentaren und vor allem von diesem sog. Izzy beeinflussen lassen, der das Gold/Silber-Verhältnis reziprok prognostiziert, also Silber für das weitaus wertvollere Metall hält.


    Wie dem auch sei, ich habe mir für diesen Fall Silber gekauft, so dass mein "Depot" genausoviel Silber wie Gold enthält, und zwar in Gramm! (und nicht in Euro). Rechnet man in Euro, so kann man bei mir Silber allenfalls als Beimischung und nicht als wirkliches Investment bezeichnen.


    Grundsätzlich mache ich mir aber über mein EM und dessen mom. Marktpreis überhaupt keine Gedanken !!! Sorgen mache ich mir vielmehr um meine Euro, ob die jetzt auf der Bank liegen, unterm Kopfkissen stecken, auf'm Gehaltszettel stehen, oder als Steuer eingezogen werden. DORT droht das eigentliche Ungemach! ;(



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    Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse fällt mir zuerst die Einführung von Warengeld ein. Im klassischen Fall würde es sich um eine goldgedeckte Währung handeln.


    In diesem Forum wurden schon oft alle Vorteile und Nachteile einer Golddeckung diskutiert. Die Vorteile wurden forentypisch sicherlich höhergewichtet und manchmal wurden skeptische Stimmen etwas geringschätzig bedacht.


    Ein Warengeld bzw. eine Golddeckung drängen sich aber besonders auf, weil


    - die Lasten der jetzigen Krise (und vergangener Krisen und künftiger Krisen) immer von der Allgemeinheit zu tragen sind.


    - es nicht nur im Bereich der Finanzen zu Fehlallokationen kommt sondern umfassend in einer Flut von Verschwendung.


    - es in Zukunft um eine Schonung von Resourcen geht.


    - es ein riesiges Gap zwischen menschlicher Erkenntnis und Einsicht auf der einen, und praktischer Tat auf der anderen Seite gibt.


    Ich denke, eine Goldwährung könnte hier lindernd wirken. Ein Allheilmittel wäre sie nicht.




    Eine allgemeinere ökonomische Frage ist, wie man die Früchte der künftigen Produktivitätsfortschritte verteilt. In einer Wirtschaft mit weitgehend privatisierten Produktionsmitteln und der Tendenz zur Minimierung menschlicher Arbeit im herkömmlichem Sinne, scheint mir ein zentrales Problem zu sein.




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    @ Goldlatte


    Die Japan-Story ist mir wohlbewußt und durchaus ein gutes Argument. Auch Deutschland in den 70ern war kein Investment.


    Aber um die Sache zu relativieren; wenn ich hier vom Einsteigen spreche, dann meine ich verhältnismäßig kleine Summen. Totalverlust wäre verschmerzbar.


    Einen wirklichen Einstieg mit Langfrist - oder gar Ewigkeitshorizont gab es bei mir beim AU .


    Ist aber schon ziemlich OFTopic.




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