Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    Alles wird gut .... Kompromiss im letzten Moment ... Senat hat durchgewunken, Repräsentantenhaus wird kaum zum Königsmörder .... wie in jedem netten Hollywood-Streifen viel Dramatik und dann ein Happy-End.
    http://www.handelsblatt.com/po…tskompromiss/7574614.html


    Wie lange wird es diese "Happy-Ends" noch geben? Bis 20 Billionen Schulden? Oder 30, oder 100????
    Ich hätte in 2008 nicht geglaubt, dass dieses Weltfinanzsystem das Jahr 2013 unbeschadet erreicht. Irren ist menschlich.

    Ein lesenswerter Kommentar dazu im Handelsblatt:
    http://www.handelsblatt.com/me…lar-schulden/7567678.html


    Zitat: Damit hat sich Amerika in wenigen Jahren so stark verschuldet wie nie ein Staat zuvor in der Menschheitsgeschichte. An jedem einzelnen Tag macht der amerikanische Staat 3,5 Milliarden Dollar neue Schulden. Nur bedingungslose Optimisten können glauben, dass das dauerhaft gut gehen wird.


    Interessanter Weise scheint die Welt aus bedingungslosen Optimisten zu bestehen .... weit und breit interessiert das kaum eine Sau......

    @ Pandaadler
    Vom Prinzip hast Du recht, die anderen aber auch.
    Klar hätte man etwas mehr Metall bekommen, wenn man heute anstatt beim alltime-High einkauft.
    Aber jetzt schau Dir den 10-Jahreschart an und dann ist diese Diskussion eigentlich hinfällig. Die derzeitigen "Einbrüche" sind kleinere Schwankungen im intakten Aufwärtstrend. Jeder, der bei 300, 500, 700 oder 1000 Euronen die Unze nicht mehr kaufen wollte und auf Rücksetzer wartete, wartet heute noch ..... und wartet in 20 Jahren immer noch. Die Druckerpresse kann nicht aufhören und Metalle müssen weiter steigen. Wenn in 10 Jahren die Unze extrapoliert etwa 7000 Euronen kostet (falls es diese Totgeburt bis dahin noch gibt, was ich nicht glaube), dann ist es relativ wurscht, ob man bei 1300 oder 1400 eingesammelt hat, oder? Nur die Lügner erwischen immer den Tiefpunkt beim Einkauf und den Höchstpunkt beim Verkauf.

    @ Goldmarie
    Du hast mich nicht nach meinem EK gefragt, mein höchster EK für 1 Unze lag bei 300 Euro .... das war so um 2002, danach bin ich nämlich auf Silber/Platin umgesattelt.
    Und die Rede war bei mir nicht von Zettelgold ...allenfalls zur Überbrückung von kurzen Tauchern, wenn physisch nichts zu bekommen war, was nach Markterholung direkt wieder in Metall umgewandelt wurde..... bitte mal genauer lesen. Und Deinen Fäkalienschreibstil solltest Du überarbeiten.

    Na ja, Kroesus, das muss nicht unbedingt stimmen. Erinnere mich an 2008, in der Panik-Phase wollte niemand mehr zu einem vernünftigen Preis verkaufen. Wer da physisch einsammeln wollte, mußte entweder sehr hohe Aufschläge zahlen oder über Zockerpapiere den Einstiegskurs sichern. Derzeit sind wir von einem sell-off noch weit entfernt und ich glaube auch nicht, dass er kommt .... sollten aber 26 oder gar 21 nicht halten, ist ein spike nach unten nicht auszuschließen, z.B. in einer kurzen Deflationspanik, falls die Amis über die Klippe fallen. Glaube nicht, dass man unter 21 noch irgendwo größere Mengen physisch bekommt, in diesem Fall ist es keine schlechte Option, über einen Future-Kontrakt oder Zerti den Einstiegskurs zu sichern. Leider gibts im Gegensatz zu 2008 inzwischen die Abmelkungssteuer, was den gewünschten Einstiegskurs verteuert.... neben gestiegenen Risiko der Emittentenpleite.

    Ich persönlich fand Gold schon für 990,-€ zu teuer, und habe nichts mehr gekauft.
    Trotzdem sicher kein Trost für die, welche selbst zu Höchstkursen noch gekauft haben. Denen gehört mein Mitgefühl.


    guten appetit


    die Goldmarie+


    Du nennst Dich Goldmarie? Papiermarie wäre vielleicht besser, wenn Du Gold über 990 für teuer hältst. Alle welche darauf warten, jemals wieder unter 1000 zu kaufen, werden so lange warten, bis sie mit ihrem Papier wahlweise heizen, tapezieren oder sich den A***** abwischen können. Mein Mitgefühl haben die Millionen, welche um Rente, Lebensversicherung und Ersparnisse gebracht werden ... und das wird schneller gehen als die meisten glauben.

    Men@arms:
    Dein Detailwissen ist beeindruckend, werde mir ein Exemplar Deines Werkes zulegen, gib mir Bescheid, sobald es erhältlich ist.


    Generell bin ich der Auffassung, dass hier und woanders viel zuviel über Manipulation geredet wird. Immer wenn der Preis in eine Richtung marschiert, die einem nicht passt, wird manipuliert .... egal ob nach oben oder unten.
    Vielleicht stehe ich da isoliert da, aber den neuesten Kommentar von Ted Butler finde ich allmählich peinlich. Aus meiner Sicht viel heiße Luft, um seinen Abonennten was bieten zu können.
    Jeder long-Position steht eine short-Position gegenüber .... wenn irgendjemand meint, massiv short gehen zu müssen, wo ist das Problem? Andere sind massiv long .... Nullsummenspiel, der eine gewinnt, der andere verliert.
    Am langen Ende werden die Abbaukosten den Preis regulieren .... und zwar nach oben, egal was Comex und Spekulanten so treiben. IMHO.

    Galvanisch eine so dicke Silberschicht auftragen? Glaube ich kaum, dass das funktionieren würde, aber wir haben ja einige Juweliere in diesem Forum, vielleicht kann sich hier jemand dazu äußern.


    Aber nochmals: wer hat jemals einen gut gemachten Silberbarren als Fälschung in den Händen gehalten? Bislang noch keine Wortmeldung.

    @ Chefboss: nette Bilder von den Silberbarren .... allerdings in keiner Weise realistisch.
    Einen Barren halbieren, ein paar Löcher reinfräßen, Blei rein, nettes Foto ... fertig.
    So, ich behaupte aber mal, dieser Barren war mit Bleifüllung niemals komplett. Aus einem ganz einfachen Grund: um einen Barren mit Bleikernen seitlich wieder sauber zuzulöten, müßte man knapp unter den Schmelzpunkt von Silber erhitzen. Vorher fließt kein anständiges Silberlot. Leider schmilzt Blei schon bei etwas über 300 Grad, ist bei 800 oder 900 Grad schon sehr sehr flüssig, da dürfte es unmöglich sein, sauber zuzulöten.
    Wer andere Erfahrungen hat: ich wäre sehr an Aufklärung interessiert, sollte ich mich täuschen.


    Ich gebe derzeit der Bockwurst und den anderen recht ....der Verdacht steht sehr sehr nahe: wer diese Bilder veröffentlicht hat, tat dies aus eigenen kommerziellen Interessen.

    @ Chefboss "Klar gibt's potentiell GoldBarren mit Wolframkern ; bei Silber sind die BetrugsMoeglichkeiten sogar recht vielfaeltig, und Faelschungen tauchten immer wieder auf (wenn Silber gerade aktuelles AnlageMaterial war)."


    Hast Du dafür auch einen Beleg für diese Behauptung?
    Ich kann nur sagen: ich hab in den letzten Jahren sehr viele Silberbarren in den Händen gehabt, völlig unterschiedlicher Herkunft, Privatverkäufer, Flohmärkte etc. ..... mir ist noch kein einziger falscher Barren angeboten worden.
    Und noch was dazu: ich kenne das Antwortschreiben eines der zwei großen deutschen Hersteller auf eine Anfrage bezüglich gefälschter Silberbarren: hier stand drin, dass diesem Hersteller gefälschte Barren seines Hauses bislang nicht bekannt sind.
    Ein letztes: vor einiger Zeit fragte ein Kapitalanleger bei einem großen bekannten Händler .... dessen Namen ich hier aber nicht nenne, um nicht in irgendwelche Fettnäpfchen zu treten .... ob es Fälschungen bei Silberbarren gäbe: Auskunft des Händlers: "weit verbreitet .....nur wenn sie bei uns kaufen, können sie sicher sein, keine Fälschung zu erwerben".
    Ok, den Rest kann sich jeder mit ein paar Hirnzellen und Synapsen dazu denken.
    Würde mich sehr interessieren, ob irgendjemand hier im Forum schon eine gut gemachte Fälschung eines Silberbarrens gesehen hat (von Aluguß mal abgesehen).


    Einzige Einschränkung: bei Silbermünzen sollte man eher aufpassen ... einige der Flohmarkt- Schnäppchen aus meiner Anfangszeit als Silberbug erwiesen sich leider als magnetisch....

    @ ocjm
    Irgendwo stand es in den letzten Tagen, dass die Amis bald wieder der größte Rohölproduzent werden. Hat mich auch überrascht. Vielleicht sind sie doch nicht so dumm dort ..... erst den Saudis jahrzehntelang das Öl billig abkaufen und wenn die Preise hoch gehen, kann man immer noch die eigenen Resourcen angehen (welche durch den Preisanstieg nun erst wirtschaftlich erschließbar sind, logo).
    Sonstige Rohstoffe liegen ja in den Staaten auch genug rum, also ganz so schlimm ist es m.E. nicht, dass die Amis nur von Lizenzeinnahmen und dem Export von grünem Konfetti leben, wie es manchmal dargestellt wird.


    @ alle
    Frage mich, warum Ihr Euch manchmal so einen Stress macht ..... die meisten hier hocken doch im selben Boot, kein Vertrauen in Konfettis, lieber in Metall. Ob nun ein Goldstandard kommt oder nicht ...... keiner hat hier eine funktionsfähige Kristallkugel und es sind alles nur Spekulationen, was mal kommen wird ...... braucht man sich doch nicht gegenseitig in die Wolle kriegen, oder?
    Also, ruhig bleiben und den schönen Spätherbst genießen :)

    Wie immer gilt auch hier: im günstigen Einkauf liegt der Gewinn. Wenn man raffinierte Kupferblöcke bunkert, wird man als Privatperson erst mal lange brauchen, bis man in der Gewinnzone ist. Schon mal wegen der Märchensteuer und dem spread. Und dann erst mal einen Käufer finden .... industrielle Verbraucher haben ihre Spezifikationen und werden sicher nicht zum üblichen Großhandelspreis bei Privatleuten einkaufen, erst mal aufwendig analysieren etc.....wenn sie überhaupt kaufen, etliche Firmen wollen mit Privatpersonen aus Prinzip keine geschäftlichen Beziehungen unterhalten.
    Fazit: Kann ich mir nicht vorstellen, dass man da selbst bei steigenden Kupferpreisen den erhofften Gewinn einfährt.


    Alternative: auf vielen Flohmärkten konnte man früher Metalle weit unter Schrottwert einsammeln. Bekannte von mir kamen so auf ein paar Hundert Kilo Zinn im Monat, das Kilo meist im Centbereich bezahlt. Mühsam ernährt sich das Kaninchen, ist eine ziemliche Schlepperei, aber zumindest landet man am Ende in der Gewinnnzone. So was kann man als Spekulant mit Scheune natürlich zwischenlagern.
    Allerdings kommen auf diese Idee wohl immer mehr Leute, die verfügbaren Zinnteller im Centbereich auf den Flohmärkten gehen meist ganz schnell weg :)

    @ Woernie: insbesondere wenn die Hurra-Schreier noch einen Börsenbrief heraus geben oder einen Edelmetall-Shop betreiben, bin ich da auch ganz ganz skeptisch.
    Netter Link, besser mal unabhängige Meinungen lesen, gerne die von Bären, wenn man selber Metallbug ist. Schadet nie, anhand der Argumente der Gegenseite den eigenen Standpunkt kritisch zu prüfen... auch wenn ich mich hier der Meinung des Herrn Littig nur in ganz wenigen Punkten anschließen kann.

    @ wef
    Ich meine jetzt nur die Umsätze, welche man aus den Bewertungen der Verkäufer aufsummieren kann. UNd da nicht jede Transaktion bewertet wird, ist das ja auch nur ein Teil des jeweiligen Umsatzes.
    Ich weiß jetzt nicht, wie die konkrete Zusammenarbeit der Bucht mit dem FA aussieht, ob alles gemeldet wird etc...... ist ja auch nicht schwer zu übersehen, dass dieselben Verkäufer nach jeweils 50 Auktionen über einen neuen Account handeln bzw. die Verwandschaft bemühen. Wenn ich einen Haufen Kram geerbt habe, den ich nicht brauche, aber auch keinem Aufkäufer in den Rachen werfen will, würde ich es genauso machen 8) Ob das das FA noch eine Chance hat? Glücklicher Weise haben die erhebliche Personalprobleme (zumindest das eine, was ich gut kenne). Die Beamtengehälter sind nun mal im Vergleich zur freien Wirtschaft kümmerlich, so dass richtig gute und motivierte Leute immer wieder abwandern.
    Wenn ich es übrigens richtig in Erinnerung habe, sah der Koalitonsvertrag in Rheinland-Pfalz nach den letzten Wahlen so aus, dass in fast allen Behörden Personalabbau angeordnet wurde ...... selbst Schulen ..... Ausnahme das Finanzamt ... hoffen wir mal alle, dass die Personalprobleme damit nicht behoben werden können.

    Wenn man sich die Bewertungen einiger Buchtverkäufer anschaut, wird anscheinend nicht alles so heiß gegessen wie gekocht.
    Privatverkäufer mit ein paar Tausend Euronen Umsatz im Monat sind keine Seltenheit. Vermutlich haben die Behörden gar nicht genug Personal, um hier jeden Einzelnen herauszufischen. Scheint also auch Glück/Pech zu sein, ob man an den Haken des Finanzamts gerät.


    @ Alibaba
    Hab ich nicht kapiert, was ist ein "Angabenabgleich" ????

    @ silberbuggy
    Ich denke, die meisten, welche EM kaufen, streben vor allem den Vermögenserhalt an. Wer schnell reich werden will, sollte sich mit Futures oder Aktien austoben.
    Wenn das Fiat nun den Bach runtergeht, steigt der numerische Wert in Euronen ..... die Kaufkraft der EM wird sich langfristig gesehen wahrscheinlich nicht groß ändern.
    Das ist eigentlich keine "Gewinnerzielungsabsicht", sondern "Bestandsschutz" der Ersparnisse.
    Aber klar, wenn der Staat dringend Fiat braucht, so geht er vom Nominalwert der EM aus und dann wird jeder früher oder später dick in der Gewinnzone sein.
    Also kann man praktisch jedem langfristig denkenden Anleger Gewinnerzielungsabsicht "unterjubeln".


    Dass die Rente nicht mehr sicher ist, hat sich inzwischen sogar bei den Politikern herumgesprochen ... wir sollen also vorsorgen. Was gibts da besseres als EM .... wenn man dann im Ruhestand ist und von der immer mickriger werdenden Rente nicht mehr ausreichend versorgt ist, wird immer mal wieder Metall verhökert .... schon sind wir bei Nachhaltigkeit.


    So so, wenn ich dann meine Metalle nicht zum Dumping-Preis einem Händler überlassen will, sondern über die Bucht, Münzbörsen oder sonst was einen fairen Preis erzielen will, sind wir bei der Marktteilnahme ..... dann habe ich alle Voraussetzungen für die Gewerblichkeit erreicht?????


    Mit solchen Totschlagargumenten kann man versuchen, die Schafherde wieder zurück zum Sparbuch zu treiben.