Extrem dünne Umsätze, die meisten Händler werden ein verlängertes Wochenende genießen.
Genau das richtige Umfeld für eine Attacke ......komischer Weise dieses Mal nicht von den Shorties, aber es gibt auch noch long-Positionen im Markt ![]()
Beiträge von Rhein-Main-Gebiet
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Wie immer gilt auch hier: im günstigen Einkauf liegt der Gewinn. Wenn man raffinierte Kupferblöcke bunkert, wird man als Privatperson erst mal lange brauchen, bis man in der Gewinnzone ist. Schon mal wegen der Märchensteuer und dem spread. Und dann erst mal einen Käufer finden .... industrielle Verbraucher haben ihre Spezifikationen und werden sicher nicht zum üblichen Großhandelspreis bei Privatleuten einkaufen, erst mal aufwendig analysieren etc.....wenn sie überhaupt kaufen, etliche Firmen wollen mit Privatpersonen aus Prinzip keine geschäftlichen Beziehungen unterhalten.
Fazit: Kann ich mir nicht vorstellen, dass man da selbst bei steigenden Kupferpreisen den erhofften Gewinn einfährt.Alternative: auf vielen Flohmärkten konnte man früher Metalle weit unter Schrottwert einsammeln. Bekannte von mir kamen so auf ein paar Hundert Kilo Zinn im Monat, das Kilo meist im Centbereich bezahlt. Mühsam ernährt sich das Kaninchen, ist eine ziemliche Schlepperei, aber zumindest landet man am Ende in der Gewinnnzone. So was kann man als Spekulant mit Scheune natürlich zwischenlagern.
Allerdings kommen auf diese Idee wohl immer mehr Leute, die verfügbaren Zinnteller im Centbereich auf den Flohmärkten gehen meist ganz schnell weg
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@ Woernie: insbesondere wenn die Hurra-Schreier noch einen Börsenbrief heraus geben oder einen Edelmetall-Shop betreiben, bin ich da auch ganz ganz skeptisch.
Netter Link, besser mal unabhängige Meinungen lesen, gerne die von Bären, wenn man selber Metallbug ist. Schadet nie, anhand der Argumente der Gegenseite den eigenen Standpunkt kritisch zu prüfen... auch wenn ich mich hier der Meinung des Herrn Littig nur in ganz wenigen Punkten anschließen kann. -
@ wef
Ich meine jetzt nur die Umsätze, welche man aus den Bewertungen der Verkäufer aufsummieren kann. UNd da nicht jede Transaktion bewertet wird, ist das ja auch nur ein Teil des jeweiligen Umsatzes.
Ich weiß jetzt nicht, wie die konkrete Zusammenarbeit der Bucht mit dem FA aussieht, ob alles gemeldet wird etc...... ist ja auch nicht schwer zu übersehen, dass dieselben Verkäufer nach jeweils 50 Auktionen über einen neuen Account handeln bzw. die Verwandschaft bemühen. Wenn ich einen Haufen Kram geerbt habe, den ich nicht brauche, aber auch keinem Aufkäufer in den Rachen werfen will, würde ich es genauso machen
Ob das das FA noch eine Chance hat? Glücklicher Weise haben die erhebliche Personalprobleme (zumindest das eine, was ich gut kenne). Die Beamtengehälter sind nun mal im Vergleich zur freien Wirtschaft kümmerlich, so dass richtig gute und motivierte Leute immer wieder abwandern.
Wenn ich es übrigens richtig in Erinnerung habe, sah der Koalitonsvertrag in Rheinland-Pfalz nach den letzten Wahlen so aus, dass in fast allen Behörden Personalabbau angeordnet wurde ...... selbst Schulen ..... Ausnahme das Finanzamt ... hoffen wir mal alle, dass die Personalprobleme damit nicht behoben werden können. -
Wenn man sich die Bewertungen einiger Buchtverkäufer anschaut, wird anscheinend nicht alles so heiß gegessen wie gekocht.
Privatverkäufer mit ein paar Tausend Euronen Umsatz im Monat sind keine Seltenheit. Vermutlich haben die Behörden gar nicht genug Personal, um hier jeden Einzelnen herauszufischen. Scheint also auch Glück/Pech zu sein, ob man an den Haken des Finanzamts gerät.@ Alibaba
Hab ich nicht kapiert, was ist ein "Angabenabgleich" ???? -
@ silberbuggy
Ich denke, die meisten, welche EM kaufen, streben vor allem den Vermögenserhalt an. Wer schnell reich werden will, sollte sich mit Futures oder Aktien austoben.
Wenn das Fiat nun den Bach runtergeht, steigt der numerische Wert in Euronen ..... die Kaufkraft der EM wird sich langfristig gesehen wahrscheinlich nicht groß ändern.
Das ist eigentlich keine "Gewinnerzielungsabsicht", sondern "Bestandsschutz" der Ersparnisse.
Aber klar, wenn der Staat dringend Fiat braucht, so geht er vom Nominalwert der EM aus und dann wird jeder früher oder später dick in der Gewinnzone sein.
Also kann man praktisch jedem langfristig denkenden Anleger Gewinnerzielungsabsicht "unterjubeln".Dass die Rente nicht mehr sicher ist, hat sich inzwischen sogar bei den Politikern herumgesprochen ... wir sollen also vorsorgen. Was gibts da besseres als EM .... wenn man dann im Ruhestand ist und von der immer mickriger werdenden Rente nicht mehr ausreichend versorgt ist, wird immer mal wieder Metall verhökert .... schon sind wir bei Nachhaltigkeit.
So so, wenn ich dann meine Metalle nicht zum Dumping-Preis einem Händler überlassen will, sondern über die Bucht, Münzbörsen oder sonst was einen fairen Preis erzielen will, sind wir bei der Marktteilnahme ..... dann habe ich alle Voraussetzungen für die Gewerblichkeit erreicht?????
Mit solchen Totschlagargumenten kann man versuchen, die Schafherde wieder zurück zum Sparbuch zu treiben.
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@ Progress78
Mir hat ein Goldaufkäufer erzählt, dass er mit dem Geschäft aufhört, weil der Preiskampf unerträglich wird und sich die Margen nicht mehr lohnen. Kampfpreise sind wohl derzeit 2,5 unter spot .... darum mein Rat: mehrere Angebote einholen. -
http://www.ftd.de/finanzen/mae…platinmarkt/70109078.html
Interessant ist der letzte Absatz des Artikels:
Allerdings droht den südafrikanischen Minenbetreibern und damit dem Platinmarkt inzwischen von anderer Seite Ungemach. Der staatliche Energieversorger Eskom hat angekündigt, in den kommenden fünf Jahren die Strompreise um jährlich 16 Prozent anheben zu wollen. Dieser Schritt muss jedoch noch von der Regulierungsbehörde genehmigt werden. Der Commerzbank zufolge würde dies letztlich zu einem Anstieg der Strompreise von derzeit durchschnittlich 61 Cent auf 128 Cent je Kilowattstunde führen. Dies dürfte nach Schätzung der Bank mittel- bis langfristig zu Minenschließungen führen.Ich bleibe dabei, auf längerfristige Sicht wird Platin deutlich teurer werden müssen, damit sich der Abbau noch lohnt. Auch wenn die lahmende Autokonjunktur die Hausse erst mal gebremst hat.
An alle enttäuschten Bullen: sehts positiv, noch bleibt Zeit, das weiße Edelmetall günstig einzusammeln

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Das mit der Versicherungsgläubigkeit hat bei mir einen Beigeschmack: ich hab mich u.a. für Metall entschieden, weil es anonym ist. Wenn der eine oder andere Forist nun seiner Versicherung erklärt, dass er bitteschön seinen Tresor mit 200 kg Gelbmetall versichern will .... bin ich mir nicht allzu sicher, dass diese Info auch bei der Versicherung bleibt. Wenn eines Tages eine Vermögenssteuer oder - noch schlimmer - ein komplettes Goldverbot kommt, wäre es m.E. mit dem "Datenschutz" ziemlich schnell vorbei .... schließlich werden ja Kriminelle gejagt.
Von daher: lieber unversichert, gegen die vielen vermeintlichen Risiken gibts ja auch Vorkehrungen.wenn Du zwei Seiten in dem Tread zurück blätterst sind Videos von Sauerstofflanzen verlinkt.
ich bin zwar nicht vom FAch, denke aber damit kann man in kurzer Zeit viel bewirken
Angst vor bösen Buben mit Feuerlanzen??? 100 Liter Benzin auf die Ladung draufpacken und der kleine Pyromane wird im wahrsten Sinne seine heiße Freude beim Öffnen haben. Wer keine Brandflecken im Keller haben will, kann alternativ ein Fläschchen Blausäure nehmen (wie man das herstellt, bitte im Chemiebuch nachschauen). Munitionsbesitzern fallen weitere Alternativen ein ..... wozu hat man Phantasie??? -
@ dreamboy Wenn man die Allianz im Haus hat, brauchts keine weiteren Diebe mehr ..... über ein paar Jahrzehnte landet der Tresorinhalt ohnehin bei der Versicherung.
Eines würde mich bei der Diskussion allerdings interessieren: Ist es tatsächlich so, dass echte Profis jeden Tresor innerhalb von 4 Stunden aufkriegen? Wenn ja, wie? Schweißen sollte bei richtig schweren Brummern kaum zum Erfolg führen,....Dynamit ist wenig zielführend, wenn man keine Decke auf den Schädel kriegen will ......gute Schlösser sind angeblich nicht aufzukriegen .... wie machen die Profis das?
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http://www.ftd.de/finanzen/mae…ira-prozess/70103676.html
Bewährungsstrafen .... wer damals Kohle verloren hat, wird wenig Verständnis für das Urteil haben.
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http://www.sharenet.co.za/news…13179458a2da820b1ca11db03
12000 von 85 000 Arbeitern bei Anglo American entlassen, die Firmenleitung droht, die Mine komplett zu schließen.
Der Rand als Reaktion auf 3 1/2-Jahrestief zum Dollar, das bringt den Minenbetreibern etwas Entlastung.
Charttechnisch am Donnerstag den nächsten Widerstand bei 1700 geknackt, hat am Freitag auch gehalten.
Nächste Hürde liegt im Bereich 1800 bis 1850, dann das Allzeithoch bei 2200 ...... dann gilt "the sky is the limit"
Wer hätte das vor ein paar Wochen noch gedacht, als der Kurs dabei war, die Unterstützung bei 1380 ständig zu malträtieren. -
@ tekino?
Bin überrascht, Leser des GSF und meditiert über einen Sparplan für seine Tochter bei der Bank???
Kein Mensch weiß, wie sich die Inflation genau entwickelt. Aber es gibt viele Gründe zur Annahme, dass diese demnächst gewaltig anziehen wird.
Nicht nur wegen QE3 und Staatschulden, allein die stark steigenden Energiekosten und die Abschwächung der inflationshemmenden Wirkungen der Globalisierung läßt die Geldwertstabilität per Definition mit 2 % Inflation nicht zu. Ich denke auch, 7 % sind realistisch bis optimistisch, bei 10 % liegt die Kapitalvernichtung nach 18 Jahren bei knapp 83 % ... btw, eine nette Möglichkeit, die Staatsschulden weltweit zu "restrukturieren".
Bei meinen Kinderchen gibts nur Edelmetalle in die Spardose, dann interessiert die Inflationsrate nicht. Bislang auch bei den Kids kein Gemecker, insbesondere wenn ich erzähle, wie sich der Wert der Spardose ständig erhöht
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@ Edelweiss
Man muss bedenken, dass wohl nur ein verschwindend geringer Bruchteil der Ware eines Händlers tatsächlich aus Verkäufen von Privat stammt. Ich muss immer lachen, wenn ich die Berichte von Westgold lese, dass auf 9 Käufer nur 1 Verkäufer kommt .... superbullisch
Wer sein Silber an Händler verkauft, der verschenkt i.d.R. wenigstens 10 % bei Barren, bei Münzen nicht viel weniger. So viele Blöde gibts eben nicht.
Also muss der Händler den Großteil seiner Ware sicherlich mit Märchensteuer kaufen. Wenn die bei Münzen 19 % beträgt, ist das sicherlich nicht umsatzfördernd, da können die Händler nichts dafür. -
14 30 Uhr und es tut sich was... 1 Dollar im Standweitsprung .......wo bleibt das Geheule, dass der Silberpreis manipuliert wird?????
Merke: geheult wird immer nur, wenns runter geht.
BTW: ich hab keine news auf der watchlist, weíß jemand, was los ist?
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@ Klaus_H
Rhodium ist eine völlig andere Baustelle, kein Vergleich zu Pt möglich. Schon deshalb, weil es keine Rhodium-Minen gibt, welche auf niedrige oder hohe Preise mit entsprechender Regulierung von Angebot und Nachfrage reagieren könnten, alles Beiprodukt aus der Nickel- und Pt/Pd-Produktion. Extrem illiquider kleiner Markt, mit entsprechenden Ausschlägen.Und ich glaube nicht, dass bei Pt/Pd die Nachfrage von Anlegern derzeit eine große Rolle spielt, anders als bei Ag/Au.... noch nicht, kommt erst dann, wenn die Preise explodieren.
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@ Pandadler: man kauft auch nicht bei Händlern, es gibt genug Münzbörsen, wo man Pt deutlich günstiger einsammeln kann. In Stuttgart am WE gabs die billigste Unze für 1270 Euronen ..... mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
@ Deflationator: ja, wir werden die Edelmetallpreise von 2000 nochmals sehen, wenn wir auch die Geldmengen von 2000 nochmals sehen werden.
So so, 2016 .... von Beruf sicherlich Hellseher/Wahrsager oder so, gell?@ FredSilberstein: "Produktionskosten" ... Du legst den Finger in die Wunde. Aber vielleicht verzichten die Arbeiter in SA ja auf 50 % ihres Einkommens, damit die Buddelei etwas preiswerter wird
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21.09.2012 | 10:01 Uhr | Rohstoff-Welt.de
http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=39371
Amplats erklärte außerdem, dass die Bergbaustätten in Rustenburg bereits unter großem wirtschaftlichen Druck stehen und der Streik diese Operationen noch unrentabler macht.So schauts aus ..... Platin nochmals runter auf 1400 zur Bodenbildung und die größte Platin-Mine der Welt ist dicht

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Ok, gehen wir mal davon aus, dass man plötzlich für Kats eine Pt-freie billige Variante erfindet. Knapp 50 % der Nachfrage kippen weg, was passiert??? Pt bei 700 $ je Unze. Und dann? Implats/Amplats/Lonmin/Stillwater etc. gehen in Konkurs, Minen werden dicht gemacht ..... auf der Angebotsseite bleiben noch wenige Prozent Recycling und ein paar Prozent Nebenprodukt der Buntmetallgewinnung. Wie gehts dann weiter??? Resultat wäre m.E. eine Preisexplosion ein paar Jahre später. Und bei Pt sollten die Vorräte recht niedrig liegen, angeblich haben die Russen noch nennenswerte Bestände, aber Zahlen gibts meines Wissens nach nicht.
Erkenntnisgewinn???: wie am Anfang der Diskussion gesagt: die Produktionskosten der Hauptproduzenten sind langfristig für den Preis ausschlaggebend, nicht unbedingt Angebot/Nachfrage, das kann zwar zu starken Schwankungen und auch mal heftigen Einbrüchen führen, aber nicht dazu, dass der Preis langfristig unter den Produktionskosten bleibt. Wenn die Kosten jährlich um 10 % steigen, bedeutet das für mich als langfristiger Anleger eine sichere Rendite von 10 % pro Jahr. Gibts was Besseres???
Interessant, dass so wenige hier mit im Boot sitzen. Wie hieß es in einem kanadischen Forum so treffend: "if they say, it is worthless, accumulate it" (das bezog sich in den 90igern auf Gold, Ergebnis ist bekannt). -
@ taheth: nach meinen Quellen machen Kats 43 % der Nachfrage aus .... Glas konnte ich keine Zahlen finden, scheint unter "ferner liefen" zu fungieren. Also zusammen maximal 50 % .... bleiben 50 %, die "kein Schwein braucht"...... und der Markt absorbiert sie dennoch.