Ich würde das Teil über die Bucht verkaufen. Gerade bei antikem Schmuck gibt es Liebhaber, die wesentlich mehr als sämtliche Aufkäufer zahlen. Mehrere gute Photos, bei den Steinen die Größe angeben (Schablonen zur ungefähren Bestimmung gibts für 10 Euronen in der Bucht), ggf, noch ins Ultraschallbad und dann mit einer 10fach-Lupe so grob die Qualität der Steine abschätzen (macht auch ein befreundeter Juwelier sicherlich gratis) ... und dann rein in die Auktion. Kosten sind gedeckelt auf 45 Euronen, ich bin mir ziemlich sicher, dass man da wesentlich mehr als Schmelzpreis und Karatpreis von 25 Euronen je Karat kriegt. Mit etwas Glück bringen solche Stücke teilweise unglaubliche Liebhaberpreise, insbesondere wenn es Art Deco oder ähnliches Design ist. Ggf. mal bei Henrys in die Auktionen reinschauen, dann hat man eine Vorstellung. Henrys ist natürlich auch eine Option, allerdings sind die Gebühren modernes Raubrittertum.
Viel Erfolg und berichte, wenns geklappt hat 
Nachtrag: wenn es große Mengen sind, kann man ggf. auch in Auktionshäusern verhandeln, es gibt welche, die dann auch komplett auf die 20 % Gebühr vom Verkäufer verzichten und nur beim Käufer abkassieren.Weitere Option wäre, das Zeugs auf einem seriösen gehobenen Antikmarkt anbieten. Man braucht eben mehr Zeit und Aufwand, aber auch hier kann man gute Preise erzielen. Und aufpassen, dass es da nicht geklaut wird, am besten ein gehobener Markt mit Eintrittsgeld.