In vielen Bereichen hat ebay ein Monopol und kann die Daumenschrauben beliebig anziehen. Was hat man sich in der Vergangenheit nicht schon alles an Unverschämtheiten geleistet, man denke nur an Abschaffung des Käuferschutzes, die erste Erhöhung auf 8 %, Abschaffung der Bewertung der Käufer ...... jetzt dieser Hammer.
Shareholder value ..... das ist das EINZIGE, was hier zählt.
Bei Münzen mag es Alternativen geben, bei Antiquitäten aus Silber, womit ich mich mehr beschäftige, gibts im Netz keine Alternative. Wenn man die Gebühren der klassischen Auktionshäuser sieht (Henry`s etc.), dann kommen da über 40 % zusammen, was von Käufer und Verkäufer abkassiert wird. Ich hab einige hochwertige Sachen, die ich gerne mal zu Henrys gebracht hätte, aber nach Durchlesen des "Kleingedruckten" sofort die Planung verworfen hatte.
Was tun, wenn man auch ab und zu was verkaufen will? Eine Möglichkeit ist, in der Bucht an den Tagen mit kostenlosem Einstellen mit nur 1 Bild und überteuertem Startpreis in die Bucht, zarte, aber unmissverständliche Hinweise im Text, dass man weitere Bilder schickt sowie lieber außerhalb der Bucht verkaufen will ... noch ne Handynummer und die Bucht ist raus aus dem Geschäft ...... hat bei mir schon öfters geklappt und das wird mein Zukunftsmodell sein. Einziger Nachteil: man sollte schon ziemlich gut wissen, welchen Wert das Objekt besitzt.
Das war seither eben das Faszinierende an der Bucht, man hat ein Teil, von dem man den Wert überhaupt nicht einschätzen kann, macht gute Fotos und das Teil bringt 10 mal so viel, wie man geglaubt hatte. Das würde sich zwar auch noch mit 9 % Gebühr rechnen, aber schließlich gehts ums Prinzip, von mir gibts für normale Auktionen ab Juni die rote Karte.