Sehe ich ganz anders.
Deutschland demonstriert doch immer nur gegen sich selbst.
10000 gegen einen Bahnhof, weitere 10000 gegen einen Flughafen, noch mal 10000 blockieren einen Castor, eine halbe Stadt ist auf den Beinen wegen 200 (in Worten zweihundert) Neonazis.
Aber wenn es um 700 Mrd. für die Bankenrettung geht, 140 Mrd für die HRE, 125 Mrd für griechische Staatsanleihen, und 700 Mrd Eurorettung - wo ist der Aufschrei, wo sind die Zehntausenden auf der Strasse ???? Bislang noch nichts davon gesehen !
Beiträge von Kellermeister
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Ich finde zwar den einen oder anderen Barren auch nicht, aber ich weiss wenigstens, das sie sich in den Tiefen meines begehbaren Tresors befinden.
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110 gramm physisch; mehr als ich dachte. Also doch Dienstmädchenhausse??
Nun, vermute mal, das es hier einige gibt, die den statistischen Bestand eines ganzen Dorfes halten. -
Zitat
Wer da glaubt, Gold wäre im Relation dazu schon am Gipfel angelangt, kann das nur aus Unkenntnis oder böser Absicht tun.
Das Gold am Gipfel ist, habe ich nicht gesagt (wobei ich den weiteren Anstieg nicht zum Dogma machen würde).
Ich will nur andeuten, dass es mir persönlich sicher schwer fallen dürfte, mich vom EM zu trennen, wenn ich glaube, den Wendepunkt der Kaufkraft erkannt zu haben. Und ich gehe davon aus, dass es vielen anderen ähnlich gehen wird, wenn ich die teilweise "Verehrung" des Goldes mit einkalkuliere. -
Für mich ist das ein "Kopf in den Sand" was manche hier von sich geben, wenn sie die Möglichkeit einer Blasenbildung bei EM quasi ausschliessen. Gold hat in den letzten Jahren seine Kaufkraft nicht nur gehalten, sondern gesteigert. Das heisst nichts weiter, als das Gold in Euro stärker gestiegen ist als die allg. Preissteigerung. Und hier handelt es sich nicht um eine marginale Differenz sondern um einen beträchtlichen Spread. Falls das so weitergeht und sich in seiner Geschwindigkeit steigern sollte, so kann man dann ganz getrost von einer Blase sprechen.
Die Frage ist ganz einfach: Erkennt man den Zeitpunkt der größtmöglichen Kaufkraft von Gold; und ist man dann imstande, sich wirklich auch vom Gold zu trennen bevor diese Kaufkraft wieder nachlässt? -
Korrekt lautet das Zitat:
" Das Gros der großen US Hedgefunds hält Goldpositionen oft mit einer Gewichtung von über 20% bezogen auf das Gesamtportfolio. "Ist natürlich nicht von mir, sondern von Weygand. Die Worte "das Gros" und "oft" lassen jede Menge Interpretationsspielraum und lassen jede Nachrechnerei ins Leere laufen. Ob die Behauptung nur annähernd stimmt, weiss ich nicht. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass ein Fondmanager bei etwas freier Hand schon seit geraumer Zeit nicht mehr am Gold vorbeikommen sollte.
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Es ist überhaupt eine gute Frage, was man tun soll, wenn es bei Gold zu einer Blase kommt. Unter Blase verstehe ich in diesem Zusammenhang einen weit überdurchschnittlichen Preisanstieg unter geordneten politischen Verhältnissen; - weit überdurchschnittlich gemessen an der allgemeinen Inflationsrate. Ob es dazu kommt, sei dahingestellt. Aber wenn es so kommt, dann könnte der EM-Investor sehr hohe Renditen einstreichen, ... wenn er verkauft (die breit angelegte Blase sorgt für einen kursschonenden und unproblematischen Verkauf).
Wäre man als Goldbug dazu in der Lage? Einfach verkaufen, bevor die Blase platzt? (... denn wenn es eine Blase ist, dann wird sie auch ganz sicher platzen! ). Und dann plötzlich das ungeliebte viele Geld in die Hände bekommen und nach anderen Investments Ausschau halten; jenseits von EM ?? -
Auf godmode-trader schreibt Harald Weygand (warum wird der auf den GS eigentlich nicht mehr veröffentlicht ? ), dass alle Großinvestoren dick im Gold drinstecken. US-Hedgefonds halten 20 Prozent in Gold...
http://www.godmode-trader.de/n…0-Gold,a2306796,b509.html
Dienstmädchenhausse? Nein. Aber das Smart-Money ist gewiss investiert. Wenn dieser Prozess bald abgeschlossen sein wird, wird es an Versuchen nicht mangeln, den kleinen Mann ins Goldboot zu holen; höchstwahrscheinlich nicht physisch. Aber ich kann mir eine breite Kampagne für Goldinvestments vorstellen. Clou wäre der Altgoldaufkäufer, der vorn das Zahngold ankauft und hinten die Zertifikate verhökert.
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Gburek verficht bei EM den physischen Besitz und bei Aktien die Direktanlage. Wer so denkt (so wie ich übrigens auch), hält nicht viel von Derivaten und Zertifikaten.
Was das "nicht neu zukaufen" angeht, so weiss ich auch nicht. Eine kurzfristige Korrektur ist zwar fällig (ich denke da bei Gold an eine Größenordnung von minus 100 USD), aber grundsätzlich ist das Ende der Fahnenstange noch nicht in Sicht; geschweige denn erreicht. -
Was für eine Tranlampe unser Buprä Wulf ist, erkennt man erst, wenn man alternativ mal die Rede von Guttenberg zum 03.Oktober liesst.
Ist zwar auch alles seeehr weichgespült und halt die Rede eines Regierungs- (und Partei-)politikers und Kriegsministers, aber immerhin 2 bis 3 gute Gedanken.
In anderen MSM wurde die Wulf-Rede tatsächlich gelobt. Die Süddeutsche spielte hier eine unrühmliche Vorreiterrolle.
http://www.faz.net/s/Rub9B4326…Tpl~Ecommon~Scontent.html -
Zitat
Neulich hab ich mal ins Schaufenster der Commerzbank geblickt und einen Spread beim KR von fast 70,- festgestellt... Deswegen faselt die Bank auch neben dem "bringt keine Zinsen!" immer von "hohen Abschlägen beim Wiederverkauf"
Kunststück -> wenn man die Preise bestimmt. (Drecksäcke...Der Spread ist heftig. Aber auch hier gibts Unterschiede. Momentan 57 Euro bei proaurum, 32 bei Geiger. Bei Geiger liegt der Ankaufspreis auch höher als der Spot. Das war nicht immer so. Ein Zeichen dafür, dass physische Ware mittlerweile ihren eigenen Preis entwickelt.
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Habe gerade über den Auftritt von Geert Wilders in Berlin gelesen.
Ich bin dabei, Abbitte bei denen zu leisten, die schon sehr früh in diesem Strang ahnten, dass es wohl darum geht, eine neue Rechte in Europa zu designen; scheinbar von usraelischen Gnaden. Eine pro-israelische Rechte, die in die Front gegen den Islam eingebunden werden soll.
(Ob Sarrazin damit etwas zu tun hat, spielt eigentlich kaum eine Rolle.)
http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,720929,00.html -
@ goldschopf
Da hast Du Dich wohl von Rethfeld bestärken lassen, dessen letzter Artikel auf den Goldseiten ähnliches behauptet; USA, EU und Japan wollen gern abwerten.
http://www.goldseiten.de/conte…artikel.php?storyid=14490
Für Japan mag das vielleicht noch gelten. Ich bezweifle aber den Abwertungswettstreit. Ich denke, den Staaten wird es vielmehr darauf ankommen müssen, überhaupt noch Geldgeber außerhalb der Zentralbanken zu finden. Ein Wille zur Abwertung wäre da kontraproduktiv.
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Ich hänge das mal hierein, obwohl man es auch in den Sarrazin-Strang stecken könnte.
http://www.welt.de/debatte/kol…zum-Sarrazin-gemacht.html
ZITAT:
"... Kaum ist es etwas ruhiger um Sarrazin geworden, hat die deutsche Diskurspolizei das Feuer auf die nächsten Delinquenten eröffnet. Im Bundestag wurde die offizielle Klimapolitik angezweifelt. Und das darf keinesfalls toleriert werden...." -
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Zitat
Zitat Harald Welzer:
Man kann gerne über Migration oder fehlgeleitete Integrationspolitik diskutieren, sollte man auch, aber nicht anhand dieses Akteurs und dieses Buches. Das ist so, als diskutiere man plötzlich mit Holocaustleugnern oder Klimaskeptikern.Das ist wirklich starker Tobak. Und der Interviewer von Zeit-online geht ohne mit der Wimper zu zucken über solch eine Bemerkung hinweg !
Dieser "Zusammenhang" wird so stillschweigend und ganz nebenbei unter die Leute gebracht. Infam... -
Leute, emitiert CO2 soviel ihr könnt, sonst wirds bald frisch in der Bude...

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... ES IST ALLES GESAGT....
Schirrmacher, oft ein Schwätzer; hier sagt er das, was auch mein Hauptanliegen im Fall Sarrazin war und ist. -
@ Dr_Meyer
Richtig Herr Dr. mal wieder darauf hinzuweisen. Wir sind zwar auf das Allermeiste gefasst, aber dennoch wird man hin und wieder fast eingeschläfert; die Aktienmärkte präsentieren sich normal, Gold lief über Wochen in einer engen Spanne (bis heute mittag), auf der politischen Bühne gabs nur Zigeuner in Frankreich und Sarrazin in Deutschland, und selbst die 40 Mrd für die HRE waren eine "normale" Nachricht. Alles verdammt unheimlich....
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Zitat
Nochmals: Die verfehlte Politik hat er selbst zu verantworten. Er ist Teil des establishments und wird den Teufel tun an den Strukturen etwas zu ändern.
Gehts auch eine Nummer kleiner?
Muss Sarrazin nun ein Heilland sein, um würdig genug zu sein, Gehör zu finden?
Sarrazin hat in der Sache ein paar interessante Baustellen in Deutschland benannt; niedrige Geburtenrate, Einwanderung, Sozialpolitik.
Die offizielle politische Seite kapriziert sich auf ein paar Sätze zur Vererbbarkeit von Intelligenz.
Und die VT-Fraktion (zu der ich mich übrigens auch zähle; allerdings in diesem Fall nur bedingt) sieht hinter Sarrazin die Mächtigen der BRD; also Bertelsmann, Springer und deren jüdische Hintermänner.Sarrazin ist gar nicht angetreten, Strukturen zu ändern. Er hat nie diesen Anspruch erhoben. Er ist der völlig falsche Mann.
Also wenn jeder, der nicht die Axt an die Strukturen legt, aber sich Gedanken über Missstände macht, sofort als Zuarbeiter der usrealischen Macht verdächtig wird, dann geht mir das ganz entschieden zu weit!Aber wie schon gesagt, ich werde aus dem Fall Sarrazin nicht klug. Ich muß schon schlucken, wie Springer eine rechte Protestbewegung herbeischreiben will. Zufall ist das sicher nicht.
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