Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    Ich für meinen Teil bin froh, dass ich mich mit Einführung der Abmelkungssteuer von meinen südafrikanischen Lieblingen getrennt habe und in physisch rein bin.


    Wenn das mit der Verstaatlichung mal Schule macht, dann werden noch mehr Aktienbesitzer ungläubig bei steigendem Goldpreis auf fallende Aktienkurse starren.


    Harmony bei knapp 9 Euro, Goldfields bei 11,5 Euro ..... diese Kurse hatten wir - wenn mich mein Langzeitgedächtnis nicht täuscht - schon weit überschritten, als Gold über 1000 Dollar niedriger notierte.
    Da scheinen einige Anleger nervös zu sein :)

    Diverse "Plan-B" sind ohnehin in der Schublade...
    http://www.ftd.de/politik/inte…uldenstreit/60083907.html


    Die Variante Goldverkauf wird definitiv nicht kommen, ich tippe auch darauf, dass die FED die Presse wieder anwirft.


    Wie hat einmal jemand an anderer Stelle so schön geschrieben: da die Amis in ihrer eigenen Währung verschuldet sind und diese ohne Limit drucken können, werden sie nicht pleite gehen.... Hubschrauber-Ben wird es schon richten.
    Von daher keine Panik .... es wird nicht viel passieren, höchstens Inflationsraten von jährlich 30 % über einige Jahre, dann ist das Problem gelöst.

    Gold ist in den Augen des "Durchschnittsbürgers" eben eher "Geld" wie Silber..... noch.
    Man merkt in der Krisenstimmung die Ambivalenz .... halb "Geld", halb Industriemetall, daher m.E. die hohe Volatilität und Unterperformance im Vergleich zum gelben Metall.

    Ich erinnere mich an Zeiten von Clinton, da hatten die Amis es geschafft, ihr Haushaltsdefizit ziemlich zu reduzieren und es gab sogar Prognosen, dass man die Staatsverschuldung langfristig komplett abbauen könnte.
    Wie wir alle wissen, ist daraus nichts geworden.


    Jetzt scheint Obama wild eintschlossen zu sein, dieses Ziel nochmals in Angriff nehmen zu wollen:
    http://www.ftd.de/finanzen/mae…-ohne-tabus/60073024.html


    OK, da ist viel Show dabei, damit sich Republikaner und Demokraten auf die Erhöhung der Schuldenobergrenze einigen, aber dennoch mal ganz naiv gefragt:


    Angenommen, die Amis würden wirklich konsequent den Haushalt sanieren, Subventionen abbauen, Militärausgaben streichen, Steuern für die oberen 10 000 kräftig erhöhen etc....... wie ist Eure Einschätzung, besteht langfristig noch eine Konsolidierungschance und könnte der US-Dollar zu neuen Kräften kommen?

    Das Schlimmste daran ist, dass man in unserer "Demokratie" absolut nichts gegen diese Machenschaften unternehmen kann... und komm mir bitte keiner mit dem Hinweis, bei den nächsten Wahlen das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen :cursing:


    Wie hat Ton Steine Scherben so treffend getextet:
    Ich bin nicht frei, denn ich kann nur wählen, welche Diebe mich bestehlen, welche Mörder mir befehlen.


    Ist zwar 30 Jahre alt, hat aber Null an Aktualität verloren.

    Wie konnte so was passieren? Ich denke, nicht nur auf den COT schauen (ich kann daraus nach wie vor keine Prognosen ziehen, sorry für Deine fruchtlosen Schulugsversuche, wef :) ).
    Einige der NE-Metalle sehen charttechnisch hundsmiserabel aus, z.B. Nickel. Aufwärtstrend gebrochen. Ölknick ist auch bearisch.
    Und dann noch die Charttechnik beim Silber, Bereich um 35 war in den letzten Wochen ein guter support, was mir nicht gefallen hat, dass sich der Kurs sich nie sehr weit vom Support entfernt hat, bei 36,8 war Schluss mit dem Aufwärtspotential.
    Rezession steht in den USA in den Startlöchern, falls kein QE3 kommt ... in China fängt man an, sich wegen Inflation Sorgen zu machen, Zinsen werden weiter steigen ..... und dann schaut mal den 3-Jahreschart von Silber an, jede Menge Luft nach unten. Ja ja, die Inflation und Staatsbankrotte kommen, aber ein bißchen Geduld wird man hierfür noch mitbringen müssen.
    Würde mich nicht wundern, wenn beim Ag kurzfristig bald ne 2 vor dem Unzenkurs in US-$ steht.

    Es ist alles relativ, auch die Scihtweise, ob 950 günstig ist oder nicht. In der Bucht bringen die Teile derzeit manchmal sogar 1000 Euro, unter 1000 dürfte man auch beim Händler derzeit keine neuen kriegen.
    Insofern liegt 950 also unter Händlerpreis ...... da gibts teurere Angebote (bin mit dem Anbieter weder verwandt noch verschwägert).

    Nochmals: ich bin ziemlich fit, was Silberpunzierungen angeht, wenn ich was nicht kenne, ist das nur selten aus Massiv-Silber.
    Wenn Du mit Prüfsäure nicht vertraut bist, dann übe mal am versilberten Löffel. Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist man bei versilbertem Besteck schnell unter der Silberschicht, Feile oder ich mach i.d.R. mit einem scharfen Messer einen feinen Span seitlich ab. Dann die Säure drauf ... dunkelroter Rand und innen blank bzw. schwach rot = versilbert. Alles knallrot: entweder Massivsilber oder Du hast nicht genug von der Versilberung abgetragen.
    Mit Platte und Abreiben sollte man als Anfänger m.E. nicht arbeiten, zu groß ist die Gefahr, dass man bei versilberter Ware falsch positiv testet.
    Einfach mal üben, so schwer ist es nicht.

    Geh mit Prüfsäure ran und das Herumraten hat ein Ende. Feilen heißt ja nicht, dass Du den halben Löffel abfeilen mußt. Es reicht so viel, dass Du die Versilberung an dieser Stelle abträgst. Mit einer sehr feinen Feile seitlich auf der Unterseite sieht man das kaum, paar Mikroliter Säure drauf .... fertig.

    Italienisches Silber muss nach meinem Kenntnisstand mit der Angabe des Feingehalts puziert werden - wie das ja auch in Deutschland Pflicht ist. Fast immer in einem ovalen Kreis drin, daneben oft ein Stern mit einer Ziffer .... bin daher nach wie vor der Überzeugung, dass Deine Löffel versilbert sind. Wenn Du schon nicht feilen willst.... verbiegs mal, Echtsilber ist deutlich weicher als versilbertes Besteck.

    @ Texmex, wef
    Eure Worte in Gottes Ohr, wäre schön, wenn Ihr recht bekommt :)


    Was die Steigerungsquoten in den genannten Industriezweigen angeht: erfreulich, sonst wären wir heute wohl bei 5 $ die Unze, nach dem Wegfall der Fotoindustrie, die mal 1/3 verbrauchte. Dennoch darf man nicht übersehen, dass die Investorennachfrage bei beiden Edelmetallen zumindest derzeit das Zünglein an der Waage ist.
    Die wird so schnell nicht abflauen, bei meinen Diskussionen erlebe ich immer mehr, dass nur noch über den Zeitpunkt gestritten wird, wann der GAU kommt, dass er kommt, kapieren immer mehr Leute. Stellt sich nur wieder die Frage, ob mehr Leute in Silber oder in Gold investieren.
    Meine persönliche Meinung: in den nächsten 2 Jahren wird im Zuge einer Stagflation Gold deutlich besser performen als Silber, danach wird Silber irgendwann seinen monetären Stellenwert wieder erlangen und in Kombination mit dem steigenden industriellen Verbrauch Gold outperformen.
    Demnach spricht vieles dafür, derzeit eher Gold zu kaufen und bei G/S 1:60 bis 1:70 wieder in Silber zu switchen (2008 gabs die Chance und sie könnte wiederkommen, IMHO).



    Aber wir diskutieren hier um Kleinigkeiten, im Grundsatz sind wir einer Meinung: es gibt keine Alternativen zu Edelmetallen.

    @ FoersterX
    Für den absoluten Wert kann das ja sein, aber für das Verhältnis Gold/Silber ist das kein Argument. Beides ist Geld, wenn die Produktionskosten für Gold etwa 50 mal höher sind als für Silber (sollte so phi x Daumen stimmen, wenn jemand genaue Statistiken aller Produktionskosten hat, wäre das sehr interessant), dann kann ich mir ein Verhältnis von 1:15 nicht vorstellen. Wiederhole mich zwar, aber bei 1:30 würde ich massiv von AG in AU umschichten ..... wir waren vor 7 Wochen nur nch einen Hauch davon entfernt.
    Ausnahme wäre, wenn der industrielle Verbrauch von Silber tatsächlich extrem ansteigen würde .... solange aber ein erheblicher Teil der Produktion in Anlagesilber fließt, ist dieser Punkt nicht erreicht.