Beiträge von Kellermeister

    @ Echtsilber


    Du sprichst vom Nachkaufen. Denkst Du dabei an Hausrat und Sauerteig, ggf. auch EM?


    Oder eventuell Aktien?


    Ich weiss, das es hier nicht en vogue ist, jetzt über "stabilisierende" Einstiege zu schreiben. Aber ich erinnere mich an Hongkong Ende der 90er. Ca. minus 70 Prozent. Es war zwar nur Hongkong und nicht die ganze Welt, aber für die dortigen Chinesen sah die Lage sicher kaum besser aus als jetzt bei uns. Und ich habe mir Wochen danach in den Arsch gebissen, warum ich NICHT eingestiegen bin, als dieser Markt quasi als ausgelöscht galt.


    Könnte jetzt ähnliches gelten?

    Habe mich heute mal etwas umgehört. Manch einem juckts ja schon in den Fingern. Aber so richtig will noch niemand losrennen zur Bank. Ist ja auch gar nicht so einfach.


    Festgeldkonten liegen erstmal fest, ggf. für Wochen. Da ist mom. nicht viel zu machen. Und wegen der paar Hunderter aufm Giro? Das scheint nicht der Rede wert zu sein. Jedenfalls hatte ich in meinem Umfeld den Eindruck. Ist ja sicher auch nicht ganz falsch.


    Einen Zertifikate-Heini habe ich auch gesprochen. Der hats erstmal satt! :boese: Dabei gehört er sogar zur Gruppe der halbwegs informierten, allerdings weiss er mom. nicht, was er machen soll.


    Der Fondsparer will auf jeden Fall aussteigen, - wenn die Kurse wieder "normal" sind. :D :D


    Und dann gibts noch den Optimisten. Er hält das jetzt für Einstiegskurse. Bärenmarktrally. Mir kein unsympatischer Gedanke. Allerdings war das heute nachmittag, als der Dow noch 5 Prozent mehr wert war. S&P jetzt unter 1000.


    Wir werden sehen. Unterm Strich ist die Verzweiflung nicht allzu groß. Persönlichen Schaden befürchten die Festgeldler und Sparbuchleute jedenfalls nicht. Und die Beteiligung als Steuersklave ist noch zu abstrakt.


    .

    Je mehr Geld Du hast, desto mehr kannst Du auch prozentual in EM anlegen.


    Falls Dein Gesamtes aber so bei 10000 Euro oder darunter liegt, so würde ich erstmal kein Gold kaufen.


    Wenn doch, Wo? Es gibt zahlreiche Online-Händler. Einige findest Du auf den Goldseiten. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit proaurum gemacht.


    Für alles, was über 10000 Euro liegt, würde ich durchaus 30-50 Prozent in Gold anlegen. Aber nicht unbedingt heute und zu jedem Preis. Das ist mehr als allgemeiner Tipp gemeint.


    Was ich Dir mom. empfehlen würde, ist genug Bargeld im Haus. "Genug" definiert sich aber auch wieder aus Deinen Verhältnissen heraus. Zwei Monatseinkommen wären schon ganz schön.


    Die Silberzehner wurden auch schon genannt. Ich bin zwar kein großer Freund davon, aber gerade für Leute mit knappem Geld (falls Du dazu zählen solltest) ist das keine schlechte Idee. 10 Euro-Silbermünzen, am besten in der 25er Rolle. Gibts bei Banken und Sparkassen; falls es sie gibt.

    Zitat

    nämlich das Verkünden passender Fundamentals zu den Kursbewegungen


    @ Königwasser


    Exakt. Man hätte die Uhr danach stellen können, dass es an den Börsen im September und Oktober zu Kursrückgängen kommt. Warum immer in diesen Monaten, weiss kein Mensch. Die Fundamentals sind heute nicht anders als vor sechs Monaten (Dax 7200).


    Und ich bleibe auch dabei: Es wird eine Jahresendrally geben. Vom jetzigem Niveau keine große Kunst, aber dennoch.




    .

    Zitat

    Was derzeit auf dem Minenmarkt abläuft, ist atemberaubend.


    Atemberaubend. Gold - Energie ? Den Vogel schiesst VW ab. Heute nochmal um nahezu 50 Prozent hoch. In drei Monaten mehr als verdoppelt.


    VW-Aktien in meinem Depot: 00 Stück

    Tengu1


    Zitat


    aber ich war mehrere Jahre in dem Laden tätig..


    Gut, da kann ich nicht mithalten.



    Zitat

    Aber die Politik (intern wie extern) siegt dort fast immer über das Expertenwissen ...




    Das meine ich ja! Wenn ich sehe, wie nicht beleihbare Papiere scheinbar ruckzuck über ein Wochenende doch von der EZB akzeptiert werden, da bestätigt sich das von Dir Gesagte. Ergo: Wenn das geht, gehen auch andere Sachen...


    .

    @ tengu1


    Bei allem Respekt, aber kannst Du Dir nicht vorstellen, das in der EZB und in den Staatskanzleien solcherlei Planungen in der Schublade stecken ?


    Wenn Du mich fragst, gibts nur eine plausible Antwort: Der Markt wird mit Bargeld geflutet. Das Bargeld muß sicher nicht erst ab jetzt gedruckt werden und die bürokratischen Beschlüsse werden zur Not nachträglich gefasst.


    Tumulte und Wartezeiten wirds natürlich immer geben !


    Aber mit einer Inflationierung schlägt man mehrere Fliegen mit einenmal. Sie passt auch besser ins große Konzept der Obergurus, die sich dieses momentane Treiben wahrscheinlich belustigt anschauen.

    @ jedemdasSeine


    Ich geb Dir recht. Wenn Du richtig liesst, dann gehöre auch ich zu denen, die ich als "ganz dumme" bezeichnet habe.


    Es ging mir um die größere Perspektive. Entweder es wird riesig inflationiert (richtig tengu1; durch die Zentralbank), oder es gibt bürgerkriegsartige Zustände, oder beides.


    Wenn es nicht zum Bankrun kommt und das gröbste vermieden werden kann, so steht womöglich auch eine Deflation ins Haus.


    Letztlich zahlen wir die ganze Scheisse. So oder so!


    Das einzige, was mich ruhig schlafen lässt, ist mein EM. Ich weiss auch nicht genau warum. Es kann viele Situationen geben, wo mir das garnichts nützt. Aber es ist dennoch so.



    Das interessiert mich als Leipziger auch.


    Wenn ich das bei Eichelburg richtig lese, dann wurde der Beitrag heute am 07.10. um 09:30 Uhr geschrieben.


    Der Text beginnt mit: " Vorhin war ich..."


    Eine kurze Recherche im Internet ergab, das die großen Sparkassenfilialen Öffnungszeiten von frühestens 09:00, manche auch erst von 09:30 haben.


    Der Schreiberling hat also nach eigenen Angaben die bereits geöffnete Filiale betreten, die sehr gut gefüllt war. Man mußte sich also einreihen. Sparbuchauszahlung, Heimweg, Bericht auf Hartgeld verfassen - das alles muß demnach innerhalb von wenigen Minuten geschehen sein.


    Tut mir leid, aber irgendwie scheint das getürkt zu sein !

    Zitat


    Zitat Tengu1:


    WOHER sollte die Bundesregierung im Ernstfall um Gottes Willen 1.600 Billionen Euro hernehmen? Selbst die EZB druckt (schöpft) nicht auf Kommando der Bundesregierung neues Geld. Erst recht nicht so viel, denn das würde sofort automatisch in einer Hyperinflation des gesamten Euro-Raumes enden.



    Aber genau das ist doch das Szenario, was wir hier seit Monaten oder gar seit Jahren als ein sehr Wahrscheinliches diskutiert haben !!!


    Jetzt könnte es vor der Tür stehen und keiner hält es mehr für möglich ???

    Frage von Hohenstein interessiert mich auch:


    Wo ist der Vorteil der Bundesbankscheine mit dem X ?


    Wenn ich eine Barreserve von Euro, Dollar, CHF habe, warum dann nur Euro mit X ? In welcher Situation ist der Vorteil ?

    Ich sehe diese Staatsgarantie zwar auch erstmal als Beruhigungspille. Falls es aber zum Äußersten kommt, so wird es wohl zur Erfüllung dieses Versprechens kommen, wie turbulent das dann im Einzelnen auch aussehen mag.


    Die Dummen sind letztlich die deutschen Bürger. Die noch dümmeren sind die, die ihre Einlagen unter Zinsverzicht abgehoben haben und ggf. zusätzlich Schließfachkosten oder Aufbewahrungsunsicherheiten schultern. Also z.B. Ich.


    Danach wird es zu einer gigantischen Mischung aus Verkauf/Verleihung von Staatsvermögen und zu Steuererhöhungen kommen. Interessant wäre an einem solchen Szenario nur, ob und wie die Bundesbank an die über 3000 Tonnen Gold kommen würde. Denn das stände natürlich ebenfalls zum Verkauf (wenn es noch da ist).

    Jetzt schlägts 13. Raimund Brichta spricht Klartext. Riamund Brichta, der freundliche Lächler aus der Telebörse, der immer Mut macht bei fallenden Kursen, der jede Zinssenkung begrüßt hat wenn sie nur die Kurse befeuerte. Dieser Mann scheint nicht mehr der gute Onkel zu sein, sondern er wendet sich an unsere Kanzlerin mit einer unheimlichen Botschaft. Aber warum erst jetzt, und warum nicht schon vor Monaten an seine Kunden im TV ?













    Montag, 6. Oktober 2008 - 06:00


    Kolumne von Raimund Brichta


    Liebe Angela Merkel!




    [Blockierte Grafik: http://www.teleboerse.de/img/588335_src_path.gA8w.jpg]


    Raimund Brichta, Moderator und Börsenexperte von n-tv
    <IMG src="http://www.teleboerse.de/s/tb/pic/icon_link_int.gif" align="left" /> Kolumne von Raimund Brichta
    Beim Geld geht es um die Wurst



    Die Finanzkrise hält Sie und Ihre Experten ganz schön in Atem. In Anbetracht der ernsten Lage möchte ich Ihnen heute einen Vorschlag machen, der über die kurzfristige Lösung der aktuellen Probleme weit hinausgeht. Denn egal, was Ihnen Ihre Experten auch raten, mit all ihren Ideen können nur die SYMPTOME behandelt werden und nicht die URSACHE.


    Der Volksmund sagt, ein Problem müsse man an der Wurzel packen. Und das trifft es sehr genau. Wenn Ihre Topfpflanze trockene Blätter bekommt, nutzt es wenig, die Symptome zu bekämpfen und jedes Blatt einzeln zu befeuchten. Stattdessen gießen Sie an der Wurzel. Genau das sollten Sie auch in diesem Fall tun. Zugegeben: An den Blättern Ihrer Pflanze ist das Grundübel um ein Vielfaches einfacher zu erkennen und zu beheben als an den Symptomen, die Sie zurzeit in der Finanzwelt beobachten können. Trotzdem muss die Vorgehensweise die gleiche sein, nämlich der Sache auf den Grund zu gehen.


    Gerade Sie als Physikerin dürften dies gewohnt sein. Unzählige Erfindungen wären nie gemacht worden, wenn nicht intelligente Menschen den Dingen auf den Grund gegangen wären. Diese Leute haben zum Beispiel darüber nachgedacht, wie Licht oder Wärme entstehen und welche Eigenschaften sie haben. Haben Sie sich, liebe Frau Merkel, aber schon einmal gefragt, wie GELD entsteht und welche Eigenschaften es hat? Und wenn Sie sich diese Fragen - wie die große Mehrheit der Bevölkerung - noch nie gestellt haben, warum eigentlich nicht?


    Gerade, wenn Sie Antworten auf diese Fragen suchen, kommen Sie nämlich der Wurzel des Übels ein gutes Stück näher. Nun sind Sie natürlich Physikerin und Politikerin und können nicht überall Expertin sein - das ist klar. Aber fragen Sie doch bitte einmal Ihre Fachleute - den Finanzminister zum Beispiel oder den Bundesbank-Präsidenten. Wissen diese Herren, wie es funktioniert? Und können sie es Ihnen auch erkläre n? Zur Vorbereitung auf das Gespräch können Sie sich schon einmal den Artikel "Beim Geld geht es um die Wurst" durchlesen (siehe Link unter meinem Bild), damit Sie den Herren dann auch die richtigen Fragen stellen können:


    Darin erfahren Sie, dass unser Geld ausschließlich von Geschäftsbanken, Sparkassen und Notenbanken gemacht wird, indem diese Kredite vergeben. Das heißt, die gesamte umlaufende Menge an Geld hängt nur vom Volumen an existierenden Bankkrediten ab. Ohne Kredite gibt es kein Geld.


    Sie können sich das wie zwei nebeneinander liegende Swimming-Pools vorstellen, die miteinander verbunden sind: in dem einen die Kredite, in dem anderen das Geld. Beide sind zunächst leer. Und erst, wenn in den einen Pool der ers te Kredit hineinkommt, fließt in den anderen automatisch die gleiche Summe an Geld. Wird dieser Kredit später getilgt, muss die gesamte Summe aus dem Geldpool wieder herausfließen. Aber dann wäre der Pool ja leer, und es wäre nichts mehr da, mit dem man sich beim Bäcker noch ein Brot kaufen könnte - oder eine Maschine beim Fabrikanten, um damit eine Brücke zu bauen.


    Folglich müssen in den ersten Pool, den Kredit-Pool, immer wieder neue Schulden hineinkommen, damit im anderen Pool genügend Geld da ist, um sowohl die fälligen Kredite zu tilgen als auch gleichzeitig die Wirtschaft am Laufen zu halten (Brot, Maschinen etc.). Wenn nun besonders viele Kredite aufgenommen wurden, wie in den vergangenen Jahren, hat das zur Folge, dass auch wieder besonders viele neue Kredite aufgenommen werden müssen, wenn die alten fällig werden. Und das gleich gilt, wenn die neuen fällig werden und so weiter ….


    Aber damit nicht genug, liebe Frau Merkel, denn Sie wissen ja, dass man für Kredite auch Zinsen zahlen muss. Das heißt, man muss insgesamt mehr zurückzahlen, als man aufgenommen hat. Manchmal - bei besonders langlaufenden Krediten - sogar mehr als das Doppelte. Wo soll aber das zusätzliche Geld herkommen? Klar, es kann nur aus zusätzlichen Bankkrediten stammen. Es muss also laufend neues Geld in Form von Bankschulden geschaffen werden. Und für die zusätzlichen Schulden müssen wieder Zinsen gezahlt werden, die noch mehr zusätzliche Kredite erfordern. Und so weiter und so fort...


    Das hat zur Folge, dass die Mengen an zusätzlichem Geld und an zusätzlichen Schulden exponentiell wachsen müssen, um das System aufrecht zu erhalten. Was das bedeutet, können gerade Sie sich als Physikerin vermutlich gut vorstellen: Ein solches Wachstum kann nicht ewig fortgesetzt werden. Dieses System ist dazu verdammt, irgendwann in sich zusammenzubrechen, um dann wieder von "null" beginnen zu können. Anzeichen für den drohenden Zusammenbruch sehen wir jetzt. Und auch wenn sich der Zusammenbruch ein weiteres Mal verhindern lässt, wird damit nur der oben beschriebene Prozess wieder in Gang gesetzt, der unweigerlich in die nächste Krise führt.


    Also lassen Sie sich bitte nicht von den Symptomen ablenken, sondern nehmen Sie die Ursache ins Visier: So, wie unser Geldsystem funktioniert, ist es nicht nachhaltig. Es kommt nicht aus ohne immer wiederkehrende Krisen oder gar Zusammenbrüche. Und selbst wenn die Zusammenbrüche nur in großen Abständen erfolgen, sind sie für die meisten Menschen, die jeweils zu diesen Zeiten leben, äußerst schmerzlich.


    Das kann man als unvermeidlich hinnehmen, nichts tun und weiterhin nur an den Symptomen herumdoktern, sofern sie gerade auftreten. Man kann aber auch an der Wurzel ansetzen und sich darüber Gedanken machen, ob es bessere Alternativen gibt. Vielleicht bringt unser Forschungsdrang ja auch in dieser Hinsicht etwas Überlegenes zutage.


    Deshalb schlage ich Ihnen vor, liebe Frau Merkel, Ihren langfristigen politischen Zielen für mehr Nachhaltigkeit (z.B. im Klimaschutz oder in der Energieversorgung) ein weiteres hinzuzufügen: das Ziel, ein nachhaltigeres Geldsystem zu schaffen. Vergeben Sie Forschungsaufträge und stellen Sie Expertengremien zusammen, die sich damit beschäftigen, wie unser Geld sicherer werden kann. Tun Sie bitte etwas, denn es gibt noch viel zu tun - über die aktuelle Symptombehandlung hinaus. Der Blick auf die Wurzel wurde bisher fast gar nicht geschärft, weil diejenigen, die das gegenwärtige System betreiben, auch prächtig daran verdienen.


    Ich freue mich auf eine Antwort und grüße Sie herzlich


    Ihr Raimund Brichta

    Spätestens wenn die Politik meint, kundtun zu müssen, das die Guthaben garantiert werden, hätte man schon mal sowas wie ein Bankrun erwarten können.
    Aber zumindest heute scheints nichts dergleichen zu geben? Oder gibts andere beobachtungen ???


    Interessant wäre auch mal eine Info, wieviele Festgeldkonten, die normalerweise von Zeitraum zu Zeitraum prolongiert werden, jetzt und in den nächsten Tagen gekündigt werden. Bankrun macht ja nur dann Sinn, wenn man auch was abzuholen hat, was über die Giro-Peanuts hinausgeht.

    Zitat


    30 euro in der Tasche und die Banken ? Ihr kotzt mich und das Volk an...!!!
    ...



    hahaha....hab mal gerade 30 euro in der tasche und nu?
    toll,bin ich damit schon 'wohlhabend ?


    Nöö, würde ich nicht sagen.


    Woran hast Du Dich denn verschluckt? Wieso mußt Du kotzen? Hab keine Ahnung, was Du sagen willst.

    @ ingo


    Du könntest recht haben, was die Bevorzugung einer ausgedehnten Inflationierung betrifft.


    Aber es könnte auch anders kommen. Ob die Finanzkrise jetzt glasklares Kalkül ist oder doch (nur) der unbeabsichtigte Einsturz eines Kartenhauses, oder eine Mischung aus beiden, - seine eigenen Pfründe in Sicherheit bringen kostet im Moment nichts oder wenig. (Ich hatte vor einem Jahr (NorthernRock) schon mal alles EM und Geld bei mir im Hause - von wegen Sicherheit, mein Schlaf war unruhiger denn je ! , also man muß den Begriff Sicherheit für sich selbst bestimmen. An alle pot. Diebe: Bei mir zu Hause gibts mom. nur eine Portokasse von 60 Euro und einen halben Kasten Pils)


    Vielleicht wird man aber auch nicht inflationieren können oder wollen. Der USD ist angeschlagen, aber immer noch ein Hauptinstrument bei der Ausbeutung der Welt durch amerikanische Eliten. Man wird ihn vielleicht retten wollen. Spielen die Asiaten mit? Wenns ums Geld geht, können die plötzlich ihr eingemeißeltes Lächeln verlieren. - Was ich sagen will: Ich weiss nicht, was beabsichtigt ist, was Absicht und was Unfall ist, ob sich alles beruhigt oder eskaliert....

    @ ingo


    Auch ich bin hin - und hergerissen. Geld komplett von der Bank holen? Habe schon an anderer Stelle geschrieben, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Festgeldkonten, Giroguthaben oder Sparbücher auf NULL gesetzt werden. Wahrscheinlicher ist, dass man nicht gemäß den Fristen an sein Geld rankommt. Wie auch immer, genug Barschaft zu Hause ist unabdingbar.


    ABER: Mein und Dein Problem und das Problem vieler anderer ist die Vorstellungskraft. Ich schreibe ja selbst, "ich kann es mir nicht vorstellen". Aber was hat das schon zu bedeuten? Wir kennen es nicht anders, das Bankschalter geöffnet sind, Geldautomaten Scheine ausspucken, Lebensversicherungen nach 20 oder 30 Jahren tatsächlich ausgezahlt werden, und die Inflastionsraten seit Jahrzehnten im einstelligen Bereich liegen. Wenn die Wahrscheinlichkeit für einen großen Kollaps bei ca. 2mal pro Jahrhundert liegen sollte, so ist es sehr wahrscheinlich, dass er immer auf eine Bevölkerung trifft, die sich soetwas nicht vorstellen kann.


    .

    Zitat


    Zitat Mesodor:


    So aber war es dummes Geld dummer, ungebildeter, bequemer, vertrauensseeliger Leute, das da verloren ging. Im Einzelfall sicherlich tragisch, aber in der Gesamtheit absolut vorhersehbar und absolut unabwendbar.


    Gehst Du da nicht ein bisschen zu weit? Diese älteren Frauen gingen zu ihrem Bankberater und hatten es zuvor versäumt, die Meinung des GS-Forums bzgl. Bankberater einzuholen. ;)


    Wenn mein Auto streikt, gehe ich in die Werkstatt und muß mich weitgehend auf die Fähigkeiten der Mechaniker verlassen. Wenn ich ein Brille brauche, ist es abwegig, die Fähigkeiten der Augenoptiker perse in Abrede zu stellen und ggf. Selbstdiagnosen anzustellen.
    Nun wissen wir (hier), was von Bankberatern zu halten ist. Aber es geht einfach viel zu weit, diese Kundinnen als dumm, ungebildet und bequem zu bezeichnen, nur weil sie die gleichen Maßstäbe an Bankberater angelegt haben, die ich (und wohl auch Du ? ) üblicherweise anderen Berufsständen entgegenbringe.

    @ GoldHeinz


    Du wirst es nicht glauben, aber ich habe ein gewisses Vertrauen in die sog. Einlagensicherung. Wie auch immer es laufen wird, weiss ich zwar nicht, aber ich denke nicht, das Guthaben auf Giro - oder Festgeldkonten einfach auf NULL gesetzt werden.
    Ich glaube vielmehr, dass es wichtig sein wird, eine hinreichend große Barreserve griffbereit zu haben, um den nicht unwahrscheinlichen Fall eines zeitweisen Chaos zu überbrücken; mit Chaos meine ich die Schließung von Bankschaltern und den Stopp von Auszahlungen.


    Vielleicht kann ich das auch nur deshalb so sagen, weil meine Einlagen bei Banken ein sehr übersichtliches Maß haben (und meine Nerven durch EM beruhigt sind).


    OT: Es ist möglich, das uns eine Zeit bevorsteht, in der wir mit Investments in Aktien einen ganz großen Deal machen können. Möglicherweise kommen Kaufgelegenheiten, wie man sie zu Lebzeiten nur ein oder zweimal geboten bekommt. Das ist dann, wenn die Welt heult und nichts abwegiger erscheint, als in Aktien zu investieren.
    Noch scheint es aber nicht soweit zu sein.